Enduro DEM 2020/2021/2022

  • So, nachdem ich mich am Sonntag in Selbstmitleid gesuhlt habe auch von mir ein kurzes Statement zu Tucheim. Das war mal einer DM Veranstaltung würdig und hat mir gezeigt, dass ich noch nicht fit bin für die Saison, oder generell vorher zu wenig auf dem Motorrad trainiert habe.


    Die Zeiten warn dieses Jahr sehr, sehr knapp, dass wäre vielleicht zu bemängeln, aber wie gesagt, ist ja auch ein DM Lauf. Dementsprechend habe ich mir auch Strafzeiten eingefangen.


    100% Geländeanteil muss man erst mal nachmachen, das war wirklich großartig. Die 50 Km Runde war extrem selektiv und schwer zu befahren. Viel Frust kam bei den gefühlten 25 Baumstämmen auf, die in einem Wald kreuz und quer lagen und die es zu überqueren galt.


    Wenigstens war die körperliche Fitness soweit gut und ich bin nicht komplett zerstört oder muss mich mit Muskelkater rumquälen. Denke wenigstens das Training hat sich ausgezahlt. Was mich dann raus gekegelt hat waren einsetzende Magenkrämpfe ab ZK1 in der zweiten Runde. Ab da war ich nur noch Passagier auf dem Moped. Keine Ahnung woher die kamen. ...vielleicht zu hastig getrunken? Oder einfach zu verkrampft? Nach dem Fahren waren die jedenfalls wie weggeblasen und das Rennbier hat mich wieder aufgebaut :)


    Dahlen wird wieder angegriffen! :mx:

  • Bei den kalten Temperaturen sollte man darauf achten nur warmes nicht heißes wohlgemerkt als Durstlöscher zu trinken.

    Zu kalte Getränke belasten nur zusätzlich.

    In Wilsum beim 2 std enduro war dann trotz Anwärmung der Trinkrucksack bei mir auch schon wieder schnell kalt.

    Ist aber kein Vergleich zu Tucheim von der Belastung. ;)

    [FONT="Arial Narrow"]Freiheit ist viel mehr als man darf[/FONT].


    [FONT="Arial Narrow"]Ganz Deutschland eine Arschleckerei. Leck dich nach oben[/FONT].:kuck:

  • Hallo,


    war auch am Sonnabend dabei. Bin SAE respektive AEC gefahren.

    Für die Veranstaltung selber gab es von mir volle Punktzahl. Wir sind nur zwei Runden gefahren, was ich im Vorfeld für zu wenig empfand. Nach der Veranstaltung war ich aber froh, dass es nicht mehr waren.

    Die Zeiten zur ZK 1 waren OK. Das lag evtl. auch daran, daß ich immer gut durch den Schlamm gekommen bin. Bei der 2. ZK habe ich 15 bzw. 10 Minuten gefangen :( und so richtig weiß ich nicht wo - getrödelt habe ich nicht und Baumstämme fahren klappt gut.

    Bin zwar 1,5 Runden mit Platten hinten gefahren aber daran lag es sicherlich nicht.

    Beeindruckend für mich war, dass die Leute in der Sonderprüfung standen und sich bis über die Achse eingegraben hatten und ihr Moped bergen mussten.... Sand ist halt ein A...schloch ich komm damit auch nur schwer klar.

    Fazit ... super Veranstaltung ... bitte etwas längere Zeiten und evtl. weniger Fahrer.


    Sport frei.


    Sven

  • Zur ZK1 bin ich auch straffrei gekommen, das passte. Ich musste ja auch noch die 2. Prüfung fahren, sonst hätte ich auch mehr Zeit gehabt an ZK1.


    Zur ZK2 habe ich mir jeweils 2 Minuten gefangen. :( obwohl ich auch nicht getrödelt habe. Ok, habe oben ja schon geschrieben, dass ich in der zweiten Hälfte der Runde 2 Probleme hatte, somit habe ich mich durch die Runde gequält und bin nicht mehr zügig gefahren.

  • Das war das, was ich in meinem Beitrag eigentlich gemeint habe. Man muss keine Bummelfahrt draus machen, aber so ein paar Minütchen hier oder da hätte es auch noch in die Länge gezogen und das Ganze etwas entspannt. Wenn man eh schon 3 Sonderprüfungen hat, muss man nicht unbedingt es noch auf der Strecke auf die Spitze treiben. Bei lascheren Veranstaltungen ist das ok, mal die Streckenzeit etwas anzuziehen. Viele können das aber oft auch nicht, da man durch öffentliche Gebiete fährt und es dann natürlich zu Problemen führt wenn die Fahrer durch die Siedlungen glühen.

    Man muss aber auch sagen, daß alle noch restlichen DM-Veranstaltungen in den letzten Jahren eher anspruchsvoller geworden sind obwohl der Gegenwind der Behörden bestimmt nicht besser geworden ist. :thumb:

  • Moin,

    manchmal geht aber auch bei der Erstellung der Zeit was daneben.

    Kann mich an Burg vor etlichen Jahren erinnern. Da waren die Zeit eigentlich immer recht locker. Mit einem Bekannten in der Minute gestartet, Als wir an der zk ankamen gewundert das keiner da war, beim Blick auf die Uhr, verdammt unser Minuten läuft, also schnell durch, dabei nicht gemerkt das wir wohl doch schon in der nächsten wahren und normal weiter gefahren. Also 2min gefangen. Dann etwas zügiger gefahren und an der nächsten zk auf einmal über 20min Zeit. In der nächsten Runde etwas zügiger zur 1. zk und schon hat es gepasst. Die haben einfach die Zeit für die SP vergessen.

    Tucheim war aber schon immer etwas enger bei den Zeiten und die Strecke auch gerne mal ordentlich Wellen die schon richtig an der Kondition zerren. Dann das eine oder andere schlammloch was auch mal etwas Glück braucht die richtige Spur zu treffen. Für 3 Runden muss man schon fit sein. Würde ich im Moment wohl nicht ansatzweise schaffen. Keine Ahnung wie mein Tempo im Moment ist und passen würde. Als ich regelmäßig gefahren bin war mein Tempo auf der Runde meist passen um auch mal etwas Pause zu machen. Allerdings konnte ich in der SP kaum Tempo drauf legen.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Moin,

    Das habe ich vor Jahren auch schon gesehen.

    Die ziehen aber normal keinen zum messen raus sondern messen im vorbei fahren. Wer dann über die db max Werte kommt, keine Ahnung ob dann raus gezogen wird oder später nochmal nachgemessen. Es ist ja auch nicht gesagt das die Messung immer sauber ist. Kann also gut sein das einfach nur gemessen wird. Eventuell auch um bei späteren Beschwerden eigene zahlen zu haben.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Ein Vereinskollege ist technischer Kommissar, die messen regelmäßig mitten in der Veranstaltung. Gerade mit der 2m-Max-Methode kann man auch kaum z.B. in Dahlen zur Abnahme den ganzen Tag auf dem Markt mitten in der Stadt stehen und bei ca. 300 Leute mit Maximaldrehzahl messen, dann drehen alle Anwohner durch und es war die letzte Veranstaltung. Wer am Samstag schon im Stand sehr laut klingt hat eine ziemlich gute Chance, Sonntag mal kurz irgendwo auf dem Feld anhalten zu dürfen.


    Sehr schön erlebt habe ich das mal vor Jahren in Ungarn zur EM: Freitag stand der TK da, hat kurz den Motor starten lassen und bei einigen den Hinweis gegeben, dass das Motorrad schon laut ist aber wer will kann trotzdem gern abgeben. Samstag stand der dann an der ersten ZK mit dem Notizzettel vom Vortag, Messgerät und den Worten "please start your engine" :evil:

  • Also fand es richtig geil aber auch sehr anstrengend. Mit jeweils 4-5 Minuten Zeit an den ZKs kann ich mich nicht beschweren, hab aber auch auf der Etappe nicht gebummelt. Wir sind ja hinten in den Klassen 7 und 8 zu viert gestartet. Das führt natürlich zu Verkehr in den Prufungen, wenn man auf langsamere Fahrer aufläuft. Das ergab aber nie ein Problem. Auch haben die Marshalls allen voran Dennis Schröter als Track-verantwortlicher gut auf die aktuellen Verhaltnisse reagiert und entweder sehr gut alternative Spuren gezeigt oder unpassierbare Streckenabschnitte in den Prüfungen umgeleitet. Auch an den Schlammpassagen war man ja in Tucheim schon anderes gewohnt. Diesmal wurden sehr gut Spuren gezeigt und wenn gar nichts mehr ging, Euro-Paletten als Holzweg reingelegt.

    .... und wettertechnisch war das ja ne Sahneschnitte. Stellt euch nur mal vor es hätte geregnet.

  • Hatte heute Kontakt mit dem Fahrtleiter.... Es sind schriftliche Beschwerden eingegangen das man sich Zeitstrafen eingefangen hat, und ob das doch der Sinn vom Endurosport sein soll !! Soweit ist es nun um unseren schönen Sport gekommen. Der Veranstalter hatte übrigens einen etwas längeren Zeitraum gelassen, das wurde dann durch den Track-Inspektor in Absprache mit DMSB Verantwortlichen eingekürzt ( was ich absolut nachvollziehen kann :thumb: )

    Ist es so, das dieser Sport nur noch in der Prüfung entschieden werden soll ? Ist es nicht ein Privileg das wir wenigstens noch 1-2 Veranstaltungen haben die wenigstens in die Nähe von Internationalen Wettbewerben kommen. Klar , sind dann Hobbyfahrer überfordert und kommen an´s Limit, aber ist es so schlimm wenn man 1-2 x im Jahr seine Grenze gezeigt bekommt und auf die Zähne beissen muss ? Wie ist Eure Meinung ? Nächste Woche ist Dahlen, wenn es trocken bleibt , wird es eher Gemütlich zugehen... Zeitstrafen sind kaum zu erwarten. Alles entscheidet sich am Burgberg und in Meltewitz. wenigsten zwei richtig geile Prüfungen :thumbup:

  • Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann.

    Ich fands hart aber fair, immerhin reden wir von der Deutschen Meisterschaft.

    Seh ich auch so. Ich hab die Etappenzeiten je einmal geschafft, nur halt nicht in einer Runde :thumb:


    Direkt im Anschluss war ich angefressen, aber wo bekommt man fast 100% Gelände noch geboten? knapper sollte es aber nicht werden 8o


    Strecke war top


    :thumbup:

  • Es sind schriftliche Beschwerden eingegangen das man sich Zeitstrafen eingefangen hat, und ob das doch der Sinn vom Endurosport sein soll !!

    Tja scheinbar haben sich viele in den letzten Jahren daran gewöhnt daß die Etappe problemlos zu schaffen ist und in der SP dann der beste Motocrosser gewinnt .

    Ich fahr zwar kein klassisches Enduro mehr aber ich finde schon daß die Entscheidung auch mal in der Etappe fallen darf.

    :thumb:

  • Ich meine die Zeiten waren für alle gleich A, B und C Lizenzler, wie es für SAE aussah weiß ich nicht wobei die ja einen SP weniger hatten. Also ca 4-5-6minuten mehr auf dem Weg zur SP3.

    Das ist zweischneidig, Unfälle auf der Etappe will man ja auch nicht.


    Ich als Etappentrödler kann sagen es war schaffbar und auf der Etappe war NICHTS wirklich gefährliches dabei… alles ganz normales enduro. Halt nix für Trödler.

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