Jungfrau (29), 178cm, 74kg, männlich, sucht schöne Enduro, weiß, orange oder ganz anders?

      Jungfrau (29), 178cm, 74kg, männlich, sucht schöne Enduro, weiß, orange oder ganz anders?

      Hallo liebes Forum,

      vielleicht ganz kurz zu meiner Person.
      Meine Name ist Steffen und komme aus Würzburg. Seit meiner Ankunft im schönen Frankenland liebäugle ich mit dem Gedanken mir eine Enduro zuzulegen. Die Weinberge und Wälder in und um Würzburg habe ich bereits mit dem MTB ausgiebig erkundet und überlege mir eventuell eine Enduro zu kaufen. Ich besitze seit 2008 meinem Motorradführerschein und bin noch NIE gefahren, außer in der Fahrschule damals :thumbsup:
      Als Student war nie das Geld da, um sich neben dem Auto noch ein Motorrad anzuschaffen. Jetzt ist das notwendige Kleingeld da und die wenige freie Zeit soll mit möglichst viel Spaß gefüllt werden. Ergo bin ich auf der Suche nach einer Enduro, mit welcher ich die Waldwege und Feldwege der Umgebung unsicher machen kann. Dabei muss ich mittlerweile sagen, kommt es mir nicht auf hohe Geschwindigkeiten oder brutale Auf-/Abfahrten an. Ich hab weder das Ziel über Baumstämme zu fahren noch springen zu müssen. Ich möchte so doof wie das klingt einfach nur gemütlich durch die Gegend tuckern und den Feierabend genießen.

      Ich habe mich jetzt schon etwas länger in die Materie eingearbeitet und war auch schon bei einem KTM/Husqvarna Händler und habe mich etwas umgesehen. Da ich brutaler Anfänger bin, brauche ich etwas Unterstützung und dabei könnt ihr mir sicherlich mit ein paar Eindrücken helfen, welche ihr bereits gesammelt habt bzw. ihr einem Einsteiger ans Herz legen würdet. Kosten, Wartung und Service-Intervalle sind für mich nebensächlich. Ich finde es eher spannend, an einem Motorrad zu schrauben, einen Öl-Wechsel zu machen und allgemein etwas die Technik durch eigenes schrauben kennen zu lernen.

      Die üblichen verdächtigen kennt jeder hier im Forum besser als ich. Sei es KTM, Husqvarna usw... Die Unterschiede sind denke ich marginal und es geht eher um den farblichen Geschmack :D

      In den Läden wurden mir jeweils unabhängig voneinander die 701 Enduro empfohlen, weil Sie sagen es ist der perfekte Allrounder. Grundsätzlich konnte ich den Argumenten folgen, aber mich schreckt noch etwas das Gewicht von 150kg ab und die 70ps brauch ich meiner Meinung nach auch nicht ansatzweise. Ich möchte keine 150km/h auf der Autobahn fahren.
      Was meint ihr ist die 701 als Einstiegsmotorrad geeignet? Hätte ich nicht grundsätzlich mit einer handlichen 350er mehr Spaß, weil es für mich einfach besser zu Händeln ist?

      Da die Reise bei mir auf der Terrasse beginnen und Enden soll und der Aufwand Anhänger/Transporter einfach zu groß sind brauche ich etwas mit Straßenzulassung. Asphaltwege sollen hauptsächlich als Verbindungsstraßen genutzt werden.

      Noch eine technische Frage bzgl. der Schwierigkeiten die Enduromaschinen ungedrosselt eingetragen zu bekommen. Was ist hier der Hauptgrund? Die schlechten Abgaswerte? Verpesten die Maschinen im Wald die Umwelt nicht genauso wie auf einer Straße? Ist ein Motorrad mit 250ccm schädlicher als ein 40 Tonner? Die Lautstärke sollte doch durch Dämpfer in den Griff zu bekommen sein oder nicht?

      Zu der aktuellen Yamaha WR 250F finde ich aktuell keine Infos, wie es hier mit Eintragungen aussieht. Auf der Herstellerseite steht nur "Zulassungsfähig" und mehr nicht. Hier bekommt man die 30 PS wahrscheinlich auch nicht legal eingetragen, wie bei den EXC-F und FE Modellen oder?

      Vielen dank vorab für eure Hilfe und Meinungen.

      Viele Grüße Steffen

      steffn schrieb:

      Was meint ihr ist die 701 als Einstiegsmotorrad geeignet? Hätte ich nicht grundsätzlich mit einer handlichen 350er mehr Spaß, weil es für mich einfach besser zu Händeln ist?

      Da die Reise bei mir auf der Terrasse beginnen und Enden soll und der Aufwand Anhänger/Transporter einfach zu groß sind brauche ich etwas mit Straßenzulassung. Asphaltwege sollen hauptsächlich als Verbindungsstraßen genutzt werden.


      steffn schrieb:

      Dabei muss ich mittlerweile sagen, kommt es mir nicht auf hohe Geschwindigkeiten oder brutale Auf-/Abfahrten an. Ich hab weder das Ziel über Baumstämme zu fahren noch springen zu müssen. Ich möchte so doof wie das klingt einfach nur gemütlich durch die Gegend tuckern und den Feierabend genießen.


      Servus!

      Du möchtest nur etwas zum durch die Gegend tuckern? Baumstämme Auf- und Abfahrten sind aber nix für dich?

      Also einfach nur Waldwege und Schotterwege?

      Dann brauchst doch sicher keine Sportenduro von 125-350 kubik.

      500er oder 701er klingt für deinen Einsatzzweck doch gut. Ist doch wurscht wenns auf dem Schotterweg paar Kilo mehr hat.



      steffn schrieb:

      Noch eine technische Frage bzgl. der Schwierigkeiten die Enduromaschinen ungedrosselt eingetragen zu bekommen. Was ist hier der Hauptgrund? Die schlechten Abgaswerte? Verpesten die Maschinen im Wald die Umwelt nicht genauso wie auf einer Straße? Ist ein Motorrad mit 250ccm schädlicher als ein 40 Tonner? Die Lautstärke sollte doch durch Dämpfer in den Griff zu bekommen sein oder nicht?


      Auch da: Wenn du dir Gedanken über Zulassung machst, ist eine Sportenduro von 125-350 kubik wohl nix für dich.
      Auch hier würde 500er oder 701 mit der Leistungseintragung besser hinkommen.



      Grüße!
      @ steffn

      WR 250 r, hat 30 PS eingetragen,und ist relativ Leise.
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Potemkinn heisst jetzt Peripeter.-)

      "Dreiviertel dessen, was Tagesschau und Heute senden, ist Regierungspropaganda. Der Rest Schrott."
      Henryk M. Broder
      @ steffn

      Nein, das ist die F, also die Sportversion. Die R ist eine sportliche Dualenduro.
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Potemkinn heisst jetzt Peripeter.-)

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      Henryk M. Broder
      um nach feierabend in der gegend rum zu tuckern würde ich persönlich ein ganz anderes
      mopped nehmen. das rumfahren in weinbergen und/oder wäldern abseits befestigter
      strassen halte ich auch im frankenland für wenig angebracht.
      des gibt ärcher.

      es gibt massig gute gebrauchte moppeds die saugeil zu fahren sind.
      beispiel: tdm 850. man sitzt gut, die drückt ordentlich und ist für
      wirklich schlankes geld zu haben. und die ist absolut reisetauglich.
      um damit mal über nen feldfeg zu fahren reicht das auch noch.
      You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.

      Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
      Stefan Geiger
      Ich würd erst mal seeehr wenig Geld ausgeben ne gut erhaltene DR 350 kaufen.
      Mit der würde ich rumtuckern, ein wenig Feldweg fahren und testen wie oft ich ein Knöllchen krieg.
      Würde ein wenig kleine Sträßchen fahren ob mir das Geschaukel und die Bremsen einer Enduro taugen.
      Zwangsweise würde ich mal ne Bundesstraße fahren und feststellen ob mir die wenige Leistung beim Überholen Angst macht.

      Wenn ich das alles gemacht hätte würde ich entweder:
      Die 350er behalten und mich freuen.
      Das Mopped ohne Wertverlust weiterverkaufen (mich freuen) und was kaufen, was mir evtl. besser taugt.
      Wer nichts weiß muss alles glauben
      Hallo Steffn,

      mal abgesehen vom Risiko mit dem Motorrad über Mountainbikewege zu fahren und sich dabei Ärger einzuhandeln... Wäre wohl ne leichte und leise Dual-Enduro das sinnvollste für dich. KTM und Husqvarna machen eher Sport-Motorräder und damit muss der Käufer auch die Nachteile in Kauf nehmen: hoher Wartungsaufwand, Lautstärke, nicht TÜV-konform, etc. Die Vorteile sind im Gelände riesig - spielen für dein Anforderung aber eher keine Rolle.
      Hast du dir mal die "unsportlichen" 250er wie Kawasaki KLX 250, Honda CRF 250, oder die Beta Alp Modelle angesehen? Yamaha WR 250 R ist schon sehr tauglich für alles was du machen willst.
      Und wie oben geschrieben würde zum Anfangen auch mal ne Gebrauchte taugen, besonders wenn man sich dann auf Feldweg das erste mal so richtig hinlegt... da tun dann die Kratzer an der Maschine nicht so weh (eigene Verletzungen kann man übrigens durch empfehlenswerte Schutzkleidung, speziell fürs Endurofahren vermeiden....!).
      Ich würde dir raten nicht zu groß an zu fangen, so 25-40PS und unter 140-150kg, da kann man schon ne Menge damit anfangen. Viele (mich eingeschlossen) machen den Fehler am Anfang mit viel zu schweren und starken Moppdes im Gelände anfangen zu wollen. Erst später merkt man, wie viel leichter man sich mit der Hälfte getan hätte.

      Gruß Crawlers
      Dualenduros über 125 gibts Neu aktuell nur noch :
      AJP PR 3, 4, 5
      Beta 4.0
      Fantic 250
      Honda CRF 250 L
      Husky 701
      Erst...wenn Du unter Deiner Geliebtgehassten im Dreck kriechend Deinen Rotzschleim von den Lippen leckst...weisst Du ,dass Du lebst.

      Potemkinn heisst jetzt Peripeter.-)

      "Dreiviertel dessen, was Tagesschau und Heute senden, ist Regierungspropaganda. Der Rest Schrott."
      Henryk M. Broder

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Peripeter“ ()

      Vielen Dank nochmal für eure Zahlreichen Antworten und Hilfen.
      Bin aktuell noch am durchschauen der ganzen genannten Modelle. Bei der Suche bin ich jetzt noch über ein weiteres Modell gefallen. Die Freeride 350 ist auch mit 2xPS eingetragen. Was ist mit diesem Modell?
      Wäre dies eine Alternative, oder ist es nicht anderes als die EXC?

      Viele Grüße
      DR 350 war schon als sie neu war genau das was du suchst- damals haben sogar diverse gestandene Endurocracks mit 6 Days Erfahrung die Suzuki als Spielmobil gekauft ( wird mir unvergesslich bleiben einem gewissen Kurt F aus W dabei zuzuschauen die DR ein hochalpines Schotterfeld hochzujagen..)
      Neu ist die Wr250F am naechsten dran- wenn die Zulassung stimmt ist das ein genialer Hobel
      Die Wr250R ist halt sehr strassenorientiert, fuer(leichte) Fernreisende oder zum arbeitspendeln super geeignet; mit etwas 'Erleichterungsarbeit" aber auch ganz schick ( weiss nicht wie's in der EU ist, hierzulande wird die R mit 134kg, die F mit 113 kg zulassungsfaehig verkauft- das ist ein Haufen Holz den man zum 'Wandern" nicht braucht)
      Freeride 350 ist wirklich nur ein Gelaendespielmobil- wenn du groesser als 1,60m bist faehrtst du das Ding freiwillig 90% im Stehen...
      Wenn deine Feierabendrunde max 50km und max Landes- und Kreisstrassen umfasst- nur zu.
      Und ja, ich bin alle diese Mopeten ziemlich ausfuehrlich gefahren

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „waldecker“ ()