Diebstahlsicherung

  • Hallo MX'er


    Ich würde gerne mal wissen was ihr für Diebstahlsicherungen benutzt, ok die meisten werden ihre geliebte einfach in einem Keller oder einer Garage haben, aber habt ihr noch irgend welche besonderen Schlösser dran oder sowas?


    Was kann empfohlen werden?


    Habe mal 2 Möglichkeiten rausgesucht:


    1.
    Ein Transponder der am Moped versteckt werden kann, womit man die Position ca. 93 Std. nachverfolgen kann, hat ganz klar den forteil das man mit Kumpels da hin kann und ihnen die gerechte Lektion erteilen :D ***das war natürlich Ironie***


    http://www.itakka.com/index.ph…2rqm3oor27mtrhs7e4ghcihl3


    2.
    Ein Schlosssystem das recht stabil aussieht, wahlweise mit Alarm - hat allerdings seinen Preis


    http://www.abus.com/Sicherheit…oter/Schloss-Ketten-Kombi


    Schöne Grüße
    stay save
    Benji499

  • Hat das gps system jemand? Scheint mir das Sinnvollste zu sein!
    Allerdings stellt sich mir die frage, Muss man den akku alle 93h neu laden? Ist doch auch recht nervig....


    Ich hab sie zurzeit übrigens mit einem Fahrradschloss um gabel/felge in der Werkstatt stehen. Probleme mit Diebstahl gibts hierzulande aber sowieso nur alle heiligen Zeiten mal. ;)

  • Ich habe einen GPS Tracker, aber nicht für's Moped.



    90 Stunden ist für so einen Mini-Akku schon extrem viel, sprich optimistische Herstellerangabe. Das ist auch nicht zu schaffen, wenn man da hin und wieder den Status anfragt. Dafür muss er im absoluten Super-Stromsparmodus laufen, ohne jemals abgefragt zu werden und so programmiert werden, dass er nur dann eine SMS sendet, wenn er seinen Standort verlässt (Geofencing, man legt einen Bereich fest, in dem sich das Motorrad befinden darf und sobald der Bereich verlassen wird, geht eine Meldung ans Handy raus). Ab da neigt man wohl dazu, alle paar Minuten den Status abzufragen, weil man wissen will, wo das Moped gerade ist...dann ist der Akku ruckzuck leer.


    Also täglich laden und dann irgendwo reinlegen geht, ansonsten nur mit Batterieanschluss sinnvoll. (technisch kein Problem)


    Zusatzakkus gibt es auch, aber macht das ganze dann viel zu klobig, wenn man es in einem Moped verstauen will, dass gar keinen Platz hat, um irgendwo was zu verstauen.


    Schon ohne Zusatzakku ist das schwer, im Lufi-Kasten evtl., aber das Ding da dauernd zum laden rauszuholen ist schon stressig...



    Außerdem kann man davon ausgehen, dass Mopedklauer schon von der Erfindung der GPS Ortung gehört haben und nach sowas suchen...oder alternativ die Mopeds geschlachtet werden und das Ding dann sofort auffällt.



    Alles relativ kompliziert...natürlich ist jede minimale Maßnahme aber besser als gar keine...



    Ich habe den TK 5000 Tracker, da hält der Akku auch etwas länger, aber berauschend ist das im Standalone-Betrieb auch nicht.



    Nebenbei: GPS Tracker sind abgesehen von der Akkulaufzeit und dem Stauraumproblem beim Crosser eine SUPERGEILE Sache!





    Bei einer Enduro mit Batterie würde ich das wie folgt machen:


    Tracker konfigurieren, sodaß man eigentlich nie wieder dran muss -> einschweißen in dickem Schrumpfschlauch (wie Battery Packs) -> Ladekabel zur Batterie basteln und anschließen -> anschließend das komplette Paket so mit in den Originalkabelbaum einbasteln, dass es aussieht, als wär das original. Wenn es nicht aussieht, als wäre da was, was da nicht hingehört, wird es auch keiner entfernen.

  • hahaha Ich würde bei jeder SMS nen schock kriegen und denken mein Moped wird weg geschoben.
    Ich denke kaum das Diebe nach sowas suchen da man in der Regel bei einem Diebstahl schnell sein möchte.
    Wenn ich also ne feste Kette dran habe muss er die erstmal knacken, dann noch den GPS Sender suchen, ich weis nicht?!
    Deshalb habe ich gedacht ist vielleicht die Kombi nicht schlecht von Kette und Tonsignal.
    Da wird er dann vielleicht panisch wenn es noch piept und ist noch mehr unter Zeitdruck :)

  • Ein Gelegenheitsdieb wird evtl. nervös, Profis eher weniger.



    Die steigen in Garagen ein, während der Hausbesitzer im Nebenraum pennt...und wenn der davon aufwacht, ist denen das auch schnurz, das wäre eher schlecht für den Besitzer.

  • Abus Granit 37/55 mit qualitäts angepasster Kette :biggrin:
    Bei keinem Rennen etc. in Europa ist mir je ein Bike abhanden gekommen auch wenn sie nachts draussen standen. (Teilweise neu 4 Betriebsstunden).


    Sobald man die Hürden höher steckt als im Rest des Fahrerlagers (Baumarktketten mit Messingschlössern :rolling:, Lenkradschloss) ist man meiner Meinung nach fein raus.


    Würden alle solche Sicherungsmechanismen nutzen wäre der Diebstahl auf den Rennen irgendwann erledigt weil die Diebe wüssten da geht nix und Flexen in der Nacht geht nicht.

  • kriegt man irgendwo stabielere ketten zu kaufen, also welche die man mit einer bolzenschere nicht aufkriegt? ... am besten in meterware, und ein entsprechendes vorhängeschloss dazu? :verwirrt:

  • Bei der Kette bist du wohl nur dann auf der sichereren Seite, wenn dar Bolzenschneider das Kettenglied nicht umfassen kann. Dann hilft nur ne Säge (dauert lange) oder ne Flex (laut).
    Das Schloss ist die eigentliche Schwachstelle.

  • kriegt man irgendwo stabielere ketten zu kaufen, also welche die man mit einer bolzenschere nicht aufkriegt? ... am besten in meterware, und ein entsprechendes vorhängeschloss dazu? :verwirrt:



    geh doch mal zum fachhändler welcher sicherheitstechnik verkauft. wird wohl den einen oder anderen euro mehr kosten als im internet, aber da weißt du das du vernünftig beraten wirst und hast immer einen ansprechpartner der dir helfen kann wenn wirklich mal was ist.


    :biggrin:

    grüsse Stefan


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    du kannst im leben oft auf die schnauze fallen. aber du bist kein verlierer, solange du versuchst, wieder aufzustehen.
    Evel Knievel

  • geh doch mal zum fachhändler welcher sicherheitstechnik verkauft...
    :biggrin:



    hab mit denen eh beruflich zu tun ... nur kann ich den schon vor mir sehen, wenn ich nach einer dicken kette und schloss frage, anstatt alarm- oder videoüberwachungsanlagen :biggrin:


    kann mir nicht vorstellen dass die sowas haben, ist doch viel zu old school :kuck:

  • Sobald man die Hürden höher steckt als im Rest des Fahrerlagers (Baumarktketten mit Messingschlössern :rolling:, Lenkradschloss) ist man meiner Meinung nach fein raus..


    So ist es.
    Es braucht aber kein Abus Schloß sein, es gibt auch von günstigeren Herstellern, bereits um 50,- bis 80,- Schlösser mit 12 oder 14mm Stahlgliedern und brauchbaren Vorhangschlössern.
    Allein, wenns diese Schlösser sehen, halten sie sich nicht damit auf und suchens einen anderen Unglücksraben.

    kriegt man irgendwo stabielere ketten zu kaufen, also welche die man mit einer bolzenschere nicht aufkriegt? ... am besten in meterware, und ein entsprechendes vorhängeschloss dazu? :verwirrt:


    Eher nicht, die Meterware ist für Lastaufgaben gedacht, d.h. eher weich, dafür zäh.
    Und viel billiger wärs auch net.


    Geh zum nächsten Radlhändler, fast jeder kann BBB oder OnGuard Schlüsser bestellen.
    Das OnGuard Beast hab ich z.B. seit Jahren im Einsatz. Auch beim BBB Kettenschloß ist mir kein einziger Fall bekannt, daß es aufgemacht wurde.


    Zum Mitnehmen (um bei einer Tour irgendwo reingehen zu können), gibt's von Trelock hochwertige Faltschlösser. Welche ebenfalls sehr sicher sind.

  • ein gutes ABUS schloss gibt es bereits ab 60€. warum dann noname kaufen?

    grüsse Stefan


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    du kannst im leben oft auf die schnauze fallen. aber du bist kein verlierer, solange du versuchst, wieder aufzustehen.
    Evel Knievel

  • Das Vergleichbare von Abus kostet 160,-
    Weder BBB noch OnGuard sind NoName.


    Abus ist nur im deutschprachigen Raum bekannt, auch aus den anderen Bereichen, sind aber nicht die Einzigen, die Schlösser produzieren können.

  • Ich glaube, es gibt keine Art Schloß, das ein echter Profi nicht aufkriegen würde...bei youtube sieht man erschreckende Sachen dazu, die öffnen selbst High Tech Schlösser ohne Gewalt teilweise in wenigen Sekunden :)



    Glücklicherweise dürfte aber der Anteil an technisch gesehen absoluten Vollprofis unter den "Normal-Mopedklauern" relativ gering sein.



    Trotzdem ist natürlich jedes völlig ungesicherte Moped verglichen mit einem durch dicke Kette + 2 Bremsscheibenschlösser gesicherten Modell die einfachere Alternative.

  • Wie Spike schon schrieb, es geht "nur" darum, es so umständlich zu gestalten, daß jemand Anderen erwischt (in diesem Fall ist der Egoismus auch net verwerflich).


    Kryponite (Auch kein NoName Hersteller, ganz im Gegenteil, international sicher größer und bekannter als Abus), z.B. hatte jahrelang Schlösser im Programm, die mit einem Kugelschreiber geöffnet werden konnten......
    http://www.mtb-news.de/forum/archive/index.php?t-134292.html

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