MX2/MXGP/MXoN - 17/18/19/20 und folgende

  • Fahrerstreick!

    Eklat vor dem Start in Ernée: «Dann geht doch Golfen»
    Der Fahrerboykott vor dem MXGP Qualifikationsrennen in Ernée hat hohe Wellen geschlagen. Die Piloten fühlten sich von der Rennleitung nicht respektiert. Der…
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    Zitat von DJ Döner;1216733


    Ich hab dir übrigens nur einmal Rot gegeben, Wölfchen, der Rest waren andere Leute, die dich genau wie ich es auch tue, für einen Spinner halten :thumbup:


    Beitraege die nur darauf zielen andere User zu beleidigen gehen mir daumenbreit am vorbei :finger:


  • Fachmann Thoralf mimt mal wieder den Experten.

    Die These, dass es garnicht um die Streckenbedingungen gegangen wär, sondern nur ganz allgemein gegen die Samstagsrennen, ist vollkommen an den Haaren herbeigezogen. Natürlich ist MX immer mit vielen Risiken verbunden, besonders auch, weil sich die Strecke von Runde zu Runde erheblich verändern kann. Es gibt dabei aber Grenzen, die vor Allem durch die Wetterbedingungen überschritten werden können, wo der Streckenzustand einfach zu unberechenbar wird und das Risiko nicht mehr kalkulierbar ist. Wann dieser Punkt erreicht ist, können aber nur die Fahrer selbst wirklich beurteilen. Nach seinem Laufsieg im MX2 Quali sagte Simon, dass die Strecke nach dem Einsetzen des Regens während dem Lauf fast unfahrbar war. Und er sagte das als vom Start weg Führender, der noch die beste Sicht und die freiste Spurenwahl hatte.

    Nach dem MX2 Lauf war die Strecke in einem noch deutlich schlechteren Zustand. Für die MXGP Topfahrer geht es bei der Einschätzung des Risikos um entscheidende Plätze in der Meisterschaft. Für Leute wie Jacobi dagegen gehts aktuell drum, ob er am Ende WM-14. oder 16. wird, was nicht wirklich den Unterschied macht. Dass er da die Chance auf den möglichen Qualisieg nutzt, den er im vollen Starterfeld nie schaffen wird, ist doch klar. Wie unberechenbar die Strecke dabei wirklich war, zeigte sich dadurch, dass praktisch jeder im Feld stürzte, auch Jacobi, und einige auch mehrfach. Wenn die Rennleitung dann nicht mal in der Lage ist, die Startgerade ausreichend herrichten zu lassen, worauf wohl das Hauptaugenmerk der Fahrer lag, spricht das ganz klar gegen die Rennleitung, und nicht gegen die Fahrer, die ihre Knochen dabei riskieren. Der Funktionär mit dem Spruch vom Golfspielen ist einfach nur ein Witz. Den hätt man nach dem Rennen mal zu ner zügigen Runde über den Track jagen sollen, dann würd ich bezweifeln, dass er seine Klappe nochmal so weit aufmacht.

    Auch das Wohl und Vergnügen der Zuschauer seh ich als Grund nur vorgeschoben. Bei jeder Outdoorsportart kann es immer mal vorkommen, dass der Wettbewerb wegen extremem Wetter abgebrochen werden muss, und das weis jeder. Da kann die Unterhaltung des Publikums nie wichtiger sein als die Gesundheit der Sportler. Für Jago Geerts hätt es schon fast das Ende seiner Titelhoffnungen sein können. Und die Wertung des Zeittrainings der MXGP für die Startaufstellung am Sonntag wär ohne jedes Problem möglich gewesen. Seh es da ganz klar auf Seiten der Rennleitung und der Vermarkter, die viel Wind um was machen, was sie ganz leicht aus der Welt hätten schaffen können. Die Beurteilung, ob und wann die Zustände zu gefährlich sind, muss jedenfalls bei den Fahrern liegen, und nicht bei Funktionären, die während der Rennen schön auf ihren Sesseln sitzen.

  • Habs mir gerade nochmal komplett angehört. Seewer sagt ganz klar, dass die schlechten Bedingungen nicht der Hauptgrund waren, sondern nur das Fass zum überlaufen gebracht hat. Es sei fahrbar gewesen, wenn auch nicht schön. Er sagt, wäre es das erste Rennen gewesen, wäre es um WM Punkte gegangen, hätte es keine Diskussion gegeben! Alles in allem geht es darum, dass den Fahrern kein gehör geschenkt wird, sie nicht den Respekt entgegen gebracht bekommen, den sie verdienen und am schlimmsten finden wohl alle das Qualifiyingrennen. Find ich aber schon stark vom Seewer, dass er so ehrlich antwortet.

  • Weis nicht, ob's hier noch keinem aufgefallen ist, aber am Wochenende ist Romain Fébvre wieder dabei! Er sitzt erst seit Kurzem wieder auf dem Bike, deshalb wird man erstmal nicht zu viel von ihm erwarten können, und für einen Eingriff in den WM Kampf ist es natürlich schon viel zu spät. Sobald er aber wieder richtig in Form ist, wird er aktuell der einzige Fahrer sein, der konstant mit Tim auf einem Level fahren kann.

    Auch wenn's bei Gajser in den letzten Wochen nicht rund lief, konnt ihm keiner der Verfolger wirklich näher rücken, weil sie alle extrem zwischen Hoch und Tief schwanken. Wird deshalb Zeit, dass endlich wieder ein Fahrer kommt, der Tim dauerhaft in ernsthafte Zweikämpfe verwickeln kann. Drücke Romain die Daumen, dass er möglichst schnell wieder zu seiner alten Form zurück findet. :thumbup:

  • Weis nicht, ob's hier noch keinem aufgefallen ist, aber am Wochenende ist Romain Fébvre wieder dabei!

    Mir jedenfalls schon.

    Freue mich schon auf´s Wochenende. 8)


    PS: Liebe Grüße gehen raus an´s Cross Magazin. Meine Frau hat Karten beim Kreuzworträtsel gewonnen. :love:

  • Irgendwo stand doch kürzlich, dass Febvre sich noch (einer) weiteren OP(s) unterziehen muss.

    Das war Anfang April und ist der Grund, warum er jetzt erst zurückkommt


    Romain Febvre: Weitere OP und Knochentransplantation
    Vizeweltmeister Romain Febvre muss nächste Woche erneut operiert werden, weil sein gebrochenes Schienbein nicht gut verwachsen ist. Nun braucht der Franzose…
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  • Verdammter Mist! Die Liste der verletzten Topfahrer wird wieder immer länger. Von den wirklichen Titelkandidaten ist mal wieder nur Gajser verschont geblieben. Der braucht sich in der zweiten Saisonhälfte garkeinen Stress mehr machen und kann immer locker fahren. Heute dürfte Seewer mal wieder P2 übernehmen, der andere Fahrer, der sich bei Stürzen fast nie verletzt und dadurch jetzt gute Chancen auf den x-ten Vizetitel hat. Er dürfte aber heut Abend schon über 100 P zurück liegen, also mehr als zwei GP. Wenn Gaijser nichts Dummes macht, hat er den Titel jetzt schon fast sicher. Ein spannender WM-Kampf sieht da anders aus..


    Ob man die Qualirennen jetzt mag oder nicht, ich seh da nicht den Grund für den Crash. Hätte ihm im Zeittraining genauso passieren können, wo man mit max. Topspeed jede 100stel rausquetschen will. Und dabei sind auch immer Leute auf langsamen Runden unterwegs, was das Risiko durch den hohen Geschwindigkeitsunterschied noch größer macht. Und gerade weils im Qualirennen nicht um Punkte geht, steht es jedem Fahrer frei, sein Risiko zu verringern und lieber auf 2-3 Startplätze zu verzichten, die bei vielen Strecke nicht die absolute Rolle spielen. Ich seh mehr das Problem darin, dass man die Strecken immer spektakulärer machen will. Die immer größere Anhäufung von Sprüngen, Kombinationen und künstlichen Wellensektionen erhöht die Risiken immer weiter. Man nimmt sich da die Amis als Vorbild, die ihre SX Hindernisse schon immer auch in die Outdoortracks einbauen. Beim MX ist das Risiko durch den deutlich höheren Speed auch an diesen Hindernissen aber noch größer. Auch sind die Läufe deutlich länger.

    Wer meint, dass weniger Läufe weniger Gefahren mit sich bringen, müsste auch beim US SX die Heats abschaffen, also nur noch Zeittrainings und dann gleich die 15/20 Min Finals. Will das einer? Ich ganz sicher nicht.

  • Irgendwie war im ersten Lauf bei Längenfelder der Wurm drin, von P4 auf 9 durchgereicht. Gleich am Anfang hat er auffällig lange auf sein Bike runter geschaut, später kurz bevor er überholt wurde (glaub von Rubini), hat man´s auch nochmal gesehen.

  • Als ob ein GP Fahrer beim einem Rennen langsam fahren würde. Dann könnte man sich auch gleich die mühe und das Risiko beim Zeittraining sparen.

    Wer mit Kopf fährt, gibt nur dann alles, wenn's ihm auch entscheidende Vorteile bringt. Stefan Everts sagte mal, dass er im Zeittraining (Qualirace gabs damals noch nicht) nur dann auf Maximum fährt, wenn's wirklich auf den besten Startplatz ankommt. Bei vielen Strecken ist's aber egal, ob man fünf Plätze weiter rechts oder links startet, und da hat er sich im Quali immer zurück gehalten und ist nie das letzte Risiko eingegangen. War einer der Gründe, warum er so selten verletzt war.



    Wie wichtig die Starts sind, sieht man grad wieder bei Vialle. Geerts ist fast immer der Schnellere, aber er startet schlechter und kommt dann am Schluss nicht mehr an Vialle vorbei. Kann der entscheidende Unterschied sein.


    Simon war im Quali ja 4., konnt da aber schon mit den Vorderleuten nicht mithalten. Jetzt grad lief's noch schlechter, von vier auf neun zurück gefallen. Kleiner Umkipper war wohl auch dabei. Mal hoffen, dasses gleich besser läuft. Treppchen kann er aber wohl jetzt schon knicken.

  • Super Starterfeld in Indonesien!!!

    21 bei MXGP davon einige Amateure aus Australien und Hobbyfahrer aus Indonesium u. Malaysia.

    17 bei MX2 und davon 6 Hobbyfahrer aus Indonesium u. Malaysia. Alle sahnen dicke WM Punkte ab. Eine wahrhaft würdige WELTMEISTERSCHAFT. <X :thumbdown:


    Es wäre zum Lachen, wenns nicht so traurig wäre! ;(

  • Die Diskussion ist doch auch jedes Jahr die gleiche. Die Hersteller wollen eben neue Märkte erschließen, bzw. auch auf anderen Märkten als dem US und EU Markt präsent sein. Dabei geht es ja nicht mal darum Motocross Maschinen zu verkaufen. Der Markt in Europa wächst doch nicht mehr nennenswert, es ist also nur noch ein Verdrängungsmarkt. In Ländern wie Indonesien(oder allgemein Asien oder z. B. Südamerika) ist das Wachstum doch viel größer, Menschen die gestern noch Fahrrad gefahren sind, kaufen morgen ein Motorrad. Bei uns ist es ja eher schon andersrum. Und wer hätte zum Beispiel gedacht das Argentinien mal so ein klasse Event wird? Das sich die kleinen Privatteams die lange und teure Reise sparen ist doch klar. Unterm Strich stehen die schnellsten Leute aber auch dort am Start. Volle Gatter garantieren noch lange nicht für hohes Niveau. Ich verstehe natürlich was du meinst, es werden Strecken aus dem Boden gestampft die keiner kennt und es stehen wenig Leute am Start und womöglich gibt's auch noch wenige bis keine Zuschauer. Aus europäischer Sicht wirkt das erstmal ziemlich bescheuert. So eine Szene muss sich ja auch erstmal entwickeln was vielleicht auch niemals klappt. Das war wohl mit den USA in den 70ern genauso. Aber probieren sollte man es, andere große Rennserien haben es die letzten Jahre doch genau so gemacht. Letztendlich geht es hier um Werbung.



    Mal davon abgesehen, die Strecke sieht gut aus:

    IMG_20220624_093058.jpg

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