Husqvarna wird verkauft.........

  • Pit Beirer: Cross und Enduro-WM 2014 mit Husqvarna


    Quelle: Speedweek.de


    Von Günther Wiesinger


    10.05.13-15:34



    KTM-Chef Stefan Pierer hat die Marke Husqvarna übernommen und will mit ihr 2014 international gross in Erscheinung treten.


    KTM hat einen riesigen Erfolg gelandet und mit Ken Roczen letzten Sonntag die US-Supercross-Meisterschaft gewonnen. Auf Pit Beirer, Head of Motorsports bei KTM, kommt jetzt eine Mammutaufgabe zu. KTM-Firmenchef Stefan Pierer hat mit dem Kauf von Husqvarna den nächsten grossen Coup gelandet und hat mit dieser Traditionsmarke grosse Pläne. Husqvarna wird 2014 in der MX1- und MX2-WM fahren und mit drei bis vier Werksfahrern die Enduro-WM bestreiten.

    KTM hat Honda 2012 in der Moto3-WM besiegt, 2013 bei der Dakar-Rallye und in der US-Supercross-Serie. Wie gross ist die Genugtuung?
    Honda ist unser Lieblingsgegner. Wir haben jetzt in der US-Supercross-Serie durch den Titelgewinn von Ken Roczen gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen. Auch in der Moto3 und Rallye-Szene sieht Honda, dass KTM ernstzunehmen ist. Es gibt einige Motorsport-Disziplinen, wo wir sie herausfordern können.
    Und Werksfahrer wollen sie uns ja auch wegnehmen.

    Du sprichst von den Dakar-Spezialisten Despres und Coma?
    Coma bleibt bei uns; Despres ist bei uns weg. Aber es sieht so aus, als würde er eher bei Yamaha landen. Er hat sich auch mit Honda nicht geeinigt.

    Der KTM-Vorstandsvorsitzende Stefan Pierer hat Husqvarna gekauft. Jetzt wird die Produktionsstätte in Italien zugesperrt?
    Ja, es wird künftig in Mattighofen produziert. KTM hat als Offroadhersteller mit den heutigen Stückzahlen das Potenzial sehr weit ausgereizt. Wir stehen an. Mit Husqvarna haben wir jetzt eine zweite starke Marke im Konzern. Eine Marke mit einem grossen Namen, die wir wieder auf die Erfolgsspur bringen wollen.


    Inzwischen ist durchgesickert, dass KTM die Marke Husaberg langsam beerdigen und sie in der Marke Husqvarna aufgehen lassen wird.
    Das kann ich vorläufig nicht bestätigen. Tatsache ist, dass wir Husaberg einst aus der Husqvarna-Pleite herausgekauft haben. Aber mehr als 6000 oder 7000 Stück sind mit diesem Nischenhersteller nicht zu verkaufen.

    Deshalb macht es wohl Sinn, sich auf Husqvarna zu konzentrieren?
    Ja, wir sehen bei Husqvarna das Potenzial, mittelfristig auf 20.000 verkaufte Motorräder im Jahr zu kommen. Das war einmal eine starke Marke.

    Bis KTM seinen Siegeszug antrat. Die Husqvarna-Kunden warten jetzt auf neue Sportaktivitäten. Was ist geplant?
    Wir werden für 2014 ein ordentliches Sportprogramm zusammenstellen. Es ist nicht so, dass jetzt in der Sportabteilung von Husqvarna die Lichter ausgehen.
    Fix ist, dass wir in der Cross-WM mit einer 250er und einer 450er die MX2 und MX1 fahren. Dazu werden wir in der Enduro-WM nächstes Jahr ein Werksteam mit drei bis vier Fahrern ins Rennen schicken.

    In der Rallye-Szene und bei der Dakar hat sich KTM durch die Übernahme von Husqvarna einen lästigen Rivalen vom Hals geschafft?
    Im Rallye-Sport werden wir mit Husqvarna ein Jahr pausieren und 2015 einen Wiedereinstieg machen. Jetzt haben wir vorläufig alle Hände voll zu tun, um neue Werks-Motorräder zu bauen.

    Muss man sich die Werks-Husqvarna 2014 als umlackierte KTM-Maschinen vorstellen?
    Nein, es werden zwar gewisse Einflüsse von KTM zu sehen sein. Aber die Husqvarna-Werksmaschinen werden keine KTM-Kopien sein. Bei Husqvarna existieren erstklassige Motoren. Wir gehen davon aus, dass alle Kunden damit viel Freude haben werden.

    Aber die Entwicklungsabteilungen werden in Mattighofen oder Munderfing zusammengelegt?
    Es wird einen eigenen Nr.-1-Technikchef bei Husqvarna geben. Der kann auch von aussen kommen. Es wird nicht so sein, dass der KTM-Entwicklungschef nebenher noch für Husqvarna arbeitet. Wir sind gerade dabei, ein gescheites Organigramm aufzustellen. Wir werden auch einen hochkarätigen Teammanager für Husqvarna engagieren.

    Und wer entscheidet dann, welcher Spitzenfahrer bei KTM fährt und wer zu Husqvarna versetzt wird? Streift sich dann Pit Beirer zwei Teamhemden gleichzeitig über? Du bist doch ein Oranger durch und durch?
    Hm. Das lassen wir jetzt auf uns zukommen. Das werden wir mit unserem Chef Stefan Pierer noch beratschlagen

    [[SIZE="1"][COLOR="Blue"]Ein Motorrad kannst nicht behandeln wie ein menschliches Wesen!
    Ein Motorrad braucht Liebe!!!![/COLOR]
    [/SIZE]

  • Alles bleibt beim Alten, aber vieles wird dennoch neu...


    Laut aktuellem Presseschreiben der Moto-Sport Handels AG – bisheriger Importeur für Husqvarna-Fahrzeuge – bleibt das Traunreuter Traditionsunternehmen Importeur und Vertriebspartner für alle bisher gelieferten und noch bis Jahresende produzierten Husqvarna-Modelle aus Italien.



    Die intensive Bevorratung an Lagerfahrzeugen aus den Jahren 2012 und 2013 ermöglicht voraussichtlich eine Belieferung bis Ende 2014.


    Im speziellen sind das folgende Modelle:
    - TR 650 Strada (ABS)
    - TR 650 Terra (ABS)
    - Nuda 900 (ABS)
    - Nuda 900 R (ABS)
    - Nuda 900 R ('12)


    Weiterhin sind auch die aktuellen Offroad-Modelle, sowohl Zweitakt als auch Viertakt in angemessener Menge lieferbar. Die Ersatzteilversorgung für alle in Varese (ITA) produzierten Motorräder wird nach wie vor über die Moto-Sport Handels AG gewährleistet, was zudem laut Gesetzgeber für die nächsten zehn Jahre vorgeschrieben wird. Dies beinhaltet ebenso Garantieanfragen und den technischen Support in gewohnter Art und Weise.

    • Offizieller Beitrag

    Moin,
    erst mal darf er jetzt sehen das er den vorhandenen Bestand unter die Leute bekommt, dürfte bei der Nachfrage im Moment wohl etwas dauern, oder.
    Insgesamt lichtet sich zwar der Nebel langsam etwas, aber wie es genau wird ist mir noch nicht so ganz Klar. Was passiert mit den Händlern.
    Interessant fand ich eine in einem Kurzen Bericht in einer Zeitung geäußerte aussage das Pierer sogar Geld von BMW bekommen hat für Huski :glotz::rolling:

  • Pierer sogar Geld von BMW bekommen hat für Huski :glotz::rolling:



    naja, würdest du für Geld ein Krebsgeschwür anderer übernehmen, das will 2x überlegt sein :kuck:

    KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM KTM
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  • Hier bestätigt Pierer nochmal, dass die neuen Huskys eigentlich KTMs mit anderen Designs werden: http://www.enduro.de/husqvarna…ierer-im-interview-12494/


    Zitat

    Hubraumklassen – 250, 350 und 450 – dazu mit 125er and 250er Zweitaktern - See more at: http://www.enduro.de/husqvarna…494/#sthash.mihQsMvo.dpuf


    350 Motor wie bei KTM


    Zitat

    Dank unserer Plattform-Strategie wird es möglich, die Husaberg-Modelle mit neuen Farben, Graphics und technischen Neuerungen als Husqvarna weiterentwickelt fortzuführen. - See more at: http://www.enduro.de/husqvarna…494/#sthash.mihQsMvo.dpuf


    Gleiche Plattform wie KTM...

  • ja, ich habe etwas anderes erwartet. :biggrin:


    denn vor zig jahren hatte Cagiva versucht, ihre motorräder mit husqvarnapapier zu verpacken. der amerikanische markt hat sich aber so nicht verarschen lassen. da dieser bei weitem grösser als der europäische ist, mußte cagiva damals reagieren.


    nun versucht es KTM auf ein neues.:rolling:


    gut, KTM muß eventuell nicht reagieren. aber was wollen die dann mit ihren mogelpackungen erreichen :verwirrt:

  • Mehr Umsatz werden sie erwarten!
    Und früher oder später werden die Amis, sofern ihnen die neuen husky zusagen, checken das es quasi schlechtere KTMs sind (nix anderes sagt Pierer für mich im Interview) und dann endlich (oder auch leider) auf den orangen Zug aufspringen und Husky ist endgültig tot. Somit mehr KTMs weltweit und wieder ein Konkurent weniger. Denn, wer denkt das KTM die Huskys als eigenen Konkurent aufbaut lebt m.M.n. in einer Traumwelt.

    • Offizieller Beitrag

    .......
    Und früher oder später werden die Amis, sofern ihnen die neuen husky zusagen, checken das es quasi schlechtere KTMs sind (nix anderes sagt Pierer für mich im Interview) und dann endlich (oder auch leider) auf den orangen Zug aufspringen und Husky ist endgültig tot.....


    Das könnten sie aber einfacher haben indem sie gar keine Huskies mehr machen.
    Warum dann erst ein paar Jahre schlechtere KTMs bauen ?


    Ich glaub schon daß die mit der Marke was vorhaben, und ich glaube auch nicht daß es langfristig 100%ige rote KTMs sein werden.


    Ichz könnte mir z.B. vorstellen daß die irgendwann auch auf den Alurahmenzug aufspringen und dann bekommt eine Marke Alu die andere Stahl.

  • Wie gesagt, das mit "schlechtere KTMs" (im Sinne von Detaillösungen die dem Nutzer einfach früher oder später auffallen) hat Pierer MEINEM EMPFINDEN nach so gesagt im Interview. Oder nenn es "weichgespült in der Optik".


    Was auch sein "könnte" (frei erfunden und nur aus meiner Birne), das sie einfach die KTM ins überarbeitete rote Gewand stecken und Übersee dann als Quantensprung zu den "alten" Huskys verkaufen. Im Interview steht ja das sie Husky und KTM auf der gleichen Plattform bauen wollen um Kosten zu sparen. Anhand dessen das ein Moped ned aus allzuviel Teilen besteht bleibt nur mehr das Design und Anbauteile wie Gabel, Dämpfer etc.
    Kann mir ned vorstellen das sie am Rahmen so viel ändern das man behaupten könnte es wäre eine Neuentwicklung aus Mattighofen.


    Husabergs sind/waren auch nur schönere KTMs mit anderer Gabel.
    Oder hab ich da was übersehen?


    (Wie gesagt, alles obige ist reine Spekulation)

  • Ich werf mal die Umlenkung in den Raum.


    Gibts bei KTM im Baukasten, also billig zu haben und letztlich ist PDS vs. Umlenkung ein steter Quell des Offroad-Glaubenskrieges.


    KTM baut also KTMs, die nicht orange sind (30 % der potentiellen Kunden abgegriffen), die kein PDS, sondern Umlenkung haben (weitere 30 %) und alle anderen können einpacken bzw. sich um die verbleibenden 40 % der dogmatischen Nicht-KTM-Käufer prügeln.

  • Die ersten Huskies werden auf jeden Fall umgelabelte Husabergs sein, also immer noch die schönere Ktm.


    Es wird sich weniger ändern als man annimmt, den blau gelb werden sie auch...


    Q: Husaberg Dealer der ersten Stunde

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