MIG MAG Gerät

      MIG MAG Gerät

      Bin auf der Suche nach einem Schutzgasgerät-
      Hatte ein Lorch hier in Obhut-Der Besitzer hat aber jetzt ne Werkstatt gefunden und ich muss mir wohl oder übel selbst was besorgen-
      welche Mindeststromstärke brauch ich ?
      worauf muss ich achten wenn ich auch mal Alu schweissen möchte, und geht das gut?
      lohnt es sich etwas gebrauchtes zu kaufen und worauf sollte ich dann achten?
      tendenziell würde ich lieber ein gebrauchtes Markengerät kaufen als ein neues...
      was meint Ihr, wozu würdet Ihr mir raten?
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      Hallo Thomas , auch nix los in Sachen Weihnachten .... (;
      Also wenn du auch Alu schweißen möchtest dann ist ein Schutzgas Schweisgerät meiner Meinung nach nicht die erste Wahl . Da geht nur ein WIG AC / DC vernünftig . Damit kannste natürlich auch normales Metall schweißen . Autogene Schweißkenntnisse sind dann natürlich von Vorteil .
      Es kann schon mal passieren das ich die Wegstaben verbuchsele und mich verdrückt auskehre !! :thumbsup:

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      Alle meine Beiträge könnten zu 99% Spuren von Ironie aufweisen ... ;-)
      PLASMASCHNEIDER u. SCHWEIßGERÄT .

      kuck mal den Fred an, da wurde sehr viel drüber hin und her philosophiert.
      Ich meine für Alu brauchst du auf jeden Fall Wechselstrom, bin als Holzwurm aber auch nicht sooo der Spezialist. Ein Holzschweißgerhät haben die noch nicht erfunden.
      In meinem Fundus sind halt:
      1 x Inverter für Elektroden (Baumarkt Frankreich) super leicht und macht was es soll. 10 x besser als mein Dallex as den 60ern
      1 x Elektroden 400V Gerät wenn es mal was "richtiges" zu schweißen gibt (Trafo Maschine)
      1 x Draht MIG Gerät 230 / 400V hat Jahre lang die Autos durch den TÜV gebracht
      1 x WIG Wechselstromer Baumarkt, reicht für Edelstahl, Alu hab ich noch nicht probiert. (Einschaltdauer ist nicht so hoch, dass man es proffesionell verwenden könnte.
      1 x 230V Dallex, was demnächst entsorgt werden soll, (wie viele schweißgeräte braucht der Mensch?)
      Hi Torsten,
      ich bin der Stephan :D
      nee- alle Lümmeln vollgestopft mit Ihren Geschenken rum und irgendwie kann man die Zeit ja nutzen (;
      tja - nicht so einfach-wie oft will man wirklich Alu schweissen??
      und dann soll ja auch gut aussehen-also wenn ich Aluschweissen muss könnte ichs auch wegbringen-ich brauch vor allem was für Stahlbleche -Kleinzeug halt-
      sollte halt einfach einwandfrei funktionieren
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      Pustefix1 schrieb:

      Hi Torsten,
      ich bin der Stephan :D


      Ich glaube ich sollte wohl doch mal den Beipacksettel von den scheiß Mirgänetabletten lesen .... Thomas ... eeehm Stephan .... :whistling:
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      Genau richtig ein ordentliches braucht man, aber die haben sich so mit derZeit bei meinem Vater und mir angesammelt. meine neuerwerbungen waren das WIG ACDC gerät und der kleine Inverter, die anderen 3 waren schon da und sind so über einen Zeitraum von 30 Jahren angeschafft worden :D Jetzt hab ich die alten Dinger geerbt und warum wegschmeißen, wenn die noch gehen. Aber im Prinzip wäre ein oder meinetwegen auch 2 richtige genug ;-)

      leislauer schrieb:


      Also wenn du auch Alu schweißen möchtest dann ist ein Schutzgas Schweisgerät meiner Meinung nach nicht die erste Wahl . Da geht nur ein WIG AC / DC vernünftig .

      wenn man ein vernünftiges schutzgas gerät hat was auch für alu verwendbar(umschaltbar auf wechselstrom) ist geht das sehr gut und ist auch wesendlich einfacher und schneller als mit nem wig-gerät. ist aber mehr was für industrie und handwerk. ac/dc schutzgas geräte sind seltener, meist grösser und natürlich teurer.

      bei den einfachen schutzgas geräten für zuhause ist das angebot unüberschaubar.
      haben sollte es ein abnehmbares schlauchpaket, 160-170A ist gut ausreichend, entweder 240v oder 400v kein kombigerät da die idr innen auch nur auf 240v laufen, halbwegs gesicherte ersatzteilversorgung auch noch in 20 jahren, std verschleissteile am brenner und beim drahtvorschub.
      schutzgaspulle im eigentum und druckminderer mit 2 uhren.

      hobby schrieb:

      ich habe so was hier:
      http://www.kewell-shop.de/Geraete/MIG-MAG-Schweissgeraete/Kemppi-Minarc-Mig-Evo-200.html
      damit bin ich super zufrieden !
      da ich keinen "Kraftstrom" habe und wenig Platz vorhanden ist
      war dies für mich einen gute Wahl... wenn auch bisschen teuer...

      hui-strammer Preis =O
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      Es kommt darauf an welche Materialstärken man schweißen möchte, grob sagt man 30 bis 40 Amper pro Millimeter Materialstärke bei Stahl. Ich habe mir letztes Jahr ein 30 Jahre altes Lorch mit 250 A besorgt. Ich hatte vorher soein kleines Gerät mit 200A und 230v Anschluss, das hatte bei gleicher Ampereinstellung aber nicht Ansatzweise die Schweißleistung des Lorchs mit Kraftstromanschluss, dort war bei 2mm Materialstärke ende. Mit dem Lorch schweiße ich auch schon mal 8 Millimeter.

      Für Alu brauchst du ein Argon/Helium Gemisch und idealweise ein Gerät mit Impulslichtbogen. Ich möchte mir für Alu und Edelstahl lieber noch ein Wig Gerät besorgen.

      Latan schrieb:

      wenn die nähte schön aussehen sollen beim alu muß es ein wig sein

      Und selbst dann braucht es noch seeehr viel Erfahrung. Zwischen Schmelzbad, schöner Wurzel, sauber durchgeschweißt und großem Loch ist nur ein kleiner Spielraum.

      Mankra schrieb:

      Und selbst dann braucht es noch seeehr viel Erfahrung. Zwischen Schmelzbad, schöner Wurzel, sauber durchgeschweißt und großem Loch ist nur ein kleiner Spielraum.


      Ein Lehrgang kann da sicher nicht schaden, dort lernst du dann auch anhand der Schweißnaht oder des Schweißverhaltens beim schweißen welche Fehler gemacht wurden. Aber letztendlich muß man sich auch mit Lehrgang auf jedes Gerät erst einschießen, da nutzen auch keine Faustformeln. Mig/Mag ist aber sicher eines der einfacheren Schweißverfahren womit man auch schon mit wenig Übung recht gute Ergebnisse erzielen kann. Ein weiterer Vorteil ist auch der Zeitfaktor, da kommt kein anderes Schweißverfahren heran.
      als bekennender nicht-Metaller hatte ich mir mal ein ESS mig/mag
      in gebraucht geschossen, alt aber bezahlbar.
      leider hat das ein "kumpel" beim abladen etwas hart aufgesetzt, das ding
      war dann nur noch Schrottwert. als das noch funktioniert hatte, war das super.

      inzwischen bin ich glühender fan vom elektrodenschweissen.

      um mal gelegentlich etwas Kleinkram zusammen zu kleben reichts, sogar Edelstahl geht.
      alu würde mit trafo funktionieren, mein Inverter (DC) ist nicht geeignet.
      ist zwar am anfang etwas gewöhnungsbedürftig weil du die schmelze eigentlich
      nicht siehst, bringt aber nach etwas Übung tatsächlich brauchbare Ergebnisse.
      ich hatte bei der örtlichen Berufsschule einen sonderschweisskurs (ohne Prüfung)
      gemacht und das war extrem lehrreich. war sein Geld allemal wert!

      You have to have the courage to sustain the situation that frightens you.

      Jedes Verbot ist eine leise Absage an die Idee, der Mensch sei vernunftbegabt.
      Stefan Geiger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „heiopei“ ()

      heiopei schrieb:

      worauf ich hinaus will: um mal gelegentlich etwas Kleinkram zusammen
      zu kleben reicht so eine elektrodenkiste. geht auch Edelstahl.
      für alu benötigst du einen trafo mit ac, Inverter ist nicht geeignet.
      alles anderes lass ich inzwischen machen oder leih mir dann ein mig/mag gerät
      beim (DEM!) kumpel.


      Elektrode eignet sich aber eher nicht für Dünnblech, im Schiffs oder Rohrleitungsbau wird es aber noch gerne angewendet. Ich hatte zuhause auch immer nur Elektrode, war es irgentwann dann aber satt mit der Schlacke. Vorallem wenn du etwas anheften und dann später verschweißen willst ist Elektrode einfach nur Kacke, weil kleinste Schlackepartikel die ganze Naht versauen.
      Elektrode wird bei dicken Materialstärken und wenig Zeit zum Anschleifen, verwendet, bzw. bei Reparaturen von verschiedensten Legierungen. Ne Elektrode ist schneller umgespannt, als ne Rolle Draht.

      Greenfrog schrieb:

      Ein Lehrgang kann da sicher nicht schaden, dort lernst du dann auch anhand der Schweißnaht oder des Schweißverhaltens beim schweißen welche Fehler gemacht wurden.

      Um Grundsätzliches Schweißen zu lernen ja. Wenn man mit dem System schweißen kann, dann bringt ein Kurs eher weniger, aber trotzdem einige Übung mit Alu.
      Ich hab eine kleinere Schweißprüfung zusätzlich zur Lehre und aus meiner Montagezeit, irgendeine WIG Schweißprüfung abgelegt (war damals nötig, für Gasleitungen und auch im Lebensmittelbereich) und auch wenn die Nähte bei verschweißen von Niro Rohrleitungen kaum von Portalmaschinen zu unterscheiden waren, Alu war dann doch wieder ganz etwas Anderes.
      Klar, eine Naht oben drüber legen, geht schnell, aber wie geschrieben, mit einer vernünftigen Wurzel durchgeschweißt ist ne andere Geschichte.
      Habs dann meine Eigenbau Downhill MTB Rahmen von einem Bekannten schweißen lassen, sicher ist sicher.

      Greenfrog schrieb:

      Mig/Mag ist aber sicher eines der einfacheren Schweißverfahren womit man auch schon mit wenig Übung recht gute Ergebnisse erzielen kann. Ein weiterer Vorteil ist auch der Zeitfaktor, da kommt kein anderes Schweißverfahren heran.

      Wobei viele Hobbyschweißer eher ne Naht oben drüber legen, als die volle Materialstärke zu nutzen. Richtig schweißen ist auch nicht sooo einfach.

      Mankra schrieb:

      Ne Elektrode ist schneller umgespannt, als ne Rolle Draht.


      Wir haben im Fahrzeugbau 12 Meter lange Träger geschweißt, mit einer Elektrode wärest du da nicht weit gekommen. Selbst wenn viel geschweißt wird, reicht soeine 15 KG Rolle einige Stunden.

      Mankra schrieb:

      Wobei viele Hobbyschweißer eher ne Naht oben drüber legen, als die volle Materialstärke zu nutzen. Richtig schweißen ist auch nicht sooo einfach.


      Ne Naht oben drüber legen? Soetwas gab es bei uns nicht, eher wurde der ganze Scheiß weggeschmissen oder weggeflext und neu verschweißt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Greenfrog“ ()

      Greenfrog schrieb:

      Wir haben im Fahrzeugbau 12 Meter lange Träger geschweißt, mit einer Elektrode wärest du da nicht weit gekommen. Selbst wenn viel geschweißt wird, reicht soeine 15 KG Rolle einige Stunden.

      Natürlich meinte ich mit:

      Mankra schrieb:

      Ne Elektrode ist schneller umgespannt, als ne Rolle Draht.

      nicht die Zeitersparnis, beim schweißen von langen Nähten in der Produktion, sondern

      Mankra schrieb:

      bzw. bei Reparaturen von verschiedensten Legierungen

      Kaum eine Schlosserei hat 10 verschiedene Drahtrollen auf Lager und spannt diese wegen einer kurzen Naht um, aber ein Sortiment Elektroden auf Vorrat.

      Greenfrog schrieb:

      Ne Naht oben drüber legen? Soetwas gab es bei uns nicht, eher wurde der ganze Scheiß weggeschmissen oder weggeflext und neu verschweißt.

      Hier ging es um diese Aussage:

      Greenfrog schrieb:

      Mig/Mag ist aber sicher eines der einfacheren Schweißverfahren womit man auch schon mit wenig Übung recht gute Ergebnisse erzielen kann.

      Ja, damit bekommt man schnell halbwegs ansehliche Raupen hin, aber, schon oft gesehen bei "Heimwerkern", daß nur ne Raupe oben drüber gelegt wurde.

      Wenn es dies bei "Euch" nicht gab, war es wahrscheinlich kein "privates herumbasteln" von Leuten, die sich ein Schweißgerät kauften und einfach mit Try&Error loslegten
      Tja-Schweisslehrgang wäre natürlich toll-eigentlich hätte ich ja Zeit dafür-aber irgendwie komm ich trotzdem zu nix-
      Elektrodenschweissgerät hab ich -nen schönen Gleichrichter von ESAB-
      damit schweiss ich halt den dicken Kram-das klappt auch ganz gut-
      denke ich fahr in ein Fachgeschäft die auch gebrauchte Geräte da haben und lass mich beraten-
      Eure Anregungen haben mir auf jeden Fall weitergeholfen-
      Danke Männers :thumbsup:
      Endlich bedingungsloses Grundeinkommen !
      http://www.kaputnik.de