2017 Gabel WP XPlor 48


  • Zumindest zur XPlor mit Federvorspanner kann ich sagen, dass das die allermeisten (auch schnellen) Leute mit der Gabel sehr zufrieden sind. Unser Team fährt ja gelegentlich mal zügig und wir sind alle sehr zufrieden mit der originalen XPlor. Erst jetzt am Wochenende ist mir wieder aufgefallen, wie viele andere schnelle Fahrere im Wettbewerb das Fahrwerk komplett so lassen, wohingegen bislang häufig auf CC-Gabel aufgrund der hohen Geschwindigkeiten umgebaut wurde.


    Ich zweifle nicht an deinen Worten, habe aber meine Gabel am WE sehr oft zum Durchschlagen gebracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur durch tauschen der Feder (ich fahre noch die orig. 4.2) sich da wesentlich was ändert. Die Einstellungen von soft bis sport habe ich durch, hat nicht besonders viel Unterschied gemacht. Besonders auf gröbsten Wellen schaukelt sich das grauslich auf.

  • Habe meine Gabelfedern durch 4.4er ersetzt und bin echt zufrieden, Gabel arbeitet gut über den gesamten Bereich. Federweg wird bis auf 1cm ausgenutzt und hat zudem noch nicht durchgeschlagen. Ich kenne von den hier geschilderten Problemen der Personen das Fahrkönnen nicht und ohne mich jetzt als schnellen Fahrer bezeichnen zu wollen, aber vielleicht ist die Gabel eher für schnellere Fahrer gemacht. Ich meine gehört zu haben, dass diese Bert Meyer mit entwickelt hat und dieser war/ist ja bekanntlich auch nicht langsam (gewesen).

  • Habe meine Gabelfedern durch 4.4er ersetzt und bin echt zufrieden, Gabel arbeitet gut über den gesamten Bereich. Federweg wird bis auf 1cm ausgenutzt und hat zudem noch nicht durchgeschlagen. Ich kenne von den hier geschilderten Problemen der Personen das Fahrkönnen nicht und ohne mich jetzt als schnellen Fahrer bezeichnen zu wollen, aber vielleicht ist die Gabel eher für schnellere Fahrer gemacht. Ich meine gehört zu haben, dass diese Bert Meyer mit entwickelt hat und dieser war/ist ja bekanntlich auch nicht langsam (gewesen).


    Schwierig,
    Graham Jarvis ist auch nicht langsam und fährt eine super weiche Gabel (sagt er)..


    VG Erhard

  • Naja,das Heck ist nicht zu tief,der Durchhang stimmt ja,aber die Gabel arbeitet für mich nach dem Überarbeiten gefühlt zu hoch...also stimmt -wie von Frezno geschrieben- die Geometrie nicht mehr.


    Mit weniger ZS hinten und mehr ZS vorne probierte ich dem etwas entgegen zu wirken,da ich keine Zeit hatte die Gabel durchzustecken.


    Mit den Original Gabelfedern arbeitet die Gabel tiefer,was das Motorrad handlicher und für mich besser fahrbar macht,allerdings kommt da die Dämpfung an ihre Grenzen,die müsste sicherlich angepasst werden.


    Na ja,
    Durchhang gibt es eben auch vorne, nicht nur hinten.
    Habt ihr nur Federn getauscht, oder auch auf die Federlänge geachtet? Härtere Federn können länger oder kürzer sein. selten gleich. Zusätzlich verkürzt eine härtere Feder sich nicht so viel unter Belastung. Also wäre eine gleich lange, härtere Feder mit entsprechend weniger Vorspannung einzubauen.


    Beispiel 4.2: Vorspannung 10mm, Fahrer+Mopped(200kg, davon 40% vorne, davon die Hälfte auf jede Gabelfeder, mal sin(Lenkkopfwinkel)=sin(63°)=0,9 bringen pro Feder eine Kraft von 360N und einen Federweg 85mm minus 10mm Vorspannung.
    Die Gabel hat dann dynamisch 75mm Durchhang.


    Das gleiche mit 4.6er Feder: 78mm minus 10mm Vorspannung,
    Die Gabel hat dann dynamisch 68mm Durchhang.


    Also müsste die 4.6er mit 7mm weniger Vorspannung verbaut werden als die 4.2er, wenn sie gleich lang ist. Oder Gabel 7mm durchschieben als Notlösung.



    Vergleiche kann man erst ziehen, wenn von gleicher Geometrie ausgegangen wird.
    5% Federhärte bringen eine Dämpfung, die vorher halbwegs passte nicht an die Grenze. Notfalls dreht man die Zugstufe weiter zu. (Packing dürfte dabei heutzutage eher nicht mehr auftreten, dazu genügt der Verstellbereich nicht. Packing ist eher eine Auswirkung falscher Ventile und Shims - Auslegung)


    Also erst mal Durchhang/Geometrie vorne richtig stellen, (notfalls durch Gabel durchstecken, ist aber weniger gut), dann Vergleiche ziehen. (Luftkammer sollte auch stimmen, wie immer).


    VG Erhard


  • Ich zweifle nicht an deinen Worten, habe aber meine Gabel am WE sehr oft zum Durchschlagen gebracht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur durch tauschen der Feder (ich fahre noch die orig. 4.2) sich da wesentlich was ändert. Die Einstellungen von soft bis sport habe ich durch, hat nicht besonders viel Unterschied gemacht. Besonders auf gröbsten Wellen schaukelt sich das grauslich auf.


    Härtere Federn machen schon einiges aus und sind ja in Verbindung mit dem Durchhang die Basis für alle weiteren Einstellungen am Fahrwerk. Hast du die Gabel in der "normalen" EXC ohne Vorspanner? Die Teile machen meiner Meinung nach schon sehr viel aus.
    Besonders in der Husky mit Vorspanner in der Gabel und Umlenkung finde ich das Fahrwerk super! Auch die Durchschlagreserven finde ich sehr ausreichend.


  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur durch tauschen der Feder (ich fahre noch die orig. 4.2) sich da wesentlich was ändert. Die Einstellungen von soft bis sport habe ich durch, hat nicht besonders viel Unterschied gemacht. Besonders auf gröbsten Wellen schaukelt sich das grauslich auf.


    Doch, das ändert sich. (ok, bei der OC) - vielleicht ist das nicht alles, aber die passenden Federn für dein Gewicht sind der Anfang der Anpassung. Die Dämpfung ist nicht dafür da, eine zu weiche Feder auszugleichen.


    Meine EXC hatte nat. auch die 4.2 - auf der Cross-strecke nur fahrbar, wenn man alle sprünge in einer passenden Landezone landet. Mit hat genugen Federn war das quais gelöst. (aber dann gab es da noch Ansprechverhalten etc...)

  • Ja die Standardgabel, noch mit den 4.2-Federn ohne Vorspanner.


    Ich vermute Du wiegst bisschen mehr als 75KG?
    Evtl. sind die Federn gnadenlos überfordert mit Deinem Gewicht?
    Solltest Du auch nur eine Gewichtsklasse über der Standardfeder sein, dann wird Deine Gabel bei harter Fahrweise kollabieren.

    Erfahrung kann man nicht kaufen - aber man kann dafür bezahlen....;)

  • Härtere Federn machen schon einiges aus und sind ja in Verbindung mit dem Durchhang die Basis für alle weiteren Einstellungen am Fahrwerk. Hast du die Gabel in der "normalen" EXC ohne Vorspanner? Die Teile machen meiner Meinung nach schon sehr viel aus.
    Besonders in der Husky mit Vorspanner in der Gabel und Umlenkung finde ich das Fahrwerk super! Auch die Durchschlagreserven finde ich sehr ausreichend.


    Wobei es egal ist, ob man von aussen einstellbare Vorspanner hat oder Distanzstücke einbaut. Die Vorspannung muss passen, damit die Geometrie stimmt. Immerhin könnte man ein mit 20kg schlammbepacktes Mopped ausgleichen, wenn man auch am Federbein mehr vorspannt... Oder je nach Gelände zwischen agil oder spurstabil wechseln, genau wie Gabel durchstecken.
    Zu wenig schlägt mehr durch, auch bei der "richtigen" Feder. Die Energieaufnahme einer Feder hängt vom Federweg ab. Hierzu hatten wir schon längere Diskussionen. Im Endeffekt bringt 10mm mehr Vorspannung ca 5-10% mehr Durchschlagreserve (ohne Dämpfung betrachtet). Mindestens so viel wie der Wechsel auf eine 5% härtere Feder (4.4 auf 4.6).
    Eine 5% härtere Feder noch dazu mit weniger dynamischen Durchhang ist demnach erst recht sehr erheblich.


    Auf alle Fälle gilt: Durchhang ist richtig einzustellen, wenn ihr Federn vergleicht. Sonst werden Äpfel mit Birnen verglichen und falsche Schlüsse gezogen.


    VG Erhard

  • Ich vermute Du wiegst bisschen mehr als 75KG?
    Evtl. sind die Federn gnadenlos überfordert mit Deinem Gewicht?
    Solltest Du auch nur eine Gewichtsklasse über der Standardfeder sein, dann wird Deine Gabel bei harter Fahrweise kollabieren.


    Richtig, habe jetzt zwar 6kg abgenommen, bleiben aber noch immer 83 netto. Alleine die Stiefel haben 4,5kg, dann noch Helm, Protektorweste, recht schwere Knieschützer, Neckbrace, Rucksack mit 3 Liter Wasser usw. Also gesamt sicher über 93kg Kampfgewicht.
    Fahrwerksfuzzy meint er baut mir 4.6er ein und stimmt die Gabel komplett neu ab...

  • Dito:
    Stiefel (4kg), Helm (1kg), Knie Schützer (1kg), Protektorenjacke (1+ kg), Neckbrace (0,8kg) und dem Rest komme ich trocken auf ziemlich genau 10kg, ohne Rucksack und Werkzeuggürtel.
    Rucksack (1kg) + 3l Wasser, ev. noch bißerl ne Jause, sind um die 5kg.
    Werkzeuggürtel hab ich auch noch nicht gewogen, werden schon nochmal 2-3kg sein.


    Ihr schreibt zur Federhärte immer vom Durchschlagen. Ich kenne auch den Spruch "So weich wie möglich, so hart wie nötig" und hab zum Beginn auch eher so abgestimmt.
    Aber inzwischen achte ich mehr auf Geometrieänderungen:
    Mit einer etwas härteren Feder taucht es in Kompressionen, steilen Abfahrten, beim starken Bremsen, etc. nicht so weit weg. Beim Enduro haben wir doch öfters, steile Abfahrten, welche mit kleinem Radius auf einen Flachen Weg enden oder durch einen Graben die nächste Auffahrt. Mit (subjektiv) zu weicher Feder, staucht es einem da viel mehr rein, kostet mehr Kraft.
    Gleichzeitig hab ich selbst mit der 4,8er Feder genügend Komfort über schnelle Schläge und im Technischen.
    Gegenüber der ConeValve Gabel vom Kumpel ist es sowieso wie ne Sänfte.

  • Mannkra, sehe ich genauso, hängt aber auch von der individuellen Fahrweise ab, 4.4 bis 4.6 ist eher mein "sweet spot"
    Woran liegt es also, dass hier ein Wechsel von 4.4 er Feder auf 4.6 als "unfahrbar" empfunden wird?


    VG Erhard

  • Ich habe erst kürzlich mein ganzes Equipment mal auf die Waage gelegt um das mal zu klären und bin insgesamt mit Trinkwasser bei ziemlich exakt 16kg gelandet.


    Komplette Ausrüstung am letzten WE gewogen ( Helm/Brille, Brustpanzer, Cosmo Bolero- Jacket, Handschuhe, Protektoren Hose, Jersey, MX Hose, Knieschützer, Sidi Stiefel, Werkzeug- Tasche, 1,5 Liter Wasser): 13KG.

    Enduro has many paths. Which one do you choose?


    Das Leben ist zu kurz für später.

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