Motocross illegal im Wald.....das kann passieren :

  • Allerdings kann der dir das eigentlich nicht erlauben weil es eine andere Nutzung ist und somit genehmigt werden muss.


    Bei uns im Landkreis - der ist i.d.R. zuständig waren die Beamten wohl selber überrascht, dass sie gegen eine gelegentlich Nutzung eines Grundstücks zu anderen Zwecken als gedacht nichts machen können.
    Nur weil ich mal eine Party in meinem Haus mache ist es noch keine Disco. Im Grundsatz gilt immer noch, das man über sein Eigentum frei verfügen kann.
    Sie haben sich bezüglich Stoppelcross auf 3-4 mal intern festgelegt. Da in keinem Gesetz genaues steht, kann jede Behörde das anders handhaben, jedoch nicht verbieten. Landwirtschftliche Flächen werden ständig für Unimogtreffen, Parkplätze etc. benutzt.


    Es gibt natürlich zig andere Sachen die man falsch machen kann, Öl- und Benzinverschmutzung, Lärm!, Naturdenkmäler schänden etc.


  • Bei uns im Landkreis - der ist i.d.R. zuständig waren die Beamten wohl selber überrascht, dass sie gegen eine gelegentlich Nutzung eines Grundstücks zu anderen Zwecken als gedacht nichts machen können.
    Nur weil ich mal eine Party in meinem Haus mache ist es noch keine Disco. Im Grundsatz gilt immer noch, das man über sein Eigentum frei verfügen kann.
    Sie haben sich bezüglich Stoppelcross auf 3-4 mal intern festgelegt. Da in keinem Gesetz genaues steht, kann jede Behörde das anders handhaben, jedoch nicht verbieten. Landwirtschftliche Flächen werden ständig für Unimogtreffen, Parkplätze etc. benutzt.


    Es gibt natürlich zig andere Sachen die man falsch machen kann, Öl- und Benzinverschmutzung, Lärm!, Naturdenkmäler schänden etc.


    Hallo,


    vorsicht bei solchen Sachen! Wie oben geschrieben, muß man natürlich die Zustimmung des Grundstückseigentümers haben, dass man dessen Grundstück nutzen kann. Von Euch will ja auch keiner, das ein Jeeptreffen auf seiner Zierrasenfläche abgehalten wird!
    Was der 610er aber mit drei - viermal und "... Im Grundsatz gilt immer noch, das man über sein Eigentum frei verfügen kann..." meint könnte u.U. zu Komplikationen führen.


    Die Landwirte erhalten für bestimmte Flächen spezielle Förderung. Die ist an gewisse Rahmenbedingungen geknüpft. Unter anderen an die - außschließlich - landwirtschaftliche Nutzung der Flächen =O .


    Wo kein Kläger da kein Richter. Aber gerade die Ämter für Landwirtschaft, die über die Förderung entscheiden, lassen in der Erntezeit die Flächen gern befliegen, um schwarze Schaafe unter den Fördermittelnehmern auszusortieren. Also seid da bitte vorsichtig und versaut es nicht noch zusätzlich. Sprecht mit dem Landwirten und wenn "Nein", dann ist das bindend!


    Es gibt doch aber genügend Brachflächen oder Unland (alte Deponien etc.) da ist das dann sicherlich weniger stressig und hat auch mehr Anspruch....


    Sport frei


    Sven

  • Moin,
    habe ich was anderes gesagt, so einfach erlauben kann es aber der Besitzer nicht. Die Behörde aber auch nicht so einfach verbieten. Deshalb genehmigen lassen und gut ist. Dabei die von Sven genannte Problematik mit den Fördermitteln für die Flächen nicht vergessen.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Dass man die Zustimmung des Eigentümers braucht ist ja wohl selbstverständlich - das Wasser ist nass, dass Gras grün - ich denke das können wir ungesagt voraussetzen. :*


    Das mit den Subventionen halte ich für konstruiert. Die Befliegung zielt auf diejenigen Bauern ab die Grünland in Ackerland verwandeln. Bei mir ums Eck ist das staatliche Gestüt, dort werden für diverse Events regelmäßig riesige Wiesenflächen als Parkplatz verwendet. Mein Nachbar organisiert die Events, er braucht keine Genehmigungen. Kann nur wiedergeben, was meine Bekannten, die jährliche StoppelX veranstalten im Laufe der Jahre so an Erfahrungen gemacht haben. Für unseren Landkreis jedenfalls ist das so - eine Genehmigung ist nicht erforderlich, die Gemeinde (die in einem Fall sogar Eigentümer ist) ist nicht zuständig, der Bauer und Pächter gestattet den Event, die Gemeinde freut sich trotzdem wenn man ihr Bescheid gibt. Dann ist das Ordnungsamt vorbereitet wenns Beschwerden gibt.


    Wie gesagt war der Landkreis selbst etwas über die Rechtslage verwundert, denn er wollte vor ein paar Jahren einem Bauern ein Bußgeld aufdrücken, bei der Überprüfung haben sie festgestellt, dass sie falsch lagen. Die 3-4 mal sind eine willkürliche Festlegung und haben keine Rechtsbindung, d.h. nur bis dahin macht die Behörde keinen Ärger. Wers zu 100% festgelegt haben will muss es durchklagen, dann entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. (;

  • Moin.
    das mit den Subventionen ist nicht konstruiert. Das Problem gab es z.B. bei der EEC. Das ging dann bis zu Landesregierung usw. um die Veranstaltung am leben zu halten. Müsste man auch hier im Forum einiges finden unter Beru EEC oder ähnlichem.


    Wenn es mal der Falsche mitbekommt, bekommen die eventuell Ärger mit der Nutzung als Parkfläche. Das ist zwar Gängige Praxis, aber kann bei bestimmten Förderungen zum Verlust des Förderanspruches führen.



    Bei uns muss soweit ich weiß die Gemeinde zustimmen und eventuell noch die untere Naturschutzbehörde.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Wenn es mal der Falsche mitbekommt, bekommen die eventuell Ärger mit der Nutzung als Parkfläche. Das ist zwar Gängige Praxis, aber kann bei bestimmten Förderungen zum Verlust des Förderanspruches führen.


    Wie gesagt - staatliches Gestüt - beamtete Mitarbeiter...
    Mag in anderen Gegenden anders gehandhabt werden - normalerweise gehe ich davon aus, dass weil wir grün regiert werden es woanders zwingend lockerer zugeht. (;

  • Kann der Grundstückseigentümer wenn er die Sache erlaubt im Falle eines Sturzes mit Verletzung nicht auch Ärger bekommen und eine Mitschuld erhalten?
    Die Krankenkassen holen sich das Geld ja überall wenn eine Möglichkeit besteht und ein unterschriebener Haftungsverzicht wird da wohl nicht immer gemacht werden.

    __________________


    Als Gott realisierte das nicht alle Menschen fähig sind Motorrad zu fahren erfand er Fussball für den Rest.
    Downhill - because golf and football only require one ball.
    Wenn Motocross einfach und langweilig wäre würde es Fussball heissen.


    Stell Dir vor Du drückst und alle drücken sich... [url='https://www.youtube.com/watch?v=OomMJ6uR7ls[/url]

  • Sowas hängt auch von der Region ab.
    In Niedersachsen zum Beispiel ist auch für gelegentliche Nutzung eine Genehmigung erforderlich (Verordnung über die Genehmigungspflicht für Veranstaltungen mit Kraftfahrzeugen in der freien Natur und Landschaft vom 23.01.1990).
    Allerdings erst, wenn mehr als drei Kraftfahrzeuge betrieben werden, oder mehr als fünf Personen beteiligt sind.


    Gruß GOGO

  • ich bin heute etwas masifeldcross gefahren. ich habe niemand gefragt.
    auf den weg zum maisfeld bin ich ganz langsam an bauern vorbei gefahren.
    ich war insgesamt auf 4 maisfeldern, auf jeden so 10 minuten.
    als jemand mit seinen hund am maisfeld vorbeigelaufen ist, bin ich ganz langsam gefahren.
    die maisfelder lagen allesamt ziemlich weit draussen.
    das mit den maisfeldern geht ja nur ein paar wochen, dann sind sie umgepflügt und es ist vorbei.
    ich wohne sehr ländlich, fahre aber nicht vor meiner haustüre mit der maschine los.

  • Das Gleiche hatte ich auch schon:
    Ich wohne auf einer Anhöhe, und hab ca. 10ha eigenen Grund, Auf der einen Seite, zum Ort, damals mit der Honda, am gepflügten Acker einen kleinen Handlingkurs rausgefahren. Irgend jemand von der anderen Seite des Tals hat die Rennleitung angerufen.
    Ist nix rausgekommen, außer daß ich nur mehr auf der anderen Seite, vom Tal abgewandt fahre.
    Bei uns in AT ist regelmässige fahren im Gelände, auch auf dem eigenen Grund verboten. Ausnahmen sind Fahrten im Zuge der Land und Forstwirtschaft (so muß ich halt öfters meine 2ha Wald kontrolieren ;) ) oder kurze Probefahrten, ohne Regelmässigkeit.

  • Ich verknüpfte heute wieder zwei Hobbies miteinander... Enduro fahren und Geocachen. Hier gibt es einen grossen Staatsforst mit dutzenden von Geocacheverstecken im Wald. Ich musste für einen heute meine KTM am Rand einer Kreuzung abstellen, suchte den Geocache der hinter einem Wegweiser angebracht war und hatte gerade das Logbuch herausgeholt um mich einzutragen...


    Da kam ein Radfahrer vorbei den ich zuvor schon mal im Wald stehend beim Pilze sammeln sah und die erhobene Hand lies vermuten das er nicht wohlgesonnen ist... so ein Shit dachte ich mir.


    Natürlich fing er sofort an das darf aber der Förster und Jäger (er nannte sogar den Namen) nicht wissen und ich soll mich nicht erwischen lassen... ich dann ganz frech - mit GPS, Logbuch und Stift in der Hand... das darf der schon wissen, ich bin dienstlich hier unterwegs und mit dem Motorrad ist es heut bei dem sonnigen Wetter einfach schöner als im Auto.


    Schwups war der Passant auf einmal total freundlich und wünschte mir noch einen schönen Tag und das ich hoffentlich bald Feierabend habe.



    Hehe...

    __________________


    Als Gott realisierte das nicht alle Menschen fähig sind Motorrad zu fahren erfand er Fussball für den Rest.
    Downhill - because golf and football only require one ball.
    Wenn Motocross einfach und langweilig wäre würde es Fussball heissen.


    Stell Dir vor Du drückst und alle drücken sich... [url='https://www.youtube.com/watch?v=OomMJ6uR7ls[/url]

  • Dass man die Zustimmung des Eigentümers braucht ist ja wohl selbstverständlich - das Wasser ist nass, dass Gras grün - ich denke das können wir ungesagt voraussetzen. :*


    Das mit den Subventionen halte ich für konstruiert. Die Befliegung zielt auf diejenigen Bauern ab die Grünland in Ackerland verwandeln. Bei mir ums Eck ist das staatliche Gestüt, dort werden für diverse Events regelmäßig riesige Wiesenflächen als Parkplatz verwendet. Mein Nachbar organisiert die Events, er braucht keine Genehmigungen. Kann nur wiedergeben, was meine Bekannten, die jährliche StoppelX veranstalten im Laufe der Jahre so an Erfahrungen gemacht haben. Für unseren Landkreis jedenfalls ist das so - eine Genehmigung ist nicht erforderlich, die Gemeinde (die in einem Fall sogar Eigentümer ist) ist nicht zuständig, der Bauer und Pächter gestattet den Event, die Gemeinde freut sich trotzdem wenn man ihr Bescheid gibt. Dann ist das Ordnungsamt vorbereitet wenns Beschwerden gibt.


    Wie gesagt war der Landkreis selbst etwas über die Rechtslage verwundert, denn er wollte vor ein paar Jahren einem Bauern ein Bußgeld aufdrücken, bei der Überprüfung haben sie festgestellt, dass sie falsch lagen. Die 3-4 mal sind eine willkürliche Festlegung und haben keine Rechtsbindung, d.h. nur bis dahin macht die Behörde keinen Ärger. Wers zu 100% festgelegt haben will muss es durchklagen, dann entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. (;


    .... das mit den Subventionen ist nicht konstruiert - auch nicht mit den Befliegungen. Im Grunde kann es dem Veranstalter / Fahrer aber egal sein, sofern der Eigentümer zustimmt. Ich wollte damit nur etwas sensilibisieren. Und wie Du am 449er post siehst, ist es nicht gang und gäbe, dass man sich die Zustimmung des Maisfeldeigentümers einholt .....



    ... es ist im Grunde rechtlich so, wie der 610er schreibt, ist die Veranstaltung auf privaten Flächen brauchst Du nicht zwingend ein Einverständnis der Gemeinde bzw. der Naturschutzbehörde. Letztere auch nur, wenn "schützenswerte Biotope" "anderweitig" benutzt werden. Das man so ein Biotop auf seinem Grundstück hat, sollte dann der Landeigentümer wissen. Und ich ziehe mein Wissen nicht aus der Kenntniss von Leuten die sowas veranstalten sondern aus der direkten jährlichen Praxis (; .


    Sport frei


    Sven

  • Moin,
    Sven schau mal da. Andere Bundesländer andere Regeln.

    Sowas hängt auch von der Region ab.
    In Niedersachsen zum Beispiel ist auch für gelegentliche Nutzung eine Genehmigung erforderlich (Verordnung über die Genehmigungspflicht für Veranstaltungen mit Kraftfahrzeugen in der freien Natur und Landschaft vom 23.01.1990).
    Allerdings erst, wenn mehr als drei Kraftfahrzeuge betrieben werden, oder mehr als fünf Personen beteiligt sind.


    Gruß GOGO


    Wobei das das erst ab 3 Fahrzeugen und 5 Personen so ist Wuste ich nicht.


    Zum einfach ohne Fragen über die Felder ballern sage ich mal nichts. Mich würde mal interessieren was würde der, der das Macht Sagen, wenn einfach Leute bei ihm über Sein Grundstück laufen. So was macht man einfach nicht ohne zu fragen.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Und ich ziehe mein Wissen nicht aus der Kenntniss von Leuten die sowas veranstalten sondern aus der direkten jährlichen Praxis .


    Das ist jetzt aber verwirrend! Praxis als Bauer? Praxis als Genehmiger?
    Wie gesagt: Dieses Wochenende wieder Stoppelcross zwischen Münsingen und Trailfingen:
    https://de-de.facebook.com/Team-GSGA-230383900449748


    Ist irgenndwie auch "jährliche Praxis" (;
    Natürliche haben sie auch eine Genehmigung - nämlich eine Schankerlaubnis :D:prosit:

  • Moin,
    das Wissen hat er als Veranstalter würde ich mal behaupten.
    Wie wir ja mittlerweile festgestellt haben gibt es da unterschied zwischen den Bundesländern.


    Was die Fördermittel betrifft. Wenn für die Fläche keine beantragt oder gezahlt werden gibt es damit natürlich auch keine Probleme. Wenn das normales Grünland ohne irgend was ist kann man das natürlich auch mal nutzen ohne da Probleme zu bekommen. Bei einem Maisfeld für das irgend eine Förderung bezahlt wird aber halt nicht. Genauso bei Geförderten Brachflächen. Ist ja manchmal erstaunlich für was es alles Geld gibt. Aber anderes Thema.

    MFG MS
    ps bin bekennender Warmduscher ;)
    pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

  • Hallo Leute,


    bei uns läuft das so: man kennt den Bauer, der ein kleine Kies/Sandgrube hat, mit angrenzender Wiese und etwas Wald, alles sehr abgelegen. Er duldet seit Jahren das Fahren dort. Kommt immer mal vorbei wenn wir fahren, wir helfen ihm beim Abladen wenn er Steine dabei hat, quatschen kurz und halten uns an die Regel nicht in einen bestimmten Bereich des Waldes zu fahren und keine tiefen Spuren in die wege zu fräsen. Auch der Förster kam schon mal vorbei, kurze Erklärung und wir durften weiter fahren. Erlaubnis gibt es natürlich keine offizielle, dann könnte der Bauer ja bei rechtlichen Problemen belangt werden. Aber solange wir da fahren und sich niemand beschwert, braucht es das auch gar nicht.


    Gruß Crawlers


  • Was die Fördermittel betrifft. Wenn für die Fläche keine beantragt oder gezahlt werden gibt es damit natürlich auch keine Probleme. Wenn das normales Grünland ohne irgend was ist kann man das natürlich auch mal nutzen ohne da Probleme zu bekommen. Bei einem Maisfeld für das irgend eine Förderung bezahlt wird aber halt nicht. Genauso bei Geförderten Brachflächen. Ist ja manchmal erstaunlich für was es alles Geld gibt. Aber anderes Thema.


    Man muss vorsichtig sein! Grünland und Brachland lassen sich nicht so leicht unterscheiden!
    Man muss sich die Genehmigung des Eigentümers einholen, nur dann erfährt man das z.B. die riesengrosse Sandwüste offiziell eine Förderung erhält, ebenso wie die lustig zu fahrenden Abraumhügel (whoops) … das haben wir schon alles durch. Man glaubt garnicht was es für Auflagen / Förderungen / Subventionen es für manche Flächen gibt. Und leider verbieten diese Subventionen jegliche andere Nutzung ausser der Nichtnutzung der betroffenen Flächen.

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