Enduro DEM ab 2020

  • Ich war vor ein paar Jahren zwei Mal dort. Die Strecke ist imho super. Ca 50km pro Runde. Schöne Hindernisse. Gutes Publikum. Klassisches Enduro halt. Bisschen Ruine und eine kleine Brücke. Dazu ein paar kurze aber u. U. Knackige Auffahrten.

    Life is suffering.

  • Kanns Morks Vorrede nur zustimmen. Macht als Saisonabschlußrennen für Zuschauer und Fahrer Spaß.
    Dank Klimawandel ist es auch nicht mehr so bitter kalt wie Anfang der frostigen Nullerjahre.

    :thumb: Community, Identity & Stability :thumb:

    None of us will get out of here alive :saint:

  • Wie war es am WE? waren ja recht viele Ausfälle ...

    Muss wohl ziemlich sportlich gewesen sein, so dass sich die Spreu vom Weizen getrennt hat.

    Es ist immer wieder ernüchternd, wie riesig die Unterschiede sind zwischen der deutschen "Elite" und Fahrern auf internationalem Niveau, sobald die Bedingungen etwas schwerer werden.

    Vetriebspartner für RIEJU und SHERCO

  • Wieso? Der Mcdonald war bei den anderen Rennen auch schon “weit weg“. Das war doch klar. Mit “unseren Fahrern“ muss man, wie schon immer etwas bescheidener sein.

    Aber die Bedingungen müssen schon unterirdisch gewesen sein. Rüdersdorf ist auch im trockenen Zustand ne ganz heiße Nummer. Die machen Zschopau ganz extrem Konkurrenz, wenn es um den Schweregrad geht.

  • Ich bin da mal mitgefahren bei top trockenen Bedingungen als ein Tagesveranstaltung.

    Das hat mir absolut gereicht und ich war platt danach.

    Da wird der Breiten Sport Bereich schon etwas verlassen und Woltersdorf braucht sich hinter Zschopau garantiert nicht verstecken.

    [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].


    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Ich war da, bin mit gefahren in der Klasse E3B. Der Novemberpokal ist immer eine Anreise wert, wenn man anspruchsvolles Enduro erleben will. Das Gelände rund um den Windmühlenpark ist extrem anspruchsvoll, vor allem bei Nässe. Dort befanden sich dieses Jahr die beiden Sonderprüfungen. Ähnlich angelegt wie zur WM 2018. Das Gelände ist sehr kuppig mit Höhenunterschieden von schätzungsweise bis zu 25 m. Das anspruchsvolle ist die Konsistenz des Bodens. Es ist alter Abraum aus dem Zementwerk bzw. dem Tagebau nebenan. Bei Trockenheit ist es knüppelhart, bei Nässe wie dieses Jahr bilden sich 50 cm tiefe Spurrillen. Die Spurrillen werden so tief, weil es die einizge Spur ist wo Traktion vorhanden ist. Neben der Rille kommt man nicht vom Fleck. Die Reifen setzen sich sofort zu. Der Boden ist bei Nässe wie frisch angerührter Zement. Außerdem kommen in der Rille Wurzeln und Kalksandgestein zum Vorschein mit Kanten von 30 cm. Das heißt es schlägt die ganze Zeit nur ins Fahrwerk. Extrem kräfteraubend. Ich war 2018 bei der WM auch dabei, aber dieses Jahr waren die beiden Prüfungen anspruchsvoller, geschuldet dem Wetter.

    Neben den anspruchsvollen Prüfungen erlaubt auch die Etappe keine Ruhephase. Es gibt zwar keine extremen Auffahrten, aber es geht vorwiegend nur durchs Gelände. Tiefe Spurrillen auf Singletrails, nicht enden wollenden Sandwhoops und teilweise knappe Zeiten schlauchen. Mental wie physisch.


    In der E3B mussten wir am ersten Tag drei Runden fahren. Start 8:40 Uhr. Schluss 15:55 Uhr ( Moped im Parc Fermè abgeben für den nächsten Tag). Kaum Pausen zwischendurch, max. 10 min.. Eine Sonderprüfung war Anfang der Runde, eine zum Ende. Die Starts der SP's waren aber am selben Punkt. In der letzten Runde mussten wir nach der sechsten SP gleich im Anschluss nochmals die erste SP fahren. Das schlaucht extrem. Am zweiten Tag brauchten wir nur zwei Runden mit vier SP's fahren. Die Strecke war aber vom ersten Fahrtag schon ordentlich ausgefahren, so dass es konditionell und fahrerisch trotzdem anstrengend war.

    Beim Fahren fragt man sich schon manchmal warum tut man sich das eigentlich an 8o. Bin aber ohne Strafzeiten durch gekommen und im nachhinein war es eine geile Veranstaltung :thumb:.

    Für die Hobbyklassen aber allerdings wohl zwei Nummern zu anspruchsvoll.

    GSNO Geländesport Nordost

  • Ich finde es wie gesagt großartig dort. Als Ottonormalsportler wie ich braucht man sich da nicht einbilden in den vorgegeben Zeiten irgendwo anzukommen, aber spaß machts trotzdem und alles ist fahrbar.

    Life is suffering.

    • Offizieller Beitrag

    Moin,

    danke für den Bericht aus Fahrer Sicht. Als ich das letzte mal dort gestartet bin war es recht trocken. Selbst da war nicht groß zeit an den ZK und trödeln durfte man auf der Etappe auch nicht unbedingt.

    Insgesamt fand ich es dort gut und mit viel Arbeit, Aufwand und Herzblut umgesetzt.

  • Ja, die ticken da wirklich etwas anders als anderswo.

    Ich denke da immer noch an den abendlichen Prolog direkt im schön gepflegten Vorgarten des Museums. Da sah es nachher aus wie nach dem Krieg. Der Museumsdirektor war aber voll tiefenentspannt. Oder die Durchfahrt in der alten stillgelegten Fabrik durch die Gänge und Hallen durch. Verrrückt!

  • Zitat von wuddy-ktm

    "....Beim Fahren fragt man sich schon manchmal warum tut man sich das eigentlich an 8o. Bin aber ohne Strafzeiten durch gekommen und im nachhinein war es eine geile Veranstaltung :thumb:.

    Für die Hobbyklassen aber allerdings wohl zwei Nummern zu anspruchsvoll."


    Und doch bin ich angekommen:!::thumb: Zwar nur als Einziger am zweiten Tag bei der Hobbyklasse mit etlichen kassierten Minuten, aber in der Zeit!8o

    Ich muß schon zugeben, für mich wars schon sehr heftig! Auf den SP`s hatte man stellenweise echt Angstschweiß auf der Stirn! Die Etappe hat mir bald mehr Spaß gemacht als die beiden Prüfungen, weil hier die Bodenverhältnisse einfach besser waren. Bei Werxboden wäre die Streckenführung ein Traum gewesen, nach tagelangem Regen war sie eher ein Alptraum.


    Jedenfalls war die Stimmung vor Ort wie immer Spitze, lautstarkes Anfeuern, Fanfarenlärm, Glockengebimmel für jeden Fahrer, der sich auf demTrack mühte! Danke an die vielen helfenden Hände, brachte es für viele doch den letzten entscheidenden Meter im Hang, um sich anschließend zur nächsten ausgekofferten Auffahrt zu quälen! :evil: Einfach eine gelungene Veranstaltung, die Jungs & Mädels habens halt drauf! Wer sich im Nordosten mal so richtig auspowern will, der sollte da zum Novemberpökal nennen, passt einfach immer! Hört sich wie ein Werbetext an......ist aber wirklich so.


    Einziger Kritikpunkt, den ich habe, ist die fehlende Ehrung der LM-Starter. Davon träumt man ja heimlich.....einmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, weil man gewonnen hat. Das hat mich auch in Tucheim angekotzt, ist aber anscheinend nicht machbar, warum auch auch immer! Finde ich persönlich echt schade und da bin mir auch sicher, das es mir nicht alleine so geht! Aber das ist ein anderes Thema!

    Schnirx_autoscaled.jpg

    It's better to look back on life and say "I can't believe I did that!" than to look back and say "I wish I did that..." !!!



    TEAM GELÄNDESPORT NORDOST

    Einmal editiert, zuletzt von maseck72 ()

  • Glückwunsch erstmal an maseck72 :)


    Dadurch hast du unsere Klasse ja doch noch gewonnen in der Meisterschaft.

    Nächstes Jahr dann LM E2 ;) :)



    Also als Hobbyfahrer im trockenen ist die Strecke fahrbar... im Nassen ist es allerdings für viele unmöglich.


    Nachdem ich auf der Etappe vor der ersten Prüfung 7 Minuten im Stau stand und in der Prüfung auch nochmal, habe ich das Rennen abgebrochen :D



    Die Veranstaltung an sich ist aber super!

    Top Organisiert! Super Prüfungen! Und die Etappe ist auch Super.

    allerdings sind die Zeiten für Hobbyfahrer echt sehr eng.

    Aber ankommen hätte gereicht ;)


    Freue mich schon aufs nächste Jahr

  • Danke für die Blumen.....aber wenn Du mich da auf der Sonderprüfung hättest rumerpeln sehen, wäre Dir bestimmt klar gewesen, das ich nicht auf Sieg fahre! :P Man man, am ersten Tag sind die Pro's da in unter 7 Minuten durchgeknackt......ich habe dank einiger Bodenproben knapp 10 Minuten länger gebraucht und bin mir am Schluss gefühlt fast selbst über die Zunge gefahren, so fertig war ich! || Hab am ersten Tag auch nach einer Runde aufgegeben, hätte keinen Sinn gemacht, noch mal reinzufahren.

    Am zweiten Tag hab ich trotz noch mehr Wasser von oben alles auf eine Karte gesetzt und alle verfügbaren Reserven plus meiner bescheidenen Skills mobilisiert. Am Start hatte ich nämlich vernommen, das der Meisterschaftsführende nicht zum Rennen angetreten ist. Da hat's in meinem Hirne nen Schalter umgelegt, wodurch ich zwar nicht besser gefahren bin, aber meine Leidensfähigkeit wollte ich da umso mehr unter Beweis stellen.......der Pokalsieg rückte in mögliche Erreichbarkeit. In der letzten Prüfung hab ich mich dann noch mal in der letzten Abfahrt auf dem Zwischenplatoe in der Botanik verteilt und kam unten an der Zeitnahme erst mit meiner Ankunftszeit an.....also noch 29,59 Minuten. Ich bin gefühlt gefahren wie der Teufel und war mit knapp 10 Minuten Polster pünktlich im Ziel!

    Sorry jetzt ist es mit mir etwas durchgegangen.....aber ist ja alles noch nicht so lange her!:P Neben vielen Scheixx war das dieses Jahr das Größte, was mir passiert ist. In Woltersdorf Mal ganz oben auf dem Treppchen zulanden, auch wenn's nur in der Hobbyklasse ist, hätte ich mir nie zugetraut. Dafür bin ich einfach zu lahm!:S Aber mit etwas Glück......man weiß ja nie!:/ Nächstes Jahr vielleicht Mal bei den Senioren, die E2 ist momentan die stärkste Klasse bei der LM MV da geh ich komplett unter! ^^

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    TEAM GELÄNDESPORT NORDOST

  • Ich habe in Kempenich auch etwas gefilmt nebenher für unser Team und daraus wurde ein kurzes Video. Anregungen sind gerne willkommen.


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  • Ich habe in Kempenich auch etwas gefilmt nebenher für unser Team und daraus wurde ein kurzes Video. Anregungen sind gerne willkommen.


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    Der Mike Sieger E3B :thumb: .


    Sag mal bist du zufällig der mit den Rennrad nach Hoope gekommen ist als ich mit Mike da war ?

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