Luftdruckprüfer - Empfehlung ?

  • Brauch sowas ... die ersten 10 Euro dafür hab ich in China-Müll investiert ... aber nu solls gut werden.
    Wegen MX brauchts Skala die auch 0-1bar gut kann .... fürs Auto Fahrrad soll er aber auch verwndbar sein.


    Bin gespannt auf Eure tipps ...

  • Seit über 10 Jahren im Einsatz, mittlerweile 3 Stück (Zuhause, im Auto, im 4x4.)
    gute, wiederholbare Ergebnisse, und darauf kommts mMn an. Ob der Druck (absolut) aufs Hunderstel stimmt ist an sich egal, solange man halt einen Anhaltspunkt für sich selbst hat.

  • +1 Für den von twinshocker genannten.


    Ich mag die Analogen lieber, und der von Flaig ist sehr genau.
    Wird bei uns im Autorennsport verwendet. Einsatzbereich 0,8-2,4 Bar.

  • Mechanische Ausführung
    Elektronik = Schrott (zumindest bei Günstigen)
    Ausgenommen, die sehr hochpreisigen Profi-Geräte.


    Messbereich nur wenig größer als benötigt.
    Wenn du also mit 0,8bar fahren willst, nimm keinen bis 15bar.
    Die Messgenauigkeit orientiert sich am Höchstwert, auch bei den Elektronischen.


    KL 1,0 im Bild oben, bedeutet Abweichung 1% vom Skalenendwert -> 0,04 bar
    Wobei Flaig rel. teuer ist.
    KL 1,0 ist auch günstiger zu bekommen.


    By the way
    Hätte zwei (oder drei wenn ich den dritten noch finde) Elektronische gegen Übernahme der Versandkosten zur Entsorgung abzugeben.
    Möchte aber gleich vorwegnehmen, dass die n.m.M. Schrott / defekt sind.

  • Flaig hab ich auch, hat nur einen kleinen Nachteil:


    Nur verwendbar bei ausreichend langen senkrecht stehenden Ventilen, da der Prüfer den Anschluss seitlich hat.


    Bei z.B. Strassenmopeds mit abgewinkeltem Ventil i.d.R. keine Chance, auch bei Automobil Ventilen oft nicht einsetzbar, da die zu wenig rausragen.

  • Mechanische Ausführung
    Elektronik = Schrott (zumindest bei Günstigen)


    Kleine Anekdote dazu. In den Dünen von Süd-West Australien mit dem 4x4 eine recht lange (ca 1km) und für den weichen Sand auch steile Abfahrt runter. Unten stehen zwei 4x4 und sind verzweifelt, weil sie diese Auffahrt nicht mehr hoch kommen, und das auch gleichzeitig die einzige Ausfahrt aus dem Dünengebiet war.Haben ihn auf den Reifendruck angesprochen: „12 psi mate, cant go any lower“
    Nachdem wir dann noch zwei Fehlversuchen an der Auffahrt zugesehen haben und er bereit war seine Karre anzuzünden, habe ich mal seinen Reifendruck gemessen... 22psi. Seine mechanische Gurke hat 12psi angezeigt. Also soviel zu mechanisches Allheilmittel. You get what you pay for.
    Das Good-Year Ding ist OK und für den genannten Einsatzbereich genau was man braucht und man muss keine 40+ Euro ausgeben.
    Für Straßenmotorsport ist der Flaig wiederum viel zu ungenau. Da muss man in den Bereich von 350+ Euro gehen, damit man vergleichbare Messungen im Zehntelbar Bereich hat.

  • Kleine Anekdote dazu. In den Dünen von Süd-West Australien mit dem 4x4 eine recht lange (ca 1km) und für den weichen Sand auch steile Abfahrt runter. Unten stehen zwei 4x4 und sind verzweifelt, weil sie diese Auffahrt nicht mehr hoch kommen, und das auch gleichzeitig die einzige Ausfahrt aus dem Dünengebiet war.Haben ihn auf den Reifendruck angesprochen: „12 psi mate, cant go any lower“
    Nachdem wir dann noch zwei Fehlversuchen an der Auffahrt zugesehen haben und er bereit war seine Karre anzuzünden, habe ich mal seinen Reifendruck gemessen... 22psi. Seine mechanische Gurke hat 12psi angezeigt. Also soviel zu mechanisches Allheilmittel. You get what you pay for.
    Das Good-Year Ding ist OK und für den genannten Einsatzbereich genau was man braucht und man muss keine 40+ Euro ausgeben.
    Für Straßenmotorsport ist der Flaig wiederum viel zu ungenau. Da muss man in den Bereich von 350+ Euro gehen, damit man vergleichbare Messungen im Zehntelbar Bereich hat.


    Wie schon geschrieben:
    "KL 1,0 im Bild oben, bedeutet Abweichung 1% vom Skalenendwert -> 0,04 bar"
    (natürlich +-)


    Das sollte bei Zehntelbar durchaus ausreichend sein.
    Und wenn ich mich im Bereich von unter 2,5bar bewege,
    dann ein Manometer bis 2,5bar und schon ist die Genauigkeit nahezu verdoppelt (meist ohne Mehrkosten).


    Auf vielen günstigen Elektronischen ist weder ein Messbereich noch eine Genauigkeit/Toleranz überhaupt angegeben.
    Du magst mit deinem "Glück gehabt zu haben" ?
    Ich hatte mit 3! elektronischen "Pech"
    Bis jetzt hat mich noch kein mechanischer enttäuscht.
    Und ich bin auf keine Batterie angewiesen !

  • Was bringt die Genauigkeit von 0,04 Bar wenn der Anschluss des Prüfers das gar nicht hergibt (siehe friedrich renner) und einmal nicht 100%tig aufgesetzt und man hat ein falsches Ergebnis. Für Messungen in dem Bereich taugen die Dinger alleine wegen dem Handling nicht.
    Wenn man zehntel wiederholbar messen will, braucht man sowas: https://www.sandtler24.de/alfa…uckmessgeraet-650357.html
    Und zehntel messen braucht man wiederum nur auf der Rennstrecke wenn man die Zehntelsekunden sucht.


    Ich hab schon auf der Rennstrecke im professionellen (mit Geld verdienen) Motorsport die zehntel gemessen und im Busch Luft abgelassen - ist halt mein Erfahrungsschatz. Warum mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Das Good Year Ding ist zuverlässig, batterien waren nach 10 Jahren noch nicht alle... was wil ich mehr? Für Enduro und MX mehr als ausreichend.


    Und damit bin ich dann auch raus hier. viel Spass noch.


    Achja. Ein Vorteil noch vom elektronischen. Der geht oder ist kaputt. Ein mechanischer produziert bei schlechter (aber realer) Lagerung in der Werkzeugkiste schlechte Messergebnisse. Ich persönlich habe lieber kein Messergebnis als ein falsches....

  • Hab den oben genannten flaig seit 30 Jahren im Renntransporter, keine Probleme. Auch hier gilt, man hat die Wahl zwischen Werkzeug und Spielzeug. Der Hinweis auf den passenden Messbereich beachten!
    Wie werden die elektrischen eigentlich genullt, bzw an den Luftdruck angepasst?

  • Elektronische Messgeräte suggerieren oft eine Genauigkeit durch sehr feine, digitale Anzeige, welche bei weitem nicht gegeben ist.
    z.b. Waagen mit 100g genauer Anzeige, aber 1000g Messtoleranz.....

  • Natürlich der Klassiker:


    Verwende ich schon ewig und 3 Tage. jetzt seit Mousse nicht mehr so oft. Und es macht mir heute noch Freude wenn die Kollegen fluchen "weil das Shiceding nicht geht!". Weil sie nicht wissen wie man den bedient :D


    Beim Gucken nach Luftdruckprüfern sehe ich grade, daß es für den Flaig auch gerade und 45° Aufsätze gibt.
    Werd ich mir zulegen.


    Brauche ich auch, bitte um den Link verehrter Friedrich :thumbsup:


  • ...
    Ein Vorteil noch vom elektronischen. Der geht oder ist kaputt
    ...


    Genau da hab ich andere Erfahrungen gemacht:
    Meine haben falsche Anzeigen geliefert.
    Bei einem konnte ich es auf den Zustand der Batterie zurückführen.
    Batterie voll -> Messung O.K.
    Je leerer die Batterie - um so ungenauer die Anzeige.
    Leider hat das Ding aber keine Meldung, das die Batterie nicht mehr ausreichend gut ist. Sonst wäre der durchaus brauchbar gewesen.
    Bei den anderen konnte ich nicht herausfinden was die Ursache für die Ungenauigkeit ist /war.


    Und auch Elektronik altert !
    Nicht ohne Grund müssen gewerblich genutzte Messgeräte regelmäßig zur Kalibrierung.
    Möglicherweise weniger durch Erschütterungen in der Werkzeugkiste
    (wobei ich da bei so nem Plastik Ding, auch sehr vorsichtig wäre)
    Aber je wärmer & feuchter die Umgebung, um so stärker altert Elektronik.
    (der Drucksensor selbst, ist eh eine rein mechanische Vorrichtung,
    die nur elektronisch ausgewertet und angezeigt wird)



    Der Anschluss des Prüfgeräts hat aber nichts mit der Anzeige zu tun.
    Der muss immer passen und dicht sein, egal ob mech. oder el.

  • Für Straßenmotorsport ist der Flaig wiederum viel zu ungenau. Da muss man in den Bereich von 350+ Euro gehen, damit man vergleichbare Messungen im Zehntelbar Bereich hat.


    Für den Profirennsport wo es um was geht klar. Da wird man in der Box nicht mit so einem ~50€ Flaig-teil werkeln.
    Für das zuverlässige Prüfen in ''Hobbyserien'' wo um die goldene Ananas gefahren wird verwenden wir das Teil seit Jahren problemlos. :)


    Will sagen, fürs Anforderungsprofil des Threaderstellers ausreichend.

  • Seit über 10 Jahren im Einsatz, mittlerweile 3 Stück (Zuhause, im Auto, im 4x4.)
    gute, wiederholbare Ergebnisse, und darauf kommts mMn an. Ob der Druck (absolut) aufs Hunderstel stimmt ist an sich egal, solange man halt einen Anhaltspunkt für sich selbst hat.


    Habe den gleichen. Whitelabelprodukt bei ebay und Co.. Häufiger Einsatz wegen Tubliss. Passt gut in die Gürteltasche.Bin zufrieden. Für nen 10er alles gut.

    Enduro has many paths. Which one do you choose?


    Das Leben ist zu kurz für später.

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