2017 Gabel WP XPlor 48


  • ... höre ich da unterschwellig Kritik am Forum? :P (; :D....


    Sport frei


    Sven

  • Prinzipiell soll jeder machen worauf er Lust hat! Glaub hier muss niemand fragen ob er sein Fahrwerk umbauen darf?! Und dies hat auch nix mit dem Fahrniveau zu tun.


    1 Meter Drops gehen mit der Gabel problemlos! Bremswellen funktionieren auch gut. Letztens auf einem Stoppelcross musste man einen Double springen, relativ weit ins Flat, auch hier kein Durchschlagen.
    Aber es stimmt schon, wenn es rein auf die Crossstrecke geht kommt das Fahrwerk an seine Grenze, dafür ist das Fahrwerk auch nicht konzipiert. Bei schneller und heftiger Kompression gibt die Gabel mehr Federweg frei als vielleicht andere Konzepte.
    Die bereits beschriebenen Phänomene sind da, allerdings bei sehr schneller und heftiger Gangart.

  • in meiner FE 350 2017' hatte ich vorne und hinten eine Nummer härtere Federn, bei der Gabel in der Druckstufe noch 2 Shims reingepackt und die Luftkammer auf 100mm eingestellt, eigentlich war ich zufrieden - crossen war ich damit nicht !


    Bei meiner aktuellen FE 350 2019' habe ich die Gabel auf OC und den Dämpfer entsprechend beim Tuner anpassen lassen (hinten härtere Feder + shims, Gabel OC weiterhin 4,6er federn, neues Shim-Setting)


    Was soll ich sagen im normalen Fahrbetrieb ist der Unterschied jetzt nicht riesengroß ABER in Grenzsituation merke deutlich das ich mit dem Fahrwerk mehr Reserven habe und mir das eine oder andere male mir den Arsch gerettet hat !! Ferner ist gerade der Einstellbereich an der Gabel verdoppelt durch den Umbau !!

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  • Das sehe ich auch so


    Dann habt ihr beide keine Ahnung :thumbsup:8o
    Natürlich wird mir an der erst besten Stelle jetzt gleich Befangenheit unterstellt; damit komme ich dann aber klar ;)


    Bei manchen Fahrern macht die Abstimmung eines neuen Fahrwerks durchaus Sinn.
    Wie bereits angeführt wurde z.B. bei schweren und/oder schnellen Fahrern oder bei Fahrern, die vllt. schonmal so ein Bike gefahren haben und wissen was sie wollen bzw. was sie nicht wollen.


    Dass Fahrwerker mit den Angaben von Fahrern Probleme haben wäre mir neu bzw. kann ich natürlich nicht für alle sprechen; ich bin selbst ja nur einer, hab aber mit vielen anderen Kontakt. Scheinbar wissen hier branchenfremde Personen (wie so oft im Leben) dann doch wieder mehr als die Leute, die täglich damit Kontakt haben. :D
    Ich persönlich nutze einen Onlinefragebogen zur einfach Erfassung der nötigen Daten; sollte etwas unklar sein, kann ich ja ganz einfach digital Rücksprache halten.
    Problempotential sehe ich hier nicht, lasse mich aber natürlich gerne eines besseren belehren.


    Sich in einem Thema über Fahrwerkstuning über dessen Sinnhaftigkeit zu streiten ist wie wenn man als Veganer auf einem Grillfest über Tierhaltung referiert.
    Braucht grundsätzlich kein Mensch, jeder verdreht die Augen, aber man hört es sich aus Anstand halt an. :rolleyes:


    Auch kommt bei jeder Fahrwerksdiskussion früher oder später die These "Ja, für Profis ist das sicher was, aber ob WIR das merken... Die Hersteller wissen schon was sie da machen."
    Naja, es gibt "Profis", die fahren mit dem OEM Fahrwerk sehr gut, weil sie ihren Fahrstil entsprechend anpassen können. Dann gibt es "Profis", die grundsätzlich gar kein Gefühl fürs Fahrwerk haben. Denen kann man einbauen was man will, die merken keinen großen Unterschied.
    Auf der anderen Seite gibt es "Amateure" oder Hobbyfahrer, die ein sehr gutes Gefühl für das Fahrwerk haben oder einfach die Sicherheit und Stabilität vom Fahrwerk für mentale Stärke brauchen.
    Woher ich das weiß? Weil ich das seit Jahren MACHE. Ich schreibe/rede nicht nur drüber; ja sowas gibt es, ich MACHE tatsächlich was.
    Es hängt also grundsätzlich nicht vom fahrerischen Level ab, sondern einfach von der jeweiligen Person und deren individuelle Wahrnehmung.

  • @preload, ich verstehe deine Aussagen bezogen auf mein Zitat nicht!Ich habe die Sinnhaftigkeit von Fahrwerkstuning bzw. Tunern nicht in Frage gestellt!! So les ich Schimi sein Zitat übrigens auch nicht.
    Habe nur gesagt, die Performance von meinem Fahrwerk ist gut, wollte einen Gegenpol darstellen zu den Stimmen die Sagen das Ding ist unfahrbar. Daher meine Empfehlung, dies erstmal selber erfahren und wenn es passt kann man sich eine Menge Geld sparen!


    Natürlich gibt es Situationen, wie z.B. das Fahrprofil Crossstrecke wo eine unmittelbare Anpassung Sinn macht. Muss jeder für seine eigenen Fahrprofile, körperlichen Vorraussetzungen, Vorlieben usw. selber wissen.
    Nicht zu vergessen der Placebo Effekt, „ mein Fahrwerk war beim Tuner, das muss jetzt gut sein“. Und zack hab ich eine gefühlte größere Sicherheit auf dem Motorrad. Auch gut wenn es mental hilft.

  • Wer hat gesagt das Ding ist unfahrbar? Habe ich hier noch nicht gelesen.


    Die Gabel hat Schwächen (Bauart bedingt). In wie weit die jeder selber spürt sei dahin gestellt. Es geht nicht nur um MX. Beispielsweise beim klassischen Enduro auf schnellen Verbindungsetappen über Stock und Stein (Zschopau beispielsweise) ist diese Gabel nicht sicher. Man kann nicht abschätzen wie sie auf Kanten reagiert wenn mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird. Meistens versetzt es einen das Vorderrad. Instinktiv verlangsamt man vorher das Tempo wenn die Kante wahrgenommen wird. Übersieht man allerdings eine Kante wird es lustig und unsicher. Bei einer konventionellen Gabel (egal ob OC oder CC) und einer passenden Abstimmung brauche ich mir über sowas keine Sorgen machen. Das Moped bleibt in der Spur und ich muss keine großen Verrenkungen machen um das Ding wieder abzufangen. Wird umso drastischer je mehr man an seine persönliche Grenzen kommt, körperlich wie faherisch.
    Ist aber nur meine persönliche Meinung .....

  • Spätzle:
    Ich bin sicher kein schneller Fahrer, aber die X-plor hat in Augsburg keinen Spaß gemacht zu fahren, egal wie ich es angestellt habe.
    Vom Verhalten öfter unberechenbar, und Gripniveau einfach schlecht. Das war nicht unfahrbar, aber unerfreulich und unsicher.
    Zwei andere Gabeln, die ich testweise verbaut habe waren einfach unbeschreiblich besser.
    Beim Endurowandern hat sich das Problembild eher noch verschärft, weil hier unbekanntes Terrain unvorhersehbare Vorderradhüpfer provoziert.
    Ich denke langsam, manche hier haben eine andere Version von der Gabel ausgeliefert bekommen.


    VG Erhard

  • Beispielsweise beim klassischen Enduro auf schnellen Verbindungsetappen über Stock und Stein (Zschopau beispielsweise) ist diese Gabel nicht sicher. Man kann nicht abschätzen wie sie auf Kanten reagiert wenn mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird. .....


    da z.B.: hat mir die jetzige Gabel echt den Arsch gerettet ! Etappe, grauer Schotter, ziemlich schnell - da war auf einmal mitten im Weg, quer verlaufend eine relativ stumpfe hohe Erhebung über den ganzen Weg, ich dachte echt ich fliege ab, mit dem Teil habe ich da garnicht gerechnet und war viel zu schnell, aber das Fahrwerk und Gas hat es gerichtet ! :P

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  • Hier mal mein Gabelsetting:
    Fahrer komplett ca. 90-95kg Hobby, Super-Senior
    Strecke: Augsburg, Waldtrail Erdboden und Steine und MX artige Strecke mit Lehm/Sand Anforderung ans Fahrwerk recht universell.


    Feder: 48 links, 42(original) rechts (Also wie 45er Federn)


    Links Basevalvekolben + shims und Xplor Pilz, Feder, Schraubdeckel (Midvalve) entfernt. Ein Distanzstück eingesetzt, damit der linke nun funktionslose Einsteller nicht zu weit reingedreht werden kann und dicht bleibt.


    Rechts: Zugstufe im rechten Holm wurde nicht verändert.


    Rechts mit Basevalveeinsteller von OC Gabel (KTM/WP vor 2017)
    Kolben strömungsgünstig bearbeitet. Wichtig Einlaufkante Midvalve Druckstufe.


    Meine Druckstufe im Basevalve:
    4x24x0,1 Delta
    1x24x0,1
    1x18x0,1 trans1
    5x24x0,15
    1x16x0,1 trans2
    2x24x0,15
    1x16x0,3 trans3
    1x24x0,4
    1x14x0,1 clamp
    1x18x0,1 clamp
    1x22x1,6 End


    Serie:
    stock (alle 0,1mm, oder laut Angabe)
    24
    24
    22
    20
    18
    16
    14
    12
    10 0,3
    16 0,25



    Midvalve:
    Mein Midvalve:
    3x20x0,1
    1x18x0,1
    1x14x0,1
    1x12x0,1
    1x11x0,1
    2x16x0,15 (Ende)


    Serie MV:
    3x20x0,1
    1x18x0,1
    1x16x0,15
    1x14x0,1
    1x12x0,1
    1x16x0,15
    1x11x0,12(Ende)


    Eindrücke:
    An einem warmen Sommertag musste der Druckstufeneinsteller auf 0-Klicks zugedreht werden, um genug Dämpfung zu erhalten.
    Mit dickerem Öl ca. 20er Öl sind 6 Klicks gut. (3 Klicks schlechter/9Klicks schlechter)
    Zugstufe 15Klicks (18 Klicks schlechter/ 12 Klicks schlechter)
    Luftkammer Standard (rechts und links)


    Fahrgefühl: die allererste Reaktion auf ein Hinderniss könnte noch ein wenig mehr gedämpft sein, ohne dass es unangenehm wird. Ansonsten rundum ganz gut und kraftsparend zu fahren. die Reserven genügen mir auch an den Sprüngen.
    Das Midvalve hatte ich geschwächt, eventuell gehe ich da wieder auf Serie zurück und dünnes Öl. Der Basevalve Stack wird wohl bleiben. Statt der teuren delta shims kann man auch normale nehmen, dann vielleicht eins weniger.


    Viele Grüße,
    Erhard

  • Gallas fährt dieses Zeug:


    https://www.mxbikes.de/mototech/


    Sp Valve.


    Haben sogar einen Prüfstand.


    Patentierte mototech SPV Technologie, bei uns in Denkendorf entwickelt und gefertigt, erprobt im MXGP – 100% made in Germany!




    Das Herzstück ist unsere brandneue Hoch-Präzisions Ventiltechnologie. Da wo Shims-Ventile an ihre Grenzen stoßen, bietet dieses neuartige Konzept noch mehr Performance. Ab sofort setzen wir - exklusiv - SPV an Gabeln und Dämpfern ein.



    Hier die Vorteile kurz im Überblich:


    - deutlich besseres Ansprechverhalten, besonders bei kleinen, mittleren und großen Wellen und an Kanten


    - absolut kein Durchschlagen mehr


    - mehr Traktion am Hinterrad, höhere Grip am Vorderrad


    - präziseres Einlenken am Vorderrad


    - insgesamt ruhigeres Motorrad, dadurch sichereres Fahren


    - konstantes Warm-Kalt Verhalten


    - größerer Einstellbereich Zug- und Druckstufe, Lowspeed sowie Highspeed


    - ein Mitnehmen in neues Motorrad möglich


    - ein Service mit Personalisierung ist bei jedem SPV Umbau inklusive




    Mehr Informationen dazu in Kürz auf unserer Technologie Seite und im Shop.

  • Soviel, dass man darüber nachdenken könnte, die Xplor bei Seite zu legen und sich eine gebrauchte ConeValve zu besorgen...
    War zumindest mein subjektives Empfinden.


    Oder auf OC umbauen lassen, ist vom preis/leistung die beste alternative und danach hat man eine vernünftige gabel !


    Die ganzen teuren kits kann man sich damit sparen und der OC umbau reicht bei 95% der hobby fahrer :)

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  • Da wird ja mal wieder alles versprochen!
    Details über die Funktionsweise wären trotzdem interessant!


    VG Erhard

  • unter 200,- meine ich

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