Frage an die GaLa - Bauer oder wer sonst noch Pfosten einbetoniert

  • hallo bestes allwissendes Forum der Welt:thumb:



    wie das Thema schon sagt , ( Gartenzaun ) Pfosten einbetonieren :


    gibt es irgendwo in der Literatur ( Fachkundebuch ??? ) eine Faustformel , um wieviel Größer das Fundament ist als der Abstand des Bewehrungsstahles ????


    Unverständliche Frage und auch noch blöd formuliert ?


    ich versuchs mal mit einem Beispiel


    man nehme einen Pfosten ( Rund oder Vierkantrohr von 1,20 m Länge ) und schweisse auf ca. 20 cm jeweils um 90 ° versetzt ca 10-15 cm Lange


    Stabstähle.


    der Abstand von einem Ende zum anderen sind dann ca. 20 - 30 cm + Rohrdurchmesser.


    wie Groß wird einbetoniert ?


    60 cm im Durchmesser ( oder auch quadratisch )?


    wenns geht bitte mit Quellenangabe , es sind aber auch sonst alle Meinungen willkommen.


    Antwort wäre nett


    mfg

    DRTreiber

  • beim gartenzaunpfosten brauchste nix anschweissen.

    von unten 2 parallele schnitte mit der flex in den pfosten, 5cm tief, und den streifen zwischen den schnitten nach aussen biegen.

    mit nem 20-25cm handerdbohrer machste das loch.

    pfosten rein, ausrichten, mit 1-2 dachlatten und schraubzwingen abstützen.

    einen sack fertigschnellbeton anrühren und reinkippen.

    nach 10-15min ist der bombenfest.


    oder willste ne panzersperre bauen? ^^

  • .... wenn ich das richtig interpretiere suchst Du die Betonüberdeckung von Stahl. Diese sollte aus Korossionsschutzgründen mindestens 2cm betragen. Ansonsten kann es vorkommen, dass der Bewehrungsstahl anfängt zu rosten und dadurch der Beton anfängt zu zerbröseln. Wäre dann in Deinem Fall 30cm + 2*2cm = 34cm.

    Für das einbetonieren von Zaunpfählen verweise ich aber auf den Post von 250.... das reicht so wie er das schreibt.


    Sport frei


    Sven

  • hallo ,


    danke an alle für die Antworten , aber das war alles nicht die Antwort auf die Frage.


    Wahrscheinlich bin ich zu doof , mich verständlich zu machen , sagt zumindest meine Frau immer :D.


    O.K. , ihr braucht mehr Details.


    Ausgangssituation.:


    Die alte Grundstückseinfahrt ( ca. 4 x 8 m ) ( nur rudimentärer Splittbelag auf Naturboden ) soll gepflastert werden.


    Wenn schon alles neu gemacht wird , wird gleich eine Möglichkeit zur Beschattung mit eingeplant.


    Der Baggertyp soll unter der Tragschicht ( ca. 50 cm Mineralbeton ) und unter / neben den Randsteinen zum Nachbarn


    ein paar Pfosten einbetonieren. Weil gerade vorhanden und somit kostenlos werden 100mm Doppel- T


    Träger auf 1,80 m abgeschnitten und an einem Ende an 4 Seiten auf ca. 20 cm mit 8 ca. 10 - 15 cm langen Stabstählen versehen.


    also an jeder Seite 2 Stück , damit es aussieht wie ein Kreuz. +


    Die Träger sollen ca, 80 cm über den fertigen Pflasterbelag stehen , damit ich da ca, 2,50 m lange


    Holzbalken anschrauben kann.


    Natürlich wirds eine Abstützung geben , ich habe Metaller gelernt und baue gerne stabil:)


    Die Pfosten sind also unter der Betonwange der Randsteine und gehen durch die Tragschicht.


    Preisfrage : wie groß soll das Fundament für die 3 Pfosten sein.


    ein 60 x 60 x 60 Loch und ausbetonieren ? ( ich hatte ein 200 l Faß vor dem geistigen Auge )


    oder ist das deutlich zu wenig ? Die Pfosten sind ca. 40 cm im Beton


    Und nein , die Plane bleibt NICHT hängen wenn es windet.


    so , und los gehts mit den Meinungen



    mfg

    DRTreiber

  • 60x60x60 ist für solche Pfosten mehr als groß genug.

    Du hast ja noch die restlichen 50-60 cm Überdeckung durch den Oberbau. 40x40x60 würde da an Beton auch locker reichen so fern mindesten 30mm Überdeckung des Stahls gewährleistet sind.

    Da hast du auch ausreichend Überdeckung für den Korrosionsschutz.

    Nen Fundament in der Größe eines 200l Fasses wäre wohl doch deutlich übertrieben.

  • Moin,

    also wird das doch eine Panzersperre 60x60x60 das sind über den Daumen so 400bis500kg die da unten im Boden das ganze festhalten. Dazu noch der Boden oben drüber das ganze 1m im Boden. Ein loch was gros genug ist den Träger aufzunehmen und eine ausreichende Beton Überdeckung vom Stahl. Übrigens würde ich den träger bis oben im Boden mit beton ummanteln, einen bessere Korrosionsschutz bekommst du kaum. Rein von der Stabilität würde wohl der Träger selbst ohne Beton halten wenn der 1m im verdichteten Boden steckt.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • hallo zusammen ,


    passt perfekt , ABER !!!!


    und gibt's die Überlegungen auch irgendwo nachzulesen ?


    Der Baggertyp hat mir 1 x 1 x 1 m Große Löcher gemacht und für die 3 Pfosten 3,5 m³ / 7 tonnen Beton !!!! abgerechnet.:cursing:


    mfg

    DRTreiber

  • Also ich empfehle statt dem ganzen riesen Stahl Kram einfach vier Krinner Schraubfundamente. Reicht völlig als Verankerung für Pfosten. Und man braucht später keinen Presslufthammer um die Fundamente zu entfernen.

  • Moin,

    da ist halt die Frage was angeboten und beauftragt war. Wenn du nur sagst mach mal, dann macht der halt und mit dem Bagger werden Löcher gerne mal etwas größer. Und wenn das Loch da ist muss das ja mit Beton voll, sonst muss man ja noch mit Schalung anfangen und den Boden dann um das Ding wider auffüllen und verdichten. Wie das nach norm genau aussehen muss, wenn man es ganz genau wissen will, Bodengutachten und Statiker. Steht halt in keinem Verhältnis zu dem was es werden soll.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • O.K. , ihr braucht mehr Details.

    äh, ja, oben hörte sich das nach gartenzaun an. :)

    die anderen haben schon geantwortet.

    etwas blöd dass die löcher schon zu gross gegraben sind.

    den stahlkram würde ich vor dem eingiessen noch feuerverzinken lassen. dann ist da ruhe mit korrosion und das was oben rausschaut ist wartungsfrei.

  • hallo ,


    danke an alle für die Antworten.

    Falls es irgendjemand in der Zukunft helfen könnte , bei rechneronline/ barometer/ winddruck kann man sich

    mal eine Vorstellung geben lassen , welche Kräfte bei Sturm einwirken..

    Wenn ich den Rechner auch nur Ansatzweise richtig bedient habe , wären die Fundamente für über 400 km / h

    Windgeschwindigkeit ausgelegt :cursing:

    Also immer !!!! vorher !!!! schriftlich !!!!! festlegen , was gemacht werden soll.


    Bin mal gespannt , was der Baggertyp zu den Berechnungen sagt und wie er sich da rausreden will.


    danke

    mfg

    DRTreiber

  • Moin,


    so wie ich die Schilderungen verstanden habe, ist folgendes passiert:


    - im Rahmen der Neugestaltung der Einfahrt sollte auch der besagte Zaun gesetzt werden

    - die schon vorhandenen Pfähle hat er mit den Querspreizen versehen

    - der Baggermann hat sich diesbezügliche Wünsche angehört, die genannten Riesenlöcher ausgehoben, die Pfähle einbetoniert

    - der Baggermann hat eine Rechnung dafür geschrieben, die deutlich höher ausgefallen ist als erwartet - eben weil deutlich mehr Aushub und Füllung angefallen ist

    - er sucht hier Fakten, um dem Baggermann die Überdimensionierung seiner Arbeiten aufzuzeigen und daraufhin über die Überdimensionierung der Rechnung zu diskutieren ...

  • was soll die berechnung von dir beweisen!? genau, nichts!


    wenn ein statiker das dimensionieren würde wäre der schlechtest anzunehmende lastfall dann doch mit plane - weil es eben passieren kann das die plane dran bleibt und doch wind kommt (z.b. plötzlich aufziehendes gewitter, plane vergessen, niemand zu hause), da kannst du dreimal behaupten die plane kommt bei wind immer runter ... für eine statik müsste die konstruktion ein entsprechendes windereignis auch mit plane sicher überstehen

    es wäre mal interessant eine systemskizze zu sehen, also wie die plane gespannt wird und welche angriffsfläche der wind dann hat.

  • hallo zusammen ,


    eigentlich war für mich das Thema fertig , aber da anscheinend Interesse besteht machen wir weiter:)


    mork

    nein , ich will nicht bis 400 Km/h absichern , wir sind hier nicht auf dem Mars der Venus oder sonstwo.


    das war meine erste ( leider falsche ) Berechnung, was die Fundamente theoretisch aushalten würden.





    @ mikotwins


    ziemlich genau richtig verstanden:thumb:



    artus


    ich mach ` demnächst mal Bilder , aber stell dir einfach folgendes vor.


    Links ne Hauswand ( da hängt ein ziemlich massiver Holzbalkon dran ) und rechts nichts außer 3 Ständer ( die besagten


    Stützen ) Wie eine Beton - Fertiggarage , bei der die Decke und die rechte Seite fehlt , oder ein Eck , bei dem


    3 Ebenen aneinander stoßen.


    Breite 4 m , Länge 7,5 m macht 30 m² , also 10 m² pro Stütze. Die Einfahrt ist größer , aber so groß soll das Sonnensegel werden.


    Die Stützen werden über die Breite gegen den Balkon abgestützt ( wie die Decke ) ,


    und wenn es besonders stabil werden soll auch noch gegen die stirnseitige Wand , da habe ich einen


    30 cm Stahlbeton - Ringanker am Schuppen.


    Und wenn ich das jetzt durchrechne , hängen an jeder Stütze ca, 3 t ( 2 t Betonklotz + die Tragschicht und der Rest der Einfahrt )


    ohne sonstige kraft - oder formschlüssige Komponenten.


    Ergibt ein Kräftegleichgewicht bei 180 km/h Windgeschwindigkeit , ( 10 m² pro Pfosten )


    wobei es mir dabei schon jedes Sonnensegel und jede Leine zerrissen hätte.


    alle Klarheiten beseitigt ???


    mfg


    DRTreiber

  • ja, wenn einer der anderen vor deiner jetzigen beschreibung genau wusste wie das aufgebaut ist - hut ab, der kann dann fast hell sehen.

    die mittelstütze bekommt übrigens 15m² wenn die beiden anderen stützen ganz außen stehen ;)... so theoretisch betrachtet

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