Erfahrungen mit Motorrad auf Anhängerdeichsel bei Wohnwagen

  • Bisserl ausführlicher hätte deine Frage schon sein können, hm?


    Wohnwagen muss genügend Zuladung haben, notfalls auflasten, falls möglich.
    Für die Halterung auf der Deichsel darfst du diese nicht anbohren, dann erlischt die Betriebserlaubnis der Deichsel.
    Sützlast der Anhängerkupplung an Zugfahrzeug und Wohnwagen darf nicht überschritten werden.


    Und poste das nicht in nem Wohnwagenforum, sonst wirst du gesteinigt ;)


  • Mein ehemaliger Chateau ist Bj. 88 mit Leergewicht von 650 kg und zulässigem Gesamtgewicht von 1000 Kg, dass ich beim Motorradtransport auch immer voll erreicht habe.


    Die Motorradschiene hatte ich gebraucht von einem Forenkollegen gekauft, der auch diese Transportvariante gewählt hatte. Die Schiene wurde mittels Klemmschraubung auf der Deichsel befestigt, da man hier weder bohren noch schweißen darf.


    Wichtig ist, ein paar Eckdaten einzuhalten, wie zulässiges Gesamtgewicht und Stützlast. Da das Mopped viel Gewicht auf die Deichsel bringt, muß zum Ausgleich Gewicht ins Heck. Grundvoraussetzung für den WoWa ist eine Heckküche, damit ist schon mal ordentlich Gewicht hinter der Achse. Wasserversorgung wurde auch nach hinten verlegt. Im Gaskasten.nur noch eine 5 kg Flasche. Und mit dem Mopped auf der Deichsel dann halt alles Gepäck nur nach hinten. Bei mir war es eine große Gearbag, Werkzeugkasten, Ratschekasten und noch zusätzliche Wasserkanister zum Austarieren.


    Um die Schlingerwirkung durch das Gewicht im Heck zu minimieren, sollte der Aufbau des Wohnwagens möglich kurz gewählt werden.

  • ich bin der frage auch lange nachgegangen und habe leider
    feststellen müssen:
    es gibt nur ganz wenige modelle an wowa´s wo das geht.
    die wo´s geht entsprechen nicht meinen anforderungen an einen
    wowa. bei mir kommt daher das moped ans auto.


    da gibts auch nur wenige wo das geht, aber ich hab eins....
    :teufelgri

    You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.


    Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
    Stefan Geiger



  • Danke! Fotos von der Klemmschraubung ev. machbar?

  • Wie berechnet man das? Aufkleber sagt für die Anhängerkupplung 80Kg!



    berechnen ist schwierig bis nicht möglich IMHO,


    wiegen z.B. damit http://www.amazon.de/St%C3%BCtzlast-Waage/dp/B00116XDIS oder die Sparversion mit Personenwaage und einem Kantholz.


    (Ich hab ehrlicherweise bisher nie drauf geachtet, da mein Zugfahrzeug, Defender 110, ziemlich unbeeindruckt ist - hat allerdings auch 150kg Stützlast)


    hier noch Bilder vom WoWa




    hat so im Sommer auch eine Kontrolle der Autobahnpolizei unbeschadet überstanden

  • Der Feststellbremsenhebel braucht genug Platz, um ganz nach hinten zu schwingen, sonst kann die Feststellbremse den Wohnwagen nicht halten, wenn er bergauf abgestellt wird!
    Test : am Anhänger Handbremse anziehen und rückwärts los schieben. Der Hebel muß jetzt Platz haben, nach hinten zu schwingen ( um die Rückfahrautomatik ausser Kraft zu setzen) und die Räder müssen nach ca 0,5 Meter bremsen!

  • Ich habe mal das alte Thema wiederbelebt!


    Ich habe mich bei meiner Variante von der Idee eines Users leiten lassen, der zur Befestigung des Motorrades allerdings ziemlich viele Gurte (sogar über die Sitzbank) verwendet hat.
    Bei mir sieht das so aus. Mein Vorteil: die Pampera wiegt sogar mit Rädern nur 95 kg.


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    Das Motorrad kommt mit Rädern auf den Träger, in dem es quasi einrastet.


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    Räder kommen raus und zwei Dummies rein, die die Bremsbeläge sichern und die Kette halten.


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    Dann wird das Motorrad am Träger mit den Fußrasten und dem Motorschutz verschraubt.


    image024.jpg


    Zur oberen Befestigung habe ich aus Aluprofilen und Zubehör noch Halterungen gebaut.


    image028.jpgimage030.jpg


    Da wackelt nichts mehr!
    Mein Wohnwagen hat komischerweise eine Tendenz zur Hecklastigkeit, außerdem ist am Heck noch ein Fahrradträger, deshalb habe ich keine Stützlastprobleme.
    Das Ganze hat problemlos 3000 km über französische Straßen aller Art gehalten.
    Für den Kurztrip ist der Auf- und Abbau allerdings zu langwierig, ich sage mal 20-30 Minuten.


    helmar

  • Also ich rede mir mal ein, dass ich mich mindestens in einer Grauzone bewege und das Ganze Ladung darstellt. Die Fahrräder, die auf einem Deichselständer stehen, halte ich für weniger sicher befestigt.
    Der Aufwand rechtfertigt sich im Spaß am Bauen einer schönen Lösung und einer sicheren Befestigung.
    Der Ausbau der Räder spart ca. 18 kg, so dass ich mit der Aufliegelast gut hinkomme. Außerdem habe ich eine recht kurze Deichsel, mit der ich ein kleines Platzproblem hinter dem Auto hätte, wenn ich mit eingeschlagenem Vorderrad transportieren würde.
    Die Ladung ist außerdem so klein, dass sie vielleicht/ hoffentlich hinter meinem Bus weniger auffällt.
    Aber bitte jetzt nicht sagen: Dann lade das Motorrad doch in den Bus!
    Ich fahre bestimmt nicht 3 Wochen in den Urlaub mit Benzingestank im Auto, in dem auch noch zusätzlich 3 Leute sitzen und zusätzliches schweres Campinggepäck.


    helmar

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