e-auto fährt das wer?

  • habt Ihr ne Ahnung was ein Alkoholmotor verbraucht ^^ ich tippe mal umgerechnet bei nem Kleinwagen ca 30 bis 40 Liter auf 100 km

    Na, ganz so arg wirds nicht. Die Brennwerte der Kraftstoffe sind schnell gegoogelt.

    Im Verhältnis 9/5 mehr, als mit Benzin.

    Also statt 5l/100km würden es 9l/100km.

    Bei gleichem Wirkungsgrad.

    Weil Methanol weniger Energie pro l hat, bei ungefähr gleicher Dichte.

    ;-)

    VG Erhard

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  • Fahren die nicht bei den Nascars mit Methanol ?


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

  • Fahren die nicht bei den Nascars mit Methanol ?

    Soviel ich weiß 15% Ethanol im Benzin also normalen (Trink-)Alkohol.

    Methanol ist ja das Zeug, das blind macht, sofern man beim Schnapsbrennen schlampt,

    wird beim Speedway verwendet.


    Ich glaube auch, dass Methanol die Chance bietet Energie aus der Sonne zu speichern.

    Der Prozess Ökostrom zu Wasserstoff zu Methanol verliert zwar viel Energie.

    Aber man kann Methanol gut speichern (viel einfacher als Wasserstoff) und in Kolbenmotoren nutzen.

    Gleichzeitig kann man es über eine Brennstoffzelle zum elektrischen Autofahren nehmen.


    Am Ende steht und fällt alles mit der Verfügbarkeit von Öko-Strom und davon sind wir sehr weit entfernt.

    In BaWü regieren ja bekanntlich die Grünen schon länger und wenn ich mir so anschaue, was die zuwege bringen,

    dann kann ich nur sagen: Als Braunkohle-Aktionär würde ich grün wählen. ;-)

  • Zur Zeit habe ich folgendes "Weltbild":

    - CO2 neutrale Energie in ausreichender Menge kann im wesentlichen am besten mit Wind und Solar erzeugt werden.

    - Für Solar/Wind fehlen Zwischenspeicher, weil die Verbraucher die Energie überwiegen zu einem anderen Zeitpunkt brauchen, als sie erzeugt wird.

    - Wind und Solar sind auch räumlich selten da, wo die Energie verbraucht wird.

    - Der einfachste Weg wäre Batterien laden und zum Verbraucher bringen.

    - solche Mengen an Batterien sind nicht annähernd vorstellbar, von der Logistik abgesehen.

    - Man kann vor Ort Wasserstoff erzeugen. Der ist aber auch scheisse zu transportieren.

    - Wasserstoff kann zu Methanol am einfachsten weiterverarbeitet werden.

    - Der Transport flüssiger Energieträger ist in unserer Erdölwelt gang und gäbe.

    --> Problem gelöst


    VG Erhard


    Beispiel:

    https://www.google.com/amp/s/w…fuels-aus-chile-a-984999/

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  • Problem bei (M)Ethanol ist der Verbrauch,beim MX darf auch E85 gefahren werden,da brauchst du allerdings das doppelte Tankvolumen,was beim MX ein Platzproblem ist,das ist beim KFZ ein Nachschubproblem,du müsstest deutlich mehr produzieren,lagern,transportieren usw,was dich dann wieder negativ auf die Umweltbilanz auswirkt.

    Desweiteren ist (M)Ethanol auch schneller entflammbar und ganz gefährlich,brennt unsichtbar.

    Mit dem Methanol macht uns die EU das Leben bisschen schwer,da es als Nervengift zählt,ich darf es garnicht mehr an Privatpersonen verkaufen,nur noch Gewerbe mit Sachkundenachweis.

  • Problem bei (M)Ethanol ist der Verbrauch,beim MX darf auch E85 gefahren werden,da brauchst du allerdings das doppelte Tankvolumen,was beim MX ein Platzproblem ist,das ist beim KFZ ein Nachschubproblem,du müsstest deutlich mehr produzieren,lagern,transportieren usw,was dich dann wieder negativ auf die Umweltbilanz auswirkt.

    Desweiteren ist (M)Ethanol auch schneller entflammbar und ganz gefährlich,brennt unsichtbar.

    Mit dem Methanol macht uns die EU das Leben bisschen schwer,da es als Nervengift zählt,ich darf es garnicht mehr an Privatpersonen verkaufen,nur noch Gewerbe mit Sachkundenachweis.

    Ja klar, das ist halt jetzt runtergebrochen auf (nicht böse gemeint!) deine kleine Welt.

    Das sind halt so politische Themen, die in anderen Ländern wieder anders gesehen werden. Ungefährlich ist gar nix, es kommt auf die Priorisierung an. Es kann mir keiner erzählen, dass ein Methanolauto nicht insgesamt genauso sicher ist wie eines mit Wasserstoff und das wird auch zugelassen.

    Aus hoher Warte betrachtet kann Methanal ja auch wieder weiter verarbeitet werden wo man andere Kraftstoffe braucht. Ich denke nicht, dass Methanol die Komplettlösung ist. Aber es ist das erste gut zu transportierende und gar nicht so schlechte flüssige Zwischenprodukt. Man muss halt abwägen, wo es verwendbar ist und wo man den Preis für Weiterverarbeitung zahlt (Weiterverarbeitung kostet Energie und Geld)

    Wir werden uns garantiert noch wundern, was in den nächsten 20 jahren abgeht und wo Naturgesetze der Physik und Chemie dem Wunschdenken der Politik ein Ende setzen. Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln, z.B. ob Wasser bei 0Grad gefriert oder nicht.


    VG Erhard

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  • Zu was wird Methanol zerlegt?

    Methan soll ja ein besonders starkes Klima Gas sein.


    Methanol wird ja in den höheren Dragster Klassen gefahren. Ja, die Energie Dichte ist geringer, spielt, außer bei den Kosten, auf 400m keine Rolle. Hat aber den Vorteil der kühleren Verbrennung. Damit können die Motoren höher verdichtet, aufgeblasen werden. Bis kurz vorm "Wasserschlag"

  • Zu was wird Methanol zerlegt?

    Methan soll ja ein besonders starkes Klima Gas sein.


    Methanol wird ja in den höheren Dragster Klassen gefahren. Ja, die Energie Dichte ist geringer, spielt, außer bei den Kosten, auf 400m keine Rolle. Hat aber den Vorteil der kühleren Verbrennung. Damit können die Motoren höher verdichtet, aufgeblasen werden. Bis kurz vorm "Wasserschlag"

    Verbrennt zu Wasser und CO2, so wie alle Kohlenwasserstoffe. Unverbrannte Reste gibt es bekanntlich immer. Deshalb haben die Autos einen Kat. Sobald der Kat heiß ist sind die Kohlenwasserstoff Emissionen praktisch null. Also gibts das meiste Zeug in der Warmlaufphase, die man deswegen immer optimiert.

    Man muss sich immer nicht nur die Effekte anschauen, sondern vor allem deren Größenordnung.



    VG Erhard

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  • Moin Jungs!


    Die theoretischen Aspekte des eletrischen Fahrens sind immer wieder interessant zu

    zu lesen.

    Ich freue mich nur an den angenehmen Effekte beim Fahren.

    Leises Auto, ich brauch nicht tanken! Nur PV laden zuhause!

    Und die Surron macht auch Spaß.

    Ich erwarte, dass auf dem Elektromotorradsektor in nächster Zeit noch einiges aus China

    kommt.

  • Interessant wird auch sein, wenn man mit dem E-Auto eine größere Strecke Autobahn fährt im Winter und dann steht man im 20 km Stau so ca. 2 Stunden bei Minus 10 Grad. Was ist wenn der Akku dann leer ist/wird? Frieren? Abschleppen lassen?

  • Ja, man kann sich dazu tausend Geschichten ausdenken, die nicht funktionieren.

    Ich fahre aber sehr selten auf der Autobahn und im Winter schon mal gar nicht.

    Fast alle Nachteile der eMobilität sind zig mal rausgekramt.

    Insbesondere dann, wenn sich jemand zum eAuto freut.

    Solche Leute treffe ich auch ab und zu persönlich.

    Macht nichts!

  • Interessant wird auch sein, wenn man mit dem E-Auto eine größere Strecke Autobahn fährt im Winter und dann steht man im 20 km Stau so ca. 2 Stunden bei Minus 10 Grad.

    Wie oft bist Du in den letzten 10 Jahren 2h im Winter bei ca. -10° im Stau gestanden?


    Nur Wenige werden bestreiten, dass Fahrten > 400km mit E-Fahrzeugen noch Kompromissbehaftet sind. Für 2-3x im Jahr, arrangiert man sich wohl mit der längeren Ladezeit, der Ladesäulen Suche, usw.

    Fährt man regelmäßig längere Strecken ist natürlich der Verbrenner im Vorteil.


    Hat das Fahrprofil großteils Tagesstrecken < 300km hat ein E-Mobil schon einige Vorteile.


    Viele Haushalte haben sowieso mehr als ein Auto, da kann man sich auch eine Hybrid Lösung überlegen: 1x Verbrenner für die Langstrecke, 1x Stromer für die tägliche Kurzstrecke.

  • Nur PV laden zuhause

    also ich hab PV auf dem Dach, das reicht in keinster Weise, um den Stromhunger eines E-Autos zu stillen; mal ganz abgesehen davon, das die Sonne nur tagsüber scheint und das auch nicht schön gleichmäßig jeden Tag. Für mich ist dieses (Schein-)Argument eine der größten und schlimmsten Marketing-Fön Lügen überhaupt. Die Menge Strom lässt sich nicht mal annähernd in räumlicher Nähe zum Autobesitzer herstellen (nicht für den EFH Besitzer und schon gar nicht in den Städten mit ihren Wohnsilos).

    Ich hab mich beim letzten Autokauf mit dem Thema ein wenig genauer auseinandergesetzt; Für mein Nutzungsprofil (und es ging um beruflich mit allen steuerlichen Vorteilen gegenüber der Privatperson) war und ist ein Akku-E-Auto weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll gewesen

    Never forget: You Meet The Nicest People on A Honda :)


    Kontrolle ist eine Illusion, man hat genau solange die Kontrolle, bis man sie verliert !


    David Bailey wrote: If you don't have a Honda ... well, you don't have a Honda! :teufelgri


    Wer später bremst, fährt länger schnell !
    Hubraum statt Wohnraum und PS statt Ventile

  • Als jemand, der tatsächlich Akku-Auto fährt (Hyundai Kona E), sag ich mal:

    1. Es fährt angenehm, beschleunigt phänomenal

    2. Ich brauche unter 3€ pro 100km - eigener Solarstrom

    3. Keine Kfz-Steuer

    4. Die Heizung ist scheixxe - habe selbst in meinem Opel Kadet von 1975 nie so gefroren.

    5. Trotzdem sank die Reichweite diesen Winter von 300 auf 200km

    6. Laden zuhause ist super, weil Nachts steht die Mühle eh rum (ohne eigene Garage und eigenen Strom wärs lästig)

    7. Auswärts laden konnte ich bisher vermeiden - wer hat schon Bock ewig irgendwo neben einer Ladesäule zu warten

    8. Dank Leasing und Angie Merkel, kostet mich das Ding 50€/Monat - gekauft für 40k€ hätte ich das nie.

    9. Im Augenblick ist es für mich nur zusammen mit einem weitern Auto tauglich, will gelegentlich nach England,Italien, Frankreich also

    10. Zuwenig Laderaum

    11. Keine AHK


    E-Auto ist das perfekte Fahrzeug für Immobilienbesitzer mit Fotovoltaik und einem Zweitwagen mit Verbrennungsmotor.

    Zumindest solange sie stark gefördert werden. Danach entscheidet es sich ob es nicht (wieder) ein Spielzeug für Betuchte mit Hang zur Weltrettung wird.

  • Man muss sich immer nicht nur die Effekte anschauen, sondern vor allem deren Größenordnung.

    :thumb:

    Deshalb sehe ich den umstieg auf ausschließlich Batteriebetriebene Fahrzeuge nicht möglich.
    Nur für den Stadt und Nahverkehr tauglich.

    Ein Träumchen wäre ja dass wir alle unsere Verbrennungskraftmaschinen weiter verwenden können.

    Ich erwarte, dass auf dem Elektromotorradsektor in nächster Zeit noch einiges aus China

    kommt.

    Für den Stadt- bzw Nahverkehr bis 100km oder als ''50ccm E-mopedroller'' um von A nach B zu kommen ja, kann schon sein dass sich das durchsetzt.
    Als richtiges Motorrad zum Reisen, Spaß haben und Emotionen erleben wird sich das denk ich nicht durchsetzen.
    Auch wenn sich die Verbrenner immer mehr zum Elektro annähern (Gleichmäßiges Leistungsband, immer leiser,...) geben diese doch mehr abenteuer-Feeling, emotionen ab als so ein surrender Föhn. Und genau darum gehts ja beim Motorradfahren.

  • bei der diskussion e- oder synt fuel oder was anderes bahnbrechendes.....


    ...kommt es immer wieder auf die art und weise zurück, wie der treibstoff

    (oder der strom) erzeugt wird.


    ob ich kohle verbrenne und draus strom mache, den ich dann im e-auto verfahre,

    oder ob ich aus windenergie synth fuel mache, den ich in einem kolbenmotor verfahre,

    (oder alle möglichkeiten an varianten dazwischen) DAS wird die entscheidende frage sein.


    es ist halt einfach so, dass nur sonnen- wind- und wasserkraftwerke nachhaltig energie

    in strom umwandeln können. strom zu speichern ist nur sehr begrenzt (in menge und zeit) möglich.


    derzeit geht halt aktuell nur (halbwegs erträglich von der verlustleistung) strom in wasserstoff*.

    der ist aber für die lagerung und weiterverwendung nur bedingt sinnvoll zu nutzen.


    eine weitere möglichkeit ist eben die erzeugung von synth-fuel (power to liquid), hier gibt es

    eine seit über 100 jahren etablierte infrastruktur. leider ist die verlustleistung zu hoch, um

    das großtechnisch wirtschaftlich zu betreiben. aber die möglichkeit besteht, die chemischen

    verfahren (fischer-tropsch-synthese und bergius-pier-verfahren) gibts seit rund 100 jahren

    und wurden im laufe der zeit immer effizienter.


    ein dilemma, das die menschheit schon seit generationen zu lösen versucht.

    es scheint nicht so einfach zu sein. 8)



    * an der stelle darf ich anmerken, dass derzeit der verfügbare wasserstoff nahezu ausschliesslich aus

    rohöl hergestellt wird.

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

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