Was hat sich technisch die letzten 10 Jahre an ner MX / Enduro getan ?

  • .... würd mal behaupten nicht so viel . Neuerdings diese Mapping Handy Kikifatz ... aber wer braucht schon 5 -16 Mappings.

    Meistens ändren sich doch nur die Namen der Hersteller (Federung),

    Design und Problemstellen werden ausgemerzt.


    Wie seht Ihr das ?

  • ......ist relativ einfach, fahre eine aktuelles Moped und ein 10j.altes !! Da sind Welten zwischen......

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM

  • Zumindest bei KTM: Sehr viel:
    Der größte Fortschritt im Bereich des Rahmen, der Geometrie und Vorderradführung.
    Die 09er hat noch richtig böse übers Vorderrad geschoben. Wurde mit dem 12er Jahrgang deutlich besser und nochmal ne Spur besser mit dem 17er Rahmen.
    Bodywork wurde schlanker.
    Gabel von OC über 4CS zur Xplore eher ein Rückschritt.
    2T bekamen die Ausgleichswelle mit Model 17.
    17 kam der Mikuni Vergaser (Zickte bei Vielen) und 18 die TPI Einspritzung (Mehr Technik, mehr Gewicht, dafür sauberer Motorlauf, weniger Verbrauch).
    Bei den 4T war die Efi, eingeführt 2012, ein großer Schritt nach vorne.
    Generell wurden die Motoren stärker und trotzdem fahrbarer.
    2013 Umstieg auf DDS Kupplung (leichtängiger)
    Service Intervalle haben sich verlängert.
    usw.
    Viele Kleinigkeiten, welche in Summe einen großen Unterschied ausmachen.

  • Die Zugänglichkeit zum Luftfilter wurde bei manchen Herstellern verbessert:

    Bei KTM ja so, dass man die Sitzbank nicht mehr abnehmen muss.

    Bei Yamaha Sitz der Luftfilter bei neueren Modellen da wo sonst der Tankdeckel ist.

    ==================

    - „The Power of Dreams“

    - „SUCCESS IS 99% FAILURE“

  • Schnell zugängliche Luftfilter gibt's bei KTM seit 98.

    Ansonsten hat sich die Fahrbarkeit und das Startverhalten der Viertakter verbessert. Wobei man aber sagen muss dass die Motorräder Entwicklungstechnisch nicht mehr die Quantensprünge machen wie früher, eben weil sie schon auf einem guten Niveau sind.

    Früher lagen alle 10 Jahre Welten dazwischen. Ab und zu schaue ich mir alte Supercross und Motocrossrenn Videos an. Den Speed den die damals gefahren sind schafft heute so mancher Bub auf ner 85er.

  • Für mich hat sich - abgesehen natürlich von Sachen wie Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit etc., auch wenn manche ja EFI und AWS beim 2T für Teufelszeug halten :-) - wie Mankra schon schrieb, am meisten bei der Fahrwerksgeometrie verändert, was natürlich sehr mit dem Trend zum "Extrem- Enduro" zusammenhängt. Es wird alles immer handlicher und latent triallastiger. Früher, zu "alt-EXC"/Husaberg/Schwedenhuskie-4T-Zeiten war eher Geradeauslauf angesagt, dafür gehen die heutigen Kisten um Welten lockerer ums Eck. Ausnahmen, wie die alten GasGas, die schon immer eher auf Klein-Klein ausgelegt waren statt auf "ready-to-(Vollgas-) race" gab's natürlich schon immer.

  • Im Marketing - aber frag mal ein Elementarteilchen, wie weit es bei einem Übergang (dass trifft es besser als "Sprung") von einem Energieniveau auf ein anderes hüpft.


    Genug OT und wie Twin sagte _ Bildungsauftrag erfüllt.. Ich neige in diesen Zeiten halt dazu, verstärkt auf wissenschaftliche Fakten hinzuweisen, auch wenn das bei vielen Leuten gerade out ist.

  • Der Quantensprung ist die kleinste Energiemenge, die aufnehmbar ist, also weniger geht nicht. Aber: Es ist auch der Sprung auf einen neuen Zustand. In der Regel fällt das Quant jedoch gerne wieder auf den alten Zustand zurück, also ist der Rückschritt schon vorprogrammiert, hehe...


    Genug der erzwungenen Parallelitäten zwischen Quantenphysik und "normaler" Welt.


    Bezüglich Mopped. Ich bin neulich eine EXC400 anno 2001 gefahren. Geiles Mopped, nach wie vor.

    Wirklich gut sind heute die Einspritzsysteme, finde ich. Ansonsten, ja mei, alles schon mal dagewesen...

    Ich könnte auch mit einer alten EXC glücklich sein. Die OC Gabel kriegt man damals wie heute etwas besser hin, das Federbein erst recht, würde Spass machen hier was zu modifizieren, oder gleich ein neues FB, weil die schon etwas leichter geworden sind. E-Start war schon damals OK, ich würde leichte LiIon Batterie einbauen. Der Rahmen ist etwas weich, pendelt manchmal. Tipp - Räder auswuchten.


    Mit einer alten LC4 tauschen wollte ich dann allerdings definitiv nicht.


    Die aktuellen 2T sind mit den früheren definitiv nicht vergleichbar, inzwischen sind sie viel kultivierter und benutzerfreundlicher finde ich. Da würde ich nicht ganz so gerne zurückwechseln. Wenn aber, dann pur und ohne E-Start.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

    2 Mal editiert, zuletzt von erhard ()

  • Es ist nicht unbedingt alles besser. Bereits gemachte Verbesserungen werden schon mal durch Rückschritte ersetzt. (KTM Vergaser Mikuni 2017, die neue Faltenbirne usw.....)


    Die neuen Moppeds haben den Vorteil, dass sie in allen Teilen neu sind. Betrifft alles was altert, Kabel Dichtungen usw. Außerdem kriegt man schnell jedes Teil.

    Man kann sich also vom Warten/Pflegen erstmal freikaufen. Alle 150h Mopped-Wechsel würde in meinem Fall nicht mal Kolbenwechsel erfordern oder Kettensatz.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • In den letzten 10 Jahren ist sicherlich eine deutlich spürbare/ erfahrbare Weiterentwicklung erfolgt - aber keine Quantensprünge oder eben doch nur auf diesem Niveau;) s.o.

    In den 80 Jahren hat sich im Bereich Weiterentwicklung der Motorräder m.E. am meisten getan.

    Ich denke spätestens mit der Husaberg 501 wurde 89/ 90 die " Neuzeit" bei den 4 T eingeleitet - wenn die einen E- Starter hätte, wäre ein guter Fahrer damit auch noch sauschnell - wobei die Strecken sich m.E auch deutlich geändert haben (künstl. Hindernisse Extrem- tests etc.). Umso mehr, wenn man einem guten Fahrer ein "nur"10 Jahre altes Motorrad gibt.


    Ich bin aber immer wieder erstaunt, wie gut altes Glump s.o. doch auch auf anspruchsvollen Stecken funktionieren kann

    - ok bei ordentlichem Fahrwerk mit guten ggf. auch moderneren Komponenten.


    OK ich schweife ab, aber der Vergleich - wie Twin schrieb- relativiert das Ganze und man fragt sich, ob es tatsächlich jedes Jahr eine neue Kiste sein muss.

  • Es ist nicht unbedingt alles besser. Bereits gemachte Verbesserungen werden schon mal durch Rückschritte ersetzt. (KTM Vergaser Mikuni 2017, die neue Faltenbirne usw.....)

    dazu hatte ich mal ein eigenes Thema eröffnet... Gibt schon ein paar verschlimmbesserte Sachen.

    Trotzdem: man gewöhnt sich einfach schnell an gute und komfortable Dinge.


    In ein paar Jahren gibts statt dem TC knöpfchen einen Ausschalter für die Traktionskontrolle und nochmal ein paar Jahre später wird es den wenn überhaupt nur noch optional geben..


    In den letzten 10 jahren wurde zb auch der Kickstarter überflüssig gemacht und dann weg gelassen. Vermisst jemand das ankicken?


    PS:

    Eine Entwicklung der letzten 10-15 Jahre ist, dass man wohl keinen groben Schrott mehr kaufen kann, der einfach nicht funktioniert.

    Wenn ich an die alten GasGas Gurken denke oder zB die letzten Stahlrahmen Yamahas. Das waren echte Scheißhaufen an denen man erstmal Tagelang schrauben musste, bis das Zeug funktioniert hat und fahrbar war.

    Dann gabs noch die ersten 4t GasGas, die überhaupt nicht funktioniert haben und die ersten 2 Takt Estart, die nicht (oder nach kurzer Zeit nicht mehr) funktionierten...

  • Jupp.......wen der Lüfter die Batterie platt gesaugt hat

  • Springen die Einspritzer dann noch an?

    Es gibt definitiv Mopeds, die mit leerer Batterie nicht mehr anspringen, weils die Spritpumpe dann nicht mehr ausreichend tut.

    Die ganzen Japan-Crosser hatten als sie schon Einspritzung aber noch keinen Anlasser hatten doch gar keine Batterie oder ?

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