KTM 2018 Zweitakter m. Einspritzung?

  • KOT ist nicht der Verfasser dieses Textes. Dieser PR Text stammt von KTM. Wenn Dich solche Werbetexte so schlimm aufregen, empfehle ich Hilfe zu holen. Nennt sich Werbung, darf man nicht zu ernst nehmen. Durch einen Mars Riegel schiebst keine schweren PKWs quer über die Straße, durch AXE Duschbad wirst nicht zum Frauenmagneten und durch eine Malboro wirst nicht zum Westernhelden.


    mir ist sowieso nicht mehr zu helfen- :D
    Dringende Hilfe sehe ich allerdings bei der KTM PR Abteilung indiziert-

  • Bleibt die frage Spritzen die das einfach in den Ansaugtrakt und haben die Öl Nebel Schmierung wie bisher oder direkter zu den Lagerstellen und das von da abgescheuerte Öl schmiert den Kolben


    Sehr wahrscheinlich Ersteres, es wird sicher der vorhandene Motorblock weiterverwendet (da auch in Übersee weiterhin der Vergaser in den XC(W) Modellen verbaut wird.


    Ansonsten scheint der Sprit ja in die Überstromer eingespritzt zu werden.


    Der Text liest sich so und man hörte schon vor 5 Jahren, das KTM an einer solchen Lösung gearbeitet hat.


    Schon richtig doof das einseitig in die Überströmertasche von oben nach unten einzuspritzen, noch nie so ein Blödsinn gesehen....das Benzinluftgemisch kann sich gar nicht gleichmäßig vermischen und verteilen, da wäre klassische Saugrohr oder Direkteinspritzung defintiv besser!


    Warum doof?
    Damit ersparen sie sich die Benetzung des KW Gehäuse und Ansaugtrakt, läßt sich somit leichter abstimmen, DI ist nochmal teurer, ev. schwerer und aufwendiger.


    Übrigens wenn man mal genau schaut kann man sehen das die wahrscheinlich in beide Überströmer einspritzen und das entgegen der Strömung könnte dazu dienen die Vermischung zu verbessern.

    Das Bild ist leider von der falschen Seite. Schwer zu sagen, ob wirklich in den Überströmer eingespritzt wird, oder in den Ansaugkanal.
    Gegenstrom Einspritzung verbessert sicher die Vermischung.


    Saugrohr Einspritzung bringt kaum Verbesserung zum Vergaser was die Verluste beim 2T betrifft


    Doch, man kann mit dem STVO Mapping einfacher eine passende Abstimmung finden.
    DI muß unter Last auch schon bei noch offener Auslassöffnung einspritzen. Die Umwälzung durch die Birne bleibt.


    Bin gespannt wie das ganze dann zu fahren ist und wie zuverlässig es am ende arbeitet.


    Dito

  • Schon richtig doof das einseitig in die Überströmertasche von oben nach unten einzuspritzen, noch nie so ein Blödsinn gesehen....das Benzinluftgemisch kann sich gar nicht gleichmäßig vermischen und verteilen, da wäre klassische Saugrohr oder Direkteinspritzung defintiv besser!



    Ich denke die Mattighofener werden schon wissen was sie da tuen. Die bauen nicht das erste mal ein moped.
    Wird ja bei denen auch einiges in Entwicklung investiert und vor allem auch probiert.

  • als Getrenntschmierung, jefällt miche :thumb:


    Wird ja bei denen auch einiges in Entwicklung investiert und vor allem auch probiert.


    es ist aber auch eine AG



    was ist denn das blaue?
    Eine Drosselklappe mit Schließerzug?
    sieht aus die der Antrieb für die elektrische Auslasssteuerung, aber die Position wäre eigenartig ?(


    wie könnt ihr erkennen dass in beide Überströmer eingespritzt wird?
    wieviele Überströmkanäle hat der Motor eigentlich?


  • Das Blaue ist IMO der die Abdeckung für die Seilzugaufnahme der Drosselklappe. Das sieht in dem Bild etwas komisch aus, ist aber der Perspektive geschuldet denke ich. Dass in die Überströmer eingespritzt wird ist schon vom Namen abzuleiten, aber auch im Bild ganz gut zu sehen finde ich. Ein Grund für die positionierung am Überströmer wird auch der kurze Abstand zum Brennraum sein. Damit ist das ganze Benetzungsthema im Kurbeltrieb und die damit verbundenen Latenzen nicht mehr relevant. Es bleibt ein Thema was in der Auspuffbirne passiert, aber das werden sie vermutlich einfach mit Näherungswerten kompensieren.

  • Ach ja und ich denke sie werden nur eine Düse verwenden. Die Stelle die man auf dem Bild sieht ist mehr oder weniger die am besten geschützte Stelle des Motors. Auf der anderen Seite des Motors wäre eine Düse enorm sturzgefährdet. Und eine reicht ja auch.

  • Solang die SX 250 mit gaser kommt ist Ktm selbst nicht von der efi überzeugt...meine Meinung


    Man könnte das Risikominimierung nennen: Erst mal Erfahrungen bei den Enduros sammeln (weil sie es da müssen), die Leute daran gewöhnen, und dann bei den Crossern auch einführen.

  • War ja bei BMW auch ähnlich, da sind sie auch nach Einführung der Einspritzung noch lange die bewährten Vergaser auf der Dakar gefahren wenn ich es recht erinnere. Außerdem finde ich es nur logisch. Selbst wenn die alles intensiv getestet haben, bleibt einfach ein Restrisiko, dass irgendetwas im Normal/Langzeit-gebrauch nicht so funktioniert wie erwartet. Siehe zum Beispiel die nachgerüsteten Spritfilter bei den Viertakt-KTMs.

    • Offizieller Beitrag

    Ach ja und ich denke sie werden nur eine Düse verwenden. Die Stelle die man auf dem Bild sieht ist mehr oder weniger die am besten geschützte Stelle des Motors. Auf der anderen Seite des Motors wäre eine Düse enorm sturzgefährdet. Und eine reicht ja auch.


    Moin,
    wieso wäre die Düse da Sturzgefährdet, die ist da genauso vom Tank geschützt wie auf der anderen. Ich meine irgendwo mal ein Bild / Zeichnung gesehen zu haben bei dem man den Abzweig in der Spritleitung erahnen kann und auch auf einem Bild mal etwas gesehen zu haben was auf eine Düse auf der anderen Seite hindeutet.
    Ich stelle es mir auch problematisch vor nur auf einer Seite einzuspritzen, die Zeit für eine Vermischung wird dann bei steigender Drehzahl recht kurz. Aktuell haben die Zylinder auf jeder Seite 2 Überstömer und der Trennsteg geht recht weit runter. Mit etwas Änderung würde die Düse auf jeder Seite in 2 Überstömer Einspritzen. Blieb nur der Überströmer über der Membran ohne Sprit.
    Aber solange es nur die paar Bilder und Zeichnungen gibt ist das ganze nur vermuten und raten.
    Eigentlich ist es auch recht egal wie es funktioniert, wenn es dann Funktioniert ist es gut. wenn nicht richtig blöd,

  • Auch überlesen.


    Wenn sowieso ein neuer Zylinder kommt: Was spricht dagegen, in der Mitte, zum Steg die Einspritzdüse zu platzieren und diese Li+Re in die beiden Kanäle den Treibstoff einspritzen zu lassen.

  • Das Jochi Sauer Interview auf enduro21 ( https://issuu.com/enduro21.com…=true&e=15066372/45876709 ) war wesentlich anders als der doofe Pressetext.
    Leider englisch.
    Für mich hab ich rausgehört/gelesen:
    1. Einspritzung wird wegen der Euro4 eingeführt, geht nicht mehr anders. Entwickelt ist es schon lange und ausgiebig.
    2. Einspritzung macht die Sache komplex und teuer fast wie 4T
    3. Motorverhalten meistens gleich, weil sie versucht haben so abzustimmen, als wärs ein Vergaser. Aber:
    4. Kein Anfetten, keine Kaltstartprobleme, keine Bedüsungsfragen etc.. Motor immer sofort am Gas egal was ist. Also klar besser als Vergaser.
    5. Viel weniger Spritverbrauch
    6. Erst wird es Mecker geben, aber wer will beim 4T wieder einen Vergaser?


    VG Erhard

    Don´t ask what you can do for your suspension - ask what your suspension can do for you!

  • Also : Der Motor lief schon 2014 auf dem Prüfstand mit Einspritzung , direkt neben der Entwicklung der E Freeride , er funktioniert das ist sicher, aber der Teufel kann wie immer im Detail stecken und die letzten 10% in der Entwicklung zur Perfektion können leicht mal die Entwicklungskosten verdoppeln. Das E Freeride Projekt hat bis an den Punkt perfekt zu funktionieren eine VK von 6000,- ermöglicht ähnlich der anderen Freerides dann kam der Punkt Unfallsicherheit Ex-Schutz usw. dazu dafür wurde eigens ein(e) Ingenieur(rin) und ein Arbeitsplatz eingestellt und bis alles fertig war wie es heute perfekt funktioniert waren wir bei VK 12000,- und das Ding nahezu unverkäuflich. Daher hatte KTM ein Auge darauf das Rad nicht neu zu erfinden sonder eine zuverlässige kostengünstige Alternativen zu schaffen und sich das Beste aus allen Bereichen anzueignen . Damit min 90% der möglichen 100% Performance rauskommen kann, bei hoher Zuverlässigkeit und Kosten auf Vergaser-Niveau, in der Herstellung ist die TPI sogar billiger in Großserie als das Vergaser Set Up. Der Motor läuft seidenweich , daher auch noch das eine Jahr Testphase mit der Ausgleichswelle um sicher zu gehen und als Basis für die richtige Richtung .Der einzige Kritikpunkt der sich herausgestellt hatte in der Praxis war Membran und Vergaser und das alles entfällt 2018, was will man mehr . Ich freu mich drauf sie mal wieder zu fahren ist ein Riesenschritt gegenüber den 2016 er Modellen .

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