Jäger schreibt Kennzeichen auf

  • Da lese ich immer wieder die dämlichen Totschlagsargumente der Jagdfreunde. Ich bin entschiedener Jagdgegner, lebe auf dem Land, direkt am Waldrand, habe 8 Jahre in einem Forstbetrieb gearbeitet und hatte beim Thema Anpflanzung und Wildzäunen genügend mit den Forstbehörden aber auch mit den Jagdpächtern zu tun. Was das für Typen waren, dazu schweige ich mich lieber aus. Und das Wildfütterung im Winter verboten ist, ist schlichtweg gelogen. es darf im Revier nach Herzenslust gefüttert werden. Nur beim Ankirren, dem locken auf das Schußfeld darf nur eine bestimmte Menge Futter angewendet werden. (auch im Winter) Und auch da wird das alles nicht genau genommen. Wenn ich da Verstöße melden möchte, lande ich bei der unteren Jagdbehörde. und rate mal, wer dort sitzt? Jäger! Diese widerliche Fetischistenlobby hat sich vor der Bevölkerung nicht nur ein ordentliches Lügenkonstrukt aufgebaut, nein, diese Lobby hat sich bis in die obersten Reihen der Bundespolitik gekauft.

  • Das is schon richtig krank!

    Was für ein abgefucktes Stück untergeordnete menschenähnliche lebensform muss man da sein?!

    Mein Nachbar ist zufällig Jäger, jedoch einer der nicht nur durch die Gegend ballert.

    Ich bekomme 1x jährlich ein gutes Stück wild, da ich persönlich gerne den Smoker anschmeise.

    Ich bekomme dieses eine Stück aber auch nur weil er tatsächlich nicht mehr schießt.

    Er sagt auch das er das töten nicht besonders mag, es aber dazu gehört.

    Ich kenne mich mit dem Thema Jagd auch nicht sonderlich gut aus.

    Meine intention wäre es jedenfalls nicht etwas wehrloses zu töten wenn ich es nicht essen möchte.

    Es gibt mehr Menschen die diese Behandlung verdient hätten als ein Tier was ein paar Blätter frisst.

    Aber gut, ich bin da nicht sonderlich bewandert was dieses Thema angeht.

    Er weiß das ich enduro fahre und er hat mir einfach den Rat gegeben nicht bei Dämmerung im Wald unterwegs zu sein... Daran halte ich mich und gut ists

  • Wie bei den Enduristen gibt es bei der Jägerschaft solche und solche. Auch die Art der Jagd unterscheidet sich regional stark (Revierjagd / Patentjagd).

    Wir in CH haben erst gerade über ein neues Jagdesetz abgestimmt, das den Regîonen mehr Freiheit gegeben hätte, "schädliche" Wölfe, Bären etc. eigenmächtig zu erlegen.


    Es wurde abgelehnt; die Landbevölkerung sagte ja, die Städter und Agglomenschen nein. Da sieht man, wie die Interessen und vor allem Emotionen gelagert sind. Man kann schon mit der Jagd aufhören und auf die natürliche Regulierung warten. Bis dahin wird der eh schon angegriffene Wald heftig leiden (Jungtriebverbiss) und das Reissen von Nutztieren (durch die Predatoren) wird zunehmen ;diese Bilder sieht man selten unzensiert in den Medien.


    Und ja, ich kenne Jäger, die vor allem fürs Portemonnaie jagen; mit denen kann man nicht gut reden, sei es im Wald oder am Stammtisch. Das sind dann die bissigen..


    Ich kenne jedoch auch Jäger, die die Hege ernst nehmen(Beobachtung, Auswahl), für die Treffsicherheit sogar in Sportschützenvereinen üben (damit das Wild möglichst wenig leiden muss dank präzisem Abschuss)

    Und die recht entspannt sind, wenn es ums endurieren geht. Wie oben beschrieben an gewisse Regeln halten und alles ist gut.


    Gruess

    hitch

  • Dieses Klischee vom „studierten grün wählenden Stadtbewohner“ als negative Schablone und Gegenstück zum - ja was eigentlich? Dem vernünftigen zupackenden bodenständigen Alm-Öhi? - kann ich ich mehr hören. Das ist genau die Art von schlichter Polarisierung, die wir vermeiden sollten. Ich hab studiert, wohne in einem der bösen Speckgürtel, habe in meinem Leben schon genauso oft grün gewählt wie hart mit Fundamentalisten diskutiert, ich kriege durchaus einen Nagel in die Wand, hab Freunde in allen sozialen Schichten und ich fahre Enduro. Und jetzt?

  • Aus dem Thema Jagd halte ich mich raus.

    Wie in politischen Auseinandersetzungen wird es auch hier niemals einen Konsens geben.

    Aber der o.g. Hundequäler kommt definitiv zu leicht davon.

    Hier sollte man neben dem Jagdschein in jedem Fall auch den Führerschein endgültig einziehen. Der Mann ist ein aggressiver Provokant, handelt emotional eiskalt und ist damit für seine Mitmenschen latent gefährlich.

    Evtl geht der künftig mit dem Auto jagen.

  • War auch natürlich nicht ganz ernst gemeint.


    Allerdings sind nicht alle Gesetze so ganz schick oder schlicht veraltet.


    Aber lassen wir das, es rudert dann nur noch mehr aus.

    Tatsächlich ist es so, dass das Gesetz meine "Sache" (den Hund) eben nicht geschützt hat, aber dem Jäger rein nach dem Gesetzestext natürlich Recht gab und gibt. Nachdem das 1981 war wird er hoffentlich nicht mehr unter uns weilen.

  • Tatsächlich ist es so, dass das Gesetz meine "Sache" (den Hund) eben nicht geschützt hat, aber dem Jäger rein nach dem Gesetzestext natürlich Recht gab und gibt. Nachdem das 1981 war wird er hoffentlich nicht mehr unter uns weilen.

    ich meine die Tage etwas gelesen gehört zu haben, dass man in DE an dem Thema dran ist ... ich hoffe da regelt sich was. Ich wüsste nicht wie ich reagiere ... :dresche::dresche:

  • Moin!

    Kaum ist man mal ein paar Stunden weg, fliegen hier die Fetzen.

    So eine Art Treibjagd;-)

    Wenigstens nicht langweilig!

    Und auch informativ.

    Wir stellen uns vor, es wäre ein langer Biertisch, wir säßen

    alle zusammen, Bier ausreichend. Im Hintergrund stehen KTM, Beta, Husky!

    Das gerade Geschriebene wäre unser Gespräch.

    Wie würde es weitergehen..................?

    A) es gäbe Haue!

    B) Saufen bis alle mit dem Kopf im Aschenbecher liegen

    C) Bier wegstellen, rauf aufs Moped

    D) Wir fragen den Jäger,,ob wir mit auf Jagd dürfen!

    Oder irgendwas.

    Es fehlt vielleicht noch etwas Jägerlatein oder Enduro Episoden.

  • Mich würde mal interessieren, wie man das hinbekommt mit Kennzeichen zu fahren. Bei halbwegs legalen Winkel schlägt das Ding doch immer irgendwie am Stollen-bewährten Reifen ein. Nach 5 - 8 mal bricht das Ding dann ab. Also im Schnitt pro BS einmal.

    Mein Nummernschild führe ich im Rucksack mit, da wo ich fahre ist niemand der sich dafür interessiert. Die neueren Sporthecks sind sehr kurz. Habe mir eine nach unten verlängerte Adapterplatte gefertigt und drei Geflügelmuttern :thumb: M4 aus V2A besorgt um das Blech für Fahrten zur Tanke o.ä. fix montieren zu können. Meine alte Karre ist aber fast regelkonform und für Fahrten inmitten der Zivilisation geeignet.

  • ich meine die Tage etwas gelesen gehört zu haben, dass man in DE an dem Thema dran ist ... ich hoffe da regelt sich was. Ich wüsste nicht wie ich reagiere ... :dresche::dresche:

    Seit 30 Jahren kämpfen Tierschützer erfolglos für eine Änderung beim Tierschutz. In Österreich sind Tiere einfach nur "Sachen". Da man "Sachen" de jure nicht quälen, töten oder verletzen sondern nur "beschädigen" kann kommen Tierquäler bei uns immer ohne gerechte Strafe weg. Du kannst bei uns den Hund deines Nachbarn erschlagen und wenn du mehr als 400.- zahlen musst wäre das schon ein hartes Urteil. Der Hund ist fürs Gesetz nicht tot, sondern "die Sache ist ruiniert."


    Ist natürlich leicht gesagt für solche Fälle gibt es ja den Gesetzgeber. Glaube mir bitte, wenn du dabei bist wie deine Tiere getötet oder misshandelt werden schlägt Zurückhaltung schon mal in blinde Raserei um....

  • Steinigung!?

    :P So schlimm war es bei mir (uns) nicht. Bei mir war es nur Sachbeschädigung und gefährliche Drohung (wurde mir angehängt, habe nicht direkt gedroht), bei meinem Begleiter Körperverletzung, gefährliche Drohung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Alle Schäden die nachgewiesen wurden, wurden ersetzt.

  • Hallo Sucram dein Bild scheint mir sehr Beschränkt zu sein.

    Diagnose falsch


    Wohnhaft am Waldrand auf dem Land

    Handwerker

    Kein Grünwähler

    Eigengeim mit 1200qm

    zu 95%Vegitarier

    Und geht mit offenen Augen durchs Leben und setzt sich fürs Tierwohl ein.

    Denn da läuft vieles falsch und das im Rest der Welt noch viel Schlimmer.


    Alleine die Festlegung der Abschusszahlen in der Pacht ist ein eine Frechheit und reine Willkür.


    Kleiner Tip lebe mit der Natur und nicht gegen ihr denn du wirst Verlieren.


    Da der Mensch überall eingreift und es auf jedes kg bei der Ernte /Holzernte ankommt.

    Thema GELD ist erst dieses ganze Spektakel entstanden.


    Der Wald ist ein Nutzwald der Geld bringen muss.


    Aber Vielleicht kommt auch bald bei dir die Erkenntnis das die Menge und Masse das Gift macht in jedem Bereich unseres Lebens.


    🙇‍♂️🙇‍♂️🙇‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️🦊🐗🐇

  • also sich hier hinzustellen und die Jagd zu kritisieren, weil dort Tiere getötet werden, um sich einen Moment später dann das Schnitzel ausm Aldi für 2,99 reinzuknallen, finde ich dann doch komisch.

    Generell würd ich behaupten, ist die Jagd die schonendste Form der „Fleischernte“.

    Warum? das Wild ist nicht eingesperrt und kann sich frei bewegen und vermehren, es kann fressen was ihm beliebt und hat bis zum hoffentlich schnellen Tod durch einen präzisen Schuss ein, meiner Ansicht nach, doch sehr schönes Leben.

    Natürlich ist jetzt nicht jeder Schuss präzise genug und manchmal muss das Wild dann leider auch eine Zeit lang leiden, aber das Aldischnitzel hat vermutlich das ganze Leben lang gelitten.

    Es gibt unter den Jägern sicherlich solche und solche. Von denen die ich kenne und das sind sicherlich mehr wie 10 Stück im Alter von 18 bis ca. 60 Jahren sind alle sehr angenehm. Manche sind mehr begeistert von unserem Hobby, andere weniger. Manche würden auch gern mal selber mit der Enduro rum fahren, sind aber dafür zu alt.

    Wenn man ein vernünftiges Gespräch bei einem Bier sucht, wird man draufkommen, das es sich unter den Jägern auch so verhält wie bei den Enduristen. Nur die allerwenigsten sind Idioten, diese Idioten stechen aber aus der Masse heraus und projizieren ein schlechtes Licht auf alle anderen.

    Leben und leben lassen. :thumb:

  • Das wäre ja wohl der geplante Plan ... das die Natur die Regulierung -wieder- übernimmt .

    Passt natürlich nicht jedem und das wieder zu impimentieren auch ein langer weg und schwierig.


    Solche Jäger kenne ich auch (leider zu wenig).... einen ausgebildeten Jagdhund zur ggf Nachsuche immer dabei haben .... Stunden auf nem Hochsitz verbringen und nur beobachten , andermal ggf 1x peng und erledigt ... etc . Dürfte aber eher selten sein meiner Beobachtung nach . Dazu müßte man das beruflich tun oder sehr viel Freizeit und Passion haben . Is mMn nix für nebenbei n bissl und ab und zu.

    Für diese Jäger ist es dann aber auch wirklich ärgerlich wenn plötzlich ein rudel Enduros auftaucht statt Wild.

    • Offizieller Beitrag

    Aber der o.g. Hundequäler kommt definitiv zu leicht davon.

    Nur hat das mit der Jagd ja nix zu tun.

    Das Arschloch ist halt zufällig Jäger , das ist aber auch schon alles.


    Anderes Beispiel : Ich sag jetzt mal daß es unter den Endurofahrern und Crossern sicher auch welche mit pädophilen Neigungen gibt.

    Was heisst das jetzt für uns ?

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