Drapak Rodeo

  • Anmeldung/Abnahme problemlos, sehr knackiges Gelände auch für Hobby. Allerdings bestehen die angekündigten 60 km aus 35 km. Die Wertung ist nicht so pralle, weil man mehr im Stau steht, als fährt, insbesondere an den schwierigen Stellen. Aber wenn man darauf kein Wert legt und mit Gedrängel klar kommt, eine schöne Veranstaltung.

  • Druck dir den Nachweis über die Bezahlung des Nenngeldes aus; hatte 1 Std Diskussion, weil die unfähig waren, meine Überweisung nach zu verfolgen!

  • .... gibt einen elendslangen thread im nachbarforum - ich hoffe es ist gestattet - hier der link:


    http://www.enduroforum.eu/show…APAK-Rodeo-Extreme-Enduro


    ein wenig einblick bekommt man auch, wenn man sich die videos dazu auf youtube ansieht - ist eine extrem geniale gegend dort und für den fall, dass man vorher ein wenig einblick haben möchte auf was man sich einlässt, kann sich ja auch von Venda (ist der Veranstalter) als guide durch die gegend führen lassen (http://www.venda.drapaci.cz)

  • War im Herbst dort und mit einem angefahrenen EF07 in grün sehr zufrieden. Wenig Druck ist wichtig.
    Dem Venda ist es glaub ich wurscht was er für einen Reifen fährt, so wie er fahren kann. Bei 400h im Jahr ist ihm vermutlich die Haltbarkeit wichtiger.

  • hatte damals einen bericht zum drapak geschrieben:


    Drapak Rodeo 2015


    Aufgrund der Empfehlung vieler Freunde und
    Bekannte entschied ich mich zu einem Besuch beim Drapak Rodeo im
    Skigebiet Petrikovice, gelegen im tschechischen Teil des Riesengebirges.
    Die, verglichen mit Events in Rumänien, kurze Anreise brachten wir (Eddi und ich) am Donnerstag Nachmittag hinter uns.


    Der Modus sah am Freitag einen Prolog und am Samstag / Sonntag jeweils
    einen Tag im Gelände vor. Aufgeteilt wurde das Fahrerfeld in A
    (Pro-Expert 150 Starter) - und B Klasse (Hobby über 200 Starter).


    Der Prologlauf erfolgte auf einer 12 Km langen, Endurotest - ähnlichen
    Runde mit Start jedes einzelnen Fahrers im 15 Sekunden Abstand. In 16-20
    Minuten Fahrzeit mit knüppelharten Unterarmen und Staub (aufgrund der
    bis dahin trockenen Bedingungen) erlebte man weite Vollgas
    Wiesenautobahnen abwechselnd mit kurzen Waldpassagen, kleinen Sprüngen
    oder einigen engeren Abschnitten. Insgesamt eine wirklich spassige
    Angelegenheit bei der ich mir einmal aufgrund der Glätte die Grashalme
    ganz aus der Nähe ansehen konnte. Aufgrund dessen und des Verkehrs kam
    für mich am Ende Platz 31 heraus was auch gleichzeitig der Startplatz
    für den Samstag war.


    Am Samstag startete zuerst die A - Klasse
    gefolgt von der B - Klasse auf die 36 Km lange und 8 Checkpoints
    beinhaltende Runde bei sehr trockenen Bedingungen.
    Auf der Runde war
    alles geboten was das Hardenduroherz begehrt, Bachbetten rauf sowie
    runter und zum Teil mit Stufen, einige ordentliche Auf - und Abfahrten,
    Singletrails im Wald, schnelle Wiesen - und Wegpassagen und etwas
    Schlamm. Das Fahren stand im Vordergrund. Natürlich gab es auch Staus an
    einigen Schlüsselstellen, das Übliche eben.
    Für mich lief es gut,
    die Fehlerquote war in meinem Schnitt was mich auf Tagesplatz 14 brachte
    bei einer eher kurzen Fahrzeit von 1:45H.


    In der Nacht zum
    Sonntag regnete es etwas was sich aber am Tage auf der nun um 10Km
    verkürzten aber gleichen Strecke noch nicht bemerkbar machte.
    Es startete wieder A vor B allerdings nun in der Reihenfolge vom Samstagsergebniss.


    Meine Fehlerquote war leider etwas höher als am Vortag (musste z.B. zum
    CP1 sowie den wenigen verbliebenen Auffahrten immer mehrfach ansetzen).
    Mit Teuchi hatte ich dann noch ein anstrengendes Hilfe - Treffen in
    einer Auffahrt nach CP2 nachdem ein Kollege ihn dort mehr oder weniger
    "überfahren" hatte.
    Am Ende reichte es aber dennoch wieder zu Tages - und damit Gesamtrang 14.


    Etwas Glück hatte ich so frühzeitig und zügig um die Runde herum
    gekommen zu sein denn im Tagesverlauf setzte Regen ein der den noch auf
    der Strecke befindlichen Fahrern ein hartes Stück Arbeit bescherte ...


    Zusammenfassend kann ich sagen das es eine sehr schöne, empfehlenswerte
    und vor allem definitiv nicht zu schwere Veranstaltung war! (Z.B.
    verglichen mit dem diesjährigen King of the Hill war das Drapak
    einfacher (was sicherlich auch an den vorwiegend sehr trockenen
    Bedingungen lag) und kürzer.


    Negativ waren die nächtlichen
    Einbrüche in die Fahrzeuge in Petrikovice im "Straßenfahrerlager", die
    teilweise etwas zu sparsam gekennzeichnete Strecke und die
    Fahrerkollegen die mal wieder abkürzten.


    Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Patrick Spingat von der Moto X Schmiede aus Berlin für die Unterstützung!!!


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