Frag mich langsam ob bei GasGas nicht irgendwas im Busch ist...

  • Aprilia SXV... im Endeffekt knapp 1,5 Jahre auf nen Kipphebel gewartet... ich hab hier also locker den Rekord

    Aprilia V2 :P ich finde das zählt nicht. So eine habe ich mal zerlegt und unrepariert vom (Vertrags-)Händler abgeholt, weil er sich nach ebenfalls über einem Jahr außer Stande sah, das irgendwie hin zu bekommen, keine Teile, keine Aussicht auf Teile. Im Vergleich damit sieht jeder gut aus.

  • Wahnsinn und ich dachte ich bin mit 6 Monaten für einen Schlauch (ebenfalls Aprilia, aber RSV 1000) österreichischer Meister im Ersatzteilwarten.

    Das wiederum ist wirklich übel, schließlich war die RSV ein gängiges Modell.
    Wie sieht es eigentlich mit Teilen für die 450 FSR aus - die "alte" Version mit dem E-Starter vor dem Gehäuse, ist da noch irgendwas lieferbar, außer den Teilen die auch am 2-Takter passen?
    Ein Bekannter hat am Sonntag eine gekauft - hmm.

  • [...] kaufe ich sie bei dir. Wenn der Preis passt ;)


    versteh ich nicht. Wenn er also etwas teurer ist, ist es dir also lieber, ein paar Euro zu sparen als einen guten Service zu erhalten?

    Probleme mit dem Fahrwerk? Fahr' schneller!


    Ich bin Bayer und damit von Haus aus schon mal viel cooler als du.

  • , mit den Büchsen zum Fräser zu gehen und welche mit ordentlicher Qualität nachfertigen zu lassen. Mal sehen was das kosten kann. Meiner Einschätzung nach haben die Buchsen und Lager von Haus aus zuviel Spiel. Ich denke SKF Lager und präzise gefertigte Buchsen würden ewig halten.


    Das glaube ich nicht. Für Gewissheit hilft nur nachmessen.
    Diese Buchsen (Achsen!..) werden vermutlich aus Standard Stangenmaterial gemacht. Gibts als Meterware, fertig gehärtet, geschliffen und maßlich passend zu den Nadelhülsen.
    Einzeln drehen und härten und schleifen lassen macht wohl kaum ein Hersteller.
    Falls GasGas so richtig gespart hat und beim Lieferanten ins Klo gegriffen hat, stimmt dann eher die Oberflächenhärte nicht und die Bölzchen verschleißen halt schnell.


    Ebenso würde ich genau so vorgehen wenn du dir die Teile anfertigen lassen willst (also aus dem 'harten' stangenmaterial -> skf ljm...)....Aber das weiß der Meister aller Klassen vermutlich eh besser;-)

  • Ich nehm da Silberstahl (115CRV3 ) , der hat die passende Abmessung, da brauch ich nicht mal was drehen, bohr da ein Loch durch 0,1 mm grösser als die Achse.
    Dann mit der Flamme härten, Abschrecken in Öl/Wasser.
    Anschliessend mit öligem 400er Schmirgel ablaufen lassen bis er wieder blank ist, wenn ich einen ganz guten Tag hab gelb anlassen, kann man aber auch glashart verbauen.


    Nun wird zwar die hälfte des Forums (speziell ein gewisser MX-Masters Schrauber (; ) Schnappatmung bekommen aber ich behaupte mal folgendes:
    Wir reden hier von einer Lagerung die eine Schwenkbewegung von maximal 30° macht, da braucht kein Mensch ne geschliffene n Oberfläche. Der minimale Verzug von Härten macht auch nix wenn man das Teil richtig abschreckt.


    Technisch gesehen wäre hier eine Gleitlagerung sowieso sinnvoller, ist aber den Herstellern in der Serie wahrscheinlich zu teuer.

  • Aprilia V2 :P ich finde das zählt nicht. So eine habe ich mal zerlegt und unrepariert vom (Vertrags-)Händler abgeholt, weil er sich nach ebenfalls über einem Jahr außer Stande sah, das irgendwie hin zu bekommen, keine Teile, keine Aussicht auf Teile. Im Vergleich damit sieht jeder gut aus.


    Darum hab ich jetzt auch mittlerweile zwei SXV 550. Eine steht immer. Ersatzteilpreise sind bei Aprilia auch grad explodiert. Kolben kosten pro Stk. 393 Euro, Motordichtsatz mit Simmeringen kostet 740 Euro, Ventile kosten 1000 Euro. Da erschreckt einen so schnell nix mehr.

  • Ich nehm da Silberstahl (115CRV3 ) , der hat die passende Abmessung, da brauch ich nicht mal was drehen, bohr da ein Loch durch 0,1 mm grösser als die Achse.
    Dann mit der Flamme härten, Abschrecken in Öl/Wasser.
    Anschliessend mit öligem 400er Schmirgel ablaufen lassen bis er wieder blank ist, wenn ich einen ganz guten Tag hab gelb anlassen, kann man aber auch glashart verbauen.


    Nun wird zwar die hälfte des Forums (speziell ein gewisser MX-Masters Schrauber (; ) Schnappatmung bekommen aber ich behaupte mal folgendes:
    Wir reden hier von einer Lagerung die eine Schwenkbewegung von maximal 30° macht, da braucht kein Mensch ne geschliffene n Oberfläche. Der minimale Verzug von Härten macht auch nix wenn man das Teil richtig abschreckt.


    Technisch gesehen wäre hier eine Gleitlagerung sowieso sinnvoller, ist aber den Herstellern in der Serie wahrscheinlich zu teuer.


    So gehts auch ;-)


    Eine Gleitlagerung hat ein größeres losbrechmoment. Hatte meine 97er GasGas (du erinnerst dich vielleicht ;-) ) mal zum Spass auf Bronzebuchsen umgebaut mit Schmiernippel an der Umlenkung. Die Losbrechmomente addieren sich und ich würde schon sagen dass man das merkt.

  • Ich nehm da Silberstahl (115CRV3 ) , der hat die passende Abmessung, da brauch ich nicht mal was drehen, bohr da ein Loch durch 0,1 mm grösser als die Achse.
    Dann mit der Flamme härten, Abschrecken in Öl/Wasser.
    Anschliessend mit öligem 400er Schmirgel ablaufen lassen bis er wieder blank ist, wenn ich einen ganz guten Tag hab gelb anlassen, kann man aber auch glashart verbauen.


    Nun wird zwar die hälfte des Forums (speziell ein gewisser MX-Masters Schrauber (; ) Schnappatmung bekommen aber ich behaupte mal folgendes:
    Wir reden hier von einer Lagerung die eine Schwenkbewegung von maximal 30° macht, da braucht kein Mensch ne geschliffene n Oberfläche. Der minimale Verzug von Härten macht auch nix wenn man das Teil richtig abschreckt.


    Technisch gesehen wäre hier eine Gleitlagerung sowieso sinnvoller, ist aber den Herstellern in der Serie wahrscheinlich zu teuer.


    Danke. Werde mal den Fräsmeister fragen was der dazu sagt. Ist leider nicht ums Eck, werde mal vorbei fahren. Der hat richtig Ahnung und macht derlei Dinge auch in Kleinserien. Und wenn BMW Motorsport bei ihm (heimlich) Teile fertigen lässt und Öhlins bei ihm Werkzeuge bauen lässt dann denk ich der kann was.


    Das mit den 30° oder weniger Grad stimmt natürlich, aber belastet wird ja trotzdem über den gesamten Radius. Die Lager-Buchsen-Konstruktion hat schon im Neuzustand aus der Packung raus enormes Spiel. Das habe ich so noch bei keiner Enduro gesehen.

  • Direkt am Lager zu spüren, oder wenns das Heck aufhebst?
    Am Heck wirkt sich, durch die Hebel, jedes kleine Spiel einer Umlenkung stärker aus.


    Sherco Trials haben auch im Neuzustand am Heck deutliches Spiel ;)


    Normalerweise müsste man einen Schmiernippel setzten. Mit Fett verringert sich etwas das Spiel und man drückt immer wieder den Dreck hinaus.

  • ..............
    Danke. Werde mal den Fräsmeister fragen was der dazu sagt. Ist leider nicht ums Eck, werde mal vorbei fahren. Der hat richtig Ahnung und macht derlei Dinge auch in Kleinserien. Und wenn BMW Motorsport bei ihm (heimlich) Teile fertigen lässt und Öhlins bei ihm Werkzeuge bauen lässt dann denk ich der kann was........


    Dann wirst du wahrscheinlich bessere Buchsen haben als Serie :thumb:

  • Wie sieht es eigentlich mit Teilen für die 450 FSR aus - die "alte" Version mit dem E-Starter vor dem Gehäuse, ist da noch irgendwas lieferbar, außer den Teilen die auch am 2-Takter passen?
    Ein Bekannter hat am Sonntag eine gekauft - hmm.


    Hat keiner ne Ahnung wie die Teileversorgung für die 4-T GasGas aussieht? Also die mit den eigenen Motor nicht dem Yamaha-Motor.

  • Direkt am Lager zu spüren, oder wenns das Heck aufhebst?
    Am Heck wirkt sich, durch die Hebel, jedes kleine Spiel einer Umlenkung stärker aus.


    Sherco Trials haben auch im Neuzustand am Heck deutliches Spiel ;)


    Normalerweise müsste man einen Schmiernippel setzten. Mit Fett verringert sich etwas das Spiel und man drückt immer wieder den Dreck hinaus.


    Ne, wenn ich die Lager aus der Packung nehme und die Buchsen reinstecke wackelt das lager schon wie ein Lampelschweif. Komischerweise wenn dann die Lager eingepresst sind und sich gemeinsam um die Buchse bemühen ist fast kein Spiel vorhanden. Bei mir war absolut nichts zu spüren, ich habe nur in die Lager geschaut weil mein Händler dezent anklingen ließ, dass es da definitiv ein Problem gibt.



    Dann wirst du wahrscheinlich bessere Buchsen haben als Serie :thumb:


    100 pro, ich kenn ihn ja, aber selbst wenn er sich richtig Mühe gibt werden meine paar Buchsen wohl sehr teuer werden :/

  • ...........
    Ne, wenn ich die Lager aus der Packung nehme und die Buchsen reinstecke wackelt das lager schon wie ein Lampelschweif. Komischerweise wenn dann die Lager eingepresst sind und sich gemeinsam um die Buchse bemühen ist fast kein Spiel vorhanden. .........


    Das ist normal, die Nadelhülsen sind ja recht dünnes Blech das geht in der entsprechenden Bohrung noch zusammen und dann ergibt sich das endgültige Spiel.
    Das ist so gewollt weil die ohne starke Abstützung von aussen sonst nicht stabil genug wären

  • Das ist normal, die Nadelhülsen sind ja recht dünnes Blech das geht in der entsprechenden Bohrung noch zusammen und dann ergibt sich das endgültige Spiel.
    Das ist so gewollt weil die ohne starke Abstützung von aussen sonst nicht stabil genug wären


    Mh... klingt logisch, trotzdem seltsam. Ich glaub da muss ich mich beschäftigen damit... :huh:

  • Das ist auch dir Krux an der Geschichte: Wenn dein Edelmechaniker die Bolzen z.b. spielfrei für die losen Nadelhülsen macht dann werden die nicht lange halten weil sie nach dem Einpressen extreme Drücke erleiden.
    Ich hab das nämlich selber auch erst gelernt, hatte das mal genau so gemacht und als die Lager in der Schwinge waren hab ich die Buchsen fast nicht reingekriegt
    Man muss echt nachkucken welcher Innendurchmesser da genau vorgeschrieben ist ( ich glaub Toleranz h6 ), aber das weiss der sicher.

  • Das ist auch dir Krux an der Geschichte: Wenn dein Edelmechaniker die Bolzen z.b. spielfrei für die losen Nadelhülsen macht dann werden die nicht lange halten weil sie nach dem Einpressen extreme Drücke erleiden.
    Ich hab das nämlich selber auch erst gelernt, hatte das mal genau so gemacht und als die Lager in der Schwinge waren hab ich die Buchsen fast nicht reingekriegt
    Man muss echt nachkucken welcher Innendurchmesser da genau vorgeschrieben ist ( ich glaub Toleranz h6 ), aber das weiss der sicher.


    Spannende Geschichte, muss mich da selbst erstmal schlau machen. Mir ist natürlich aufgefallen, dass das Spiel deutlich kleiner wurde nachdem ich die Lager eingepresst hatte. Ob das so gewollt ist weiß ich natürlich nicht, werde aber beim nächsten Mal (hoffentlich innerhalb 2 Wochen) genauer darauf achten.


    Ich bin sicher, dass die OEM Teile erhebliches Optimierungspotential aufweisen, nur weiß ich halt nicht wie viel und der Emil wird's mir nicht verraten.

  • ich glaub Toleranz h6


    h5.
    bei den lagerherstellern findet man üblicherweise alle angaben wie, was, mit welcher oberflächen qualität und härte auszuführen ist. entweder online oder auf papier.
    für nadellager kann man auch innenringe kaufen. damit kann man sich auch gut behelfen wenn man nicht schleifen, härten und was weiss ich nicht kann oder will aber ne drehbank vorhanden ist wo man sich dann ne welle/bolzen dreht wo man die ringe dann draufsteckt.

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