luftgekühlte Enduro für Reisemobil zu finden

  • Hallo zusammen,
    ihr seid klasse wiedermal!


    Hatte eigtl. für jeden eine Antwort getackert, aber leider kurzvorm absenden die falsche Tastenkombination gedrückt und alles war weg. Hatte alles so schön zusammengestellt ... mit Gewichten etc. : Nuja.


    Die Yamaha NG 250 Tricker ist mir auch untergekommen. Ist aber wohl hier zulande so selten, da werden kaum bis garkeine angeboten. Und der Tank ist mti um die 6-7L auch sehr klein, wobeoi man da ja ggf. Abhilfe schaffen könnte.


    Jungs und Mädels,


    ich schwanke noch bei der Entscheidung und mir kommen Punkte in den Sinn, die ich selbst nicht wirklich abwägen kann und brauch da nochmal eure Hilfe.


    Meine Fragen:
    - worin Vorteile/Nachteile von großen Rädern?
    - worin Vorteile/Nachteile von gleichgroßen Rädern?
    - worin Vorteile/Nachteile von Ballonrädern?
    - nach welchen Reifenprofilen (ggf. Freigaben) sollte ich Ausschau halten?
    - gibt es heutzutage gute aber auch straßenzugelassene "grobe" Bereifung und/oder ggf. nur bei welchen Felgengrößen?


    - was haltet ihr von so 125-350ccm mit eher niedriger Sitzhöhe und dünnen Gabelrohren, wie z.B.
    Yamaha TW125 TW200/240 (in DE nur 125ccm, aber sehr gute Zubehörversorgung mit mehr Hubraum und bis 10,5L Tank und Kickstarter auch wieder nachrüstbar) TW = Trailway
    oder
    Hyosung RT125 Karion
    der Suzuki BW200 (BigWheel)


    Deren Sitzhöhen sind sehr niedrig, drum sind die Federwege und Bodenfreiheit nicht so ausgeprägt. Scheinen aber dennoch zumindest gute Steigeigenschaften im Gelände zu haben. Aber leider sind sie auch schon wieder knapp 130kg schwer. :S


    Habe mir einige Vidos angeschaut, 125ccm 4-Takter scheinen mir, gerade auch für meine eigenen knapp über 100kg, doch eher zu schwachbrüstig, so evtl. ab 175-200ccm 4T sollten es schon sein.


    Was mir aber auch immer wieder über den Weg läuft, sind sehr leichte 2-Takter. Das ginge runter bis halt zu den allerleichtesten Enduros von Simson (50/70ccm), für die es unendlich und günstigst zumindest Motor"erweiterungs"teile gibt, also z.B. bis über 20PS. Die wiegen original vollgetankt nur um die 85kg. Da kommt keine "echte" 4T Enduro ran. Wartungsfreundlichkeit und Aufladen auf das Reisemobil wäre auch super.
    ABER:
    Was mich dabei aber eher abschreckt, sind die blauen Dunst- und besonders Geruchswolken. Ich mag den 2-Takter zwar sehr, aber eine gesuhte Enduro soll ja u.a. auch für Stadteinfahrten dienen. Jedoch gibt es gerade in südlichen Ländern schon Städte, die 2-Takter gänzlich in der Stadt untersagen. Auch nicht so prickelnd wäre die "GeruchsOrtung" auf Abwegen, falls Wildparken/Wildcampen oder schon das Waldbefahren mit hohen Strafen versehen sein sollte. Auch sind die 2-Takter wahre Schluckspechte und so wirklich Kraft in unteren Drehzahlen für langsames Endurowandern ist bei kaum einem wirklich gegeben,
    nur die Wartbarkeit und geringes Gewicht lassen die 2-Takter evtl. noch mit in die Endausscheidung kommen.
    Hmmm.


    Die Qual der Wahl. ^^


    Grüße und wieder vielen Dank!
    Carsten

  • Du wolltest
    Straßenzulassung
    - nur luftgekühlt (zuverlässig, wartungsarm)
    - E- UND Kickstart
    - so leicht als möglich (max. ca. 125kg Leergewicht)
    - sparsam (eher 4T, wobei ich ein 2T-Enthusiast bin)
    - Einspritzer, gibt's sowas eigtl. als Luftgekühlt ?
    - Schrittgeschwindigkeit in unwegsamem Gelände ohne Kupplung möglich
    - großer Tank (ggf. nachrüstbar)
    - Gepäckträger (ggf. nachrüstbar)
    - gute Wattiefe
    - gutes Fahrwerk (ggf. nachrüstbar)
    - gute Reifenauswahl
    - (Scheibenbremse vorn!?)
    - (2 Personenbetrieb)


    mittlerweile bist du bei auf 20PS getunten 2-Taktern angelangt...?


    Kauf dir eine von den vorgeschlagenen modernen wassergekühlten und du wirst zufriedener sein als mit einer aufgemachten 50er...

    ...du hast mir mein Orange verpatzt,
    hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
    in mein Orange...
    [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

  • ich komme mit moppeds typ "TW" nicht klar. das sind klassische "zum bäcker"
    dinger, für mehr taugen die imo nicht.
    die bei diesen moppeds verbauten reifen bieten keinen vorteil im gelände, sind
    im vergleich zu std 21/18 reifen schwieriger zu bekommen. gerade wenn man
    im ausland unterwegs ist und eine neue pelle braucht kann das schnell blöd werden.


    moppeds al la TW gehen mit meiner vorstellung von "enduro" nicht über einander.
    wie oben schon erwähnt, die alp 200 dürfte deinem einsatzzweck am nächsten kommen.
    luftgekühlt, kicker und e-start, robuster motor, problemlos verfügbar (uch ersatzteile) und (erstaunlich) wertstabil.
    wenn du vor ez 18 kaufst, auch mit 2-mann zulassung.


    vielleicht guckst du dir das video mal an um zu sehen, was damit geht:


    wenn das an gelände mehr ist, als das was du fährst, dann nimm irgendwas. feldweg geht auch mit nem mofa.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Es kommt wirklich darauf an was du damit anstellen willst.
    Vom Wohnmobil aus Touren machen die auch mal ins gemässigte Gelände gehen ? Dann reicht eine der vorgeschlagenen "Wanderenduros" völlig aus, da brauchst du keine hohe Bodenfreiheit, super Fahrwerk oder massig Motorleistung.
    Wenn du allerdings schwere Sachen fahren willst dann macht sowas natürlich Sinn, allerdings nur wenns auch darum geht schnell zu sein. Wenns rein ums durchkommen geht funktioniert das auch mit den obengenannten erstaunlich gut.


    Simson mit 20 PS ? Vergiß es ! Das sind Mockicks mit extrem getunte Rennmotoren dementsprechend empfindlich und Wartungsintensiv. Ausserdem natürlich ohne Strassenzulassung.
    Oder willst du an jedem neuen Urlaubsort erstmal umbedüsen ?


    Alles mit kleinen dicken Rädern ist allein schon aus weltanschaulichen Gründen zu vermeiden.

  • Motor und gewichtstechnisch scheinen so 230er wirklich schon so ziemlich das Optimum für mein Vorhaben zu sein.
    Nur scheint es mir jedoh so, als wenn diese NIE in DE eingeführt worden wären. Seit Wochen steht lediglich eine CRF230in Italien bei Mobile.de.
    ABER, die schaut eher nach sehr sehr hoher Sitzhöhe ausund riesige Federwege.
    Wo braucht man denn generell viel Federwege ausser bei Sprüngen, die bei mir eh nie in Frage kämen?


    Grüße
    Carsten

  • mal ehrlich, bist du jetzt in den letzten tagen mal irgend eine dieser kisten gefahren?
    oder wird das hier wieder so eine akademische nummer mit "was wäre wenn und wäre nicht
    das andere besser. und überhaupt."


    federweg braucht man, wenn man ihn braucht. hast du dir das o.g. video mal angesehen?
    fährst du solch ein gelände in der geschwindigkeit?
    oder schneller?
    oder langsamer? oder schwieriger?


    wenn du das mal anfangen würdest in eine relation zu setzen, dann kann dir hier echt
    geholfen werden. aber bis dahin drehen wir uns im kreis. denn die besten empfehlungen
    wurden alle schon genannt.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Terrain und Geschwindigkeit u.a. sowas:




    Ich muss mir oder anderen kein fahrerisches Können mehr beweisen, möchte einfach den Wirkkreis erweitern, entlegenere Ecken erreichen, die nur mit nem kleinen 4x4 möglich wären oder auch darüber hinaus.


    Bin aber auch kein Schnellspritzer, der gleich Übermorgen was zum Rumjucken braucht oder sich schnell bequatschen oder überreden lässt. Soll ja Leute geben, die im Jahr 5-10 Moppeds kaufen und wieder verkaufen, weil es nur um den kurzen schnellen neuen Kick geht oder aus finanziellen Launen heraus und dann flaut die Begeisterung jedes Mal ganz rasch wieder ab. So nicht bei mir. Wenn das Richtige zu finden dann akademisch lang wird oder wirkt, so soll es denn so sein. Das Bessere ist immer noch der Feind des Guten und gut Ding will Weile haben und nicht ich schnellstmöglich IRgendwas zum Fahren. ^^


    In der Nähe gäbe es so eine Hyosung Karion rt125 mit so dicken Reifen. Sind halt nur 125ccm, Motor soll wohl aus der Suzuki DR125 stammen. Wäre mal eine Testfahrt wert, aber wenn die ohnehin hier mehrfach auf ungeeignet zentriert sind/werden, dann kann ich mir das auch getrost sparen. Und wer mag es als Verkäufer schon, wenn jemand nur vorbei kommt, um mal das Modell testfahren zu wollen.


    Ich fasse weiter zusammen:


    Pflicht: :)
    - nur luft-/ölgekühlt (nicht verhandelbar!)
    - Straßenzulassung
    - E-Starter
    - Kickstarter (oder zumindest nachrüstbar)
    - gute Geländereifen mit Straßenzulassung (Größen?)
    - 12 Volt
    - elektr. Zündung
    - Vergaser
    - 2-Sitzer-Zulassung
    - Gepäckträger (oder zumindest nachrüstbar)
    - gute Bodenfreiheit, jedoch nicht so riesige Sitzhöhe (max. so 85cm!?)
    - so leicht als möglich (max. ca. 125kg Leergewicht)
    - leiser ist besser, eher Bollern als Kreischen beim Wandern
    - Hubraum 4T (150-350ccm), 2T nur Getrenntschmierung bis 250ccm, jedoch Tendenz 4T !


    Nice to have: :whistling:
    - gute Reifenauswahl/Verfügbarkeit
    - guter Zubehörmarkt
    - größerer Tank (oder zumindest nachrüstbar)
    - Kunststofftank
    - verstellbare Feder-Dämpfer-Einheiten (oder zumindest nachrüstbar)


    Funktionaler, robuster, einfach (selbst) wartbarer leichter Allrounder ! :thumb:
    Für hinten drauf auf's Reisemobil, für's Gelände/Waldwege/Schotterwege/Berge, wo sonst nur kleine 4x4, wenn überhaupt hin-/hochkommen oder auch mal langsam ohne Kupplungsarbeit bis runter auf Schrittgeschwindigkeit auf Wald-/Graspfaden wandern über Stock und Stein und Geäst oder mal durch 'nen Bach bzw. Wasserfurth oder nasse Wiesen, schlechte matschige Feldwege ...
    Ebenso für flexible Fahrten in Städte (keine Umweltplakette, stau-frei, immer Parkplatz vor der Türe) u.a. zum Einkaufen, Ämter und Museen aufsuchen etc. .
    Auch mal Tagestouren mit kleinem Gepäck enge Serpentienen hoch bis auf Bergspitzen oder in kleine Bergdörfer, wo ein WoMo zu breit, lang oder zu hoch wäre und freilich auch wieder runter ins Tal (mit mindestens mir 110kg und etwas Gepäck dazu).


    Also die eierlegende Wollmilchsau ist gesucht. :saint:


    NO-GOs bzw. kein Bedarf für: X/
    - KEINE Verbund- bzw. Kombibremse(n)
    - KEIN ABS. Falls, dann nur mit Abstellmöglichkeit
    - NICHT für sportl. Wettbewerbe
    - NICHT für Trail-Tricks, KEINE Action-Kletterkünste
    - KEINE Sprünge etc.
    - Aussehen und Alter zweitrangig, Preis ebenso
    - Höchstgeschwindigkeit wurscht, jedoch kein Verkehrshindernis darstellend (ab ~100km/h)


    Grüße und wieder vielen Dank
    Carsten

  • ja, okay das machts etwas präziser.


    ich bleibe dabei: das oben gezeigte gelände geht mit najezu jedem mopped,
    was nicht unbedingt eine strassenvollverkleidung oder slicks hat.
    ist nur eine frage der zeit, des guten willens und der leidensfähigkeit.
    ob das dann spass macht, sei dahin gestellt.


    um deine anforderung anders zu formulieren: für leute, die sich in einem sportenduro
    forum tummeln würde man das als "schlechtwegetauglich" bezeichnen.
    keine besondere anforderung an fahrwerk im sinne einer enduro.
    ich würde mich daher auch von faktoren wie federweg und/oder verstellbare fahrwerkskomponenten
    lösen, das macht deine auswahl nur unnötig kompliziert.
    nachrüsten geht fast immer.
    (ps: kombibremse a la guzzi gibt´s glaube ich gar nicht mehr)


    ich verstehe den luftkühler, kann aber sagen, dass wassergekühlte motoren heutzutage
    den luftgekühlten überlegen sind.
    kicker pflichte ich bei, macht sinn. ein 4t halte ich persönlich für sorgenfreier, speziell wenn
    es NICHT um sportmoppeds geht.


    was du bisher etwas wenig beleuchtet hast: ersatzteilversorgung und verfügbarkeit.
    und, in welche länder es denn gehen soll. europa im weiteren sinne ist kein problem,
    dhl und ups liefern bis an den po der welt.
    asien? afrika? südamerika? wenn man zeit hat und die teile verfügbar sind, ist das alles
    nur eine frage des geldes bis das benötigte ersatzteil am standort ankommt.
    ist es ein mopped, welches schon unter den liebhaberstatus fällt (tricker, xr400, etc)
    wird möglicherweise eine defekte lima oder cdi zu einem finanziellen desaster.
    und ich würde alle karren älter als 20 jahre auch ausschliessen (xt 250, xt500, usw.)
    da hier fast nur noch gebrauchte e-teile zu finden sind und für die typischen schwachstellen
    nur sehr schwer ersatz zu finden ist.


    vielleicht lässt du das in deine überlegung noch einfliessen.
    bei dem anforderungprofil bleibe ich bei meinem favorit, alp 200.
    wenn du nach asien fährst, eine honda CUB.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Kennst du eigentlich den MX-Trial?
    Sehr geländegängig und leicht:
    XR250
    weniger Geländegängig und auch nicht schwer:
    NX250 (aber ohne Kicker)
    Etwas mehr Power und dein Fahrprofil sehr gut geeignet:
    DR350
    Neuer:
    Beta Alp 200
    neuer mit mehr Power:
    Beta Alp 4.0- meiner Meinung das beste Motorrad für dich, hat aber kein Kicker.


    Man könnte ewig weitermachen, der knackpunkt ist aber: auch wenn du nach monatelangem window-shoppen und technische Daten vergleichen das für dich perfekte Motorrad gefunden hast, kann es beim ersten Mal fahren trotzdem ein Flop sein.

  • Möchte euch nochmal explizit danken. Habe eure Anmerkungen mal zum Anlass genommen, mir mal ein wenig die Abgrenzungen der Gelände-Disziplinen anzulesen.


    Was ich auf jeden Fall zur Verwendung schonmal sagen kann, ich benötige definitiv einen Gebrauchsfahrzeug und kein Sportgerät.
    Ich möchte damit nicht auf die Suche nach neuen oder schwierigeren (körperlichen/sportlicheren) Herausforderungen gehen oder als Ausgleich zum Auspowern vom Alltag nutzen.
    Also vor sowas, was die beiden hier betreiben, habe ich höchsten Respekt, wäre für mich aber überhaupt nichts.


    Dafür bin ich viel zu unsportlich, mittlerweile viel zu schwer und vermutlich auch zu alt, würde sicher eher früher als später zu körperlichen Gebrechen führen. 8) Soviel muss ich mit in jedem Fall eingestehen.


    Was ich Suche sind vielleicht ein paar sehr gute Wanderschuhe auf 2 Rädern, die mich dorthin bringen können, wo man mit Badeschlappen oder Skischuhen eben nicht hinkommen würde, ein Auto vorher wohl schon umkehren müsste. Will aber nicht bei dem erstbesten Geröllbrocken mir den Weg dahinter versperren lassen. Das Terrain wird sicher sehr unterschiedlich sein, wie schon beschrieben.
    Eher ein zäher robuster Esel auf 2 Rädern als ein Springreitpferd soll es also sein. :thumbsup:


    Und die Beta Alp 200 steht bei mir auch sehr weit oben auf der Favoritenliste. Dennoch, auch hier gibt es ja noch Unterschiede, die man erstmal rausfinden muss. Da wären die unterscheidlichen Baujahre und vor allem, es gibt (gab!) die Beta 200 auch noch als Urban 200. Die hätte dann statt 21"/18" nur 19"/16", kürzere Sitzbank, mehr Federweg, kürzere Schwinge, etc..
    Und da kenn i mi nit aus, was da eher von Vorteil sein könnte für meine Strecken (Reifengrößen und deren Verfügbarkeit, Federwege, etc.). Es scheinen aber die 21/18 weiter verbreitet zu sein und je größer das Vorderrad, desto besser geht es auch über Hindernisse.


    @ heiopei
    Teileverfügbarkeit ist ein gutes Argument, aber wo fängt man da an und wo hört man auf beim Ausgrenzen?


    @ MisterT
    Beta Alp 4.0 als 350er hat zum einen keinen Kicker und ist auch schon wieder recht schwer gegenüber der 200er oder auch anderen 230er. Die 250er kommen ja dann oft schon mit Wasserkühlung daher, so auch die NX250 Dominator, die auch nochmal schwerer ist, kommt nicht in die Tüte!
    Die XR250 hatte ich auch schon auf dem Schrim, aber wg. irgendwas dann doch verworfen. Wenn, dann käme auch noch eine XR200L in Fräge.
    Und nein, wer oder was ist der/ein MX-Trial?
    Wenn beim ersten Mal fahren dann ein Flop vor ORt sein, dann könnte ich immer noch auf Nr.2 oder Nr.3 der Liste zurückgreifen. (;


    @All
    Ich werde sicher nicht auf die Suche nach neuen Wegen gehen, sondern schon zumindest im Ansatz vorgegebene Spuren/Pfade/Straßen/Wege nutzen.
    Minimalkomfort darf aber auch gegeben sein, also mehr als 5km sitzend sollte man schon ertragen können. Also auchnicht unbedingt der Aff' auf'm Schleifstein. :P


    Die AJP 240 oder Yamaha NG250 Tricker sind aber auch noch nicht aus der Liste raus, wie trotz allem Unken auch die Ballonrädernen noch nicht wirklich.


    Die 350er Alp 4.0 und auch Susi DR sind mir schon ein wenig zu schwer und hätten auch nicht gleichzeitig E- und Kickstarter.


    Die ein oder andere 230er würde mir schon gefallen, aber sind wohl in DE kaum zu bekommen. Und wie ist das eigtl., wenn in DE das Modell nie zugelassen war, sondern nur in einem anderen EU-Land, kann man die dann ohne größeren Aufwand bei uns trotzdem zulassen? Z.B. eine Tricker aus England oder eine CRF230 aus Italien!?


    Grüße
    Carsten

  • Wow!
    Was für eine Informationsflut, bin sehr beeindruckt!


    Das erinnert mich ein wenig an die Geschichte mit den
    Russen und Amerikanern auf dem Weg ins Weltall!


    Die Amerikaner haben Forschungslabors beauftragt und sehr viel Geld
    ausgegeben um einen Kugelschreiber zu konstruieren, der in der Schwerelosigkeit funktioniert!





    .





    ..


    Die Russen haben einen Bleistift mitgenommen!



    Aber wahrscheinlich ist das nur Legende!

  • die urban ist eine alp als "supermoto", also mit kleinen rädern.
    hauptsächlich für den (urbanen) stadtverkehr.


    große räder rollen besser über hindernisse, 21/18 ist die gängige
    größe für endurobereifung, hier gibt es auch genügend reifen zur auswahl.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Hallo Carsten,


    mein Bruder hatte damals mit 16 eine TW 125. Die war im Gelände erstaunlich gutmütig.
    Sprünge gingen natürlich nicht und im groben Kies und Schlamm wurde sie schnell rutschig und ist mit den dicken Reifen aufgeschwommen, die Plastikteile und Anbauten haben im Groben schnell gelitten.
    Aber alles andere ging erstaunlich gut. Die niedrige Sitzhöhe verleitet schnell zum Übermut. Feldwege, Auf und Abfahrten und vieles mehr waren kein Problem, natürlich nur solange Tempo zweitrangig war. Der Motor ist robust und gutmütig. An den 200er-Satz hat er auch gedacht, aber sich dann doch mit 18 was anderes geholt.
    Ich selber würde mir die TW nicht kaufen, aber ich war überrascht was damit möglich war.


    Grüße Crawlers

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!