Externe ALS Verstellung

  • ja, ich. und mankra und viele andere wohl auch.


    meine einstellung bei der exc 300: hilfsfeder rot, hauptfeder 1,5 umdrehungen gegen uhrzeigersinn (von werkseinstellung)


    williams (GB endurist) auf der 250er: hilfsfeder rot, hauptfeder soweit gegen den uhrzeigersinn bis das messingteil (versteller) mit dem deckel auf einer ebene ist (ca 2 bis 2,5 umdrehungen)...

  • Die Federn wirken als Gegenkraft zur Fliehkraft der ALS, bei ist das Federstack so ausgeführt, daß bei ganz geschlosser ALS die Hilfsfeder nur wenig vorspannt und erst mit Öffnung der ALS die Hilfsfeder stärker mitspielt.
    D.h. laut Theorie mit mit der Hauptfeder und somit mit der Einstellschraube die Drehzahlgrenze eingestellt wird, wo die ALS sich zu öffnen beginnt, die Hilfsfeder, wie schnell die ALS aufmacht.
    In der Praxis wirken natürlich beide Federn zusammen, wirken ja beide auf einen Hebel, d.h. man muß bißerl spielen.


    Bin lange so, wie DocB gefahren, seit ca. einem Jahr auf die mittlere Feder gegangen und die Schraube noch bißerl entspannt, hab damit noch einen gleichmässigeren Drehmomentverlauf erreicht, fängt noch bißerl früher an und überhaupt kein Übergang merkbar.
    Beginnt damit mit der Öffnung etwas früher und wird ca. gleich früh die volle Öffnung, wie obige Einstellung erreichen.

  • Ich habe einen Inbus L- Schlüssel umgefeilt, sodass er in die Messingschraube passt. Den langen Schenkel stark gekürzt, sodass ich einen wirklich kleinen Schlüssel habe. Steckt seitlich in meinem Lenkerpolster. Kann ich mit Handschuhe eben rausziehen und runterlangen zur ASL.
    Kostet fast nix...

  • 250er interessiert mich sehr :-) was bewirkt es genau bei der von dir beschriebenen Einstellung?
    danke im voraus!


    Also es ist so (gilt für beide gennanten Mopeds/Einstellungen), wie Mankra sagt. Die Hauptfeder, also die, die man mit der Schraube einstellt legt die Öffnungsdrehzahl der ALS fest. Wenn du gegen den Uhrzeigersinn drehst, dann öffnet sie früher. Dadurch wird der Übergang spürbar weicher und du kannst dir einen schön linearen Übergang einstellen. Im Ebenen und bei Vollgas spielt das keine Rolle, aber gerade im schwierigen Gelände, steil bergauf mit allen möglichen Gemeinheiten ist so ein gleichmäßiger Übergang schon hilfreich.


    Das Mankra mit der gelben Feder fährt und ich mit der Roten ist dabei gar nicht so von Bedeutung, da jeder sein subjektives Gefühl hat was für ihn besser ist. Ich hab es mit der gelben Feder nicht so hinbekommen wie ich es wollte, aber dafür hat man ja mehrere Federn um sich das individuell einzustellen.
    Das hat unter Umständen auch mit anderen Übersetzungen zu tun. Bei 14/52 (was ich nicht mehr fahre) verwendete ich eine andere Einstellung wie bei 13/52.
    Bei den Briten und den 250ern drehen die fast alle den Einsteller nochmal weiter raus, weil die 250er eine spitzere Charakteristik hat und so im unteren Drehzahlbereich ein bisserl gebremst wird, was der Traktion unter britischen Verhältnissen (fast immer Matsch) förderlich ist.


    Die Idee mit dem umgefeilten Inbus-L finde ich cool wenn's ums Mitnehmen geht. Ich hab es so gelöst, dass ich eine kurze 1/4-Zollverlängerung aus einem Nusssatz (bei euch heisst das wohl Knarrenkasten oder so) auf der Schleifscheibe passend gemacht habe....


    Und, falls es dich interessiert warum KTM sagt, dass man an der Schraube nicht drehen darf (daher die Bezeichnung "böse Schraube"), das kommt daher weil die uns für zu blöd halten deren Funktion zu verstehen (;

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!