RFS Motor kocht am Überlauf ständig über

  • deshalb bringt zu viel Pumpleistung schlicht keinen echten Vorteil mehr

    In der Praxis ist es zumindest bei ZWeitaktern z.B. beim letzten 125er GP Renner von Aprilia so gewesen, dass mit immer höheren Pumpleistungen Motormehrleistung gefunden haben. Sie wollten sogar auf externe Pumpen umsteigen dafür, aber das hat der Rotstift verhindert. Dabei waren sie schon weit über dem theoretisch sinnvollen Maximalwert und es hat trotzdem was gebracht.

  • In der Praxis ist es zumindest bei ZWeitaktern z.B. beim letzten 125er GP Renner von Aprilia so gewesen, dass mit immer höheren Pumpleistungen Motormehrleistung gefunden haben. Sie wollten sogar auf externe Pumpen umsteigen dafür, aber das hat der Rotstift verhindert. Dabei waren sie schon weit über dem theoretisch sinnvollen Maximalwert und es hat trotzdem was gebracht.

    Dann wars noch nicht genug Pumpenleistung....

    Hätte man am Prüfstand locker mit einer externen Pumpe rausfahren können.

    Weist aber darauf hin, dass wichtige Bereiche im Motor nicht gut durchflossen werden, weil anderswo ein Bypass besteht.

    Kann gut mit CFD Simulation untersucht werden.

    VG Erhard



  • Ein oder auch mehrere Danke schön, für deine Ausführungen :thumbup::thumbup::thumbup:

    Da ist aber auch soviel dran gemacht, habt ihr keine Angst dass sich das Getriebe so langsam auflöst ?

    Ölkühler ,.. gibt es nicht. ? Nur das mehr im Ölkreislauf (muss mir nochmal alles durchlesen)

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • der kleine sperrstift in der welle für den wapu-rotor ist eingesetzt?

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Ja, der Sperrstift ist bei beiden Wapus eingesetzt gewesen und nicht abgeschert...


    Es liegt am Abgasdruck im Kühlkreislauf.

    Hatte ich doch schon geschrieben.


    Morgen wird der Motor geöffnet.

    Dann wissen wir genaueres.


    Dennoch werde ich beide Wapus noch miteinander vergleichen.

    Ich hab heute einen Sensor für die Kühlwassertemperatur bekommen, welcher in die Wasserleitung gebaut wird und nicht wie mein jetziger, zwischen die Kühlrippen des Kühlers geschoben.

    Ersterer misst im Kühlwasser.

    Letzterer zeigt verfälschte Werte an, welche ja durch eine Messung am Aluminium ungenau sind und vom Fahrtwind beeinflusst werden.

    So wurde es aber mit dem Lüftersatz von Trailtech mitgeliefert.


    Der jetzige Sensor ist ebenfalls von Trailtech, passt Plug&Play in den Kabelbaum des Lüfters und wird mit einem Alurohr geliefert und zwei Schellen von Norma.

    Gefällt mir recht gut bisher, von der Qualität.

    Das Bonbon ist natürlich, daß man es nur umstecken muss.

    Für mich "Nichtelektriker" macht es das ganze doch sehr einfach.

    Kühlerschlauch trennen, etwas einkürzen und das Element mit zwei Schellen einbinden.

    Somit messe ich am rechten Kühler die Temperatur im Zulauf, also das, was aus dem Zylinderkopf gespült wird.

    Rechte Seite, weil dort auch der Lüfter sitzt.

    Kann man natürlich auch links verbauen, aber:

    Dann läuft der Lüfter bei abgestelltem Motor so lange weiter, bis sich der linke Kühler auch unter dem eingestellten Wert befindet.

    Leider hat auf den aber der Lüfter keinen Einfluss, bei stehendem Motor....und so zieht es einem die Batterie leer.


    Der Lüfter ist einstellbar von 65 Grad Celsius bis 95 Grad, bzw die Einschalttemperatur.


    Kann gerne Bilder nachreichen, wenn da Interesse besteht.


    Ach ja, einen Ölkühler mit sechs reihen und ca 150ml Volumen hatte ich auch verbaut gehabt.

    Nicht schön, aber hilfreich. Im Offroad aber nicht umsetzbar, da zu anfällig für Beschädigung oder Dreck.

    Auf der Straße geht es. Ist aber noch nicht ganz ausgereift, war eher versuchsmässig aufgebaut bzw angebracht.


    Dadurch daß mein Ölkreislauf modifiziert wurde und ein höherer Öldruck gefahren wird, ist es möglich die Dinge zu verbauen, ohne an Öldruck zu verlieren bzw um seinen Motor bangen zu müssen. Der Ölkühler darf nur nicht höher als der Zylinderkopf angebracht werden!

    Ich habe andere Ölfilterdeckel verbaut, mit Öffnungen, wo dann Hohlschrauben angeschlossen werden.

    Eine Leitung geht vom langen Ölfilter zum "Ölerfrischer" , welcher vor den linken Wasserkühler in den Tankspoiler gesetzt wurde.

    Der Ölerfrischer ist ein kleiner Kühler, bzw ein Aluteil, welches aber eine schnelle Durchflussgeschwindigkeit erlaubt, etwas Temperatur abgibt, durch Kühlrippen. Das ist ein netter Nebeneffekt. Der Haupteffekt, und daher auch der Name kommt daher, daß dort unten im Eingang, sowie oben im Ausgang jeweils ein Starkmagnet feinste Metallpartikel abfangen.

    Vom Ausgang Ölerfrischer geht es dann am Rahmenrohr oben unterm Tank entlang zurück zum kurzen Ölfillter.

    Jetzt saß noch zwischen langem Ölfilter und Ölerfrischer der besagte Ölkühler vorne am Brustrohr des Rahmens.


    Der lange Ölfilter hat eine lange Hohlschraube, von woaus zwei Leitungen abgehen.

    Eine ja zum Ölerfrischer, bzw Ölkühler, die andere zum Zylinderkopf.

    Die übernimmt die aufgabe der entfallenen starren Leitung.

    Außerdem hat mein Motor neben dem Magneten an der Ablassschraube noch drei weitere Magneten, also insgesamt im kompletten Ölkreislauf an verschiedenen Stellen sechs Magnete.


    Klingt jetzt erstmal alles kompliziert.


    ich erwähnte ja, daß der Motor stark modifiziert ist, die Motoren deshalb aber auch, trotz Leistungssteigerung enorm lange halten.

    Ich hatte bereits Kontakt zu einem Holländer, welcher einen auf 660ccm gebrachten Motor vom gleichen Motorenbauer bereits seit über 35000 km fährt. Fünfundreißigtausend, richtig gelesen.

    Mein 104mm Kolben ist leichter als der Serienmässige 100mm, laut Aussagen des Motorenbauers.

    Somit keine größere Belastung für den Kurbeltrieb vom Gewicht her, nehmen wir mal den Verbrennungsdruck raus...

    Zu letzterem kann ich nichts sagen, da mir das Wissen fehlt.


    Ich habe das ganze Motorrad vom Rahmen an selber neu aufgebaut, nur den Motor bauen lassen, da ich etwas besonderes wollte.

    Ich baue mir sozusagen meinen Jugendtraum auf, den ich mir damals noch nicht leisten konnte:

    Eine möglichst nahe Replika der damaligen Werkssupermotos, wie sie in der DM/EM/WM gefahren wurden.


    Ich warte noch auf ein Angebot eines Grafikers, welcher mir das authentische Red Bull Werksdesign von 2004fertigen soll, von Boris Chambon seiner 450er SMS.

    Eine Doppelakra ist durch Kontakte wohl auch bald meine und eine Devtech/Suter Schwinge.


    Jetzt habe ich noch einen 2007er SMR Rahmen ergattern können, welcher letzter Stand der Technim bei den RFS Modellen war, bezüglich der Rahmenverstärkungen bzw Versteifungen.


    Ich weiß, in der EM/WM ist man Devtech Rahmen gefahren, aber die sind nicht zu beschaffen und wenn, dann weichgeklopft und überteuert. wenn man überhaupt einen bekommt.

    Es gab nur 13 Stück, soweit ich informiert bin.

    Die Rahmen alleine haben damals 5000 Euro gekostet....

    Für mich einfach nicht möglich.....


    Wenn sie fertig ist, gibt es vielleicht ein paar Bilder, wenn jemand es sehen mag.

    Ich baue es für mich, nicht für Youtube oder ähnliches...


    Ich hoffe, daß man jetzt nachvollziehen kann, worum es geht.

    Irgendwelche Sprüche von wegen Solider Motor verhunzt oder ähnliches trifft da nicht wirklich zu.

    Bei dem Projekt sind sehr viele Stunden und richtig viel Geld reingeflossen. Davon hätte man sich auch zwei neue EXC kaufen können.

    Aber wie das nunmal so ist, bei Träumen die man sich im Leben erfüllen will...

    Man macht es für sich und nicht, um die Anerkennung anderer zu bekommen.


    Alleine schon die Tatsache,eine SMR mit Straßenzulassung, offenem Leistungseintrag und allen org SMR Teilen Eingetragen zu bekommen, auf legalem Weg, beim regulären Tüvprüfer, ist schon was ganz besonderes.

    Bis dahin war es ein langer Weg.


    Naja, lange Rede....


    Ich gebe durch, was es war...Sobald ich es weiß ;)


    Danke schonmal allen die konstruktive Beiträge erstellt haben!

  • So, gestern um 21.30 Uhr wieder zu Hause angekommen.

    Die Zylindekopfdichtung war an einer Stelle hinüber.

    War beim zerlegen dabei...

    Wurde auf Kullanz getauscht, Kopf abgedrückt, Zylinder und Kopf geplant.


    Noch einiges geprüft am Motor und ab ging es nach Hause, nach 5 Std.

    Ich war mit meinem kumpel, der mich begleitet hat, zwischenzeitig bei KTM im Museum.

    Habe bernd Hiemers SMS 630 in der Zeit studiert ;)

    Ich glaube, wir waren die einzigen Idioten, die auf allen vieren um das Mopped herumgekrabbelt sind, um alle Details zu sehen/fotografieren.

    Quasi Selbststudienprogramm.


    Ich bin schon gespannt auf die erste Fahrt.


    Aber warte noch auf ein paar andere Teile, bevor es losgehen kann.


    Ach ja, einbauen muss ich ja auch noch alles ^^;)

    Nach 24h Road Trip, incl vorrausgegangenem Arbeitstag, also sprich 40 Stunden wach und 1600 gefahrenen kilometern habe ich gerade keine Lust.

    Vielleicht in einer Stunde oder so... 8o

  • Das das hört sich doch gut an.

    Noch kurz mein Senf zum "Ölerfrischer" . Ich halte da nicht viel davon glaube nicht daß die zwei Magneten nenneswert was rausfischen was nicht im normalen Magnet plus Ölfilter hängenbleibt , die Kühlwirkung wird man auch vernachlässigen können. Ich mag immer möglichst wenig Schläuche, Leitungen und Schellen an meinen Motorrädern, sind alles potentuekille Fehlerquellen gerade bei höherem Öldruck.

    Aber wie gesagt das ist nur meine Meinung.


    Hat Bernds Werks -Sumo denn sowas ? :mx:

    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit !


    Prokrastination ? Muss ich morgen mal googeln !

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