Jäger schreibt Kennzeichen auf

  • Bei uns hält sich das mit dem Frust der Jäger in Grenzen. Gibt halt etliche Jäger die selbst Enduristen sind und lediglich ein rücksichtsvolles Fahren einfordern. Gibt halt zu viele Wildschweine und manche Jäger erlegen über 50 Stück pro Saison, haften ja auch für Schäden im Mais, trotzdem werden es nicht weniger.

    Ich werde jetzt noch eine Runde drehen, haben 4 Grad Celsius und ich werde niemanden treffen der sich für mein Nummernschild interessiert. Die Pilzsammler machen erstmal Pause.

    Mich würde mal interessieren, wie man das hinbekommt mit Kennzeichen zu fahren. Bei halbwegs legalen Winkel schlägt das Ding doch immer irgendwie am Stollen-bewährten Reifen ein. Nach 5 - 8 mal bricht das Ding dann ab. Also im Schnitt pro BS einmal.

    DISCLAIMER:

    Die Beiträge dieses Nutzers könnten

    -Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.

    -seine Meinung widerspiegeln, müssen es aber nicht.

    -fehlerhaft oder gar falsch sein.

  • Jäger töten in Deutschland jedes Jahr mehr als fünf Millionen Wildtiere sowie schätzungsweise 350.000 Katzen und tausende Hunde. In nur wenigen Wochen können Privatpersonen den Jagdschein (das „Grüne Abitur“) absolvieren und als Freizeitbeschäftigung völlig legal auf wehrlose Mitgeschöpfe schießen. Den über 380.000 Hobbyjägern in Deutschland stehen gerade einmal 1.000 Berufsjäger, überwiegend Forstbeamte, gegenüber.

  • Anerkannte Wissenschaftler und Wildbiologen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Der renommierte Wildbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf betont, dass sich waldbewohnende Tierpopulationen schon immer selbst reguliert haben

  • Nachzulesen unter anderem hier.


    https://www.peta.de/themen/jagd-hintergrundwissen/


    Gibt noch genügend mehr Argumente.


    Aber um was geht es ums Überleben eines nicht unbedingt nötigen Hobby.


    Genauso wie wenn jemand gegen Enduro oder MX vorgeht.

    Der Aufschrei ist groß von beiden Seiten.


    Nur das die Offroadgemeinde zumindest kein Leid und Qual anrichtet.

    🙋‍♂️🙋‍♂️🙋‍♂️🐗🐱🐃🦄🐐🦊🦊🦝🐇🐰🦆

  • Na doch. Die Notwendigkeit besteht.
    Sonst bekomm ich nix an Wild mehr auf den Tisch.

    tober1
    Dein Tierschutz ect in allen Ehren.

    Aber genau das, wurde schon oft angesprochen im Thread.

    Hunde kacken meinen Gehweg voll. Nun soll mir ein Hundehalter mal die Notwendigkeit eines Hundes in der Wohnung/Stadt erklären.
    Ein Motorradfahrer mäht mit den Stollen den Acker beim Jäger. Nun erklär dem Jäger mal die Notwendigkeit.

    Gegenseitige Rücksichtnahme, Verständnis aufbringen, ggf mal Kompromisse eingehen, miteinander reden. Ich glaube, so wird eher ein Schuh draus, würde ich meinen.
    Und nicht das schwarz/weiß-Denken und jeder hat rechter als recht.

  • Gegenseitige Rücksichtnahme, Verständnis aufbringen, ggf mal Kompromisse eingehen, miteinander reden. Ich glaube, so wird eher ein Schuh draus, würde ich meinen.

    ‐--------------------

    Ja so kann man es auch Versuchen.

    Das klappt sogar hier und da.


    Aber oft fehlt es den meisten an Verständnis und Kompromissbereitschaft...

  • Anerkannte Wissenschaftler und Wildbiologen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. Der renommierte Wildbiologe Prof. Dr. Josef Reichholf betont, dass sich waldbewohnende Tierpopulationen schon immer selbst reguliert haben

    Die Wissenschaft kann nur leider nicht immer Theorie und Praxis miteinander verbinden. Natürlich reguliert sich jede Population von selbst. Wenn irgendwann die Nahrungsgrundlage ausgeht und dadurch die Population dezimiert wird etc.. Aber wir leben in Deutschland in einem kultivierten Land. Was uns Menschen zur Nahrungsgewinnung (Getreide, Raps), zur Veredlung (Mais, Getreide, Grünland) oder Energiegewinnung (Mais) dient, ist auch unserem einheimischen Wild ein Schmaus. Demzufolge gibt es keine Nahrungsnot. In unserer Region sind Wildschweine das größte Übel, gefolgt vom Dammwild. Rotten bzw. Herden mit 80 Tieren sind keine Seltenheit. Jagen ist die einzige Möglichkeit die Bestände zu kontrollieren und dementsprechend zu dezimieren. Natürlich kann man über die eingesetzten Mittel diskutieren. Aber zu behaupten die Jagd sei überflüssig ist schlicht und ergreifend falsch. Der Bedarf besteht einfach durch die erschaffene Kulturlandschaft des Menschens. Dieser Umstand verschaffte uns unseren jetzigen Wohlstand. Ohne billige Nahrungsmittel und Entkopplung der Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft durch die beschimpfte "Industrialisierung" dieser, hätte das Wirschaftswunder Deutschland nach dem Krieg wohl in dem Umfang nicht statt gefunden. Alles isoliert zu betrachten macht keinen Sinn. Es ist alles miteinander verstrickt und in der Folge auch voneinander abhängig. Ich will das System nicht rechtfertigen, nur einen Denkanstoß setzten...


    In diesem Sinne

    Frohe Weihnachten

  • Ah, weil irgendwelche sich überlegend fühlenden Menschen meinen jetzt Fleisch essen zu müssen ist es legitim?

    Ich esse selbst ab und an Fleisch aber versuche darauf zu achten zu wissen wo es herkommt. Diese billige Rotze aus dem Supermarkt "Bio aus der heimischen Region" kaufe ich sicher nicht. 5km weiter ist nämlich eine Schweinestation wo die Scheiße herkommt, da stehen die armen Viecher eng aneinander gefercht 50cm auf einem Gitter über der eigenen Scheiße..... Den ganzen Tag, toll oder?


    Ich würde gerne mal Arschlöcher wie die Bauern, die soetwas betreiben monatelang auf allen Vieren auf einem Metallgutter sehen, die sich ihre eigenen Haxen wund scheißen.


    Wenn ich dann auch noch die zunehmend übergewichtigigen Menschen im Supermarkt erlebe, die sich aufregen das Sie igr "Fleisch" nicht bekommen, einfach nur eklig. Also lieber gucken das jede seinen Kram bekommt und 50% aufwärts wegschmeißen.


    Und dann sehe ich eben ergänzend dazu die Jäger, die ihre Hochsitze an entspannten Schusspositionen positionieren, Vieh anfüttern und am Ende in aller Ruhe anlegen können.

    Ganz ehrlich, wenn die Jungs Eier haben sollen Sie sich gegenseitig jagen oder mit ihren Händen auf die Viecher losgehen. Chancebgleichheit halt, dann hätte es auch noch was sportliches.


    Und wie oben geschrieben ruhig mal die ganzen Jagdpraktiken ansehen und ggf mal Videos suchen wie sowas abläuft. Das ist einfach nur pervers, nichts Anderes!

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Maico MC250 Alpha 1 1982

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Einen von meinen auch. Seitdem bin ich vorbestraft....

    Wenn Jemand meine Tiere ankratzen würde, würde ich vermutlich auch versuchen das gleiche mit der Person zu tun.


    Wer Menschen kennt lernt Tiere lieben oder wie war das?

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  • Na hoffentlich nicht

    Zum Glück gibt es Gesetze, die soetwas regeln!

    War auch natürlich nicht ganz ernst gemeint.


    Allerdings sind nicht alle Gesetze so ganz schick oder schlicht veraltet.


    Aber lassen wir das, es rudert dann nur noch mehr aus.

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  • Ui

    Da liegst du aber völlig falsch du hast ja so gar keine Ahnung

    Also nach deinen Worten legitimiert der

    Staat Tierqaelerei

    Bist du so ein querdenker Typ

    Ja, das tut der Staat. Ich weiß nicht, ob ihnen der Begriff Lobbyismus etwas sagt? Wenn die Jagd etwas friedfertiges wäre, würde es den Jägerbegriff "waidwund geschossen" nicht geben, um Ihnen nur ein kleines Beispiel aufzuzeigen, falls sie verstehen, was ich sage. Ich beschäftige mich schon über 10 Jahre mit dem Thema und habe 8 Jahre in einem Forstbetrieb gearbeitet. Es ist schon etwas sehr egozentrisch und vor Allem enorm selbstüberschätzt, wenn das einzige Gegenargument "du hast ja so gar keine Ahnung" ist. Und dies in einem grottenschlechten Deutsch. Und nach dem wirren Querdenkersatz kann ich Sie sowieso nicht mehr ernst nehmen.

  • Die Wissenschaft kann nur leider nicht immer Theorie und Praxis miteinander verbinden. Natürlich reguliert sich jede Population von selbst. Wenn irgendwann die Nahrungsgrundlage ausgeht und dadurch die Population dezimiert wird etc.. Aber wir leben in Deutschland in einem kultivierten Land. Was uns Menschen zur Nahrungsgewinnung (Getreide, Raps), zur Veredlung (Mais, Getreide, Grünland) oder Energiegewinnung (Mais) dient, ist auch unserem einheimischen Wild ein Schmaus. Demzufolge gibt es keine Nahrungsnot. In unserer Region sind Wildschweine das größte Übel, gefolgt vom Dammwild. Rotten bzw. Herden mit 80 Tieren sind keine Seltenheit. Jagen ist die einzige Möglichkeit die Bestände zu kontrollieren und dementsprechend zu dezimieren. Natürlich kann man über die eingesetzten Mittel diskutieren. Aber zu behaupten die Jagd sei überflüssig ist schlicht und ergreifend falsch. Der Bedarf besteht einfach durch die erschaffene Kulturlandschaft des Menschens. Dieser Umstand verschaffte uns unseren jetzigen Wohlstand. Ohne billige Nahrungsmittel und Entkopplung der Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft durch die beschimpfte "Industrialisierung" dieser, hätte das Wirschaftswunder Deutschland nach dem Krieg wohl in dem Umfang nicht statt gefunden. Alles isoliert zu betrachten macht keinen Sinn. Es ist alles miteinander verstrickt und in der Folge auch voneinander abhängig. Ich will das System nicht rechtfertigen, nur einen Denkanstoß setzten...


    In diesem Sinne

    Frohe Weihnachten

    Das Wild bekommt im Sommer Nahrung im Überfluss. Das ist keine Frage. Im Winter wird es aber von den Jägern gefüttert, bzw zum Hinrichtungsplatz angekirrt inklusive Leckstein und dem ganzen Kram. Genau dort liegt das Problem. Jägern geht es gar nicht darum Wildbestand zu reduzieren, bzw zu regulieren. Sie sorgen selbst dafür, dass das Wild auch im Winter genügend Nahrung findet und fördern somit bewußt die Vermehrung. Es gibt mittlerweile enorm viele jagdfreie Gebiete rund um den Globus. Diese zeigen ganz klar auf, dass trotz immer mehr schwindenen Lebensraum der Wildbestand sich natürlich selbst reguliert. Jagd und insbesondere die Hobbyjagd ist enorm lobbygestützt. Aufgrund dessen haben wir hier noch Jagdgesetze, wo man glaubt, diese wurden im Mittelalter verfasst.

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