2017 Gabel WP XPlor 48

  • und da bin ich wieder bei der Frage, welches Spektrum/Spreizung sich mit einem Setup, nur mit Verstellern (am Besten von oben :rolleyes: ) abdecken läßt

    klingt gut, die 4CS finde ich sehr komfortabel,
    aber die hatte Null reserven, die ich aber wegen Unfähigkeit auf der
    Crossstrecke brauche
    denkst du die xplor hat ein größeres Spektrum (komfortabel im Wald und kein Durchschlagen auf der MX-Bahn)



    so ungefähr ?(:thumbsup::whistling:
    (Bericht über eine Sölva Gabel)


    http://www.enduroforum.eu/show…621&viewfull=1#post408621

  • Wenn Du bereit bist, für eine gebrauchte überholte Sölva-Gabel ein paar Tausender oder für eine neue noch ein paar mehr auszugeben, ist das alles kein Problem.


    Nur wirst du andere Gabeln ( hier eben die Xplor) nie mit vertretbarem Aufwand auf das Niveau einer solchen Premium Gabel bringen können.


    Und nur von der Xplor reden wir aktuell.

  • Weiss jemand wie die Standard luftkammer ist bzw wieviel ml ich gefahrlos nachfüllen kann?


    Luftkammer Standard ist 110mm, was eher viel ist.
    Ich nehme da immer 100mm (als Standard) bei dieser Gabel.


    Das bringt nebenbei noch den Vorteil mit sich, dass die Gabel beim anbremsen nicht so stark eintaucht


    ach ja?

    Probleme mit dem Fahrwerk? Fahr' schneller!


    Ich bin Bayer und damit von Haus aus schon mal viel cooler als du.

  • Wenn Du bereit bist, für eine gebrauchte überholte Sölva-Gabel ein paar Tausender oder für eine neue noch ein paar mehr auszugeben, ist das alles kein Problem.


    Nur wirst du andere Gabeln ( hier eben die Xplor) nie mit vertretbarem Aufwand auf das Niveau einer solchen Premium Gabel bringen können.


    Und nur von der Xplor reden wir aktuell.


    Ich durfte vor 2 Jahren mal ein Motorrad mit Sölva Gabel probefahren. Gelände war weiterhin uneben und das Motorrad ist deswegen auch nicht von allein gefahren. Mit anderen Worten, auch Sölva kann "nur" mit Wasser kochen, es hat mich nicht vom Hocker gehauen.
    Edle Teile sind ohne Frage was schönes, aber ich glaube manchmal werden auch zu hohe Erwartungen geweckt.
    Egal welche Machart, es muss zum Einsatz passend abgestimmt sein und das gelingt auch weitgehend mit Standardware für das Gros der Fahrer. (Allerdings ist die XPlor stark auf Enduro konzipiert, es ist vermutlich gerade bei der nicht so einfach, das zu ändern)


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • ich hab in meine EXC MJ2014 PDS einen Zubehör-Dämpfer eingebaut
    der orig. KTM-Dämpfer war vorher von WP-Germany auf mein Gewicht abgestimmt
    der Zubehör kann alles wesentlich besser, kein Durchschlagen beim MX, kein nachwippen, kein Kicken beim Springen, wesentlich stabiler auf Bremswellen, spricht aber auf kleine Wellen an
    und das ohne was zu verstellen -> das Spektrum hat sich wesentlich vergrößert


    wenn sowas für die Gabel möglich ist, hätte ich es gern
    da ich relativ untalentiert bin und wenig Zeit für Fehlversuche habe, lasse ich mir gerne von neuer (teurer) Technik helfen
    daher meine Frage:
    hat die Xplor ein größeres Spektrum (als die 4CS?, als die OC)?

  • Hallo. Finde leider das die Gabel im mx Betrieb doch sehr schnell durchschlagen.



    Das bringt nebenbei noch den Vorteil mit sich, dass die Gabel beim anbremsen nicht so stark eintaucht, was ein bisschen ein Problem ist bei dieser Gabel.


    Erstaunlich, wie ihr das seht. In beiden Punkten empfinde ich die Xplor (im Vergleich zu anderen originalen Gabeln) als sehr gut!
    Ich fahre bei ~ 80 Kg Körpergewicht eine Federrate härter und die Vorspannung idR auf +3.


    und da bin ich wieder bei der Frage, welches Spektrum/Spreizung sich mit einem Setup, nur mit Verstellern (am Besten von oben :rolleyes: ) abdecken läßt


    Definitiv!
    Die Argumentation "ich brauche Reserven, weil ich langsam/schlecht fahre" ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Wenn eine Gabel bei dir durchschlägt, dann bei einem schnelleren/besseren Fahrer erst recht, denke ich.



    Edle Teile sind ohne Frage was schönes, aber ich glaube manchmal werden auch zu hohe Erwartungen geweckt.
    Egal welche Machart, es muss zum Einsatz passend abgestimmt sein und das gelingt auch weitgehend mit Standardware für das Gros der Fahrer.


    Sehe ich auch so! Einige Gabeln können ihre Vorteile ja auch erst bei höheren Geschwindigkeiten ausspielen (Bsp. CC-Gabel).

  • Zitat

    hat die Xplor ein größeres Spektrum (als die 4CS?, als die OC)?


    Nein.
    Sie ist von Haus aus einen ticken progressiver am Ende,
    was den meisten sehr positiv auf fällt, gerade hier bei uns im Sand!
    Alles im Vergleich zu OC und 4CS Enduro.
    Eine MX Gabel wird da nicht draus, oder nur mit großen Investitionen.
    Einfache Shim Änderung bringt da nichts.

  • Ein schneller Fahrer kommt mit einem ausschlagendem Heck, rutschendem VR besser zu recht.
    Ein schneller Fahrer arbeitet besser mit Gewichtsverlagerung, Linienwahl, Bremspunkten, schluckt nicht jede Kompression, nicht so tief in Löcher, sondern fliegt oben drüber, usw.


    Gibt viele Beispiele, warum langsamere Fahrer ebenfalls oder erst Recht, von einem guten Fahrwerk profitieren.


    Weiters sind die schnellen Fahrer zwar 10, 15 oder gar 20% schneller, machen diese Zeit meist in schwierigeren Sektionen und in Kurven gut, die einfacher zu fahrenden, dafür aber schnellen Geschichten ist man nicht soviel langsamer.


    Mag ne persönliche Geschichte sein, aber ich brauch Vertrauen ins Moped, um schneller zu werden, deshalb hat das FW immer einen hohen Stellenwert.


    Das N10Z System hilft, die Einsatzbreite zu Vergrößern.

  • Vielleicht trifft ein schneller Fahrer den Table häufiger, aber das ist ja bei weitem nicht alles, was ein Fahrwerk beansprucht. Tempo in Bremswellen vor der Kurve und dabei Anbremsen, Sprünge von Kanten runter ins Flat, grundsätzlich das Tempo in Unebenheiten...



    Weiters sind die schnellen Fahrer zwar 10, 15 oder gar 20% schneller, machen diese Zeit meist in schwierigeren Sektionen und in Kurven gut, die einfacher zu fahrenden, dafür aber schnellen Geschichten ist man nicht soviel langsamer.


    Ich wünschte ja fast, dass es so wäre :D
    Die Zeiten in Sonderprüfungen ohne schwierige Sektionen sagen aber etwas anderes.


    Ich bin selber leider nur ein "zügiger" Fahrer und bei weitem noch nicht richtig schnell. Zumindest für mein Können funktioniert die Xplor sehr gut. Ich empfinde sie als sehr große Verbesserung gegenüber der 4CS oder der ehemaligen OC.


    Möchte auch keinesfalls sagen, dass alle Optimierungen daran Quatsch wären. Manchmal bin ich nur sehr erstaunt über die Probleme, die hier machmal geschildert werden.


  • Luftkammer Standard ist 110mm, was eher viel ist.
    Ich nehme da immer 100mm (als Standard) bei dieser Gabel.



    ach ja?


    ja. die Gabel ist im Originaltrim erst im letzten Drittel sehr progressiv. Das heißt sie taucht bei harten Anbremsmanövern stark ein. In dem man die Luftkammer verkleinert wirkt man dem entgegen ohne das Ansprechverhalten zu beeinflussen (20ml Öl = 1cm Luftkammer).


    Ich bin selber leider nur ein "zügiger" Fahrer und bei weitem noch nicht richtig schnell. Zumindest für mein Können funktioniert die Xplor sehr gut. Ich empfinde sie als sehr große Verbesserung gegenüber der 4CS oder der ehemaligen OC.


    Möchte auch keinesfalls sagen, dass alle Optimierungen daran Quatsch wären. Manchmal bin ich nur sehr erstaunt über die Probleme, die hier machmal geschildert werden.


    Bin auch deiner Meinung. Die Gabel ist die beste Enduro Gabel seit langem.

  • Bin auch deiner Meinung. Die Gabel ist die beste Enduro Gabel seit langem.


    das unterschreibe ich blind ! bis auf härtere Federn sah ich noch keinen Handlungsbedarf ! :thumb:

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
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    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM

  • die Gabel ist im Originaltrim erst im letzten Drittel sehr progressiv. Das heißt sie taucht bei harten Anbremsmanövern stark ein. In dem man die Luftkammer verkleinert wirkt man dem entgegen ohne das Ansprechverhalten zu beeinflussen (20ml Öl = 1cm Luftkammer).


    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass eine Reduzierung der Luftkammer kein probates Mittel gegen das Eintauchen der Gabel beim Anbremsen ist.
    Klar, wenn man so hart bremst, dass die Gabel dabei zu ca. zwei drittel oder mehr einfedert, macht sich die Luftkammer bemerkbar. Ein so starkes Anbremsen ist aber eher seltener.
    Meist kommst du auf ca. max. die Hälfte des Federweges und dabei ist die Höhe der Luftkammer erstmal so ziemlich wurscht.


    Du hast aber völlig Recht, dass es für diese Gabel von Haus aus förderlich ist die Luftkammer zu verringern.

    Probleme mit dem Fahrwerk? Fahr' schneller!


    Ich bin Bayer und damit von Haus aus schon mal viel cooler als du.


  • Ich wünschte ja fast, dass es so wäre :D
    Die Zeiten in Sonderprüfungen ohne schwierige Sektionen sagen aber etwas anderes.


    Ich bin selber leider nur ein "zügiger" Fahrer und bei weitem noch nicht richtig schnell. Zumindest für mein Können funktioniert die Xplor sehr gut. Ich empfinde sie als sehr große Verbesserung gegenüber der 4CS oder der ehemaligen OC.


    Moin,
    Malte, dein tempo würde ich gerne fahren können.
    Aber du bist halt auch recht groß und ich wage die Behauptung das Große Fahrer in der Tendenz mehr Gewicht nach hinten bringen wie kleine, also die Gabel öfter etwas mehr entlasten. Sicher auch nicht alle, aber gerade Leute die oft im Sand unterwegs sind haben mehr oder weniger die Tendenz etwas weiter hinten zu sein, im Sand ja sowieso. Das alles hilft natürlich der Gabel etwas.
    Das ist ja das große Problem bei der Beurteilung von Fahrwerken und deren Qualität. Jeder hat etwas andere Vorlieben und es spielt neben dem Gewicht auch die Größe eine Rolle. Ein Großer Fahrer kann z.B. beim Bremsen das Gewicht leichter weiter nach hinten bringen.
    Ich komme nach wie vor mit der 4CS brauchbar klar. Sicher hätte ich sei gerne manchmal etwas progressiver, aber man kann sich ja auch etwas auf die Gabel einstellen. Ich denke das ich selbst mit einem richtig guten Fahrwerk nicht schneller wäre. Wobei ich zugeben muss das es schon toll ist mit einem gut abgestimmten hochwertigen Fahrwerk zu fahren. Das kann dann nämlich genau das was sich viel wünschen. Gut ansprechen auf kleinen Wellen und Wurzeln bei rumrollen und trotzdem noch Gegendruck wenn man mal schneller fährt und auch Reserven für missglückte Aktionen. Aber auch da ist die passende Abstimmung entscheidend. Passt die nicht zusammen oder zum Fahrer bringt das alles nichts.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • .............
    Klar, wenn man so hart bremst, dass die Gabel dabei zu ca. zwei drittel oder mehr einfedert, macht sich die Luftkammer bemerkbar. Ein so starkes Anbremsen ist aber eher seltener.
    Meist kommst du auf ca. max. die Hälfte des Federweges und dabei ist die Höhe der Luftkammer erstmal so ziemlich wurscht........


    Wenn aber in der Bremszone noch ein paar Löcher sind - und die gibts fast immer - dann hats das aber schnell.

  • Wenn aber in der Bremszone noch ein paar Löcher sind - und die gibts fast immer - dann hats das aber schnell.


    Mag sein, aber dann hast du über die Luftkammer auch keine Chance eine falsche Federrate und zu wenig Dämpfung auszugleichen.


    Der Schwachpunkt einer komfortabel abgestimmten Endurogabel liegt nun mal in geringer Druckstufendämfung. Da aber irgendwo Dämpfung herkommen muss, kommt sie aus der Zugstufe. In der Kombination senkt sich das Fahrwerk nach aufeinanderfolgenden Schlägen auch etwas, oder ist unterdämpft.
    Ist die Gabel erst mal tiefgeklopft, kommt man in den Bereich der Luftkammerprogression, wo nur noch sehr wenig Federweg für zur Verfügung steht und hohe unangenehme Kräfte auf die Arme des Fahrers weitergeleitet werden. Noch unangenehmer wirds dann nur noch, wenn die Gabel durchschlägt.


    Es wird besser mit härterer Feder, weil mehr Restfederweg ohne Progression und weil die Zugstufe schneller zurückstellen kann, vor dem nächsten Schlag.
    Für Motocross wird man aber um mehr Druckstufe durch interne Anpassung nicht herumkommen. Allein schon wegen der Landungen, aber auch für die Wellen.


    Ein probates Mittel das starke Eintauchen zu verringern ist, nicht schlagartig Bremsen, sondern Bremskraft rechtzeitig und sanft aufbauen. Dadurch fehlt der Kippimpuls nach vorn, der wie eine selbsterzeugte Bremswelle wirkt (schlagartig mit Schwung einfedernd).
    Zweitens, hinten mitbremsen und den Allerwertesten weit hinter und tief.


    Anpassung durch Fahrtechnik hat den Vorteil, dass man weiterhin die Vorzüge eines Endurofahrwerks hat, wenn es dann wieder über schmierige Wurzeln und Felskanten geht und Trialsektionen. Denn da arbeitet ein MX Fahrwerk kaum noch und baut weder Grip auf, noch hat es Fahrkomfort.


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Es ist aber auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, ich steh zum Beispiel total auf progressive Abstimmungen.
    In meiner alten Husky z. B. fahr ich hinten Fox Airshox die können garnicht durchschlagen , vorher würde es sie zerreissen, es fühlt sich gegen Ende zwar extrem hart an aber es geht eben nicht Metall auf Metall.
    Ich empfinde das als sehr angenehm, bei Gabeln ist es ähnlich wobei man da das durchschlagen mittels Luftpolster natürlich nicht verhindern kann es sein dann man pumpt das Ding so auf daß man nur noch den halben Federweg nutzt

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