KTM 2018 Zweitakter m. Einspritzung?

      Doc Brown schrieb:

      KTM wälzt immer auf die Händler ab.


      Das ist nunmal der richtige Weg.
      Der Händler hat dir das Bike verkauft, nicht KTM.
      Du wickelst alles was dich stört und ggf. Gewährleistungsansprüche mit deinem Händler ab und dein Händler ist dir gegenüber in der Pflicht.
      Was zwischen KTM und dem Händler läuft ist deren Sache und braucht dich eigentlich nicht weiter zu jucken - auch wenn der Händler am Ende auf seinen Kosten sitzen bleibt, ist das letztendlich sein Problem und er sollte sich dann ggf. die Zusammenarbeit mit dem Werk überlegen wenn er damit nicht zufrieden ist.

      Tim Taylor schrieb:


      .....Ich bin auch der Ansicht, das es weniger gerissene Öltanks geben würde, wenn die Befestigung gummigelagert wäre. An dieser Stelle arbeitet der Rahmen nicht gerade wenig, und genau dort den Öltank fest zu verschrauben, ist nicht gerade ein Meisterwerk.


      Ja, könnte sein, aber nur weil die Tanks zum Teil nichts taugen.
      Die Bruchdehnung von Kunststoff (Thermoplast, ohne Verstärkungsfasern) im Vergleich zu Stahl ist dermaßen hoch (30% und mehr, bis zu weit über 100%), dass man bei ordentlicher Verarbeitung sicher keine Gummilagerung braucht, bloß weil der Stahl ein wenig arbeitet beim Betrieb. Das wird nur immer völlig übertrieben dargestellt, wie viel so Rahmen arbeiten, da man das bei Simulationsvideos 100fach verstärkt zeigt, um überhaupt etwas zu sehen.

      Aus irgend einem Grund ist das Material offensichtlich spröde und das gehört abgestellt.
      Ich glaube nicht, dass beim Rohstoff gespart wurde, der kostet wenig. Eher war die Verarbeitung beim Spritzgießen falsch, was beim Hochfahren einer Produktion vorkommen kann, wenn nicht die richtigen Parameter zuvor gründlich ermittelt werden.

      https://www.psg-online.de/de/service/analyse-von-spritzgiessfehlern/spannungsrisse/
      "...Spannungsrisse treten oft erst nach mehreren Tagen oder Wochen auf. Siehe Kapitel Schwindung Verzug."

      VG Erhard
      "Sieh dich vor! Der Gewalt fehlt es an Kraft, wenn der Verstand die Oberhand gewinnt!" aus Vier Fäuste für ein Halleluja :huh: http://www.ergraute-enduro-greise.de/

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „erhard“ ()

      Steve-o schrieb:

      Das ist nunmal der richtige Weg.

      Der richtige Weg ist, wenn Hersteller, Importeure, Distributoren, Großhändlern den Einzelhändlern, im Sinne einer langfristigen Partnerschaft ebenfalls 6/24 Monate Gewährleistung bietet.
      Und nicht dem kleinen Einzelhändler das Gewährleistungsrisiko aufbürdet.
      mich wundert das die überhaupt noch mx und Enduros bauen-
      Aussage eines KTM Händlers:
      macht doch nur Arbeit und das Klientel ist auch extrem schwierig und dann kaum Marge-
      Das Geld wird mit den Strassenmopeds verdient.
      Die Kunden aus dem echten Offroadbereich sind den Mattighofenern doch sch... egal.
      ich glaube die lassen das einzig aus Prestige und Werbegründen weiterlaufen.
      Wie erklärt sich sonst der ganze Murks-
      die Auslieferung des 17er Modells welches ohne Anpassung wie'n Sack Nüsse läuft, 85 er Bremsen an ner Freeride ich lach mich schepp und und und-
      geht doch nur noch um schnelles Geld
      muss halt jeder selber wissen wem er sein Bestes gibt
      (;
      Endlich bedingungsloses Grundeinkommen !
      http://www.kaputnik.de
      Das sieht du aber etwas verzerrt.
      Enduro Leute sind die besten (dümmsten) Kunden von allen - wer gibt sonst 10.000 Euro für ein Fahrzeug aus, dass man nichtmal legal bewegen kann?
      Und im Straßenbereich leistest du dir sowas wie von dir genannt wurde genau einmal, dann kauft dein zeug keiner mehr. Da gibts zu viele tests und Zeitschriften (und leute die sowas kritisch lesen und ihren kaufentscheid davon abhängig machen).

      Der gewöhnliche enduro Kunde hat sich letztes Jahr über die Abstimmungsprobleme geärgert und der gleiche Kunde ärgert sich heute über den Öltank und die EFI Probleme.
      Und genau der gleiche Kunde ärgert sich nächstes jahr über die nächste Modellpflege-Sparmaßnahme von KTM.
      die Neu - Käufer sind halt selbst schuld und nichts anderes als die bekannte schaafherde mit mehr Geld als verstand.

      Tim Taylor schrieb:

      Interessant wäre, ob sich das geänderte Mapping auch auf die Leistung und Fahrbarkeit auswirkt, oder nur auf das Startverhalten, bzw. auf das "Problem" mit dem rückwärtslaufen des Motors.

      so ich habe gestern mein Moped geholt .
      das was einzige was ich merke das die Leerlaufdrehzahl etwas höher ist .
      ich hatte aber nie ein Problem mit der Leerlaufdrehzahl . Ich habe es vorher nicht hinbekommen das der Motor verkehrt anspringt. Daher hatte ich kein Problem damit.

      lt Händler wurde beim Mapping der Leerlauf geändert und weniger verbrauch sollte sie haben ? Aber die ganze Wahrheiten sagen sie und ja eh nie

      Steve-o schrieb:


      die Neu - Käufer sind halt selbst schuld und nichts anderes als die bekannte schaafherde mit mehr Geld als verstand.


      Na da können wir ja alle froh sein, dass es wenigstens einen Schlauen hier gibt, der zwar "Schaf" nicht richtig schreiben kann, aber weiß was hundert andere für Holzköpfe sind weil sie sich was Neues leisten... :whistling:
      Theoretisch kann ich praktisch alles :D "Jünger lobet das Licht, wechselt eure Kerzen nicht!"
      Man müßte sich die Arbeit machen und die Geschäftsberichte genauer ansehen, aber ich denke, es ist genau das Gegenteil:
      Schätze, die Margen dürften passen, eine große Kundenanzahl, welche jährlich wechselt und als große Einkommensquelle: Ein hoher Ersatzteilverschleiß. Weiters lassen sich nur sehr offensichtliche Fehler per Gewährleistung durchsetzen.
      Wenn nach einem Jahr eine Öl oder Benzinpumpe, ein Steuerkastl, etc. den Geist aufgibt, wird es kaum möglich sein, dies über Gewährleistung abzuwickeln.

      Im Gegensatz bei den Straßenmodellen gibt's lange Garantiezeiten, dementsprechende Rücklagen müssen einkalkuliert werden. Einmal mit PP vollgehängt, wird eher wenig nachgekauft, ev. noch bißerl Bekleidung.
      Heieiei

      ​KTM wälzt NICHT immer alles auf die Händler ab, das stimmt einfach nicht. Selber schon bei meiner 950er erlebt; da gibt es eine Liste von möglichen Defekten, die auch nach Ablauf der Garantie getauscht werden (Anlasserfreilauf beispielsweise)

      ​Und dass KTM nur noch auf die Strassenmaschinen schaut ist auch galoppierend falsch. Siehe Engagement vom Werk in den div. Offroad - Sektoren.

      Die ganze Aufregung aufgrund eines popeligen Öltanks.

      Sorry, musste mal raus.

      Gruess
      ​hitch
      bang that head that doesn't bang :teufelgri

      twinshocker schrieb:

      Doc Brown schrieb:

      ....... So lange der Kunde sie nicht vom hohen Ross holt werden sie so weitermachen.......


      Na sogar du als bekennender KTM-Kritiker kaufst ja immer wieder eine.


      Ich glaube er will damit die Firmenpolitik kritisieren und nicht die Mopeds an sich. Der Fehler mit den Öltanks und Membranen ist nun mal passiert und eindeutig der Firmenpolitik geschuldet. Keiner der Entwickler wird da sitzen und sagen "So schön der Motor, alles läuft prima nun bauen wir ein Scheiß Membran ein und kaufen dazu noch einen billigen Öltank." Die Entwickler stecken da bestimmt viel Liebe rein, nicht umsonst gehören die Mopeds zu den besten die es zu kaufen gibt. Wenn bsp. von einem Einkäufer ein solcher Schritt getätigt wird, da beginnt wahrscheinlich das Herz eines jeden Entwicklers bei KTM zu bluten.
      :thumbsup:

      Stefan16 schrieb:

      Steve-o schrieb:

      Hier gibts sowas wie Gewährleistung. Garantie ist freiwillig, Gewährleistung vorgeschrieben. Und das wäre definitiv ein Fall wo die Gewährleistung greift.


      Ist bei uns genauso. Allerdings bleibt die Gewährleistung glaube ich immer beim Händler hängen.
      Die Frage ist ob der Händler dir theoretisch nachweisen kann, das der Öltank beim Kauf nicht gerissen war ?( Denn das tritt ja im Grunde erst beim Fahren auf...

      Siehe hier:
      WKO


      Moin,
      ​du bist Kunde beim Händler und der muss dir gegenüber Gewährleistung geben. der Händler ist Kunde beim Hersteller und der muss von den Gewährleistung bekommen. Der Hersteller kauft beim Zulieferer und bekommt da seine Gewährleistung. nur der Zulieferer bekommt dann von keinem mehr was. Geht der Zulieferer dann wegen so was in die Insolvenz bleiben die kosten beim Hersteller hängen. Natürlich ist es manchmal für den Händler mühsam von seinem Lieferanten dann die Kosten ersetzt zu bekommen. Das ist dann halt auch ein teil von seinem Kaufmännischen Risiko was er beim Verkaufen mit einkalkulieren muss. Genau wie der Hersteller von Anfang an Geld für Gewährleistungsfälle zurückstellt.
      ​Ich hatte auch schon mal irgend was wo mir der Händler gesagt hat das KTM die Gewährleistung abgelehnt hat. Also ich das so nicht akzeptiert habe gab es das Teil aber trotzdem. Im nachfassen gab es das aber auch von KTM an den Händler.
      ​Aber das ist kein Thema was es nur bei KTM gibt, auch andere Hersteller machen da Probleme, auch welche die hier immer als sehr Kulant dargestellt werden. Da wartet dann der Händler zum teil etliche Monate bis das dann vom Hersteller irgendwann mal abgewickelt wird und Geld dafür fliest.
      ​Auch in anderen Bereichen ist das nicht besser, da muss man auch als Verkäufer seinen Kunden gegenüber Gewährleistung leisten ohne zu wissen ob und wann man in welchem umfangt von seinem Lieferanten oder dem Hersteller den aufwand ersetzt bekommt.
      ​Deshalb kalkuliert man ja auch mit einem Aufschlag für solche und andere Kosten und reicht wahre nicht zu seinem Einkauf einfach weiter.

      Aber können wir nicht mal zu den Mopeds zurück kommen.
      Was man bis jetzt so hört scheinen die Kisten gut zu laufen und abgesehen von den Rissen im Öltank auch zu halten bis jetzt.
      Zumindest habe ich noch von keinem Gehört der wegen der von einigen ja als zu Mager beschriebenen Abstimmung, eine Kolbenfresser oder so gehabt hat. Auch noch keine Lagerschäden durch defekte Ölpumpe oder falsche Abstimmung.
      MFG MS
      ps bin bekennender Warmduscher ;-)
      pss schlecht schreiben konnte ich schon immer gut :)

      hitch schrieb:

      Heieiei
      ​KTM wälzt NICHT immer alles auf die Händler ab, das stimmt einfach nicht
      Die ganze Aufregung aufgrund eines popeligen Öltanks.

      Heieiei
      Wie kommt man von einem popeligen Öltank auf Alles?

      Ist es wirklich sooo schwierig, ein Thema bißerl umfassender als Schwarz/Weiß, Alles/Nichts zu verstehen?
      ALLES sicher nicht, aber es hat schon einen Grund, warum Händler versuchen, sich oft auf die 30 Tage Garantie rauszureden.
      Wenn ein Kunde auf sein zustehendes Gewährleistungsrecht besteht, dann steht als Erstes der Händler in der Pflicht und muss sich über Kulanzanträge, usw. versuchen schadlos zu halten.

      Stefan16 schrieb:

      da beginnt wahrscheinlich das Herz eines jeden Entwicklers bei KTM zu bluten

      Top :thumb:

      Neu

      Also mein Händler hat mir am WE gesagt, daß er bei seinen verkauften Modellen und bei allen Six-Days Fahrern, die er mitbekommen hat, keine Probleme mit dem Öltank gab!!

      Zum Thema "böse KTM-Jungs": Also ich versteh hier ein paar Leute nicht. Es wird niemand gezwungen eine KTM oder Husky zu kaufen!! Das ist jedem seine Entscheidung, wenn er sie nicht gut findet. Für die gibt genügend andere Anbieter!!!

      Neu

      Und schon wieder: Es ist nicht Alles Schwarz/Weiß, denkt Ihr im Alltag auch in einem solch begrenztem Schema?

      Es gibt Pro´s und Contra´s zu den diversen Marken und Modellen.
      Man wägt ab, und fällt dann seine Entscheidung.
      Es ist doch legitim, neben den oft genannten Vorzügen (AGW, Gewicht, Handling, usw.) auch die negativen Punkte zu anzusprechen.

      Dein Händler wird höchstwahrscheinlich nicht Alles von den mehreren hundert Teilnehmern mitbekommen haben.
      Zumindest bei einer 300er wurde, noch vor dem Start und Abgabe in den ParcFemme, der undichte Öltank getauscht. Ansonsten liefs dann Problemlos durch.