Dakar 2019

  • War mir von Anfang an klar. Was will der auch dort. Wenn die anderen Speed machen, fährt Jarvis wohl ins Gebüsch und balanciert auf Baumstämmen oder wie? Wenn ein Short nur um Platz 13 Fährt, was soll dann der Hindernis gratscher erreichen? Die längsten Hinterrad Fahrten in der Dakar Geschichte oder was?


    Jarvis hat Erfahrung viele Tage am Stück am körperlichen und fahrerischen Limit zu fahren und dabei Rücksicht aufs Material zu nehmen.
    Das hatte Short zb nie.
    Daher würde ich ihm schon Top 5 zutrauen. Bei der Dakar gewinnen nicht immer die schnellsten Fahrer. Mit Verfahren oder im Krankenhaus liegen hat noch keiner einen Pokal geholt...

  • Ja Steve o, da gebe ich dir Recht, dass nicht immer die schnellsten Gewinnen, siehe KINI. Grips, Verstand und gesunder Wahnsinn gehören natürlich auch dazu. Ich bleib aber dabei, Jarvis würde nicht mal nen Blumentopf ernten. Er soll das machen was er kann und weiterhin sein Pirouetten im Hindernis Parcours drehen.

    "Racing is life. Anything before or after is just waiting."

  • War mir von Anfang an klar. Was will der auch dort.


    Ich glaub, Du unterschätzt ihn:
    Jarvis gewinnt zwar nie den Erzberg Prolog, aber auch bei dieser Heizerei ist er bei den Top10 bis Top 20 dabei. Dabei hat er große Erfahrung, was die Konzentration über Tage hinweg und Spuren lesen angeht.
    Der Jux war auch deshalb glaubwürdig, da Jarvis schon paarmal anmerkte, dass ihm die Dakar reizt und er nach der aktiven Karriere an den Start gehen möchte.
    Klar wird er nicht um den Sieg mit fahren, das wird auch nicht seine Ambition sein.

  • Was ich ja echt schwach finde, ist die deutsche Beteiligung. Da wundert es nicht, dass das deutsche Fernsehen fast gar nichts mehr darüber berichtet.


    Na egal, Fernsehen fällt scheint es eh langsam aus der Zeit...

    Neuerdings halt ohne Signatur .... muß mir erst was neues überlegen.

  • Es ist glaube ich muessig zu spekulieren welcher Star aus anderen offroad Disziplinen in der Dakar erfolgreich sein koennte- wenn man schaut wie Hochkaraeter aus der Enduroszene (Aubert, Meo oder tragischerweise Bellino) in den letzten Jahren vergeblich versucht haben bei der Dakar ganz vorne zu landen- und andererseits vergleicht was die letzten Dakarsieger zuvor "gerissen " haben ( Sunderland- talentierter Jugendcrosser ohne echten Durchbruch auf nationaler Ebene, Price- ebenfalls ok im U-19 cross, dann der Ueberflieger im nationalen Enduro aber eben nicht ganz Enduro-WM reif; und Walkner- ok, MX3 Weltmeister, aber ohne echte Perspektive in MX2 oder MXGP ) kann wohl niemand voraussagen wie ein zukuenftiger Dakar Sieger "gemacht" wird...

  • Wie geschrieben, wenn Jarvis wirklich mal mitfährt, sicher nicht um den Sieg, sondern des Abenteuers willens.

  • Wenn man mal live sieht, wie der Walkner sein RallyeMoped auf der mx Strecke bewegt, erkennt man aber auch, dass sehr sehr schnell fahren jedenfalls dazugehört :D

    ...du hast mir mein Orange verpatzt,
    hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
    in mein Orange...
    [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

  • Hab dem Walkner mal beim MX in Fresach zugeschaut.... Manmanman!


    Da kommt man schon ins staunen, vor allem wenn man bedenkt das es ein Training mit FW Test war. Also wohl eher noch nicht wirklich am Limit.


    Walkner zum heutigen Tag:


    "Endlich im Ziel, wenn auch nicht ganz so glücklich
    Die ersten 60 Kilometer konnte ich gut aufmachen und navigieren, dann
    habe ich in den Dünen eine Abrisskante übersehen. Ich habe mich vorwärts
    überschlagen. Zum Glück nicht so viel passiert, nur ein wenig die
    Lippen das Gesicht angeschlagen. Barreda, Brabec und ich sich dann
    gemeinsam gefahren - es lief ziemlich gut. Bei Kilometer 100 kam
    plötzlich extrem dichter Nebel auf, sodass man wirklich keine fünf Meter
    Sicht mehr hatte. Barreda ist eine
    Klippe runter mit lauter riesen Steinen, ich bin ihm gefolgt, weil dort
    unten der Wegpunkt war. Eigentlich hätten wir die Klippe umfahren
    sollen, aber wenn man maximal 3 - 5 Meter sieht, ist es fast nicht
    möglich den Weg zu finden. Zum Glück habe ich zu Hause viel trainiert
    und mir gute Enduro-Skills angeeignet. Mit Müh und Not bin ich dann
    irgendwie wieder rauf gekommen. Danach lief es wieder recht gut. Kurz
    vor dem Refueling war für mich ein eindeutiger Fehler im Roadbook, dort
    haben sich die Meisten verfahren. Die Veranstalter müssen dies jetzt
    noch genauer analysieren. Es ist halt besch... dass ich wieder der
    Leidtragende bin und am Meisten verliere (weil ich die Wertungsprüfung
    aufmachen musste) wenn den Veranstaltern so ein Fehler unterläuft. Ich
    bin gespannt was hier noch raus kommt und hoffe echt, dass hier das
    letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Natürlich ist das alles sehr
    ärgerlich, aber wir dürfen nicht vergessen, dass bei der Rally Dakar
    eigene Gesetze gelten. Ich hab zwar nun 21 Minuten Rückstand auf den
    Führenden Quintanilla aber es ist noch alles drinnen und wir haben erst
    Tag 3, da kann noch viel passieren. Ich werde morgen auf jeden Fall
    wieder mein Bestes geben. Danke an euch alle für eure motivierenden und
    aufbauenden Worte und Mitteilungen. lg aus Peru, Hiasi"

  • Der Walkner hat heute wieder richtig Zeit gut gemacht und ist nun wieder auf Platz 2 :thumbup:


    Aber "nur" bei der heutigen Tageswertung.
    Gesamt hat er auf Brabec, den neuen Führenden 6 Minuten verloren.
    Gesamt ist er vor auf Platz 7 mit 9:31 Rückstand.

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