Kaufberatung KTM 350 EXC oder 450 EXC

  • Hallo liebe Community,


    ich würde mir gerne eine Enduro zulegen. Ich fahre seit Jahren Supermoto nur jetzt muss es mal etwas Abwechslung geben.
    Seit Wochen durchforste ich Foren und lese Testberichte. Jedoch glaube ich, dass ich mit eurer Erfahrung besser beraten bin.
    Man hört immer wieder, dass sich bis auf die Leistung beide Modelle kaum noch unterscheiden.


    Im Gegenzug wird aber wieder geschrieben, dass die 450 nicht so gut für Trials geeignet ist. (aufgrund des Gewichts, was ich mir nicht vorstellen kann bei 2kg Gewichtsunterschied).
    Und die 350 viel ruppiger reagiert dafür aber ein breiteres Drezahlband liefert durch die 2 Nockenwellen.


    Die Frage die ich mir auch stelle ist, welche EXC ich mit einer Körpergröße von 197 cm und 100 kg Körpergewicht nehmen sollte. Mir wurde auch schon geraten die
    KTM's über Parts wie Gabelfedern und Stoßdämpferfedern auf mein Gewicht abzustimmen.


    Ist das zwingend notwendig???


    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen. Ich bin für alles offen.


    Ride safe
    Pe4k

  • Ich bin für alles offen.


    Wirklich? - Deine Frage klingt relativ KTM-lastig. ;)


    Trials oder Trails? Leider ein blöder Verwirrer, der ständig vorkommt. Welche für Tri-al(s) einfacher ist - k.A. dazu müsste man genauer wissen, was damit gemeint ist. Zum über Betonröhren oder Reifenfelder fahren kommts so viel mehr auf das Können an, dass der Unterschied sehr sehr klein sein dürfte. Für Tra-ils also kleine einspurige Pfade dürfte die 350 einen Hauch besser sein, ist aber nur so ein Gefühl.


    2 Nockenwellen = breiteres Drehzahlband? Wenn das stimmen würde hätten praktisch alle anderen Marken außer Honda einen Vorteil. 2 Nockenwellen machen den Ventiltrieb drehzahlfester, bei ner 450er ist das offenbar nicht zwingend notwendig und überdrehen kommt bei Einspritzern eh nicht mehr vor. - Die Zahl der Nockenwellen ist irrelevant.


    Der Unterschied ist eher die Fahrbarkeit und da sind die mittleren 4T-Hubräume offenbar sehr gut. Die Zahl der verkauften Moppeds steigt, obwohl sie nicht gut in die offiziellen Hubraumklassen passen. Je nach Marke scheint man das Optimum irgendwo zwischen 300 und 400 Kubik zu sehen.


    Nach meiner Erfahrung sind alle KTMs als Neufahrzeug für Einsteiger zu straff abgestimmt. Die Fahrwerke funktionieren immer besser je schneller der Fahrer ist. Die aktuellen Huskys scheinen seitens KTM hier eine andere Richtung einzuschlagen.
    D.h. evtl. bist Du mit Deinem Gewicht sogar im Vorteil.


    Von der Richtung her dürfte die 350er besser geeignet sein, da man generell annimmt, mit kleinen Hubräumen sei das Fahren besser zu lernen, auch wenn die große an manchem Hang einen falschen Gang eher verzeiht.


    Wenn ich mich festlegen soll:
    KTM EXC 350 oder 450? Hmm - Husqvarna FE 350 ;)


    Und am Schluss wahrscheins doch eher die Beta 350/390 :D :D :D

  • Bei 100kg ist na nix mehr zu straff abgestimmt, ganz im Gegenteil, härtere Federn und passende Abstimmung werden notwendig sein.


    Was fehlt ist das Budget, bzw. Gebraucht oder Neukauf. Gebrauchte 450er sind meist etwas günstiger, als 350er, da diese doch sehr gefragt sind.


    Gewichtsunterschied effektiv ca. 5kg, gefühlt noch mehr.


    Zumindest bei früheren Baujahren, waren speziell die 450er aggressiver abgestimmt, da fahren sich die 500er schöner.


    Fast jeder, von der Straße kommend, legt viel zu viel Wert auf die Spitzenleistung. Diese kann man im richtigen Gelände sowieso ganz selten abrufen, abundzu bei Feld und Schotterwegen, als Verbindung. Viel wichtiger ist die Fahrbarkeit.
    Fahr und Kurventechnik lernt man mit einem kleinerem Motor eher, schneller, da leichter zu dosieren.


    Letztendlich kann man die Frage nicht wirklich allgemeingültig beantworten (deshalb gibt es auch Käufer für beide Motoren), hängt eher von pers. Vorlieben ab.

  • Trials oder Trails? Leider ein blöder Verwirrer, der ständig vorkommt. Welche für Tri-al(s) einfacher ist - k.A. dazu müsste man genauer wissen, was damit gemeint ist. Zum über Betonröhren oder Reifenfelder fahren kommts so viel mehr auf das Können an, dass der Unterschied sehr sehr klein sein dürfte. Für Tra-ils also kleine einspurige Pfade dürfte die 350 einen Hauch besser sein, ist aber nur so ein Gefühl.


    Ich bin ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet und gebe hier nur das weiter was ich gehört habe :D


    Ich meinte tatsächlich Trails (sorry für die Verwirrung). Liegt das tatsächlich an dem Gewicht?


    2 Nockenwellen = breiteres Drehzahlband? Wenn das stimmen würde hätten praktisch alle anderen Marken außer Honda einen Vorteil. 2 Nockenwellen machen den Ventiltrieb drehzahlfester, bei ner 450er ist das offenbar nicht zwingend notwendig und überdrehen kommt bei Einspritzern eh nicht mehr vor. - Die Zahl der Nockenwellen ist irrelevant.


    Hier habe ich mich auch vertan. Mir wurde gesagt, dass die die 350 EXC durch die 2 Nockenwellen sehr viel Drehfreudiger sei. Und die 450 EXC ein breiteres Drehzahlband liefert. Das hat mich verwirrt ?( .


    Es liefern doch beide Maschinen ein breites Drezahlband, oder nicht?


    Nach meiner Erfahrung sind alle KTMs als Neufahrzeug für Einsteiger zu straff abgestimmt. Die Fahrwerke funktionieren immer besser je schneller der Fahrer ist. Die aktuellen Huskys scheinen seitens KTM hier eine andere Richtung einzuschlagen.
    D.h. evtl. bist Du mit Deinem Gewicht sogar im Vorteil.


    Das heißt im Endeffekt ich brauche bei einer Husky oder KTM das Fahrwerk nicht zwingend umbauen?



    Von der Richtung her dürfte die 350er besser geeignet sein, da man generell annimmt, mit kleinen Hubräumen sei das Fahren besser zu lernen, auch wenn die große an manchem Hang einen falschen Gang eher verzeiht.


    Ich fahre 70% im Gelände (Wald-,Wiesenwege und kleinere Hänge) und 30% auf der Straße.



    Bei 100kg ist na nix mehr zu straff abgestimmt, ganz im Gegenteil, härtere Federn und passende Abstimmung werden notwendig sein.


    Das heißt? Widerspricht sich mit dem, was "610er" geschrieben hat.


    Was fehlt ist das Budget, bzw. Gebraucht oder Neukauf. Gebrauchte 450er sind meist etwas günstiger, als 350er, da diese doch sehr gefragt sind.


    Für mich kommt nur ein Neuauflage in Frage.


    fahr doch einfach mal die verschiedenen Konzepte-


    Bei uns gibt es keinerlei Händler bei denen eine Probefahrt möglich ist.


    pe4k schrieb:
    Ich bin für alles offen.


    Wirklich? - Deine Frage klingt relativ KTM-lastig.


    Ja, bin ich. Ich würde auch eine Husqvarna in Betracht ziehen

  • Mir wurde gesagt, dass die die 350 EXC durch die 2 Nockenwellen sehr viel Drehfreudiger sei.


    Das hat nichts mit 1 oder 2 Nockenwellen zu tun, sondern mit dem ganzen Konzept des Motors.


    Und die 450 EXC ein breiteres Drehzahlband liefert


    Die 350er dreht bis knapp 13k, eine 450er bis etwas über 10k, dafür bietet die 450er schon früher und mehr Drehmoment.
    D.h. schaltfauler läßt sich eine 450er fahren, eine 350er kann man dafür länger ausdrehen, braucht aber auch etwas mehr Drehmoment.
    Aber nicht immer ist mehr Drehoment auch hilfreich.


    Das heißt? Widerspricht sich mit dem, was "610er" geschrieben hat.


    Ja, schätze, er hat Deine Gewichtsangabe überlesen.
    D.h. Du brauchst zumindest härtere Federn, besser, Du läßt das FW auf Dein Gewicht abstimmen. Ich würd gleich passende Federn mitkaufen und verbauen lassen. Nach 20-30BH läßt ein FW Service machen und dabei noch auf Dein Gewicht abstimmen.


    Für mich kommt nur ein Neuauflage in Frage.


    Hier bin ich die 450er noch nicht gefahren, nur 500 und 350er im direkten Vergleich, bzw. hab ich seit ein paar Wochen selbst eine 350er.
    Zumindest damals bei der Testfahrt, hat mir die 500er deutlich besser gefallen und, vom 2T kommend, bin ich mit der 350er noch nicht ganz warm.
    Generell fahren sich die neuen Modelle deutlich handlicher, selbst die 500er fährt sich schön und sehr entspannt und nicht wirklich schwerfällig. Der Unterschied zur 350er ist nicht all zu groß (Während der Sprung zum 2T noch immer sehr groß ist, deutlich größer, als die 4kg Gewichtsdifferenz vermuten lassen würden).


    Bei uns gibt es keinerlei Händler bei denen eine Probefahrt möglich ist.


    Abundzu gibt's Testtage, am ehesten kommt man auf Strecken mit Leuten zum reden und tauscht dann zwischendurch die Mopedn.
    Aber IMHO trotzdem für Anfänger eher schwierig, die richtigen Schlüsse draus zu ziehen. Je nachdem, wie das Moped gerade abgestimmt ist, gefällt es einem mal besser, mal schlechter, nur weil eventuell das FW verkurbelt ist.
    Je nach Konzept dauert es auch einige Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat, und will dann nix Anderes mehr ;)
    Letztendlich ist das keine lebenslange Ehe, taugt einem ein anderes Moped später besser, tauscht man halt wieder.

  • Es liefern doch beide Maschinen ein breites Drezahlband, oder nicht?


    Beide Motorräder sind Top-Sportgeräte, die jeweilige Motorcharakteristik ist zum großen Teil Geschmackssache.
    Bei der Handlichkeit ist auch die rotierende Masse ein Thema - bei der MotoGP laufen etliche Kurbelwellen deshalb rückwärts. Faustregel ist daher kleiner Hubraum=handlicher.



    Das heißt im Endeffekt ich brauche bei einer Husky oder KTM das Fahrwerk nicht zwingend umbauen?


    Ich fahre 70% im Gelände (Wald-,Wiesenwege und kleinere Hänge) und 30% auf der Straße.


    Bei dem Einsatzzweck dürfte sowohl der Hubraum als auch das Fahrwerk keine ganz so wichtige Rolle spielen.



    Mankra schrieb:
    Bei 100kg ist na nix mehr zu straff abgestimmt, ganz im Gegenteil, härtere Federn und passende Abstimmung werden notwendig sein.


    Das heißt? Widerspricht sich mit dem, was "610er" geschrieben hat.


    Ja das widerspricht sich.
    Der Mankra fährt bestimmt 5 mal besser Mopped als der 610er ;)
    Ich hab ne sehr flache Lernkurve - daher bilde ich meine Meinung aus der Sicht eines "Dauer-Anfängers"
    Es gibt einfach auch unterschiedliche Meinungen.



    Ich würde auch eine Husqvarna in Betracht ziehen


    Das macht die Sache ja doch relativ einfach, es bleiben 4 Moppeds zur Auswahl. Bei ner Investition von 10k€ ist der Zeitaufwand für ne Vergleichsfahrt u.U. nicht ganz verkehrt.

  • Das hat nix mit besser oder schlechter fahren zu tun:
    Die Mopedn werden orig. für ca. 75kg Fahrfertig ausgeliefert. Bei 100kg netto, d.h. fahrfertig ca. 110kg kann er die orig. Federn gar nicht weit genug vorspannen, daß das Moped nicht zu tief steht und bei jeder Welle zu tief in den Federweg geht.
    Wenn die richtigen Federn verbaut sind, 2-3 Stufen härter als original, ist zumindest die Zugstufe weit unterdämpft.


    Hinzu kommt, wenn es auf eine gebrauchte 17er rauslaufen sollte, dass hinten die Zugstufe selbst für die orig. Feder schon eher unterdämpft ist und vorne die Midspeed Dämpfung sehr weich ist.


    Langer Rede, kurzer Sinn: Bei +30kg gegenüber Normal, ist die orig. Abstimmung auch für langsame Fahrer nicht zu sportlich.

  • Hat jemand denn Daten zu den Modellen (PS/Drehmoment)


    350 EXC
    450 EXC


    350 FE
    450 FE


    Husky + KTM haben die gleichen Motoren verbaut. Die Leistung differenziert nur im Zehntelbereich, wegen der unterschiedlichen Luftfilterkasten.


    http://mbw.krama.at/table/brand/KTM


    Die Max Werte sagen nichts über den Drehmomentverlauf und wie oben schon versucht zu vermitteln: Im Gelände absolut egal, eher im Gegenteil, wenns technisch wird, ist oft weniger mehr.

  • Das hat nix mit besser oder schlechter fahren zu tun:
    Die Mopedn werden orig. für ca. 75kg Fahrfertig ausgeliefert. Bei 100kg netto, d.h. fahrfertig ca. 110kg kann er die orig. Federn gar nicht weit genug vorspannen, daß das Moped nicht zu tief steht und bei jeder Welle zu tief in den Federweg geht.
    Wenn die richtigen Federn verbaut sind, 2-3 Stufen härter als original, ist zumindest die Zugstufe weit unterdämpft.


    Hinzu kommt, wenn es auf eine gebrauchte 17er rauslaufen sollte, dass hinten die Zugstufe selbst für die orig. Feder schon eher unterdämpft ist und vorne die Midspeed Dämpfung sehr weich ist.


    Langer Rede, kurzer Sinn: Bei +30kg gegenüber Normal, ist die orig. Abstimmung auch für langsame Fahrer nicht zu sportlich.


    Was würde es mich zusätzlich kosten, wenn ich die Gabel- und Stoßdämpferfedern für mein Gewicht einbauen lasse?


    http://mbw.krama.at/table/brand/KTM


    Die Max Werte sagen nichts über den Drehmomentverlauf und wie oben schon versucht zu vermitteln: Im Gelände absolut egal, eher im Gegenteil, wenns technisch wird, ist oft weniger mehr.


    Dankeschön :).

  • Ich habe nicht alles Posts gelesen (Zeitmangel), daher Vergebung wenn alles schon gesagt wurde. Ich habe sowohl die 450er (Vergaser) als auch die 350er besessen und halte die 350F für die beste Enduro die KTM je gebaut hat. Ab 2013 völlig ohne Kinderkrankheiten fährt sich die 350 gerade für weniger geübte deutlich(!) leichter, Das fühlt sich um Welten leichter an als eine 450er, was aber nichts mit dem tatsächlichen, geringen Gewichtsvorteil der 350 zu tun hat.
    Die 350 hat ausreichend Kraft in allen Lebenslagen, selbst für 120kg-Fahrer und ich (so wie 3 Freunde die ebenfalls von 450 auf 350 umgestiegen sind) war damit überall entspannter und schneller unterwegs. Für mich der beste Allrounder ever.


    Was du unbedingt brauchst: eine Fahrwerksabstimmung auf dein Gewicht. Also keinen Raceumbau für Weltmeister und solche die es gerne wären, sondern vorne und hinten Federn die passen und als Folge neu abgestimmte Zug-und Druckstufe. Die Federn kosten kaum mehr als 200.- und der Umbau mit entgegenkommen des Fahrwerksbauers kaum mehr als 600.-. Also mit 800.- bist du gut dabei. Ich habe die Federn um 190.- gekauft und der Umbau hat mit einem freundschaftlichen Preis genau 340.- gekostet. Kein rennfahrwerk, aber wesentlich besser als Serie.


    Mein Tipp: 350F kaufen.

  • Als Anfänger würde ich keinesfalls die 450er nehmen. Die 350er fährt sich viel entspannter, auch wenn du dann mal schneller wirst ist die 350er besser. Besser auf Singletrails, besser bei Hardenduro und beim MX sowieso.
    Hab am Anfang vom SuMo-Racetrack kommend auch gedacht es muss ne 450er werden.... Im Leben würd ich mir keine mehr kaufen, dann eher die 500er!


    Zwecks Fahrwerk: unbedingt sofort zum Tuner damit, du hast viel mehr Spaß wenn das von Anfang an passt als wenn dir jede Wurzel in die Hände schlägt und das Federbein dir die Sitzbank andauernd in den Ars.. kickt.
    Das passt bei deinem Gewicht vorn und hinten nicht. Das Fahrwerk ist das A&O um Spaß zu haben beim Enduro und MX.
    Besser 6-800€ ins Fahrwerk investieren als in irgendwelchen Klimbim damit das Moped "besser" aussieht....


    Meine Meinung für Anfänger die 4T KTM/Husky fahren wollen: 350 ccm!

  • Hat jemand denn Daten zu den Modellen (PS/Drehmoment)


    350 EXC
    450 EXC


    350 FE
    450 FE


    Das hilft Dir doch auch nix-
    die Huskies haben eine normale Umlenkung- die Kürbisse ein PDS-
    nimm Dir die Zeit und fahr die verschiedenen Konzepte/Hersteller alle mal-
    KTM ist zum Glück ja nicht der einzige Hersteller-
    für Deinen Bedarf bieten auch Scherco (verdammt, ich bin immer noch keine gefahren)-GasGas-Beta-und TM sehr interessante Alternativen-gekauft ist immer schnell-
    und was ist mit Zweitaktern?
    VG Pustefix

  • Als Anfänger würde ich keinesfalls die 450er nehmen. Die 350er fährt sich viel entspannter, auch wenn du dann mal schneller wirst ist die 350er besser. Besser auf Singletrails, besser bei Hardenduro und beim MX sowieso.
    Hab am Anfang vom SuMo-Racetrack kommend auch gedacht es muss ne 450er werden.... Im Leben würd ich mir keine mehr kaufen, dann eher die 500er!


    Sollte ich anstatt einer 450 dann eher eine 500 zum vergleich zur 350 nehmen ?


    Was du unbedingt brauchst: eine Fahrwerksabstimmung auf dein Gewicht. Also keinen Raceumbau für Weltmeister und solche die es gerne wären, sondern vorne und hinten Federn die passen und als Folge neu abgestimmte Zug-und Druckstufe. Die Federn kosten kaum mehr als 200.- und der Umbau mit entgegenkommen des Fahrwerksbauers kaum mehr als 600.-. Also mit 800.- bist du gut dabei. Ich habe die Federn um 190.- gekauft und der Umbau hat mit einem freundschaftlichen Preis genau 340.- gekostet. Kein rennfahrwerk, aber wesentlich besser als Serie.


    https://www.ebay.de/itm/Spring…0990f7:g:mS0AAOSwgv5ZWSp8


    Sind das solche Federn?


    Zwecks Fahrwerk: unbedingt sofort zum Tuner (...).


    Muss ich unbedingt zu einem Tuner oder zum Fahrwerksbauer? Oder kann das auch der KTM-Händler wo ich sie Kaufe.



    Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen, die KTM wird natürlich auch für die Straße zugelassen, jedoch nur mit 90% der offenen Leistung. Da so die Abgaswerte stimmen. D.h. ein Kat kommt rein, ein Geräuschereduzierungssieb und eine Lambdasonde.

  • Um die Verwirrung noch zu vergrößern, 300 zweitakt nicht vergessen!
    Mit Einspritzung und Getrenntschmierung gibt's nur noch wenige Argumente dagegen...
    Auf der Straße fahen macht auch mit Viertakt Enduro keinen Spaß.
    BTW: warum muss es KTM sein?

    ...du hast mir mein Orange verpatzt,
    hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
    in mein Orange...
    [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

  • Um d noch zu vergrößern, 300 zweit


    BTW: warum muss es KTM sein?



    Stimmt, die weisse KTM (Husqvarna) halte ich für das bessere Konzept aber prinzipiell würde ich nichts anderes haben wollen (orange oder weiss), ist eben der Klassenprimus :)

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM

    • Offizieller Beitrag

    Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen, die KTM wird natürlich auch für die Straße zugelassen, jedoch nur mit 90% der offenen Leistung. Da so die Abgaswerte stimmen. D.h. ein Kat kommt rein, ein Geräuschereduzierungssieb und eine Lambdasonde.


    Moin,
    wo willst du denn das dafür nötige Gutachten bekommen und was viel wichtiger ist, wie soll der Motor das überleben. Klar, die Kisten haben eine Zulassung, halt mit dem ganzen dafür nötigen kram und entsprechend wenig Leistung. Bei KTM werden die Kisten aber nicht unbedingt so entwickelt und gebaut das sie fast offen zulassungsfähig sind. Die Motoren werden offen entwickelt und dann so gedrosselt das sie die Zulassung schaffen. Wirklich fahren sollte man damit aber nicht unbedingt.
    Ist aber egal, legal sind die Kisten sowieso nicht zu fahren wenn man ins Gelände will. Da stören dann so Sachen wie 2 Spiegel und Radabdeckung ziemlich und entfernen sich selber oft ziemlich schnell vom Moped. Auch das Kennzeichen hält im Gelände nicht lange.
    BMW hatte mal eine 450 mit gut 40 PS Legal eingetragen, gab es dann auch noch von Husky zur BMW Zeit. Die Durfte aber nicht Länger wie ein Pass Sekunden Vollgas mit Drehzahl gefahren werden. Mit Kat, Ansaug und Auspuff Geräusch Dämpfer für Zulassung konforme werte werden die Motoren einfach zu warm. Zumal es auch nach meinem Wissen kein passendes Programm für die EFI gibt damit man fast offen mit Kat usw. fahren kann und die ganzen werte eingehalten werden und der Motor überlebt.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Sollte ich anstatt einer 450 dann eher eine 500 zum vergleich zur 350 nehmen ?


    Jein: Hängt von Deinen Zielen ab.
    Ja: Wenns einfach gemütlich durch die Gegend fahren möchtest, so eine 500er plättet alle Hügel ;)
    Nein: Wenns Fahrtechnik lernen möchtest und richtig ins Gelände und technisches Enduro fahren möchtest.


    Sind das solche Federn?


    Ja


    Muss ich unbedingt zu einem Tuner oder zum Fahrwerksbauer? Oder kann das auch der KTM-Händler wo ich sie Kaufe.


    Federn baut Dir der Händler ein (bzw. selbst auch keine Hexerei), FW Tuning bieten nur wenige Händler an. Wende Dich an einen richtigen FW Tuner. Hier z.B. Frezno oder Preload.


    Was ich ganz vergessen habe zu erwähnen, die KTM wird natürlich auch für die Straße zugelassen, jedoch nur mit 90% der offenen Leistung. Da so die Abgaswerte stimmen. D.h. ein Kat kommt rein, ein Geräuschereduzierungssieb und eine Lambdasonde.


    Siehe Posting von Michael: Das wird nicht klappen.
    Wenn Straßeneinsatz so wichtig ist, dann ist keine aktuelle Sportenduro tauglich. In diesem Fall schau Dir die 701er Husky an. Ich selbst bin zwar nur die 690er KTM gefahren, dies aber auf einer recht engen zerfahrener Endurostrecke: Fährt sich erstaunlich handlich und das FW filtert manche Sachen besser weg, als eine Sportenduro.
    Mit dem richtigen Fahrer kann man mit einer 701er sogar ein Enduro Event gewinnen ;)


    Mit Einspritzung und Getrenntschmierung gibt's nur noch wenige Argumente dagegen...


    Man kanns auch von der anderen Seite sehen:
    Bei dem Gewicht, Preis und zusätzlichen Technik spricht nimmer viel für einen 2T.

  • So kann mans natürlich auch sehen, aber derzeit eher nur bei orange/weiß (Preis u. Gewicht), wenn man ned unbedingt auf die efi abstellt...
    Zweitakt fährt sich aber mMn trotzdem noch a bissi agiler bei klein-klein, beim aufheben is wahrscheinlich wurst.

    ...du hast mir mein Orange verpatzt,
    hast mir einen schwarzen Fleck gekratzt,
    in mein Orange...
    [SIZE="1"](Wilfried Scheutz)[/SIZE]

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