e-auto fährt das wer?

  • Diesen physikalisch/chemischen Zusammenhang musst du mal erklären; die Aussage ist nämlich schlicht falsch; wenn der Ladestrom verfügbar ist, braucht ein Akku (egal wie weit man den skaliert) immer die gleiche Mindestdauer zum laden

    den satz drunter darfst du gerne mit-zitieren.



    aber ich bin was moderen ladetechnik angeht sicher nicht up-to date.

    wie lange brauche ich für z.b. einen 50 kWh akku von 10% bis 80%

    und wie lange für einen 100 kWh (gleiche ausgangslage, gleiche ladesäule)?

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


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    Stefan Geiger

  • Ich empfehle HYUNDAI - 8Jahre Garantie auf alles!

    z.B. der IONIQ 5 ist echt ein großer Dampfer mit

    Platz und Power und 800V Ladetechnik onboard!

    Bin schon ein paar Mal damit gefahren. Tolles Ding.
    Und für das was dran und drin ist gar nicht mal so teuer!

  • Überprüfe die Aussage mal anders:


    Wie lange braucht ein Akku mit 1KWh für die Landung von 10% zu 80%

    Wie lange braucht ein Akku mit 2KWh für die Landung von 10% zu 80%

    Wie lange braucht ein Akku mit 5KWh für die Landung von 10% zu 80%

    Wie lange braucht ein Akku mit 10KWh für die Landung von 10% zu 80%

    ......

    Es gibt nun mal physikalisch/chemische Grenzen

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    Kontrolle ist eine Illusion, man hat genau solange die Kontrolle, bis man sie verliert !


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  • Hab ja ebenfalls einen Kona, die Sparversion (gibts nimmer) mit einphasigem Laden, extrem lausiger Heizung.und etwa 300 km Reichweite

    Ich fahre fast nur Landstr. bewusst sparsam - rekuperiere manuell und lasse bergab rollen - aber wenns frei ist konsequent 100.km/h.


    Verbrauch: Im Sommer 12 im Winter 13 kW/h / 100 km und Lade meinen PV-Strom, der mich 16 cent/kWh kostet. Sind so 2€ / 100km


    Laden: Einphasig 16A dauert ewig aber das Auto steht eh meist in der Garage, Schnelladen mach ich fast nie, geht aber an der 50KW-Säule der EnBW zügig und für 55 cent /kWh


    Winter: Immer mit Handschuhen, seit dem Update werden aber wenigstens die Scheiben frei.


    Langstrecke: Fahr ich nicht - hab ja noch den Diesel


    Kosten: 50€ Leasing netto, Versicherung ist billig, Steuerfrei, Jährlicher Service kostet 90€


    Fahren: Schiebt unglaublch an - was man aber selten nutzt, das Infotainment etc. geht mir mehr auf den Sack - bin halt schon alt.


    Fazit: Sofern es nicht wieder Angebote für deutlich unter 100€/Monat Leasing gibt oder billige gebrauchte einfache Akku-Kärren, werde ich die Karre zurückgeben und entweder keinen Zweitwagen oder einen spaßigen älteren Verbrenner für wenig Geld kaufen, der mir beim Fahren nicht durch seine Besserwisserei auf den Senkel geht.

  • Wenn man jetzt ein E-Auto kauft, ist das bis zum 31.12.2030 steuerbefreit. Diese Befreiung ist um einiges länger als in anderen Ländern der EU. Wer aber regelmäßig Julian Reichelt zum Abendessen schaut, wird sicher auch hier noch eine Verschwörung wittern.


    Die Akkus bauen sich aus Einzelzellen auf, die jeweils zu Stacks aufgebaut werden. Daher ist es gleich, ob der Akku 50, 70 oder 110 kWh Kapazität hat. Die physikalischen Grenzen beziehen sich auf die Einzelzelle. Einschränkend kann die Wärmeabfuhr des Gesamtpakets wirken, aber soweit sind wir noch nicht mit den Ladeleistungen. Bei den richtig guten HPCs habe ich noch nicht erlebt, daß die maximale Ladesäulen-Leistung nicht ausgereicht hätte. Das sind wieder so Geschichten aus dem Paulanergarten. Wusste garnicht, daß man sowas in 2022 noch behauptet.

    Mittlerweile bauen die in die 400 kW Klasse rein. Irgendwo hatte ich WIMRE einen 460 kW-Lader stehen sehen. Das ist aber eher was für die großen Pickups mit 200 kWh Akkus oder Busse, die jetzt nach und nach angekündigt werden. Für ne normale Schnellladung bei nem Pkw, die sich so im Bereich 40-60 kWh abspielt, könnt Ihr Euch ja mal ausrechnen, wie lange die z.B. mit ner durchschnittlichen Ladekurve von im Mittel 180 kWh dauert. Die HPCs an der Autobahn liefern alle im Schnitt mindestens 150 kW. Völlig ausreichend und die bekommt man auch.

    Der Taycan ist da meines Wissens momentan bei den verfügbaren Fahrzeugen der schnellste Schlucker. Da musst Du eigentlich schon garnicht mehr aussteigen. Irgendwann kommt das CCS-System an seine Grenze trotz flüssigkeitsgekühlter Kabel und Stecker. Aber ich weiß auch nicht recht, wieviel man noch zu brauchen meint. Und das sag ich, der sich beim Diesel immer gefreut hat, daß er über 1.000 km auf einen Rutsch ohne großen Halt runterreißen kann.


    Akkutausch...ja, da ergibt sich ein differenziertes Bild. Es baut sich aktuell ne Szene auf, die alte Akkus (die oftmals in austauschbaren Zellenstacks aufgebaut sind) überholt. Das klappt auch bisher und man hat sogar die eingebauten Sperren von Tesla überwunden. Der Bedarf schafft ein Business. Jetzt wird die neue Akkugeneration komplett in eine Klebstoffmasse strukturell tragend eingebaut. Da sieht es schlecht aus mit Wartung. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Der Autohändler und -schrauber an der Ecke stirbt ja sowieso schon aufgrund der ganzen Gewährleistungsthematik und überbordenden Technik miz Tester-Beschränkung etc. aus. Wie überall (Software, Wartungsverträge, Haustechnik) will man die Leute auf Abo-Modelle zwingen, um den Kunden dauerhaft zu melken. Was lang hält, bringt kein Geld. Dafür halten die alten Akkus von Leaf, Zoe und Model S aber schon ganz schön lange im Schnitt.


    Bei den intelligenten Wallboxen merkt der Netzbetreiber leider doch, ob ein E-Auto dranhängt. Da war ja WIMRE sogar teilweise die Förderung auf solche Modelle beschränkt. Die wollen sich halt für den Lastabwurf vorbereiten. Deswegen einfach ne ganz normale blaue oder rote Dose und dranhängen. Das Fahrzeug steht doch eh mindestens zehn Stunden da rum, wenn nicht viel länger. Und selbst wenn die was abschalten müssen...dann ist das halt so und man verzichtet mal auf den einen oder anderen geladenen Kilometer. Bei der aktuellen Reichweite von den Dingern braucht man doch im Stadtverkehr beim Pendeln kaum mehr täglich anstecken.


    Die ganzen Fahrzeuge mit max. 50 kW DC sind natürlich keine Langstreckenkisten. Es würde sich auch niemand beschweren, daß ein Smart auf der AB häufiger an die Tanke muss.

    Zitat von donktm

    Der Graf ist mir schon immer wieder als jemand aufgefallen der irgendwie rumstänkert und sich versucht durch Klugscheißerei, Halbwissen und leere Floskeln wichtig zu tun.

  • Hey, Du bist doch auch so einer aus den ersten Tagen, als man noch dem Knacken des Modems lauschte...;-)

    Zitat von donktm

    Der Graf ist mir schon immer wieder als jemand aufgefallen der irgendwie rumstänkert und sich versucht durch Klugscheißerei, Halbwissen und leere Floskeln wichtig zu tun.

  • ich weiss es nicht !!!


    deshalb ja die frage an dich, wie sich das verhält.

    ich meine das ehrlich, ich bin da wirklich interessiert.


    ich bin aktuell auf dem (theoretischen) standpunkt:

    bei einer entsprechend langen fahrstrecke (sagen wir mal 2000km) ist es im mittel

    unerheblich, ob ich 10 mal 30 minuten laden muss oder 5 mal 1 stunde um die

    strecke zu schaffen.*

    * ist nur ein beispiel.


    natürlich vorausgesetzt, dass der maximale ladestrom bei beiden akkukapazitäten

    gleich ist. z.b. 2 baugleiche fahrzeuge einer mit 50 kW akku und einer mit 100 kW akku.


    umwege zur ladesäule und nicht verfügbarkeit ausgenommen.


    wenn ich damit falsch liegen sollte, dann lass hören. :)



    natürlich verhält sich das anders, wenn ich eine kürzere strecke (sagen wir 300km) auf einen rutsch

    fahren und dann am zielort beliebig lange (z.b. über nacht) laden kann.

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    Stefan Geiger

    Einmal editiert, zuletzt von heiopei ()

  • was ich meinte: Akkus lassen sich entgegen der Meinung einiger hier im Forum halt eben NICHT beliebig schnell lassen. Wenn ein 20KWh Akku ca. 20min für 10% zu 80% zu Laden benötigt, bedeutet das eben nicht, dass ein 2KWh Akku sich dann in 2min von 10% zu 80% laden lässt.

    Und: je schneller ein Akku geladen wird, desto höher sind die Verluste (Stichwort Wirkungsgrad, zusätzlich Stromverbrauch für Kühlung, Leitungswiderstände usw.) und desto höher ist der Verschleiß (also die mögliche Anzahl der möglichen Ladezyklen bzw. der vorzeitige Ausfall einzelner Zellen innerhalb des Verbunds)

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  • Wie geschrieben: So ein Akkupack besteht aus tausenden Einzelzellen, zu Stacks zusammengefasst. Da ist es es egal, welche Kapazitätspakete man daraus aufbaut.


    Die Schnellladung schadet, aber weit weniger als ursprünglich befürchtet. Wir haben jetzt über ein Jahrzehnt Großserienerfahrung mit dem Tesla S und DC-Ladung. Die Unterschiede zwischen hauptsächlich DC und hauptsächlich AC geladenen Fahrzeugen an Defekthäufigkeit und Degradation bewegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich.


    Also für zehn Jahre wirtschaftlich sinnvolle Fahrzeugnutzung mache ich mir wenig Sorgen. Ob man allerdings Jahrzehnte alte Oldtimer als E-Fahrzeuge mal noch betreiben können wird, ohne Scheich zu sein, das wird schwierig. Beim Tesla Roadster sieht es jetzt schon mager aus

    Zitat von donktm

    Der Graf ist mir schon immer wieder als jemand aufgefallen der irgendwie rumstänkert und sich versucht durch Klugscheißerei, Halbwissen und leere Floskeln wichtig zu tun.

  • ah, okay. dann kann der große akku mit mehr strom beaufschlagt werden als der kleine.


    verstehe ich.

    danke.

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    Stefan Geiger

  • Moin,

    auf alles Fälle ist die ganze e Geschichte immer noch etwas für Leute mit Eigenheim. Die Leute die irgendwo zur Miete wohnen haben selten die Möglichkeit zuhause zu laden. Die sind also auf die öffentlichen Möglichkeiten angewiesen. Mal eben auf dem Weg von oder zur Arbeit mal 20min zum laden anhalten, na Danke.

    Selbst für die mit einer Eigentumswohnung und eigenem Stellplatz klappt das mit dem laden zuhause nur bedingt. Da wird dann wohl ein eine Steuerung nötig sein um die vom Netz mögliche Leistung auf alle zu Verteiler. Das wird vermutlich sogar passieren wenn alle so ein Ding zuhause stehen haben und dann nach Feierabend laden wollen. Das Netz hat halt nur eine begrenzte Leistung und mit der sollen wir ja nicht nur fahren sondern auch Heizen. Sicher mit einer entsprechenden Steuerung möglich. Aber die muss dann auch erst gebaut werden und dann ist das Auto halt nicht zwingend in 4h voll oder in 8h sondern erst wenn im Netz genug Strom frei ist.

    Ich bleibe dabei für kurze oder auch planbar etwas länger macht so ein E Teil Sinn aber mehr für Leute die mehr als 1 Auto haben.

    Es bleibt also spannend wie und ob das ganze dann klappt.

    Aber der e Kram treibt auch merkwürdig Ideen. Letztes einen Bericht über eine selbst fahrenden Trecker gelesen. Im Bericht dann das er elektrisch fährt. Als Antrieb ein 250kw Motor. Für die Stromversorgung dann ein 300kw Diesel der einen Generator antreibt. Keine Ahnung warum man so was baut. Verluste maximieren oder was. Nagelt mich jetzt nicht Auf die zahlen Fest ist schon etwas her das ich das gelesen habe.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Dieselelektrische Antriebe kennt man ja von Schiffen oder Lokomotiven.

    Dabei geht es manchmal um die

    einfachere Steuerung der Drehzahlen und Kräfte

    oder

    um mehrere E Motoren an den notwendigen Stellen.


    Vielleicht will man beim Traktor das aufwendige Lastschaltgetriebe umgehen.

  • Michael, da muss man nicht mehr schauen, ob und wie was funktioniert. Das ist schon lange vorbei. Der Verbrenner für jedermann im Alltags-PKW ist tot. Toter als tot. Vorbei, Aus, Ende. EU und fast alle Einzelländer haben das besiegelt. Es gibt kein Zurück. Auch kein efuel-Märchen, effiziente Verbrennung oder sonstige Träume.


    Es wird einmal die Woche beim Einkaufen und auf der Arbeit geladen. Passiert doch bei vielen doch jetzt schon genau auf diese Weise. Viel mehr Menschen fahren dann irgendwann Öffis, weil der Individualverkehr immer mehr beschränkt und verteuert wird. Auf Dauer geht es weg vom eigenen Fahrzeug hin zu (selbstfahrenden) Transportmitteln, ob klein oder groß.


    Wie soll es denn sonst auch kommen? Großstädte bestehen doch jetzt schon nur noch aus Dauerstau zwischen 06:30 Uhr und 19:30 Uhr.

    Zitat von donktm

    Der Graf ist mir schon immer wieder als jemand aufgefallen der irgendwie rumstänkert und sich versucht durch Klugscheißerei, Halbwissen und leere Floskeln wichtig zu tun.

  • Moin,

    Die zeit wird zeigen ob der verbrenner wirklich tot ist und e sich durchsetzen kann. Ich sehe es noch nicht, da sind noch zuviel Dinge die nicht gelöst sind. Klar die Politik setzt im Moment alles auf e. Aber die haben auch mal Milliarden auf Atom gesetzt und hauen jetzt Millionen raus um da auszusteigen.

    Vor allem ist bis jetzt nur Europa auf dem Weg zu sagen der verbrenner stirbt.

    Wie gesagt In der Stadt macht das eventuell vom fahrprofil Sinn bleibt das Problem mit laden für alle. Auf dem Land passt der Einsatz nicht immer dafür klappt das mit dem laden zuhause eventuell. Wobei wenn ich mir die Baugebiete so ansehen habe viele auch nicht den Platz da 2 Autos abzustellen weil die Garage mit anderem Kram voll ist.

    Bleibt aber immer noch der Transport und die Landwirtschaft.

    Oder fahren wir dann demnächst mit 25t LKW noch 15t Güter durch die Gegend. Klar lange Strecke könnte man Güter mit der Bahn transportieren und so mit Lkw nur noch kürzer Strecken. Aber die Bahn ist heute schon an der Grenze.

    Also für mich gibt es noch haufenweise fragen und kaum Lösungen die wirklich überzeugen.

    Wobei es sicher für einiges Lösungen gibt die aber ein massives Umdenken und verzichten bedeuten. Ich bin dazu nicht wirklich bereit und es bringt nur was wenn alle mitmachen.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Dieselelektrische Antriebe kennt man ja von Schiffen oder Lokomotiven.

    Und die gehen auf einem matscigen Feld nicht unter ?. Und es würde wieder breitere Reifen brauchen um die Flächenpressung auszugleichen. :/. Mal abgesehen von der Reifenentsorgung. ( wo bleiben die eigentlich ?)

    Und auch die Bodenverdichtung :/



    Man Sprach sogar von einer möglichen selbstentzündung, in der Hitze von Arabien (Kuwait). Gestern im TV drauf aufmerksam geworden

    Der grösste Reifenfriedhof steht in Flammen
    Im Golfstaat werden benutzte Autoreifen nicht korrekt entsorgt und sorgen für viel Aufregung - Umweltschützer laufen deswegen Sturm. (Video:…
    www.20min.ch

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

    3 Mal editiert, zuletzt von Zynismus ()

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