fahrwerkstuning

  • hallo Erhard,


    für deine sicher mühsame Info hab Dank.
    habe den neuen kolben bei knappen 0,05mm eingepasst, und trotz leicht erweitertem Durchfluss, muss der Zug
    nochmal geschwächt werden, da die schwächste orig. Zugkraft-Einstellung noch zu stark ist.
    auch eine reichliche Erhitzung brachte hier keinen spürbaren Nachlass des Zuges.
    beruhigend ist aber, dass der kolben durch den Strömungsdruck zentriert wird, wo ich schon
    Sorge hatte, wegen der nun engeren Passung.


    besonders wichtig beim nächsten Test ist, dass der beim ersten Test, durch den undichten Trennkolben entschwundene Druck, stabil bleibt.
    im Gegensatz zu vorher, waren alle Leistungsversuche nach der Absicherung des T-kolbens klar nachvollziehbar,
    und dieser hat auch seine Position bei 0,8 bis 12 bar beibehalten.
    kann also wie so oft, nur besser werden,


    es grüßt dankend
    der kleene pinko

  • Das der Trennkolben mit den Änderungen undicht wird, kann schon durch die vorgenommenen Änderungen an dem Druck im Druckspeicher kommen. Bei ca. 9/10 weniger Druck ist die Delta p dann schon ca. 1/5 höher (wenn ich erhards Werte annehme) als bei Auslegung kalkuliert wurde. Zu der spaltströmung selbst muss ich sagen, dass die Berechnung hinkommen kann, dabei allerdings die Dichtung unbetrachtet bleibt.


    An die Fachmänner ( frezno, @Vietze): seid ihr bei einer Wartung tatsächlich schonmal auf einen undichten Trennkolben gestoßen???

  • .........
    besonders wichtig beim nächsten Test ist, dass der beim ersten Test, durch den undichten Trennkolben entschwundene Druck, stabil bleibt..........


    Mag mir eine der anwesender Koniferen mal erklären wie durch einen undichten Trennkolben Druck entschwinden soll ?
    Nach meinem (Laien)verständnis herrscht doch auf beiden Seiten des Trennkolbens immer der gleiche Druck, Hystereseeffekte mal vernachlässigt.

  • ein seriöser ! Tuner wird den Trennkolben-Oring beim Service immer wechseln !
    es sei denn, er spekuliert auf eine ABM - Maßnahme..........


    vp

  • Erhard meinst du mit deiner Spaltbreite das normale Laufspiel des Kolbens oder den Unterschied kalt/warm ?
    Ersteres wäre ja egal, das kann man ja bei der Grundabstimmung berücksichtigen.
    Das zweite würde angeben um wieviel der heisse Dämpfer nachlässt.


    Der heiße Ringspalt lässt mehr Öl durch wegen der drastisch nachlassenden Ölviskosität (auch bei gutem Viskositätsindex). Die Berechnung beruht auf dem normalen Laufspiel, was auch bei warmem Dämpfer sich nur wenig ändert.
    Wichtig ist nur, dass es <=100µm Spiel sind und nicht 200µm, 200µm könnte man eventuell schon merken, bei ungünstigen Umständen.


    VG Erhard

  • Das der Trennkolben mit den Änderungen undicht wird, kann schon durch die vorgenommenen Änderungen an dem Druck im Druckspeicher kommen. Bei ca. 9/10 weniger Druck ist die Delta p dann schon ca. 1/5 höher (wenn ich erhards Werte annehme) als bei Auslegung kalkuliert wurde. Zu der spaltströmung selbst muss ich sagen, dass die Berechnung hinkommen kann, dabei allerdings die Dichtung unbetrachtet bleibt.


    An die Fachmänner ( frezno, @Vietze): seid ihr bei einer Wartung tatsächlich schonmal auf einen undichten Trennkolben gestoßen???


    Dichtung gibts an dem Bronzekolben(=Dämpferkolben) nicht. Wir reden aber auch zwischendrin immer wieder vom Trennkolben, der hat eine Dichtung, die völlig leckfrei sein muss, damit nicht Gas aus dem Druckspeicher ins Öl kommt.


    VG erharE

  • Mag mir eine der anwesender Koniferen mal erklären wie durch einen undichten Trennkolben Druck entschwinden soll ?
    Nach meinem (Laien)verständnis herrscht doch auf beiden Seiten des Trennkolbens immer der gleiche Druck, Hystereseeffekte mal vernachlässigt.


    Twin, es ist wie mit dem Geld.
    Der Druck verschwindet nicht, er ist nur woanders.
    Das Gas darf nicht in den Ölraum, da sonst der Dämpfer nicht mehr so wie gewünscht arbeitet.


    VG Erhard


    P.S.: Stimmt nicht ganz, ein Teil des Gasdruckes ist tatsächlich weg, wenn sich Gas im Öl löst. Die Gasmoleküle sind dabei ins Öl eingebunden und brauchen viel weniger Volumen.

  • .........
    Der heiße Ringspalt lässt mehr Öl durch wegen der drastisch nachlassenden Ölviskosität (auch bei gutem Viskositätsindex). Die Berechnung beruht auf dem normalen Laufspiel, was auch bei warmem Dämpfer sich nur wenig ändert.
    Wichtig ist nur, dass es <=100µm Spiel sind und nicht 200µm, 200µm könnte man eventuell schon merken, bei ungünstigen Umständen.


    VG Erhard


    Also würdest du sagen daß der Unterschied in der Ausdehnung zwischen Stahl und Alugehäuse vernachlässigbar ist gegenüber der Viskositätsänderung vom Öl ?.


    Daß der Trennkolben trennen sollte ist schon klar. (;
    Weiss man denn ob sich das Volumen vom Öl ändert wenn es Gas aufnimmt oder verschwindet das sozusagen einfach ?

  • Gibt,s deshalb nicht die extra Reservoirbehälter damit das Öl zum Gasreseevoir nicht warm wird (und auch ein größeres Gasreservoir -welches dann wiederum besser einstellbar ist- vorliegt).


    Je nach Länge der Verbindungsleitung kommt da m. E. kaum noch Wärme hin also ist dann für den Trennkolben kaum mit unterschiedlicher Ausdehnung zu rechnen.


    Am Dämpfer wiederum selbst (am "Arbeitskolben") wird das Öl natürlich ziemlich warm ... bis heiß.

  • Die Ausgleichsbehälter - auch die am Schlauch - werden mit der Zeit auch gut warm, aber sicher nicht so heiss wie der Dämpfer selber da hast du schon recht.
    Da wird ja jedesmal nur eine kleine Ölmenge hin- und hergeschoben. Ein richtiger Kreislauf mit Hin- und Rückleitung wär da mal interessant , allerdings etwas kompliziert.


  • Also würdest du sagen daß der Unterschied in der Ausdehnung zwischen Stahl und Alugehäuse vernachlässigbar ist gegenüber der Viskositätsänderung vom Öl ?.


    Daß der Trennkolben trennen sollte ist schon klar. (;
    Weiss man denn ob sich das Volumen vom Öl ändert wenn es Gas aufnimmt oder verschwindet das sozusagen einfach ?


    Twin, ich musste durch deine Nachfrage feststellen, der Unterschied der Ausdehnung ist kleiner, aber auch merklich gegenüber der Viskositätsänderung des Öls. Beide zusammen sind mit einem geringen Spalt aber noch tolerierbar. Alles gültig für die Konfiguration wie gerechnet. Bitte keine Pauschalurteile ableiten.



    Ausdehnung Alu 23,5, Bronze 17,5 [Millionstel/°C]; Stahl:10 bis 16 je Sorte
    macht einen Unterschied von 6 Millionstel/°C zwischen Bronze und Alu
    Erwärmung 50°C, Kolben 46mm:
    6*50*0,046/1000000m = 13,8µm
    Aus 100µm werden somit 113µm =Faktor 1,13. Da das ganze mit der 3.Potenz auf die Leckage wirkt, erhalten wir 2,6(shice! Mist gerechnet :/ ) 1,44 (=1,13³) mal mehr Leckage.

    Immerhin, ist aber noch immer unkritisch.
    Ein Stahlzylinder wäre da schon im Vorteil, man bräuchte nicht so enges Spiel, also geringere Präzision in der Fertigung. Weil der Stahl durch die geringere Dehnung die reduzierte Viskosität sogar kompensiert.


    Mit langer Theorie wieder mal Pinko bestätigt :thumb:


    VG Erhard

  • Gibt,s deshalb nicht die extra Reservoirbehälter damit das Öl zum Gasreseevoir nicht warm wird (und auch ein größeres Gasreservoir -welches dann wiederum besser einstellbar ist- vorliegt).


    Je nach Länge der Verbindungsleitung kommt da m. E. kaum noch Wärme hin also ist dann für den Trennkolben kaum mit unterschiedlicher Ausdehnung zu rechnen.


    Am Dämpfer wiederum selbst (am "Arbeitskolben") wird das Öl natürlich ziemlich warm ... bis heiß.


    Ein warmes Reservoir ist kein Problem, aber wir reden vom Bronze Dämpferkolben im Dämpfer.


    VG Erhard


    P.S.: Ein Übertrag der Wärme auf das Reservoir ist sehr gewünscht, um Wärme aus dem Dämpfer rauszubringen und die Fläche des Reservoirs als Kühlfläche für den Dämpfer mit zu nutzen. Dadurch kann der Dämpfer kleiner und leichter gebaut werden, denn die Dämpfergröße ist maßgeblich durch die Entwärmung mitbestimmt.
    Das macht der Öhlins ttx sehr gut, weil da ein Ölkreislauf besteht. Also nicht hin und her Pumpen eines kleinen Volumens zwischen Ausgleich und Dämpfer, sondern es geht immer in einer Richtung im Kreis.

  • [quote='twinshocker','http://www.offroadforen.de/index.php/Thread/114880-fahrwerkstuning/?postID=1506302#post1506302'][quote='VergaserPinko','http://www.offroadforen.de/index.php/Thread/114880-fahrwerkstuning/?postID=1506284#post1506284'].........



    P.S.: Stimmt nicht ganz, ein Teil des Gasdruckes ist tatsächlich weg, wenn sich Gas im Öl löst. Die Gasmoleküle sind dabei ins Öl eingebunden und brauchen viel weniger Volumen.


    klasse Erhard,


    aaber, wie ist das denn mit meiner preiswerten Luft, wenn diese in das Gas eindringt, im Vergleich
    zum eingedrungenen Gas ?
    als der undichte T-kolben mich überraschte, war der Druck quasi wie weiche Pampe.


    pinko

  • Erhard, danke dir.


    und nun liebe Freunde, die ihr zu meiner Freude langsam mehr werdet, eine extra Sorge von mir :
    beim kommenden Öli - Test muss Mindestens ein zweiter Test-Fahrer, der keinem Tuner hörig ist,
    ebenfalls fahren wie testen.
    das gefühlte Testergebnis muss bewertet werden nach :
    was war gut, was war schlecht !
    und nicht wie beim ersten Test, das neg. wird deutlich aufgezeigt, und das pos. wird verschwiegen, s. Seite 30 u. 31
    wer kann zusammen mit Steve, korrekt und neutral testen, und ist keinem Tuner szs. verpfichtet ?
    da muss doch was möglich sein,


    denkt kleen pinko

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