Gedankenspiel - Transportcontainer

  • Servus,


    angeregt durch dieses Thema http://www.offroadforen.de/vb/…ternative-zum-Knaus-Deseo wollte ich mal meine Idee zur Diskussion stellen. Vorabannahmen:


    1. Auf der Fahrt braucht man weniger Platz in Transporter/Wohnanhänger als vor Ort (Fahrt: Platzbedarf Mopeds, Ziel: Mopeds + Schlafgelegenheit, Mopeds draußen ist vielen zu riskant).


    2. Mit meiner Abneigung gegen Benzingeruch und grobem Schmutz in der guten Stube bin ich nicht allein.


    3. Ein- und Ausladen sollte nicht zu mühsam sein, v. a. sollten keine Demontagearbeiten (Räder, Gabel,...) erforderlich sein.


    4. Sicherheit sowohl zum Schutz der Maschinen als auch im Unfallfall ;) muss selbstverständlich gegeben sein.


    Nun hatte ich überlegt, dass ein einigermaßen luftdicht verschließbarer Transportcontainer eine Lösung sein könnte. Maße (lxbxh) für 2 Maschinen sollte mit ca. 230x120x120 reichen wenn man eine vorwärts und eine rückwärts transportiert und etwas in die Gabel zieht (z. B. mit Holeshot-Starthilfesystem). Mit diesen Maßen würde das auch noch in einen Viano/Caravelle oder anderen Komfort-Trapo passen, wichtig für alle, die so etwas als Erstfahrzeug einsetzen würden.


    Eine Rahmenkonstruktion, welche auch gleich Befestigungspunkte aufnimmt und mit Karosseriebauplatten / Kunststoffwabenplatten beplankt wird, wäre als Konstruktion denkbar. Die Rückseite könnte als abnehmbare Platte mit Rahmen / Verstrebung ausgeführt sein, oder - ganz edel - als verlängerbare Rampe, natürlich gut abgedichtet und verschließbar. Vor Ort könnte man den Container als "Garage" außen abstellen, und hätte allen Platz im Trapo/Wohnanhhänger (denke da an Deseo u. ä.) zum Wohnen.


    Das mal so als Anriss, habe noch mehr Ideen dazu, will aber erst mal wissen, ob ihr dass für überlegenswert haltet. Vielleicht bekäme man ja gemeinsam eine Kleinserie zu stande. Oder gibt es so etwas schon? Oder kennt/habt ihr ähnliche Lösungen?


    CU,
    Sándor

  • Mit Transportcontainer dachte ich zuerst, Du willst einen Frachtcontainer nutzen.
    Bekannte haben bei einem 24h Downhillrennen einen 6m Bürocontainer gemietet und sich ins Fahrerlager für das Wochenende hinstellen lassen.
    War ne feine Geschichte.


    Eine Light Variante hatte ich in meinem ersten Multivan, damals noch zum Downhill-Fahren:


    Lange Auto gesucht, dann schon länger auf diesen MV beobachtet, dann nach paar Wochen, nach einer Preissenkung zugeschlagen (war damals mein ersten Fahrzeug um 40k), voller Freude heimgefahren und dann zuhause ins Grübeln gekommen:
    Schitt, die Karre ist viel zu schön, für die schmutzen Radeln wäre doch ein Kastenwagen die bessere Lösung gewesen....


    Da hab ich mir dann eine 1m hohe Alukiste (ziemlich genau zur Fensterkante) von einem Bekannten, Dachdecker und Spengler, bauen lassen, ohne Deckel oben.
    Die Masse waren genau passend, für 3 Radln, 2 Alu Transportkisten und ein Einzelsitz in der 2. Sitzreihe konnte verbleiben.


    Damit blieb zumindest der Schmutz draußen und die Verkleidungen zerkratzten nicht.


    Für ne komplett geschlossene, Gasdichte Kiste brauchst einen stabilen Aufbau, vor allem der Türrahmen. Das Ganze wird dann wieder recht schwer, vor allem beim Ein und ausladen.

  • Wenn die Kiste draußen stehend übernachtend einen Diebstahlschutz darstellen soll, musst du das Teil so massiv bauen, dass du da bei einer für's Mopped passenden Größe ein paar 100kg aus dem Auto heben darfst...viel Spaß! Die Leute im Ausland lassen sich davon übrigens trotzdem nicht abhalten, Schlösser knacken die ruckzuck und so eine Kiste kriegen die auch mal etwas bewegt...also wie mit einem großen angehängten Anhänger die Heckklappe direkt vor einem Baum platzieren kannste da vergessen, bringt eh nix.




    Wenn du die Kiste auf große Schwerlast-Luftrollen stellst und eine Winde in's Auto baust, wird zumindest der Ein- / Ausbau halbwegs unproblematisch...ist halt die Frage, wie viel Geld du da reinstecken willst oder ob du nicht doch lieber einen Anhänger kaufst und mit 100 über die Bahn juckelst.

  • Ich finde die Idee prinzipiell gut.


    Nur wird man eine menge Hirnschmalz und Zeit investieren um diese Idee praktikabel und zu vernünftigen Kosten umzusetzen.


    Das größte Problem das ich ad hoc sehe ist, dass man diese "Garagen-Kiste" die ja die Mopeds und die Ausrüstung aufnimmt und dann unter Umständen eine halbe Tonne wiegt, ja irgendwie stressfrei aus den Trapo zumindest raus und dann auch wieder rein bringen sollte, ständiges Ein- und Ausladen wäre zwar eine Lösung aber wenig praktisch. Ein zweiter Trapo mit Gabelstapler o. ä. ist ja auch nicht wirklich zielführend. :biggrin:

  • Guten Abend Gentlemen,


    danke fürs mitgedankenspielen :thumbup:


    Mankra
    Klappe/Deckel/Öffnung ist in der Tat mein größtes gedankliches Prob. Wenn das ordentlich abdichten soll, verliere ich Ladehöhe, :(. Sprich: bei 2cm Breite von gut abdichtbarem Rahmen für Tür/Deckel sinkt die lichte Einladehöhe auf 116 cm oder die Gesamthöhe steigt auf 124 cm oder von beidem etwas :(


    JanWu
    Nun, ich denke, dass das (wie alle Maßnahmen) nicht Diebstahl verhindernd, sondern nur erschwerend wirkt. Für mich persönlich eh nicht von Interesse: Draußen parken, Lenkschloss rein und gut da Teilkasko.


    Thomas D
    Ich habe verschiedene Szenarien im Kopf. Ein kompakter Luxustransporter wird einfach nur geschont, s. Mankras Gedanken. Campingausrüstung wird eher kompakt/provisorisch ausfallen müssen oder ganz wegbleiben. Aber wer im Alltag z. B. einen netten Familienvan verwendet, kann den so bei gegebenen Anlass schadlos als Enduro-Transporter verwenden (Rücksitze raus, Container rein und umgekehrt). Oder: Hat man einen T5 oder Viano/Vito mit langem Radstand, hat man zwischen Sitzen und Container noch einigen Stauraum. Wer etwas größeres wie Ducato, Sprinter, etc. hat, ist flexibler, als wenn er ein festes Mopedtransportabteil einbaut. Das ist was mir bisher so einfiel, gibt bestimmt noch mehr.


    JanWu + moto-alpin.com
    Ich dachte tatsächlich daran, Motorräder und Container getrennt ein- und auszuladen. Also: Trip nach Viamaggio geplant (1100km, hab ich 1x und dennoch 2x mit Hänger gemacht, nämlich zum ersten und letzten Mal :grr: ). Container in Trapo, dann Mopeds. Vor Ort nur Mopeds raus, Container bleibt in Trapo. Rückreise: Mopeds wieder rein. Ankunft zu Hause: Erst Mopeds, dann Container raus. Trapo wird wieder Van.
    Oder: Trip nach Villard (400km) Dort erst Mopeds, dann Container rausladen. Im Trapo übernachten. Zurück umgekehrt.
    Mit Alurahmenkonstruktion und Kunststoffbeplankung sollte ein Gewicht realisierbar sein, das es ermöglicht, den leeren Container mit 2 Personen ein- und ausladen zu können.


    Generell kommt es immer auf das Verwendungsszenario an. Mal angenommen, der Transporter dient hauptsächlich dem Motorradtransport. Dann bleibt der Container normalerweise drin. Nur zum Campen oder für exzessive Möbelhausbesuche ;) u. ä. kommt er raus.
    Oder man hat einen Alltagsvan. Dann kommt der Container nur rein, wenn Motorradtransport ansteht. Ist natürlich nicht das Gelbe vom Ei, wenn das jedes Wochenende sein soll. Aber ökonomisch, man kann den Familienvan schonend "umwidmen" und muss sich nicht mit einem Hänger 'rumquälen.


    Weiteres Feedback hochwillkommen,


    Sándor


  • Container in Trapo, dann Mopeds. Vor Ort nur Mopeds raus, Container bleibt in Trapo. Rückreise: Mopeds wieder rein. Ankunft zu Hause: Erst Mopeds, dann Container raus. Trapo wird wieder Van.
    Oder: Trip nach Villard (400km) Dort erst Mopeds, dann Container rausladen. Im Trapo übernachten. Zurück umgekehrt.




    Warum bleibt der Container einmal im Auto und das andere Mal nicht? Und wozu überhaupt der Container, wenn er eh im Auto bleiben kann?


    Mal stört er im Auto, mal nicht...mal wird er ausgeladen und soll als Diebstahlschutz dienen, obwohl es dir, wie du schreibst, dank Versicherung eigentlich egal ist und ein anderes Mal stehen die Mopeds doch wieder ohne Container draußen rum.



    Wenn du Container und Moped auch noch separat verladen willst, saust du dir das Auto doch genau so ein wie ohne Container...zusätzlich ist es noch mehr Fummelei, weil das Gestell oder was auch immer das sein soll, auch noch Platz kostet.




    HÄ?

  • Servus,


    Warum bleibt der Container einmal im Auto und das andere Mal nicht?


    Viamaggio: Sehr schöne Unterkunft direkt am Endurogelände vorhanden, Campen im Transporter vergleichsweise unattraktiv -> Container kann im Transporter bleiben.
    Villard: Nächstes (mäßig nettes) Hotel 20 min entfernt, Campen im Transporter = 20 min länger schlafen :thumbup:, Bierchen am Vorabend zumindest führerscheinmäßig unproblematisch -> Container muss raus aus Transporter um (mehr) Platz zum Übernachten zu haben.
    (Beides nur Beispiele aus meinen Reisezielen)



    Mal stört er im Auto, mal nicht...mal wird er ausgeladen und soll als Diebstahlschutz dienen, obwohl es dir, wie du schreibst, dank Versicherung eigentlich egal ist und ein anderes Mal stehen die Mopeds doch wieder ohne Container draußen rum.


    Für mich ist der Diebstahlschutz kein Thema, das hast Du richtig erkannt. Für andere kann der erhöhte Diebstahlschutz interessant sein, so wie ich es aus anderen Threads herauslese.



    Wenn du Container und Moped auch noch separat verladen willst, saust du dir das Auto doch genau so ein wie ohne Container


    Ähem - der Sinn eines solchen (dichten) Containers ist, dass Dreck und Ausdünstungen der Mopeds innerhalb desselben bleiben, so dass das Interieur des Transporters wie auch dessen Insassen davon unbehelligt bleiben - ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, wie man das nicht aus meinen Ausführungen ableiten kann :verwirrt:


    CU,
    Sándor

  • OK...



    Da du aber auch auch schon MotorrÄDER geschrieben hast, frage ich mich, wie viele das sein sollen und wie du in einem Mini-Container die Mopeds ordentlich verladen und verzurren willst. Das ist schon ohne Container in einem Kleintransporter äußerst fummelig und mit Container hast du dank erforderlicher Symmetrie der Wände massig Einbußen in der Breite und kommst zusätzlich nirgends ran, weil die Wände im Weg sind.




    So...aber so langsam komme ich deinem Plan auf die Schliche und da ich früher in einem Laden gearbeitet habe, der unter Anderem High End Heimkinos verkauft und Veranstaltunsgtechnik vermietet, kommt mir da bezüglich des Aufbaus ganz spontan ein Flightcase für einen Riesenbildschirm, nur halt noch "etwas" größer, in den Sinn. Die bestehen aus einer Basis und einem Deckel und beides wird mit einem Flügelverschluß miteinander verschlossen.



    Folgender Gedanke:


    Du baust ein Gestell als Basis, die relativ niedrig ist, damit du überall rankommst, möglicherweise aus starken Aluprofilen, die mit den im Fahrzeug vorhandenen Zurrösen verbunden sind, schraubst in die Profile dann Zurrösen für die Mopeds, verkleidest das Gestell mit den bei Flightcases üblichen Holzplatten, verbaust die ebenfalls üblichen Verschlüsse, setzt auf die niedrigen Basis-Seitenteile große Platten als Seitenteile über nahezu die komplette Höhe und baust zusätzlich einen Deckel, der dann da oben draufgebaut wird.



    Durch die nachträglich einfügbaren Seitenwände hast du somit während des Einladens deutlich mehr Platz zum Arbeiten. Jetzt müsste man nur noch überlegen, wie man den normalerweise fest verbundenen Zylinder-Mittelteil so konstruiert, dass die 4 Wandstücke sich einzeln entnehmen lassen.


    Außerdem braucht man natürlich massenweise Verschlüsse und Profile, aber am Ende hat man einen schönen Kasten, der richtig was her macht...

  • Wenns den Container schlau baust (VR-Führung, genau auf Mopedlänge, an der Decke eine Führung für den Lenker), brauchst die Mopedn nur reinstellen und den Deckel schließen.


    Beim der Box die Radkästen nicht vergessen.



  • Das finde ich ja mal ne geile Idee:thumbup:


    Aber mit dem vorher angesprochenen Container fürs Moped, reicht da überhaupt die Höhe vom T4 aus. Das war ja schon immer knapp wenn ich sie so eingeladen habe, mit Container wohl ne mm Arbeit:verwirrt:

  • Servus,


    OK...
    Da du aber auch auch schon MotorrÄDER geschrieben hast, frage ich mich, wie viele das sein sollen und wie du in einem Mini-Container die Mopeds ordentlich verladen und verzurren willst.


    Wenns den Container schlau baust (VR-Führung, genau auf Mopedlänge, an der Decke eine Führung für den Lenker), brauchst die Mopedn nur reinstellen und den Deckel schließen.


    jep, in diese Richtung gehen auch meine Gedanken.



    Du baust ein Gestell als Basis, die relativ niedrig ist, damit du überall rankommst, möglicherweise aus starken Aluprofilen, die mit den im Fahrzeug vorhandenen Zurrösen verbunden sind, schraubst in die Profile dann Zurrösen für die Mopeds, verkleidest das Gestell mit den bei Flightcases üblichen Holzplatten, verbaust die ebenfalls üblichen Verschlüsse, setzt auf die niedrigen Basis-Seitenteile große Platten als Seitenteile über nahezu die komplette Höhe und baust zusätzlich einen Deckel, der dann da oben draufgebaut wird.


    Durch die nachträglich einfügbaren Seitenwände hast du somit während des Einladens deutlich mehr Platz zum Arbeiten. Jetzt müsste man nur noch überlegen, wie man den normalerweise fest verbundenen Zylinder-Mittelteil so konstruiert, dass die 4 Wandstücke sich einzeln entnehmen lassen.


    Außerdem braucht man natürlich massenweise Verschlüsse und Profile, aber am Ende hat man einen schönen Kasten, der richtig was her macht...


    Ja, auch da denke ich ganz ähnlich. Wie wäre es, wenn man den Container (den ich eher mit Kunststoffwabenplatten als mit Holz/Schichtholz verkleiden würde wg. Gewicht) und ein Gestell separat ausführte? Mir Rollen an der Vorderseite des Gestells, dann kann man es aus dem (im Auto befindlichen) Container herausziehen, die Motorräder darauf stellen und verzurren, dann das ganze hineinschieben, zumachen, fertig. Ich gehe dabei davon aus, dass man wenn man zu zweit ist das Gestell incl. 2 Mopeds hinten anheben und reinschieben können sollte, wenn die Vorderseite mit den Rollen auf der Ladefläche ist.


    gibt es schon
    http://de.autoblog.com/2012/04…and-camper-zum-ausziehen/
    den gibt es auch mit ausziehbaren Container (geschlossen) ist aber nicht "günstig"


    Kenn ich, ist aber nach dem was ich gesehen habe eher in Richtung Camping als Transport ausgelegt, keine gasdichte Abtrennung und durch die Isolation wohl zu niedrig. Könnte man aber mal anfragen als Basis. Nur will ich persönlich eigentlich lieber nen Viano wg. Heckantrieb und 6-Zylinder :biggrin: . Aber wenn jemand weiterführende Infos hat, gerne hier mitteilen, notfalls trink ich mir den T5 schön ;)



    Aber mit dem vorher angesprochenen Container fürs Moped, reicht da überhaupt die Höhe vom T4 aus. Das war ja schon immer knapp wenn ich sie so eingeladen habe, mit Container wohl ne mm Arbeit:verwirrt:


    Ja, wird schwierig, geht nicht ohne runterzuzurren. Da gibt es aber mehrere Möglichkeiten.


    CU,
    Sándor

  • Nachtrag:
    Eben auf der Website umgeschaut http://www.doubleback.co.uk/ , ist glaube ich zu weit weg von meiner Zielsetzung. Ich will ja den Container herausnehmen können um den Van ggf. als Vielsitzer zu nutzen, und die Höhe ist offenbar nicht durch isolation, sondern auch durch die Konstruktion an und für sich so knapp. Habe aber keine Maße gefunden, ist nur geschätzt anhand der Abbildungen.


    CU,
    Sándor

  • du brauchst quasi einen absatzcontainer im trapo….


    die idee ist super !

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger

  • Rein und rausrollen des Containers würde ich son bisschen wie die Liege im Krankenwagen machen mit den Beinen die da hin und wegklappen.


    Absetzcontainer trifft es doch recht gut. Man fährt hin wo er hinsoll, man kriegt den Container mit obiger Mechanik einigermassen einfach da raus und muss dann halt das Auto umsetzen um die Heckklappe zu schliessen und da steht das Ding dann samt Mopeds.


    Muss man nur überlegen wie man den Container von Ladekantenhöhen auf Bodennähe und zurück bekommt. Muss wohl ne Scherenmechanik mit Wagenhebertechnik sein, die seitlich am Container angeschlagen ist und sich in Verstauposition über den Radkästen befindet, damit man zwischen den Radkästen die volle Breite für Mopeds hat.


    Oder auch einfach Kurbelbeine wie ein Spornrad am Anhänger mit mehr Hub.

  • Servus zusammen,


    auch wenn es eine reizvolle Alternative ist, sehe ich die Variante "Container mit darin befindlichen Mopeds ein- und ausladen" nicht als meine erste Wahl, das wird nicht einfach bei der so entstehenden Gesamtmasse. Zumal die ja sehr präzise bewegt werden müsste, da der Container die Ladehöhe (Heckklappenöffnung) voll ausnutzen sollte, um wiederum möglichst viel Innenhöhe zu haben.


    Ich denke, dass die Lösung "Herausfahrbares Gestell" ein guter Mittelweg wäre. Hatte ich weiter oben schon mal angefangen zu beschreiben, hier noch etwas weitergehend:


    1. Container
    Außenrahmen aus Aluminiumprofilen (da gibt es passendes für den Bau von Flightcases, danke für den Querverweis, JanWu), Wände aus Kunststoffwabenplatten. Deckel an der Rückseite mit Spannverschlüssen, ebenfalls Alurahmen mit Kunststoffwabenplatte und umlaufende Gummiprofildichtung. Evtl. müsste man die Vorderseite noch zusätzlich verstreben um im Unfallfall die Mopeds nicht ins Kreuz zu bekommen. Oder man kann das irgendwie vor dem Container lösen, z. B. durch Sperrstangen/Trenngitter.


    2. Moped "Transportbahre"
    Sollte als Wanne ausgeführt sein, damit falls das Moped nass eingeladen wird einem beim Öffnen des Containers nicht erstmal Matschbrühe ausläuft. Rollen an der Vorderseite, welche nur 1cm oder besser weniger über die bodenwanne nach unten hinausragen, Gummibelag an der Unterseite des Bodens, Tragegriffe, evtl. ausklappar, an der Rückseite.
    Zum herausziehen wird hinten leicht angehoben und das ganze nach hinten gezogen, aber nicht ganz, sonder nur so, dass die Rollen noch im Laderaum sind. Dann hinteres Ende auf dem Boden abstellen. Durch den Gummibelag auf der Unterseite sollte das vorne recht sicher auf der Ladekante stehen. Auf der so entstandenen "Rampe" sollte man die Mopeds nach Herzenlust verladen und verzurren können. Ich würde Radführungen und irgendwas zum via Fussrasten Niederzurren verwenden. Dann die Chose hinten anheben, reinschieben, Deckel an Container, Heckklappe zu - losfahren.


    Mit nur 1 zu verladendem Moped sollte man das alleine schaffen können, man hat ja nur das halbe Gewicht von Moped + Gestell anzuheben (Schubkarrenprinzip). Um den Container aus dem Van zu bekommen, muss man sicherlich zu zweit sein, sollte dann aber auch gut machbar sein, zumal man ggf. die Innenkonstruktion und den Container auch getrennt ein/ausladen könnte.


    Was meint ihr?


    CU,
    Sándor

  • Servus Martin,


    wenn möglich, ja, aber das Projekt ist unabhängig von Rumänien. Persönlicher Rückschlag: Der Viano, den ich haben wollte, ist nicht mehr im Angebot. :(


    Zur Projektlaufzeit: Selbst bauen würde ich das eh nicht, sondern bauen lassen, und das Geld dafür mit Tätigkeiten verdienen, in welchen ich talentierter bin ;)
    Idealvorstellung: Bis Ostern (Viamaggio-Trip) Viano finden und Container gebaut bekommen.


    @all: Kennt ihr empfehlenswerte Betriebe, die so etwas reell umsetzen würden?


    CU,
    Sándor

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