Honda CRF 250 Rally. Die perfekte Wander-Enduro ?

      Auf einer 1200er wärst du auch nicht schneller unterwegs....
      Landstrassentempo lässt sich mit der Rally hervorragend fahren.
      In Norwegen schaffst Du über den Tag gesehen einen Schnitt von 50km in der Stunde, egal mit welchem Motorrad.
      Denn die E6 werden wir nur auf dem letzten Rest fahren, da es da oben nur noch diese Straße gibt.;-)
      So, es hat aufgehört zu Regnen. Ich kann weiter..
      Bin schließlich unterwegs im Weserbergland
      Gruß Ralf
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      Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.

      http://www.Gernreisender.de/

      Gernreisender schrieb:


      Auf einer 1200er wärst du auch nicht schneller unterwegs....
      Landstrassentempo lässt sich mit der Rally hervorragend fahren.
      Bin schließlich unterwegs im Weserbergland


      Mit ner großen Afrika Twin biste dich schneller und komfortabler ...

      bei V Max von 120 , mit Mann und Gepäck ist das Landstraßentempomdann ja kurz vor
      " ausgequetscht " vom Motor ...
      Schön ist da was anderes ...
      Enduro fahren und Wetterschutz , der Widerspruch in sich selbst schlechthin ..
      muss aber jeder selbst wissen

      Weserbergland ?
      dann melde dich beim nächsten mal, würde mich echt mal real interessieren ob das Fahrwerk
      genau so Grottenschlecht wie bei der CRF 250 L ist ...
      Hab nen Bekannten der so was fährt ....
      Kopfschütteln ....
      Wenn so etwas dann dochschon eher als 450 er ......
      100 Kg Fahrer plus Gepäck ....
      ;(
      Äh, wo willst auf dem weg zum Nordkapp, 120 km/h fahren??? bis flensburg?
      Mitm ruhig laufenden kleinen Motor reist es sich intensiver.
      hey gernfahrender, schon mal über den Iron butt wettbewerb nachgedacht??

      habe ich 2010 gemacht. 1780km in 24 std. auf 750 er...aber, als gimmik, ich hatte mein Rafting kayak Grabner outside dabei inkl. allem was man für ne woche paddeln braucht!

      georg
      Iron Button klingt Interessant. Hab gerade mal auf deren Homepage gelesen worum es da geht. Vielen Dank für diesen Floh im Ohr. Den tragen ich jetzt erstmal mit mir rum....
      Gruß Ralf
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      Zurück zum Thema!
      Freut mich, wenn Sie Dir gefällt und Du soviel Freude bereitet!
      Aber auch ich stelle die Frage, wo sind die Enduros hin? 50PS und 150KG?!
      Hat außer Honda irgendein Hersteller eine im Programm, abgesehen von einer 690/701 Kürbis od. HQV? Dazwischen ist nichts mehr!
      Diese zweirädrigen SUV's werden ja auch oft als Abenteuer Motorrad bezeichnet, was jeder Geländemotorradfahrer sofort versteht! ;-)
      Alles zum Thema Strandrennen: Informationen/ Tipps/ Neuigkeiten : http://bertone.over-blog.com/ :love: Freue mich über viele Klicks und Abonnenten
      http://www.ergraute-enduro-greise.de
      Da gibt es meines Wissens nach nur die http://www.ccm-gp450.de/.
      Mit 135 kg und 42 Ps kommt die am dichtesten ran.
      Das war es aber auch schon.
      Ich hoffe, das durch das 2017 begonnene Downsizing in der Zukunft wieder was kommt....
      Gruß Ralf
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      TTGeorg schrieb:

      mit ordentlich zeit und Popo...... in meinen Glanzzeiten brachte ich es auf 20tkm im jahr auf 350er...

      cool auch die idee, mit der 250er zum Nordkapp.... geht, weiß ich, ich wette du wirst unterwegs keinen kleineren Hubraum begegnen..

      Machen, unbedingt,

      Georg


      Noch zwei mal schlafen... Dann geht's endlich los.
      Gruß Ralf
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      Es wird nach unserer Rückkehr natürlich wieder einen Reisebericht auf meiner Seite geben.
      Alles ist gepackt. Inspektion gemacht mit neuem Kettensatz und neuen Reifen.
      Noch ein mal schlafen. ;-)
      Gruß Ralf
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      http://www.Gernreisender.de/
      Steph Jeavons ist 2014 los, schon einmal rum und macht jetzt nochmal durch Afrika
      http://www.stephmoto-adventurebikeblog.com/p/blog-page.html

      Peter und Leonie aus Amsterdam haben über 100.000 km mit zwei CRFs abgespult. Defekte sind alle aufgeführt, die Liste ist kurz.
      http://amsterdamtoanywhere.nl/en/

      Und das sind ja nur die Leute, die sich selbst im Netz präsentieren (über die Gründe kann man an anderer Stelle diskutieren). Man mag es ja kaum glauben, aber es gibt noch Leute, die so ne Reise antreten, ohne vorher Webseiten zu eröffnen, den morgentlichen Mittelstrahl für Instagram ablichten und bei Twitter die Konsistenz des Stuhlgangs dokumentieren.

      Apropos Defekte: Wenn doch mal was kaputt geht...den Geldbeutel juckt es kaum. Die Ersatzteile sind billiger als an meinem Stumpi-MTB. Kupplungshebel 8 Euro, Ölfilter 5 Euro, Kühler 100 Euro, Komplettrad hinten 200 Euro, Zylinder 65 Euro, alles zzgl. Mehrwert- und Märchensteuer. 3 l Verbrauch, 12.000 km mit 1,5 l Öl. Die Kiste macht sooo einen Spaß und ist dazu genügsam und robust. Schrauben daran macht eine Freude, klassisch aufgebaut und gut zugänglich. Ich hätte nicht gedacht, daß mir Reisen mit dem Motorrad mal wieder Spaß machen würde. Mit den Eisenschweinen und Computern auf Rädern, die heute verkauft werden, konnte ich wenig anfangen.

      In Deutschland lebt man bezüglich solcher Leistungs- und Hubraumklassen in der Diaspora. Nur tickt die Welt außerhalb unserer Landesgrenzen gehörig anders, sodaß sich das Moppedchen insgesamt ziemlich gut verkauft...nur halt in Deutschland nicht. Bestand hier um die 1000 Stück inkl. Rally. Also lieber 170 PS, 250 kg, fette Koffer, nochmal 40 kg Bolt-on-Gelump, Konfektionsgröße "zwei-Jurten-für-die-Kombi-vernäht", Assietta langzuckeln und schon bin ich "Enduro-Biker". "Fett ist das neue Normal" sagt ein Freund gerne...

      Graf Zahl schrieb:



      Und das sind ja nur die Leute, die sich selbst im Netz präsentieren (über die Gründe kann man an anderer Stelle diskutieren). Man mag es ja kaum glauben, aber es gibt noch Leute, die so ne Reise antreten, ohne vorher Webseiten zu eröffnen, den morgentlichen Mittelstrahl für Instagram ablichten und bei Twitter die Konsistenz des Stuhlgangs dokumentieren.


      Also lieber 170 PS, 250 kg, fette Koffer, nochmal 40 kg Bolt-on-Gelump, Konfektionsgröße "zwei-Jurten-für-die-Kombi-vernäht", Assietta langzuckeln und schon bin ich "Enduro-Biker". "Fett ist das neue Normal" sagt ein Freund gerne...


      das geilste was ich seit langem gelesen habe!!!

      thanks, you made my day.
      gesendet von meinem c64 via telex.
      ===========
      zitat heiopei:

      ein entfernter nachbar haut sich jeden morgen ne flasche schnaps in den kopf.

      nicht alles, was irgendwer macht, ist zur bedingungslosen nachahmung empfohlen.
      Man tut, was man kann ;-) Als hoffnungslos altmodischer Zeitgenosse kann man nur ungläubig den Kopf schütteln angesichts der ganzen gesponsorten "Influencer" und beknackten "Vlogs" mit ihren ach so privaten Netzauftritten. Aber besonders macht mich immer noch sprachlos, daß sich so nen Schrott überhaupt einer reinzieht und dann noch "Du bist so geil" in die Kommentarzeile druntertextet.
      Das betrifft aber in keinster Weise toll geschriebene Reiseberichte mit anspruchsvollen Fotos (Selfie-Quote < 5 %) und wirklichem Nutzwert für eigene Planungen. Und davon gibt's auch einiges.

      Ich will jetzt auch nicht behaupten, daß so ein fetter Eimer keinen Spaß macht. Bei der Straßenqualität in Mitteleuropa und vorallem der fast schon vollständig erreichten Kriminalisierung des Fahrens auf unbefestigtem Grund kann man ja auch 250 kg hier bei uns locker um die Kurven wuchten. So ne dicke BMW/KTM/Yamaha/Honda/xyz fährt geil und macht Laune...solange man nicht von vorbereiteten Pisten in die freie Wildnis abbiegt oder den Krapfen mal aufheben muss. Nur geht das halt schneller als man denkt, wenn man mal von so manchem westafrikanischen Land zum nächsten fahren will und merkt, daß da überhaupt keine auch nur irgendwie vorbereitete Piste exisitiert, sondern nur völlig willkürlich in die Natur gefahrene Spurrinnen.

      Ich hab halt gemerkt, daß es mir persönlich auf Reisen nicht um den Fahrspaß geht, der sich aus Geschwindigkeit, Beschleunigung und Kurvendynamik speist. Vielmehr möchte ich entdecken, auf schmalsten Straßen und Wegen fahren sowie Land und Leute kennenlernen. Und das geht nicht, wenn ich mit 100+ km/h über gut ausgebaute Straßen brate. Da bekomme ich grad mal garnix mit, da rattert nur die Natur an mir vorbei und ich weiß ne halbe Stunde später nicht mehr, wo ich grad eben gewesen bin. Von mir kann deswegen auch niemand Szenenaupplaus erwarten, wenn er schreibt, daß er am Tag x.xxx km runtergerissen hat.

      Wegen all dieser Punkte reicht mir die CRF nicht nur, sie ist genau richtig. Wenn ich nur in Deutschland bleibe, wären andere Moppeds bestimmt der bessere Kompromiss.

      Man nähert sich dem Mopped ganz gut, wenn man sich klar macht, daß es für die asiatischen Länder als günstiges Fortbewegungsmittel mit mehr Leistung und Dynamik als die dort vorherrschenden Roller entworfen wurde. Es ist kein Spielzeug für reiche Arbeitnehmer aus westlichen Industriestaaten, das man sich mit dem Cognac-Schwenker in der Hand vorm knisternden Kamin in seinem Landhaus betrachtet und dabei multiple Höhepunkte erlebt. Und über die Autobahn röhren macht, wenn überhaupt mit einem Zweirad, mit anderen Moppeds wesentlich mehr Freude. Aber nur 1% der Welt ist asphaltiert und die deutsche Autobahn wiederum macht davon gerade mal einen Bruchteil aus.
      Immer wieder herrlich, graf zahl... wie auch neulich beim africa reise thema... und ich war dort mal auf XTZ750 unterwegs... und nicht auf TT350, da sie genau zu der zeut nicht zuverlässig war... heute wäre meine wahl die 350er oder eben das neuere downsizing pendant WR250R, ja ich bin stimmgabellastig.
      denn, das entdecken von land und leute, darum gehts.
      allerdings habe ich auch schon mal den Iron butt gefahren, da ich es eilig hatte mkitsamt meinem Kanu und moped nen Kanubach in France zu erreichen... aber das ist nicht mein alltag...
      gerade letzten Montag, war ich nach langer, langer zeit dann doch mal wieder auf kleinen strassen im sauerland unterwegs, waren schon fast zuviel km in den 6 stunden. hat aber auf, ich glaub es war der kleinste hubraum am tag, DRZ400SM schwer bock gemacht.
      Diesen Sommer fällt mir auf, das immer mehr leute nun ihre schlachtschiffe scheinbar verladen um schnell im zielgebiet zu sein, und ballern bequem mit ihrem SUV nebst hänger dorthin.. das ist also alles noch steigerungsfähig.
      würg.

      wie sagt man: my 2cents, graf zahl.

      Georg
      jaja...das Afrika-Thema...Lemmy Kilmister hat ja mal gesagt "Don't try heroin and stay away from idiots!".

      Ersteres hab ich zumindest schon mal geschafft.

      Zur Motorleistung: Ich will jetzt nicht behaupten, daß ich etwas mehr Leistung abgeneigt wäre, wenn diese den Verbrauch nicht unverhältnismäßig erhöht und vorallem über den gesamten Drehzahlbereich vorhanden ist. Dann könnte man den Eimer bei Gegenwind, zu zweit und mit viel Gepäck doch souveräner auf unseren Straßen und in den Bergen bewegen.
      Aber so wichtig ist es auch nicht. Meine CRF war einigermaßen verbastelt mit Lufikasten, Lufi, Drosselklappe, Einspritz-Manipulator, Kanäle bearbeitet, Krümmer, Endtopf, Lambdasensor und Sekundärluft stillgelegt, Übersetzung stark verkürzt. Hab ich soweit möglich alles zurückgebaut, jetzt ist der Haufen nicht weniger schnell und dafür aber viel leiser.

      Ich hab schon einige Umbauten mit dem CBR500-Zweizylinder gesehen. Ein ziemlich kompakter Motor, der nur ein paar Kilo mehr als der originale Einzylinder wiegt. Vorallem würde ich mir von sowas weniger Vibrationen erhoffen. Träume von 400er Einzylindern hab ich auch...aber da entscheiden halt Kaufleute bei Honda und ein solcher Motor liegt nirgendwo im Regal und hat auch sonst wenig Absatzpotential. Die Cross-Motoren taugen nicht für eine Umrüstung auf Langstrecke, da musst Du jedes Teil in der Konstruktion anfassen. Der CRF250l-Motor hat auch grad mal nix mit dem CRF250-Triebwerk zu tun.

      Wenn man das Ganze mal als kaufmännisch zumindest machbaren Vorschlag an Honda sehen würde: CBR500-Motor (Verbrauch ca. 3,5 l, Lichtmaschine mit 500 W) in das modifizierte CRF250l-Fahrwerk einbauen, Rally-Verkleidung wie gehabt. Die aber bitte komplett aus PE und nicht dieser spröde ABS-Kunststoffkram für die Seitenteile, außerdem die Aufspieß-Vorrichtung vielleicht ein wenig für Abgänge übers Vorderrad entschärfen. Das Ganze in Thailand hergestellt und keine weiteren Fötz drangebaut. Das wäre in der Fertigung günstig machbar, die Komponenten sind alle vorhanden und die Kiste hat dann auch kein merklich höheres Gewicht...aber der Absatzmarkt ist eben nicht da...für Nordamerika und Westeuropa zu klein, für den Rest der Welt zu groß.

      Und Acerbis, IMS, Safaritanks, Clarke bauen dann noch nen klassischen großen Wangentank, auf den man nicht wie bei der KTM 690 zehn Jahre nach Serieneinführung des Modells warten muss. Hintendrauf ein Mosko Moto Reckless 80 und ne Südsee-Schönheit und ab geht's.