Was ich schon lange mal fragen wollte ....

  • Moin,


    den "grünen Fetzen" kenne ich als Betriebserlaubnis vom Mokick. Die sind dann auch zulassungsfrei (was du ja bestätigst) und brauchen das kleine Versicherungskennzeichen.

    Und haben keine Pflicht zur regelmäßigen HU.


    Aber daß da eine 125er auch hinein fällt ...? Normalerweise sind das die 50er Mofas/Mokicks mit max. 45 km/h (Ausnahme Schwalbe, da die in der DDR schneller fahren durften)


    Die Klein-Motorräder der '70er (Honda Dax 70, Yamaha Chappy 80, Suzuki RV90/125) und auch die 100ccm-Motorräder der '50er (Miele, DKW, etc.) waren seinerzeit schon "richtige" Motorräder bis 10 PS ohne Begrenzug der Höchstgeschwindigkeit und wurden entsprechend auch nicht nach dem Leichtkraftrad-Tarif versichert, obwohl sie die für diese Fahrzeugart gültigen Kriterien erfüllten - aber sie waren halt schon mehrere Jahre auf dem Markt, als diese Fahrzeugklasse als Nachfolger der 50er Kleinkrafträder erfunden wurde.

  • Tatsächlich sind 125er grundsätzlich "Zulassungsfrei" nach §4 FZV

    Man muss aber trotzdem zur Zulassungsstelle und sie zulassen ;-)) mit Kennzeichen etc.

    Viel geiler kann man eine Vorschrift nicht verfassen :/


    Die HU wird wohl erst nach der ersten Prüfung eingestempelt

  • Ja, so ab ca. 10mm macht das schon Sinn.


    Wir mussten das auch noch frei Hand machen aber da ich auch zwei Bohrerschleifmaschinen habe ist es mir ehrlich gesagt etwas aus der Routine gekommen.

    Jenachdem wie viel Zeit da ist und wie tief es geht schadet es sowieso nicht mit einem Bohrer vorzubohren, der die Querschniede des "dicken Drills" egal werden lässt.


    Bzgl Bohren macht es Sinn sowieso immer erstmal nach dem Schleifen per Handvorschub zu testen ob er sauber beißt oder man gefühlt dolle drücken muss. Bei Zweiterem sollte man sich den Schliff nochmal genau angucken.

    - Honda CR 250 2000

    - Honda CRF450R 2021

    - KTM EXC 500 2012

    - Ducati 900SS 1994

    - Ducati 996 1999

    - Ducati 1096 2019 (Eigenbau, 916 mit 1098 Triebwerk)

    - Honda VTR 1000 SP1/2 200X
    - Pannonia TLF250 1958

  • Oder wenn nur in einer Spannutte ein Span abfließt . ist auch dringend kontrolle angesagt


    Bohrer von 40mm schleif ich auch noch per Hand. Aus dem vollen auch wenn es sein muss.

    Und im Betrieb Bohrer noch ausspitzen zwischendurch, ja wenn Laufzeit war. Ansonsten lieber n neuen einwechseln. Sonst sprengt das evtl die Kalkulation :)

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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  • Wenn die Spannutte kommt ist eh vorbei. :)

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  • Hi,

    Es kommt a) drauf an, was man bohrt, b) wie die Beschaffenheit ist und c) was für eine Geometrie der Bohrer hat. Wenn Du nur niedrig legiertes Blech bohren willst kann man recht früh ausspitzen. Voraussetzung ist, dass Du mit der Topfscheibe spitzig genug "unter" die Hauptschneide kommst. Da würde ich schon ab D 5 ausspitzen. Bei Werkzeugstahl schwächst Du die Schneide, sodass die ersten Bohrungen sehr gut gehen, dann aber die Schneiden schnell stumpf werden, sprich in diesem Falle erst so ab D8 ausspitzen. Wichtig ist, dass man die Bohrerseele (die Verbindung zwischen den Schneiden) nicht straft.


    Gruess

    hitch

    • Offizieller Beitrag

    Bohrer schleifen konnte ich so einigermaßen, ist aber schon ca. 35 Jahre her, daß ich das gelernt habe.


    Inzwischen tue ich mich da deutlich schwerer als früher, vor allem weil ich nur noch alle Jubelzeiten einen Bohrer schleifen muss. Hab aber auch etliche abgebrochene/stumpfe rumliegen, die alle mal aufgearbeitet werden müssten (hab nur von Hand keinen Bock mehr drauf).


    Deswegen die Frage: Welches Bohrerschleifgerät, das nicht gleich die komplette Welt kostet, ist empfehlenswert?


    Mehr als 14 mm kommt bei mir nicht zum Einsatz.

  • Meine Meinung dazu: ich würde kein Gerät in die Garage/Werkstatt stellen, das ich nur alle Schaltjahre brauche. Entweder mit Schleifbock und Winkellehre wieder etwas üben (Übung kommt schnell wieder) oder mal ein paar Euro in die Hand nehmen und die Bohrer beim Werkzeugschärfer schleifen lassen.


    Gruess

    hitch

  • Vorschleifen mußte die schon an der Schleifscheibe . Zum fein abziehen hatten wir die Diamantscheibe bei Zeiss damals auch . Braucht aber im normalen Leben keine Sau . Eine sehr feine Schleifscheibe tuts auch . Wer aber Bohrer eh nicht selber schleifen kann , für den ists ja eh Wurscht . ;)


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;)

  • Ein Schleifbock ist in der Regel zu grob,da werden die Bohrer schnell wieder stumpf


    Mein Onkel nimmt so gaaaaanz feine Diamantscheiben für Bohrer,Drehmeisel usw

    Für HSS ist das Quatsch, und für HSS nimmt dein Onkel mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichleit keine Diamantscheibe. Da hast du sicher was falsch verstanden.


    Professionelle Bohrerschleifmaschinen (Vertex, Christen, Meteor) sind alle mit Korund- oder Edelkorundscheiben ausgestattet, in gar nicht so feinen Körnungen.


    Bohrer am Schleifbock geht hervorragend, wenn die Schleifscheibe hochwertig, in der richtigen Körnung und sauber abgerichtet (am Besten auch gewuchtet) ist, und mans kann. Ich kanns so lala.

  • Ich habs vor 38 Jahren mal in der Lehre gelernt und bis heute nicht verlernt . Zum schleifen brauch ich auch keine Lehre , Augenmaß gegens Licht gehalten funzt immer . Ich schleif sogar meine Schweispunktbohrer wieder nach . Ne gescheite Scheifscheibe wo keiner drauf rum " gerungst " hat vorausgesetzt .


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  • Und für kleine Bohrer brauch ich schon ne Brille :(

    Meine Befürchtung wäre das die Diamantscheibe sich zusetzt, weil der HSS Bohrer zu weich ist. Und dann war es das

    spitz rein und unter zuch wieder raus


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