Trial-Kaufentscheidung!

      Hab ähnliche Vorgeschichte... erst Enduro - all die ganzen Jahre, plötzlich will man was langsameres ohne Ellbogeneinsatz usw. usf.
      Der Trialsport ist richtig was Feines, aber verabschiede dich von den meisten Fahrtechniken - du fängst neu an.
      Oh, hier ging's ja ums Mopped...

      Schau welchen Händler du in der Nähe hast, es geht nicht viel kaputt - aber TÜV brauch man ja auch alle 2J. :whistling:
      Stelle dich auf verschiedene Bikes, die bauen unterschiedlich breit.
      Fahr Probe auch wenn nur Hof oder Straße möglich ist, einfach um zu sehen ob was stört.
      Die Gewichtsverteilung ist sehr verschieden, je nach dem was dir liegt. (bspw. Sherco, = vorne leicht)

      Beta 300, ich bereue es nicht. Die hat ein konventionelles Schaltgetriebe (wie Endurofahrer es am am ehesten kennen) und richtig Feuer. Für das reine Sektions-Trial ist die Leistung für Amateure zu hoch (da muss man etwas anpassen), aber bspw. auch zum Wandern - ideal.

      Gruß
      Bevor Du Dir eine 280 zulegst, fahr sie erstmal Probe.

      Ich hab damals (2013) eine Gasgas 300, Sherco 300 (mögen auch 280/320 gewesen sein, was halt damals der grösste Hubraum war) und Sherco 250 probiert.

      Die grösseren Hubräume waren auf der Wiese nett zu fahren, für mich als Hobby-Trialer hab ich in weiser Voraussicht die 250 bevorzugt und es nie bereut.

      Der Motor ist easy zu fahren und zieht mich im 3. aus Standgas überall raus.

      Ob GG oder Sherco ist Geschmackssache (mir hat die Sherco besser gefallen), alles über 250 rühre ich bei einer Trial nicht mehr an, weil ich damit nur überfordert wäre.
      friedrich r.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „friedrich renner“ ()

      Beta steht für Top Verarbeitung, die Kraftentfaltung des Motors ist meist weniger aggressiv als bei den spanischen Vertretern (also gut Anfängertauglich , war zumindest früher immer so)/bei dem spanischen Marken sind manchmal Sparversionen verbaut (Dämpfer & Gabel da sollte man sich nochmal schlauer machen, sonst muß man nochmal 500,- Euronen für dem Dämpfer nachlegen war bei Sherco zb. ab 2008 so und die Ceranigabel war auch nix) ansonsten bis du ein Trialneuling aber trotzdem nicht unbedarft und würde dir eine 250er empfehlen event. auch größer / aber die Denkweise beim Umstieg ist halt das Problem, beim Enduro kann es manchmal nicht groß genug sein, beim Trial kann das aber auch hinderlich sein, weil man damit nicht richtig umgehen kann / 250 ist normalerweise der Alleskönner für jedermann, an die größeren Hubräume kann man sich gewöhnen und ist vielleicht auch was für dich (aber nix für absolut Neulinge und Abundzu-Fahrer) / ich denke ein guter Händler wird dich von der Motorleistung gut beraten / Gruß Harald

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „4ttrial“ ()

      Hast nach einem Jahr suchen immer noch nicht gepackt ein paar Trial´s zu fahren und du machst dir ein Kopf über das Federbein.
      Ich glaube kaum, daß du so Profimässig drauf bist, daß du von der Werkseinstellung groß abweichen mußt.
      Zudem stellt dir ein vernünftiger Händler hoffentlich ein bei Ihm gekauftes Motorrad ein wenig ein und dann fahr halt.
      Es wird nicht am Motorrad liegen, wenn du wo nicht hoch kommst. (;

      Im Frühjahr gibt es bei vielen Club´s Lehrgänge,Schnuppertraining, auch für Anfänger.
      Von wo bist du her ungef. ?
      z.b.
      http://msc-grossheubach.de/
      Tach zusammen :whistling:
      Falls es eine Entscheidung zwischen den Hubräumen sein sollte: die Sherco gibt's auch mit 270ccm, die GG ebenso mit 250ccm.
      Also davon "muss" man die Entscheidung nicht abhängig machen.

      Zum "Bäume bespringen" kann weniger Hubraum von Vorteil sein, beim "Wandern" ist mehr Hubraum oft angenehmer zu fahren.

      Für mich ein klarer Nachteil der Sherco: nur 5 Gänge.

      (Stand 2016 war das mW zumindest für 2017 so angedacht.)
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hufodau“ ()

      hufodau schrieb:

      Für mich ein klarer Nachteil der Sherco: nur 5 Gänge.

      Glaub, das hatten wir in meinem Thread auch schon ;-)
      Hatte ja für ein WE vom Händler eine Beta und Sherco ausgeliehen und da haben mich die 6. Gänge bei der Beta eher gestört, da die ersten 4 Gänge so eng zusammen liegen, daß man schnell vergißt, welcher Gang man gerade eingelegt hat und auf den 5. Gang dann ein (oft) zu großer Sprung.

      Hubraum und 5 oder 6 Gänge hängt auch stark vom Einsatzzweck ab: Trialwandern ganz klar 300er und 6. Gang, dazu hätte mir die 300er Beta auch besser gefallen.
      Zum herumspielen und Tricksen reicht ne 250 mit 5 Gängen locker.
      Ich kenne TRP, Raiger und Öhlins Dämpfer für Trial / sind auch teilweise schon an irgendwelchen Racing Edition verbaut (zB. Raga Replica)/ bei 80 Kg würde ich noch mit Original Feder fahren / ansonsten sehe ich das wie die meine Vorredner : viel Hubraum zum Trialwandern immer gut / mit den 5 und 6 Gang Getriebe für einen bestimmten Einsatzzweck halte ich für Quatsch (6 Gang fürs Wandern ?? Ich würde da 5 vorziehen !!) Ich denke aber das ist letztendlich reine Geschmacksache und das sollte jeder für sich selbst entscheiden / ich war mit Montesa und Sherco 5 Gang sehr zufrieden / mit dem 6 Gang finde ich die Beschreibung von Mankra sehr treffend : "und da haben mich die 6. Gänge bei der Beta eher gestört, da die ersten 4 Gänge so eng zusammen liegen, daß man schnell vergißt, welcher Gang man gerade eingelegt hat und auf den 5. Gang dann ein (oft) zu großer Sprung"

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „4ttrial“ ()

      Ohne das jetzt im Detail zu sehr vertiefen zu wollen und vielleicht täuscht mich mein persönliches Empfinden auch oder es lag schlicht an den individuellen Abstufungen der Mopeds die ich gefahren habe.

      Ganz klar: die ersten 3 Gänge sind immer sehr kurz, der letzte deutlich länger.
      Nach meinem Empfinden ist es halt angenehmer wenn man zwischen dem kurzen 3 und dem langen letzten noch 2 Schaltstufen hat, anstelle nur einer...

      Kann natürlich auch sein, dass sich bei den moderneren Mopeds die ersten 4 Gänge auf den Übersetzungsbereich verteilen, den ich von den ersten 3 Gängen gewohnt bin. In dem Fall würde ich Euch tendenziell zustimmen wollen, dass das dann keinen Pluspunkt für's Wandern gibt.

      Für meine persönlichen Präferenzen ist halt teilweise bei der 2010er Sherco der jeweilige Sprung von 3 zu 4 zu 5 etwas zu groß.

      Aber ist ja auch völlig wurschd: sollte lediglich für den Fragesteller ein Hinweis bzgl. der individuellen Unterschiede seiner Favouriten sein. Vielleicht mag er ja auch 5G lieber als 6... Jeder wie er mag!
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"
      Bei der Beta sind die Abstufen 4-5-6 auch ähnlich groß, dafür sind 1 bis 4 sehr eng, da bin ich mich eher "verlaufen" und dann auf einmal den großen Sprung auf den 5. Gang.
      Bei der Sherco sind die ersten 3 Gänge weiter auseinander, so daß ich subjektiv spüre, welcher Gang eingelegt ist und nicht versehentlich im zu langen 4. Gang lande, wenn ich es nicht brauche.

      Sicher wird man mit der Zeit jedes Getriebe gewohnt, ich wollte nur einwerfen, das IMHO das 5. Gang Getriebe hier kein Nachteil ist.

      Und wie geschrieben, die passenden Empfehlungen hängen auch vom Einsatzzweck ab, eher Trialwandern oder eher Fahrtechnik üben, echtes Trial.
      Also mir persönlich hatte für mein Rumgegurke die ST2.9 mit ihren ~270ccm nie "zu viel"... Ich hätte mir häufig eher noch etwas mehr gewünscht...

      Aber wie gesagt: ich "mißbrauche" die auch ausschließlich zum Wandern, wiege > 100kg (ohne Ausrüstung)
      und hab ~ 20kg im Rucksack...
      "Ein Kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab!"