Was ich schon lange mal fragen wollte ....

  • Geplant ist eine Werkzeugwand, überwiegend für Spezialwerkzeug, alles was man nicht immer braucht.
    (div. Spezialzangen, abzieher, Bohrer, Aufsätze für div Werkzeuge, selbstgebautes,......)

    hast du dir mal solche Zeichnungsschränke oder Planschränke angesehen? Die gibt's beim Konkursverwalter teils zum Schrottpreis. In den vielen großen flachen Schubladen lassen sich sehr viele Werkzeuge übersichtlich und dreckgeschützt lagern. Für dickere Dinge kann man eine Schublade rausnehmen und die Blende der darunterliegenden vergrößern. Ich möchte meinen Zeichnungsschrank nicht mehr missen.

  • OSB Platten

    Sind weniger Optimal, wegen der rauhen Oberfläche. Die Beständigkeit gegen Feuchte braucht es nicht.
    Günstigere, ganz normale Pressspannplatten, min. 19mm Stärke: Bröseln nicht, glatte Oberfläche, Schrauben lassen sich besser ansetzen.

    IMHO gerade häufig benötigtes Handwerkzeug wie Gabel/Ringschlüssel, Zangen, Hammer, usw. hab ich gerne an der Wand, da schneller Griffbereit, als aus einer Werkzeugkiste raus gesucht.

    Planschränke

    Hab ich 4 Stück in der Firma, für Kleinteile sehr praktisch.
    Für Werkzeug mit ca. 5cm Ladenhöhe, eher weniger. Hier sind Werkzeugschränke mit unterschiedlichen Ladenhöhen flexibler.

  • Die von Frank empfohlenen Planschränke sind ein guter Tipp und sehr beliebt bei der Werkstatteinrichtung. Mittlerweile sind aber auch recht viele Leute auf diesen Tipp gekommen, weshalb die im Kurs auch gestiegen sind. Trotzdem eine sehr gute Alternative zu den professionellen Systemen von Garant/der Hoffmann-Group und Co..

    Wegen den Lochwänden schließe ich mich meinen Vorrednern an und würde definitiv auch auf den Eigenbau setzen. Hab dir im Anhang mal ein Bild der Werkzeugwand, die sich über meiner Hauptwerkbank befindet, angehängt. Ebenso wie Mankra mag ich es ganz gern, wenn ich nicht ewig nach der Schlüsselgröße suchen muss, weshalb ich bei mir hauptsächlich häufig gebrauchte Schraubwerkzeuge an der Wand hängen habe. Halter lassen sich aber auch mit einfachen und günstigen Mitteln (hab bei mir einfach Schwarstahlreste u. Gewindestangen verwendet) bauen.

    Habe aber zugegebenermaßen nicht nur die Schraubwerkzeuge, die an der Wand hängen, sondern verwende auch zwei Werkstattwagen von Gedore.

    Welche Platten du verwendest, das is Geschmackssache. Manche stehen ja auf die OSB-Optik und die gibt es auch lackiert, sodass die nicht mehr ganz so schmutzempfindlich und rau sind. Wenn du die Wand farbig gestalten (evtl. auch weiß oder sonstwas) willst, dann würde ich auch eher die Platten, die dir Mankra bereits empfohlen hat, verwenden. Ich hab vor die OSB-Platten noch Parkettreste vom Wohnzimmer geschraubt. Lagen ohnehin rum. Zudem habe auch keine gewerbliche Werkstatt am Start, da gestaltet man evtl. manches Mal auch etwas mehr nach Gusto.

    Werkbänke würde ich immer selbst bauen. Finde auf die Schnelle leider nur ein Bild von meinem kleinen WIG-Schweißplatz, ist aber auch alles Eigenbau (so wie meine Hauptwerkbank, etc. auch). Mit Eigenbau bist du flexibler und durch die Verwendung von Planschränken, alten Büro-Containern aus Metall, etc., halten sich die Kosten relativ überschaubar. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann gibt es natürlich auch viele gute Systemhersteller, wie bspw. Lista, Garant, etc..

    Spezialwerkzeug bzw. das Werkzeug, da ich nicht ständig in der Hand habe, verstaue ich persönlich eher in Schränken und Schubladen, weil für mich der Nutzen der Wand in dem schnellen Zugriff liegt. Da muss aber jeder selbst entscheiden, was ihm wichtig ist. Evtl. dient deine Wand ja auch nur dem Platzschaffen in den Schubladen.

    LG!

  • hast du dir mal solche Zeichnungsschränke oder Planschränke angesehen? Die gibt's beim Konkursverwalter teils zum Schrottpreis. In den vielen großen flachen Schubladen lassen sich sehr viele Werkzeuge übersichtlich und dreckgeschützt lagern. Für dickere Dinge kann man eine Schublade rausnehmen und die Blende der darunterliegenden vergrößern. Ich möchte meinen Zeichnungsschrank nicht mehr missen.

    danke das war ein Klasse Tip hab sofort mal geschaut und bei mir in der Nähe ein Schnäppchen gemacht:thumb::thumbup:

  • also danke erstmal für die rege beteiligung. :)

    Da kann man jetzt schon mal den überblick verlieren..


    Ich denke einen Planschrank mit den schmalen Schubladen brauche ich nicht.:/


    Ansonsten handhabe ich es wie leisi: das oft benötigte werkzeug bleibt in der rollenden werkzeugkiste.

    Ich mag die rennerei nicht..

    Wenn ich z.b. rechts hinten bei nem kfz am werkeln bin und eine 17er nuss brauche möchte ich nicht ums ganze auto rum gehen nach links vorne um von der wand passendes runter zu nehmen.

    Ich fluche ja schon wenn ich was spezielleres brauche und den arbeitsplatzverlassen muss..


    Den tipp mit dem selberbauen der werkzeugwand werde ich beherzigen, hört sich gut an, sowas hat auch ein kollege daheim.


    Bei dem schraubenregal bin ich noch unschlüssig:

    Die von mir verlinkten wände mit boxen find ich eig ganz gut.

    Als ich als mechaniker in der lehre war hatten wir ähnliche in der werkstatt.

    Alle schrauben in kästen verstauen erscheint mir bissl unpraktisch?

    Es ist doch oft der fall dass ich eine neue mutter, beilagscheibe, m8 schraube, etc schnell brauche.


    Beim bild würde ich nach der skizze rechts bauen.

  • Moin deinen Bildern nach würde ich wohl die Werkbank oben in die komplette Breite bis zur Treppe und links ums Eck machen . Ohne Spalt zur kleinen Werkbank . Das Spezielwerkzeug und die Schrauben passen da locken noch drüber bei der Werkbanktiefe von 90 cm was gut ist . Den Holzstapel kannst unter der Werkbank verstauen . Den Werkzeugwagen kannst dann links neben der Werkabnk parken , quasi als Werkbank Fortsatz .

    Echte Bilder von der Werkstatt wären natürlich besser um das pasender einschätzen zu können .


    Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:


    Kangoo-Center-TML.de die Adresse für den Kangoo Fahrer :thumb:


    Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)

  • Stimmt, hört sich nicht schlecht an, überlege ich mir..
    Ich habe eine alte Werkbank (Werkbank Wintersteiger) geschenkt bekommen, die hat ihre 2m Länge und 90cm Breite, die müsste ich dann laut deiner überlegung sonst verlängern, und könnte dann ggf. unter die Verlängerung das Holz rein geben. (Handelt sich um div. Kanthölzer zum abstützen, aufdoppeln o.ä. schwerer Gegenstände.)
    Den Platz unter der Werkbank würde ich sonst gerne für gröbere Maschinen (große Flex, schwere Rammstange, schwere Rohrzange,...) und evt. Eisenreste benutzen.

    Ob ich die Wand über der Werkbank dann wirklich als Werkzeugwand nutze weiß ich noch nicht..
    Könnte mir vorstellen dass mir das drüberbücken mit der Zeit auf den Geist geht.. Andererseits ist die dann ungenutzt. :/

  • Hi Jacky,


    ich weiß jetzt nicht, wie groß du bist, aber ich hab überall auch mit min. 90 cm Tiefe gebaut und da is nix mit Drüberbücken. Den Platz würde ich nicht ungenutzt lassen.

    Solltest du deine vorhandene Werkbank tatsächlich noch mal verändern und du hättest die entsprechende Körpergröße, dann wäre es auch ne Überlegung wert die alte Werkbank so zu modifizieren, dass du evtl. einen mobilen Werkstattwagen drunterschieben kannst. So hättest du zum einen eine schöne Schranklösung zum Verstauen des stetig gebrauchten Werkzeuges u. anderseits gleich etwas mit mobilem Charakter (z.B. fürs Auto). Gute und günstige Werkstattwagen gab es bspw. von immer von Metec.

    Der Holzstapel ist Brennholz oder handelt es sich um Unterleghölzer?


    LG!

  • Moin,

    die Schrauben Kisten würde ich nicht an die Wand hängen sondern in einen Schrank oder eine Schublade. Es gibt auch schränke für solche Kisten. Sind halt nicht unbedingt günstig. Ich habe mal für eine Werkbank die Schublaben selber gebaut. Als Auszug einfach Kugellager die ein einem U Profile laufen. ich glaube das waren 40er Profile. Die Böden der Schublade dann aus 40er winkeln. In den Schüben stehen dann die Schrauben usw. in Kisten. also ordentlich Gewicht. Die Schubladen sind halt nicht so tief wie die Werkbank da sie ja keinen Vollauszug haben, sondern nur so das genug Überlappung mit den Lagern bleibt. Das hält jetzt bestimmt schon 20 Jahre oder länger.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • ich hab überall auch mit min. 90 cm Tiefe gebaut und da is nix mit Drüberbücken.

    Hab heut schon mal die Werkbank zusammengebaut, um 20cm höher gelegt und an ihre Position gestellt.
    Hat jetzt eine Arbeitshöhe von etwa 93cm. Könnte zwar noch etwas höher, aber lass ich mal so. (Bin knapp 2m)
    An die Rückwand der Werkbank oder falls kein Platz an die Wand überlege ich jetzt zwei solche zu instalieren:
    https://www.amazon.de/VonHaus-…fRID=6N94D4GX8GS3AD6QS849


    Gute und günstige Werkstattwagen gab es bspw. von immer von Metec.

    Der Holzstapel ist Brennholz oder handelt es sich um Unterleghölzer?

    Werkstattwagen hab ich schon, ist schon paar Jahre im Einsatz.
    Holzstapel = Unterleghölzer.

  • Hi Jacky,

    wegen den Kleinteilmagazinen für die Wandmontage. Bei uns in D gibt es die immer wieder ganz günstig (glaub 7,99 Euro) bei Aldi (dürfte bei euch dann Hofer sein). Die sind umgelabelt von Allit und die Qualität ist gar nicht so schlecht. Die 54,99 für das von dir verlinkte System (is ja auch nur Plastik) finde ich zu teuer.

    Aldi hat die grad nicht im Sortiment, aber bei Hornbach gibt es die das ganze Jahr zu nem recht guten Kurs (9,99 Euro):

    https://www.hornbach.de/shop/K…hern/6440502/artikel.html

    Die Unterleghölzer hab ich unter eine der Werkbänke gepackt. So groß ist der Stapel bei mir aber auch nicht.

  • Wenn ich z.b. rechts hinten bei nem kfz am werkeln bin und eine 17er nuss brauche möchte ich nicht ums ganze auto rum gehen nach links vorne um von der wand passendes runter zu nehmen.

    Du wirst wohl mehr als einen Werkzeugsatz haben?
    Klar, einen Satz im fahrbaren Werkzeugwagen, wenn man weg von der Werkbank schraubt. Ist eh der Klassiker in jeder KFZ Werkstatt.

    Trotzdem einen Satz Inbus, Gabelringschlüssel, Schraubenziher an der Werkbank find ich mehr als praktisch.
    Arbeitet man wesentlich flüssiger, schneller.

    Die von mir verlinkten wände mit boxen find ich eig ganz gut.

    Überhaupt nicht. Hatte ich in meinem ersten Geschäft/Werkstatt. Mit übernommen vom Vorbesitzer. Durch Staub, etc. waren alle Boxen schon recht grindig.

    Könnte mir vorstellen dass mir das drüberbücken mit der Zeit auf den Geist geht..

    Ich bin 20cm kleiner und hab kein Problem damit. Hand ausstrecken klar, rüber beugen, ist nicht nötig.

    jetzt zwei solche zu instalieren:

    Schon besser. Je nach Menge, größe, usw. der Schrauben, würd ich jedoch ein Kleinteilemagazin aus Metal vorziehen. Wenns richtig viel Kleinzeug hast: Hier wäre der Planschrank dann eine Platz sparende Alternative. Da hat richtig viel Platz.

    Für gängige Schrauben, welche Ihr auch auf den Ring mitnehmt, ist dieses System nicht schlecht:
    https://www.amazon.de/gp/produ…_asin_title?ie=UTF8&psc=1
    Statt steckbare Unterteiler, stabile Boxen.
    2 von denen hab ich bei mir im Ducato verbaut. Daheim hab ich z.b. in einer solchen Box den ganzen Elektrik Kleinkram (Quetschverbinder, Stecker, Schrumpfschläuche und wichtigsten Zangen dazu): Mit einem Griff geh ich zum Auto, etc. und hab alles Benötigte mit.

  • Also ich hänge an die Wand, was am jeweiligen Ort viel Bewegung (z.B. eine Werkzeugmaschine benötigt zum Einrichten nur 18er, 24er und 30er Rollgabelschl., also hängen auch nur die dort.) hat und habe zusätzlich im Werkzeugwägeli / Kasten ein volles Sortiment Schlüssel.


    Schraubensortiment zum fest montieren: gehört in eine geschlossene Umgebung.


    Schrauben für den Eigengebrauch (z.B. befestigen von Schraubstöcken; da braucht man immer dieselben) habe ich auch an der Wand, in PVC - Boxen ("Wurfsystem", keine Holzbrettli mit fummeligen Bohrungen für die Schrauben)


    Noch ein kleiner Tip, wenn ihr mehrere Personen in der Werkstatt seid: schreibt die Plätze an der Wand an, was dort hängen soll(te). Das hemmt das berühmte "Ausleihen und nicht zurück bringen" - Syndrom :-)


    Gruess

    hitch

  • Hey Leute,

    Frage an die Tierbesitzer:

    Ich habe einen Zwerghasen. Der ist uralt (13J.) und er liegt nur noch rum, frisst und trinkt nur noch extrem wenig. Der Tierarzt meint, allgemein Zustand ok, aber halt altershalber nahe am Tod :-(

    Soll man nun sagen erlösen wir ihn oder sollen wir ihn weiter leben lassen? Ist so ein Kampf zwischen Herz und Kopf. Ich habe einfach Mühe bei dem Gedanken, "Gott" zu spielen. Wenn er leiden würde, wäre die Sache klar, aber so ist es nicht..


    Was meint Ihr?


    Gruess

    hitch

  • Solange es ihm beim rumliegen und chillen ;) gut geht ist es doch OK.

    Wenn er dann wirklich leidet merkt man das schon.

    Es ihm so angenehm machen we möglich. Und nicht aufhören ihn zumindest "ab und zu mal"ermuntern rumzuhoppeln. .

    spitz rein und unter zuch wieder raus


    Diese Nachricht wurde mit Hilfe einer Taschenlampe, in das Ende eines offenliegenden Glasfaserkabel gemurkst

  • Würde ihn auch definitiv leben lassen. Wenn er wirklich nichts mehr frisst, etc., dann kannst du ihn doch immer noch erlösen. Nach so langer Zeit wachsen Tiere einem sehr ans Herz und sind wie Familienmitglieder. Hab damals bei unserer letzten Katze (hatten die 25 Jahre und die war ein Freigänger) auch lange gezögert. Evtl. wird dein Hase ja doch noch ein paar Jährchen. Gabs alles schon.

  • Vielen Dank Freunde für Euren Input :-)

    Wir haben uns entschlossen, ihm seinen Lebensabend so schön wie möglich zu gestalten, egal ob es noch ein Tag oder ein Jahr sein wird, solange es ihm gut geht.


    Gruess

    hitch

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